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Für Gott (nicht) schämen

Da hat mich doch vor kurzem ein Mail eines 13-jährigen Jungen über eine meiner Webseiten erreicht. Ich möchte die Frage hier mal kurz vorstellen:

Hallo,
in der Bibel steht: Wer sich für Gott schämt, kann sich dessen Gnade nicht sicher sein (Lukas 9, 26: Wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.)

Und ja ich bin 13 Jahre alt und habe mich Anfang November bekehrt. Aber ich schaffe es einfach nicht meinen Freunden von Gott zu erzählen.

Ist es so schlimm das ich mich noch schäme oder hat es noch keine Auswirkungen um mein Heil zur Errettung?

Wenn mich jemand nach meinem Glauben fragt, antworte ich schon, dass ich an Jesus glaube, aber von mir allein heraus kann ich es nicht, schäme ich mich. Später werde ich ja von Gott erzählen aber jetzt will (kann) ich es einfach noch nicht. Dieses Problem geht mir schon seit Wochen durch den Kopf, habe auch schon darüber gebetet.

Bitte können Sie mir eine Antwort geben.
Gruß F.D. und Gottes Segen

Hallo F.,

dann lass mich versuchen Dir zu antworten - auch wenn es keine eindeutigen Antworten auf viele Fragen gibt.

1.) kennst Du die Geschichte von Petrus? Der hat Jesus auch verleugnet und konnte nicht zu ihm stehen. Du befindest Dich also in bester Gesellschaft. Nobody is perfect. Und Petrus hatte wohl eine ziemlich große Klappe. Er wollte sogar übers Wasser gehen. Aber dann kam ein Problemchen (eine kleine Welle) und schon war es aus mit dem Vertrauen, dem Mut. Und er ging unter. Dann hatte er auch noch felsenfest behauptet immer zu Jesus zu stehen. Und als der Hahn 3x krähte hat er 3x gesagt, dass er nicht zu Jesus gehört. Du bist also in bester Gesellschaft.

2.) Wenn Du jetzt ein schlechtes Gewissen bekommst, Angst bekommst, weil Du meinst ihm Glauben nicht bestehen zu können, dann ist dies falsch. Ein Glaube, der Angst macht, ist doch kein Glaube!? Der Glaube soll frei machen und einen nicht zu Boden drücken, so dass wir aus lauter Angst verzweifelt sind. Das wäre kein schöner Glaube...

3.) Es kommt vielleicht weniger drauf an, was Du anderen erzählst, sondern wie Du Deinen Mitmenschen begegnest. Wenn Du diese lieben und wertschätzen tust, ist das viel mehr wert, als hohle Worte. Was nützt jedes Bekenntnis zu Gott, wenn Dein Tun ganz anders ausschaut, wenn Du nicht lieben kannst?

4.) Jemand, der mit dem Glauben neu anfängt und es ernst meint (so wie Du), der kann nicht erwarten alles schon zu können. Ein kleines Kind muss ja auch wachsen und lernen. So ist es auch im Glauben wohl. Und Du arbeitest ja dran…

Liebe Grüße

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