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Mit Gott kannst Du ganz schön anecken!

Die erste Missionsreise des Paulus

Inhalt:

Gottes Wort weitersagen ist gar nicht so leicht. Nicht jeder will es hören, ja sogar großen Ärger kann es hervorrufen.

In Zypern: (Paulus, Barnabas, Prokonsul, Elymas)

Prokonsul: Ihr Männer, ich habe gehört, dass ihr schon auf der ganzen Insel von Gott erzählt habt. Ich möchte auch hören, was ihr zu sagen habt.
Barnabas: Wir wollen dir von Jesus, von Gottes Sohn erzählen. Er ist in die Welt gekommen, und stellvertretend für uns gestorben damit wir leben können.
Elymas: Prokonsul, hören Sie nicht auf diese Spinner. Das klingt alles nach einer gefährlichen Lüge. Von denen haben wir schon so viele gehört. (zu Paulus) Verschwindet, wir brauchen euch hier nicht! Der Prokonsul hat Besseres zu tun!
Paulus: Gott wird nicht zulassen, dass du dich ihm in den Weg stellst. Du sollst den Prokonsul nicht ablenken. Blind sollst du sein, als Zeichen der Macht unseres Gottes, damit du siehst, dass wir die Wahrheit sagen.
Elymas: Was ist das? Ich bin blind! Helft mir!
Prokonsul: Ihr Männer Gottes, erzählt mir was ihr zu sagen habt. Ich will von diesem Gott hören, der so mächtig ist.
Barnabas: Komm mit, wir wollen dir alles erklären.
Paulus: (Nach Römer 1, 16 und 17) Der allmächtige Gott hat das gemacht, dass Elymas blind wurde. Der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Er will alle die retten, die glauben, dass sein Sohn Jesus für uns Menschen gestorben ist. So sorgte Gott selbst dafür, dass wir Menschen, die so schlecht sind, zu ihm kommen können. Wir brauchen bloß auf Jesus vertrauen. Das steht schon in der Bibel der Juden, im Alten Testament. Gott hat diese Rettungsaktion für uns Menschen schon vor langer Zeit geplant. Jetzt hat er sie ausgeführt.
Prokonsul: Das ist ja wunderbar! Ja, ich glaube. Ich vertraue Jesus. Er ist auch für mich gestorben. Ich bin frei von aller meiner Sünde. Ich darf zu Gott kommen! Wie wunderbar!

Spiel zum Thema: In Kontakt kommen

In Antiochia: (Paulus, Barnabas, Jude 1 u. 2, Nichtjude 1 u. 2, Bürgermeister)

Auf dem Weg…
Paulus: Weißt du, Barnabas, das ist so toll, dass der Prokonsul von der Insel Zypern jetzt auch zu uns Jesusleuten gehört. Ich hoffe, dass die Juden in der Stadt Antiochia hier uns genauso glauben wie er.
Barnabas: Ja, lass uns da in die Synagoge, die Kirche der Juden, gehen und ihnen von Jesus erzählen.

In der Synagoge:
Jude 1: Ihr Männer, wir haben gehört, dass ihr was ganz Besonderes zu sagen habt. Erzählt es uns!
Paulus: Ihr kennt ja alle die Vergangenheit unseres Volkes, der Juden. Gott ist von Anfang an mit uns gewesen. Er hat damals unser Volk mit Mose aus Ägypten heraus und durch die Wüste geführt. Er hat ihnen das Land Israel gegeben und war immer für sein Volk da. Später hat er den König David stark gemacht, so dass er seine Feinde besiegen konnte. Und jetzt ist der schon lange versprochene Retter aus der Familie Davids zu uns gekommen. Es ist Jesus, der in Israel so viele Wunder getan hat und so viel gepredigt hat. Weil die Juden in Israel ihn nicht mochten, wurde er gekreuzigt. Doch er ist nach 3 Tagen wieder von den Toten auferstanden. ER hat den Tod besiegt! Er ist wirklich der versprochene Retter. Wenn wir an ihn glauben, können wir zu Gott kommen und das ewige Leben haben.
Jude 2: Das ist ja toll, was du uns erzählst. Leider ist unsere Versammlung jetzt zu Ende. Kannst du nicht nächste Woche noch einmal kommen und zu uns sprechen?
Barnabas: Klar. Machen wir. Und ihr, die ihr glauben wollt, kommt mit uns. Wir wollen euch noch mehr erzählen!

Spiel: Weitersagen


Wieder in der Synagoge (1 Woche später):
Barnabas: Schau, Paulus. Diesmal sind noch viel mehr gekommen als letzte Woche.
Paulus: Ihr Männer, hört mir zu!
Jude1: Das ist doch Quatsch, was du erzählst. Du verdirbst nur unseren Glauben.
Jude2: Gott kann doch keinen Sohn haben. Schon gar nicht einen Menschen. Es gibt doch nur einen Gott! Wir wollen euch nicht mehr hören!
Paulus: Ihr seid Gottes Volk und wollt nichts von seiner Liebe für euch wissen? Das ist sehr traurig, aber dann werden wir eben zu den Nichtjuden gehen und ihnen von Jesus erzählen.
Nichtjude1: JA, erzählt uns von Jesus. Ist er auch für uns gestorben?
Paulus: Ja, wenn ihr wirklich glaubt, dürft ihr auch zu Jesus gehören.
Nichtjude2: Ist das wahr? Wir wollen auch zu Jesus gehören! (Betet:) Danke, Jesus, dass auch wir zu dir kommen dürfen!

Weiter in Antiochia :
Bürgermeister (Kommt mit 2 Juden): Wo sind sie? Ah, hier!
(zu Barnabas:): Ihr macht uns hier nur Ärger!
Jude1: Verschwindet!!!
Jude2: Ja, haut bloß ab!
Bürgermeister: Hier: Das ist der Befehl, dass ihr gehen müsst. Da unten ist er abgestempelt. Ihr müsst sofort die Stadt verlassen!
Barnabas: Paulus, sieh doch, so viele sind gegen uns!
Paulus: Ja Barnabas, Wir müssen gehen. Komm, wir machen uns auf den Weg in die nächste Stadt. Die Leute, die hier Christen geworden sind, besuchen wir später mal wieder.
Nichtjude 1: Schade, dass Paulus und Barnabas weg müssen! Aber Jesus bleibt ja bei uns in unseren Herzen.
Nichtjude 2: Ja. Jesus ist der Größte! Den kann uns niemand wegnehmen!

Zusammenfassung und Gespräch

Paulus und Barnabas in Lystra

Lystra: (Paulus, Barnabas, Lahmer, Einer, Anderer, 2 Juden aus Antiochia, Jünger)

Auf dem Weg nach Lystra:
Barnabas: Mann, Paulus, bis jetzt war das ja echt eine aufregende Reise. Kaum waren wir denen in Antiochia in letzter Sekunde entkommen, da ging es schon wieder weiter. Ich hatte dann soviel Hoffnung, dass es in der nächsten Stadt besser klappt und die Leute mehr hören wollen.
Paulus: Ich auch, ich wollte ihnen noch so viel von Jesus erzählen. Aber oft haben Leute uns daran gehindert oder uns weggejagt.
Barnabas: Aber insgesamt war es doch auch echt toll! Ganz viele in mehreren Orten glauben jetzt schon an Jesus und gehören nun auch zu uns Jesusleuten.
Paulus: ja, es ist echt super zu sehen, dass schon an so vielen Orten Leute an Jesus glauben.
Barnabas: Stimmt. Aber es gibt doch jedes Mal wieder so viele, die einfach nicht daran glauben wollen und uns verfolgen. Die einen haben geglaubt und die anderen waren total gegen uns.
Paulus: Ja, sie wollten uns ja sogar steinigen. Zum Glück haben wir diesen Hass von ihnen rechtzeitig bemerkt, so dass wir noch fliehen konnten. Lass uns jetzt hier in Lystra von Jesus erzählen.
Barnabas: JA, lass uns gehen, gleich da hinten sind viele Leute, da können wir anfangen.

Am Versammlungsort:
Paulus: Ihr Leute, hört mir zu. Ich möchte euch von dem versprochenen Retter erzählen, den Gott in die Welt geschickt hat, um uns Menschen vor dem ewigen Tod zu retten. Er ist tatsächlich gekommen. Er heißt Jesus. Alle Strafe für unsere Schuld hat er auf sich genommen. So starb er stellvertretend für uns am Kreuz. Dort in Israel. Aber am dritten Tag ist er auferstanden. Er lebt und wirkt heute noch in denen, die an ihn glauben.
Ein Lahmer: Oh, Mann Gottes. Ich glaube dir! Schau doch: Ich bin von Geburt an gelähmt. Kann dieser Jesus wirklich auch an mir wirken? Bestimmt kann er das.
Paulus: Guter Mann, du glaubst also, dass du geheilt werden kannst?. Sieh mich an! Jetzt stell dich aufrecht auf deine Füße und geh umher!
Einer: Dieser Mann ist gelähmt seit er geboren wurde, wie soll der denn laufen können?

(der Lahme steht auf und springt freudig umher)
Der Lahme: Das ist ja unglaublich. Jesus hat mich geheilt! Gott, du bist so groß. Ich lobe dich!
Einer: O, die zwei da, das sind keine Menschen, das sind Götter! Lasst uns sie verehren!
Anderer: JA, wir wollen ihnen Opfer bringen. Lasst uns unsere besten Ochsen schlachten! Schnell!

(Sie fuchteln herum und wollen Opfer herbeitragen.)
Paulus: Nein, wir sind keine Götter!!! Wieso könnt ihr nicht begreifen, dass wir normale Menschen sind? Gott ist es, der uns diese Kraft geschenkt hat. ER hat uns diese Fähigkeiten gegeben. Er hat den Lahmen gesund gemacht. Ihn sollt ihr verehren!
Barnabas: Paulus, da hinten sind welche von denen, die uns in Antiochia und Ikonion steinigen wollten, schnell lass uns abhauen.

(Sie versuchen, zu entkommen.)
Jude 1: Da vorne sind sie. Diesmal werden sie uns nicht entkommen!
Jude 2: Wir werden sie steinigen!
Einer: Da machen wir mit! Kommt!
(Paulus wird gesteinigt, Barnabas entkommt)
Einer: Wenigstens der eine ist tot. Der war also jedenfalls kein Gott. Komm, wir gehen.

Kurz darauf am selben Ort: (Paulus, Barnabas, ein Christ)
Barnabas: Paulus, Paulus,,,,,,,,,,
Ein Christ: Barnabas, ich denke er ist tot. Er wurde schließlich gesteinigt.
Paulus (steht auf): Sorgt euch nicht um mich! Ich lebe noch!
Barnabas: Wie ist das möglich? Komm, ich helfe dir!
Paulus: Gott hat mich beschützt! Er will, dass wir weiterhin unseren Auftrag erfüllen.
Barnabas: Dann lass uns weiterziehen in den Nachbarort. Und dann wollen wir zurück gehen nach Antiochia und berichten, was wir alles erlebt haben und was Gott durch uns gewirkt hat. Die werden sich mit uns freuen.
Paulus: Ja, das ist gut. Aber lass uns auf dem Rückweg noch einmal bei all den Gemeinden vorbeischauen, die jetzt entstanden sind. Wir müssen den Jesusleuten dort Mut machen, dass sie weiter glauben, auch wenn sie deshalb leiden müssen. Am besten setzen wir in jeder Gemeinde Leiter ein, die sich darum kümmern, wie es den anderen im Glauben geht.
Barnabas: Ja, das machen wir! Komm, Paulus!

Zusammenfassung und Gespräch


(Autorin: Erika Scharrer (Missionarin der Marburger Mission), welche verschiedene Stücke schrieb, die u.a. in Taiwan getestet und praxis-jugendarbeit.de im Januar 2006 zur Verfügung gestellt wurden)

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