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Glaubwürdigkeit der Bibel

Apostelgeschichte 17, 1-15

Inhalt:

Und wieder ecken Paulus und seine Leute an. Diesmal geht es um die Glaubwürdigkeit der Bibel und den dort gemachten Vorhersagen.

Szene 1: Vor und in der Synagoge in Thessalonich

Timotheus: Mensch Paulus, jetzt sind wir schon ganz schön lange unterwegs, seit du und Silas in der Stadt Philippi aus dem Gefängnis entlassen wurdet.
Silas: Ja. Ich muss zugeben, dass ich auch ein wenig müde bin. Wir waren in der Zwischenzeit ja schon in zwei weiteren Städten.
Paulus: Ja, wir sind schon weit gereist. Aber es lohnt sich doch! Bedenkt, was wir den Leuten geben können! Jesus! Ein neues Leben. Ich denke, dass das die Mühe wert ist.
Silas: Da hast du natürlich recht. Jetzt sind wir also hier in Thessalonich. Mal schauen was Gott hier mit uns vor hat.
Timotheus: Schaut mal! Da vorne ist eine Synagoge! Kommt, da gehen wir hin! Paulus, da kannst du den Juden wieder die alten Schriften der Bibel erklären, in denen schon was von Jesus steht.
Paulus: Ja. Das machen wir. Kommt mit!

In der Synagoge

Paulus: Ihr Männer vom Volk Israel, die ihr Gott sucht, hört mir zu. Ich weiß, dass ihr euch in der Bibel auskennt. Ihr wartet wie alle Juden auf den Retter. Dieser Retter ist gekommen!
Jude 1: Wie kann das sein?
Jude 2: Ja, wie kommst du darauf?
Paulus: In der Bibel steht doch, dass der Retter leiden und sterben wird, damit wir gerettet werden können. Es steht da, dass der Retter sterben wird damit uns alles vergeben werden kann, was wir falsch gemacht haben. So können wir wieder zu Gott kommen.
Jude 1: Ja, das steht in der Bibel.
Jude 2: Ja, das habe ich auch schon gelesen. Aber das wissen wir ja schon!
Paulus: Schaut! Dieser Retter ist vor einiger Zeit in Israel geboren. Da hat er gelebt, gepredigt und viele Wunder getan. Er heißt Jesus. Er ist Gottes Sohn. Und er ist am Kreuz gestorben. Doch das war nicht das Ende! Er ist wieder auferstanden. Und er will uns alles vergeben, was wir falsch gemacht haben, wenn wir nur an ihn glauben.
Jude 3: Das klingt ja echt gut! Das ist unsere Rettung!
Jude 4: Sag bloß, du glaubst das!
Jude 3: Ja. Ich glaube das.
Jude 1: Ich auch.
Jude 2: Sag, Paulus, was muss ich tun, dass ich zu Jesus gehören kann?
Paulus: Du musst nicht besonders toll sein oder beliebt. Jesus will einfach, dass du ehrlich zu ihm kommst und ihm sagst, dass du an ihn glauben willst. Er hört dich, denn er ist hier, auch wenn du ihn nicht sehen kannst.
Jude 2 (betet): Jesus, ich habe von dir gehört und ich glaube, dass du gestorben bist um mir alles zu vergeben was ich falsch gemacht habe. Ich möchte zu dir gehören. Amen.
Jude 1 und 3: Ich auch.
Jude 4 (zu 5 im Hintergrund): Komm wir gehen! So was Komisches müssen wir uns nicht anhören.
Jude 5: Ja, der überzeugt am Ende noch uns von dieser Lüge.

(Jude 4 und 5 gehen.)
Jude 1: Ich möchte noch mehr von diesem Jesus erfahren.
Jude 3: Ich auch. Bitte erzähle uns noch mehr von ihm!
Jude 2: Ja, bitte!
Paulus: Das will ich gerne tun.
Nichtjude 1: Dürfen wir auch kommen? Obwohl wir keine Juden sind?
Nichtjude 2: Dürfen wir auch an ihn glauben?
Paulus: Na klar! Alle dürfen kommen! Gott liebt jeden.

Szene 2: Vor Jasons Haus auf der Straße

(Paulus, Silas, Timotheus und die anderen Christen sind bei Jason. Jude 4 und 5 sowie die bösen Männer stehen auf der Straße.)

Jude 4: Was sollen wir nur mit diesem Paulus tun? Er hat jetzt schon 3 Wochen lang in der Synagoge von diesem Jesus erzählt und so viele glauben ihm.
Jude 5: Ja. Der nimmt uns alle Leute weg!
Jude 4: Genau. Und das dürfen wir uns nicht gefallen lassen! Wir müssen irgendetwas unternehmen.
Jude 5: Sieh mal, die Männer da vorne. Die sehen doch richtig böse aus.
Jude 4: Ja, wenn wir die alle gegen Paulus aufbringen könnten, hätte er sicher Angst und würde aus der Stadt fliehen.
Jude 5: Das versuchen wir! Ich habe gehört, dass Paulus sich bei Jason aufhält. Dorthin nehmen wir sie mit. Auf!
Jude 4: Hey ihr, kommt mal mit und helft uns, diesen Paulus zu finden.
Jude 5: Ja. Ihr werdet schon was dafür kriegen. Kommt!

(Sie pochen grölend an Jasons Tür. Die drinnen erschrecken. Paulus, Silas und Timotheus verstecken sich im Haus.)
Jude 4: Jason! Wir wissen, dass Paulus und seine Freunde bei dir sind!
Jude 5: Gib sie heraus!
Jason: Sie sind nicht hier!
Jude 5: Wir glauben dir kein Wort! Du versteckst sie nur!

(Sie drücken sich rein.)
Jude 4: Mann, ich sehe niemanden!
Jude 5: Ich auch nicht. Aber sie müssen hier sein!
(Sie geben schließlich auf. Die Christen beten.)
Jude 4: (packt Jason) Das wird dir nicht helfen, Jason! Du hast ihnen geholfen!
Jude 5: (packt einen anderen) Ihr bringt nur alles durcheinander!
Jude 4: Auf zum Stadtrichter mit euch!
(Die bösen Männer helfen ihnen.)

Szene 3: Vor dem Stadtrichter

Stadtrichter: Was ist denn hier los?
Jude 4: Der da, der Jason, der hat den Paulus bei sich versteckt!
Stadtrichter: Welchen Paulus?
Jude 5: Der da neulich mit seinem Team hier angekommen ist. Er lehrt ganz verrückte Sachen. Überall ruft er die Leute zusammen und es gibt einen Volksauflauf.
Jude 4: Der Jason und der da und viele andere halten schon zu ihm. Das wird noch was ganz Schlimmes werden in unserer Stadt!
Böse Männer schreien: Genau! Verrat! Aufstand! Krieg! Gemeinheit!
Stadtrichter: (Steht auf. Schaut böse auf Jason. Alle sind still.) Jason, wo sind die Männer jetzt?
Jason: Ich weiß nicht, wo sie jetzt sind.
Stadtrichter: Dann musst du jetzt auf der Stelle 100 Dollar als Pfand geben. Und dann sorgst du dafür, dass es niemals wieder Theater wegen diesem Paulus und seinen Leuten gibt!

(Jason und der andere Christ legen ihr Geld zusammen und geben es dem Stadtrichter.)
Stadtrichter: Du kriegst es erst dann wieder, wenn hier dauerhaft Ruhe einkehrt in Thessalonich! Und nun: Fort mit euch!
Jason (zu dem anderen Christ): Komm, wir gehen schnell zu den anderen!

Szene 4: In Jasons Haus (Jason rennt rein.)

Jason: Paulus! Ihr müsst sofort die Stadt verlassen!
Silas: Jason! Da bist du ja wieder! Zum Glück ist dir nichts passiert!
Jason: Ja, es ging vorerst nochmal gut aus.
Silas: Gott sei Dank!
Jason: Aber ich musste dem Richter Geld geben. Er will es mir nur dann zurückgeben, wenn ich keinen „Ärger“ mehr mache. Aber sie suchen euch!
Timotheus: Ist es gefährlich?
Jason: Ja, sie haben sehr böse Männer mit sich. Es ist das Beste, wenn ihr sofort die Stadt verlasst!
Timotheus: Wirklich? O wie schade! Ihr habt doch grade erst angefangen zu glauben!
Silas: Doch. Es wird besser sein, wenn wir gleich gehen. Sonst seid ihr Christen in Gefahr.
Paulus: Stimmt. Doch ich hoffe, dass wir irgendwann einmal wieder zurückkommen und euch alle wiedersehen können. Bleibt fest im Glauben! Vergesst nicht, was wir euch erklärt haben! Jesus ist immer bei euch! Und vielen Dank für deine Hilfe, Jason! Gott segne dich! Gott segne euch alle!
(sie eilen davon.)
Jason: Wir beten für euch!
Paulus (im Weggehen): Und wir beten für euch!

Zusammenfassung und Gespräch


(Autorin: Erika Scharrer (Missionarin der Marburger Mission), welche verschiedene Stücke schrieb, die u.a. in Taiwan getestet und praxis-jugendarbeit.de im Januar 2006 zur Verfügung gestellt wurden)

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