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Gott rüstet seine Mitarbeiter mit dem Heiligen Geist aus.

Apostelgeschichte 18,23-20,1
Paulus in Ephesus
Beginn der 3. Missionsreise

Inhalt:

Gott rüstet seine Mitarbeiter mit dem Heiligen Geist aus. Was das heißt versucht Paulus zu erklären.

Szene 1 und Essen: Paulus kommt nach Ephesus.

(Paulus und Timotheus kommen beim Haus von A. u. P. an. Alle anderen sitzen dort schon am Tisch.)

Timotheus: Hallo Aquila und Priscilla! Da sind wir wieder!
Aquila: Hallo! Timotheus! Paulus! Wie schön, dass ihr wieder den Weg nach Ephesus gefunden habt! Kommt herein! Sicher habt ihr von eurer Reise genauso viel zu erzählen wie wir von unseren Erlebnissen in Ephesus hier. (Ruft nach hinten:) Priscilla, schnell, richte noch etwas mehr Essen! Wir haben noch weitere Gäste!
Priscilla (kommt heraus): Ist das wahr? Paulus! Timotheus! Herzlich willkommen! Wie lange haben wir darauf gewartet, dass ihr wieder mal nach Ephesus kommt!
Paulus (lacht): Ihr seid immer noch die Alten! Nehmt jeden Gast gern auf. Sind auch die anderen Christen hier noch eifrig dabei? Ich musste auf unserer ganzen langen Wanderung durch die Türkei immer an euch alle denken. Ich hatte doch damals versprochen, dass ich wieder komme, wenn Gott es zulässt.
Aquila: Kommt, setzt euch zu uns! Lasst uns Gott danken für alle diese Gaben und auchdass ihr jetzt da seid.

(Er betet. Das Essen beginnt. Währenddessen läuft das Gespräch weiter.)
Priscilla: Paulus, erzähl doch: Wie seid ihr hierher gekommen?
Paulus (lacht): Zu Fuß natürlich! Aber nur die letzten paar hundert Kilometer. Doch ich will ganz von vorne anfangen:
Also: Damals sind wir ja von Ephesus mit dem Schiff nach Cäsarea gefahren. Die Christen dort lassen euch grüßen. Anschließend gingen wir zu Fuß nach Jerusalem, denn ich wollte Zeit und Ruhe haben, um die Begegnung mit den Leitern der Christenheit im Gebet vorzubereiten. Wir hatten eine gute Begegnung, konnten uns über manches austauschen. Und sie alle gaben uns auch Grüße an euch mit. Danach reisten wir weiter nach Antiochia in Syrien, von wo aus ich ja ausgesendet wurde, um Menschen aus anderen Völkern von Jesus zu erzählen und sie zum Glauben einzuladen.
Timotheus: Dort hat Paulus natürlich von allen Gemeinden berichtet, die er auf seiner zweiten Rundreise besucht oder neu gegründet hat. Die Christen dort haben nicht schlecht gestaunt, dass wir sogar bis Korinth in Griechenland gekommen sind. Wir hatten zusammen einen wunderbaren Dankgottesdienst.
Paulus: Ja, es war eine schöne Zeit in meiner Heimatgemeinde. Aber ich hatte keine Ruhe, sondern zog zusammen mit Timotheus bald wieder los, um all die in der Türkei entstandenen Christengruppen wieder zu besuchen. Und es war gut, dass wir das taten. Manche haben es nicht leicht. Sie werden von den Juden oder von der Regierung eingeschüchtert. Denen machten wir Mut, Jesus trotzdem treu zu bleiben. Manche Gruppen hatten innere Probleme, d.h. sie waren sich in Lehrfragen nicht einig. Denen konnten wir ihre Fragen beantworten und ihnen eine Abschrift des Buches überreichen, in dem Lukas seine Nachforschungen über die Erlebnisse und Reden von Jesus aufgeschrieben hat. Das wird ihnen nun helfen, einen besseren Durchblick zu haben.
Timotheus: Überall konnten wir die Gläubigen ermutigen. Und sie alle lassen euch unbekannterweise grüßen.
Aquila: Vielen Dank! Wie gut ist es doch, sich mit so vielen Christen an so vielen Orten verbunden zu wissen, auch wenn man sie noch nie gesehen hat.
Priscilla: Ja, wir Christen sind wie eine große Familie. Gott selbst ist unser Vater. Schau, Paulus, die Leute, die hier sitzen, gehören auch dazu. Apollos hat ihnen den Weg zu Jesus gezeigt.
Paulus: Apollos?
Aquila: Ach ja, den kennst du ja noch gar nicht. Er kam kurz nach deinem Abschied zu uns hierher nach Ephesus. Er kennt sich super in den Schriften der Juden (im AT) aus. Als er von Jesus erfuhr, zeigte er uns und vielen Juden ganz viele Hinweise auf Jesus darin. Mit großem Eifer sprach er in der Synagoge über Jesus. Wir haben ihn zu uns eingeladen und ihm die christliche Lehre noch genauer erklärt. Später ging er weiter nach Süd-Griechenland. Wie wir gehört haben, konnte er den Christen dort viel helfen, besonders in öffentlichen Streitgesprächen, die ja – wie du aus eigener Erfahrung weißt – dort üblich sind.
Paulus: Ja. Ich erinnere mich noch lebhaft an die Versammlung auf dem Areopag in Athen, aber auch an manche Gespräche in Korinth, wo ihr beide ja auch oft dabei wart. Es war eine gute Zeit mit euch dort. Und jetzt, sagt ihr, glauben diese Leute hier alle an Jesus? Wie wunderbar!
Priscilla: Ja, eigentlich noch ein paar mehr. Die anderen konnten heute nicht kommen. Apollos hat sie alle getauft. Seit er weg ist, kommen sie immer zu uns und wollen mehr von Jesus hören.-- Paulus, kannst du nicht gleich den Unterricht übernehmen, der für heute geplant ist? Das wäre ganz prima.
Aquila: Oh ja, bitte! Wir haben die Leute jetzt so lange allein unterrichtet.
Paulus: Gut. Fangen wir doch gleich an: Ihr seid also getauft und habt damit Jesus als euren Herrn angenommen. Ihr wisst, dass er am Kreuz für eure Schuld bezahlt hat. Ihr glaubt, dass euch damit alles vergeben ist, was ihr ohne oder gar gegen Gott getan habt.
Epheser 1: Ja, Paulus, das glauben wir. Nur....
Epheser 2: Weißt du, wir schaffen es nicht, perfekt zu sein. Ich meine: Sind wir dann trotzdem noch Christen?
Paulus (lächelt): Bin ich denn perfekt? Oder Aquila? Oder Priscilla? Oder Timotheus? Oder sonst einer der Christen? Nein, wir sind alle keine Superleute; keiner von uns ist perfekt. Der heilige Geist zeigt uns aber, dass wir trotzdem noch Gottes geliebte Kinder sind. Ihr habt doch den Heiligen Geist bekommen, als ihr Jesus als Herrn angenommen habt, oder?
Epheser 1: Den Heiligen Geist?
Epheser 2: Wir haben noch nie etwas von einem heiligen Geist gehört.
Paulus: Ja was für eine Taufe habt ihr denn empfangen?
Epheser 1: Die Taufe, dass wir ein neues, ein reines Leben anfangen wollen.
Epheser 2: So wie Johannes der Täufer es schon praktiziert hat.
Paulus: Ach so. Dann muss ich euch noch was erklären: Johannes der Täufer hat alle getauft, die ein neues Leben anfangen wollten. Aber er hat auch gesagt, dass jeder, der das will, sich ganz auf Jesus verlassen soll. Der macht uns zu Gottes Kindern und schenkt uns den Heiligen Geist. Deshalb taufen wir Christen auf den Namen des Herrn Jesus. Das bedeutet: Wenn Gott uns ansieht, sieht er immer Jesus hinter uns. Deshalb sind wir rein und heilig in Gottes Augen, denn Jesus hat für unsere Schuld bezahlt. Was wir tun und sagen nimmt Gott an, als ob Jesus es tun oder sagen würde. So wie zum Beispiel die Polizei im Namen des Gesetzes auftritt. Da gehorchen wir ja auch nicht wegen der Person des Polizisten, sondern wegen dem Gesetz, das dahinter steht.
Epheser 1: Aha. Gott akzeptiert uns, weil er Jesus akzeptiert. Wenn wir seinen Namen tragen, zählt er uns zu ihm. Das habe ich nun begriffen.
Epheser 2: Und was ist nun mit dem Heiligen Geist? Wozu brauchen wir den?
Paulus: Wenn wir mit Jesus verbunden bleiben, lässt Gott seinen Heiligen Geist in uns wohnen. Der führt, leitet, ermahnt und tröstet uns in unserem täglichen Leben und lässt uns begreifen, wie Gott die Dinge sieht. Ja, er hilft uns auch bei allem, was wir nicht können. Richtig beten zum Beispiel, oder wissen, was dran ist.
Epheser 1: Wenn das so ist, dann möchte ich auf den Namen des Herrn Jesus getauft werden.
Epheser 2: Ich auch. Können wir es nicht gleich machen?
Aquila: Ja, warum nicht? Da hinten haben wir Wasser.
Priscilla: Ich mach schon alles bereit. (Steht auf und geht nach hinten.)
Timotheus: Gut. Und Paulus wird euch die Hände auflegen, als Zeichen dafür, dass Gottes Heiliger Geist zu euch durchströmen kann.
Paulus: Ja. Dann werdet ihr auf ganz neue Art zu Gott beten. Nicht wie ein Antragsteller vor einem fremden hohen Herrn, sondern wie ein Kind zu seinem Vater. Und manchmal werdet ihr merken, wie Gott selbst euch die Worte dazu in den Mund legt. Manchmal vielleicht sogar in euch unbekannten Sprachen. Und ihr werdet Gottes Antworten verstehen. Manchmal vielleicht sogar solche, auf die ein Mensch niemals gekommen wäre, weil man es überhaupt nicht wissen kann. Dinge, die in der Zukunft liegen, zum Beispiel. Oder was jemand jetzt in dem Moment tun soll. Oder was in einem anderen Menschen vorgeht. Das alles und noch viel mehr kann der Heilige Geist in euch bewirken, wenn ihr es braucht.
Priscilla (von hinten): Kommt rüber! Alles ist bereit!
(Alle stehen auf.)
Spiel (Wenn ihr wollt, könnten die Kinder dabei Zettel zusammentragen mit Bibelstellen zum Heiligen Geist. Z.B.: Apg. 8,17; Apg.19,6; Eph.1,13-14; 1.Kor. 12; Eph.4, 7-13. Die könnte man nachher beim Abschlussgespräch gebrauchen.)
(Rollen für Szene 2 verteilen. Erklären, dass es 2 Jahre später ist. In der Nähe des „Saals des Tyrannus“ spielen, wo dann die 3. Szene stattfindet.)

Szene 2: Zwei Jahre später. Irgendwo in Ephesus. (Vers 8-20)

Fremder: Guten Tag! Entschuldigen Sie, ich bin fremd in Ephesus. Was ist denn das für ein Saal da drüben, wo so viele Leute einem Redner zuhören?
Epheser: Ach, das geht nun schon zwei Jahre lang so. Da predigt einer mit dem Namen Paulus. Er verkündet eine neue Lehre von einem Jesus, der Gottes Sohn sein soll. Seit die frommen Juden diese Lehre damals öffentlich verspottet haben, trifft der Paulus sich mit seinen Anhängern nicht mehr in der Synagoge der Juden, sondern da im Saal des Tyrannus. Er will anscheinend alle Epheser zu Christen machen.
Fremder: Kann er denn die Leute so gut überzeugen, dieser Paulus?
Epheser: Nicht nur das. Es geschehen auch ganz ungewöhnliche Dinge. Kranke werden gesund, Besessene werden frei von den bösen Geistern, die sie quälten. Ich hab sogar gesehen, dass nicht nur dieser Paulus auftritt und Kranke heilt, sondern die Leute nehmen einfach ein Tuch von ihm, legen es auf den Kranken, beten dann und der Kranke wird gesund. Auch bei Besessenen funktionierte das, hat mir einer erzählt.
Fremder: Das ist ja nicht zu fassen.
Epheser: Es liegt aber nicht an dem Tuch. Und auch nicht an dem Paulus. Es liegt daran, dass sie alles im Namen ihres Herrn Jesus machen. Der steht dahinter. Neulich haben die 2 Söhne des Oberpriesters deshalb versucht, auch mal den Namen des Jesus als Beschwörungsformel zu benutzen. .
Fremder: Und? Hat es geklappt? Haben die Geister reagiert?
Epheser: Allerdings. Aber sie sind nicht wie bei Paulus von dem Kranken ausgefahren.
Fremder: Sondern?
Epheser: Sondern sie haben geschrien: „Jesus kennen wir wohl. Auch Paulus ist uns bekannt. Aber wer seid ihr denn, dass ihr uns gebieten wollt?“ Und dann ist der Besessene mit Gewalt auf die 7 hergefallen und hat sie alle zu Boden geschlagen. Blutend und halbnackt mussten sie aus dem Haus fliehen.
Fremder: Was???? Dieser Jesus muss ja eine gewaltige Macht haben! Und du sagst, diese Christen reden und handeln in seinem Namen?
Epheser: Ja. Aber sie benutzen ihn nicht, sondern sie ehren ihn. Nach diesem Ereignis gaben viele von ihnen zu, dass sie früher auch mit bösen Geistern zu tun hatten. Und dann brachten sie ihre Zauberbücher und verbrannten sie öffentlich, weil sie nichts mehr damit zu tun haben wollten.
Fremder: Was? Solche Bücher sind doch sehr wertvoll!
Epheser: Ja. Man schätzt, dass da Werte von 50 000 Silberstücken verbrannt wurden.
Fremder: Unglaublich!
Epheser. Aber wahr. Und alles nur wegen diesem Jesus.
Fremder: Ich glaub, ich geh auch mal da rüber in das Haus des Tyrannus, wo dieser Paulus predigt. Von dem Jesus muss ich noch mehr erfahren! Tschüss! (Geht.)
(Rollen für Szene 3 verteilen: Christ 1 und Christ 2. Ihnen sagen, dass sie ganz aufgeregt hereinkommen und dann auch so reden müssen.)

Szene 3: (19,21-20,1 Aufruhr in Ephesus.) Im Haus des Tyrannus.

Paulus: So, Leute! Ich war jetzt wirklich eine sehr lange Zeit bei euch in Ephesus. Schon fast drei Jahre. Die Gemeinde ist gewachsen und es bilden sich schon neue Gemeinden im Umland. Ich habe euch alles erklärt, was ich von Jesus weiß und was ihr wissen müsst, um als reife Christen zu leben. Auch habt ihr nun eigene Gemeindevorsteher. Ich denke, ich muss jetzt weiterziehen. Die Christen in Mazedonien und Griechenland möchte ich auch noch besuchen. Zwei meiner Mitarbeiter hab ich schon vor einiger Zeit losgeschickt, um meine Besuche in den Gemeinden dort vorzubereiten. Wisst ihr, ich plane - nach der Rundreise durch Griechenland- wieder nach Jerusalem zu gehen. Und dann muss ich auch noch nach Rom.
Priscilla: Aber Paulus, das ist nicht ungefährlich. Du weißt doch, dass Aquila und ich und viele andere dort ausgewiesen wurden, weil wir an Gott....

(zwei Christen stürmen herein.)
Christ 1: Leute!!!!
Christ 2: Paulus! Zwei von deinen Freunden wurden gepackt und zum Theater geschleppt.
Christ 1: Eine riesige Menschenmenge ist versammelt!
Christ 2: Sie sind total wütend!
Priscilla: Was ist passiert?
Paulus: Beruhigt euch erst mal! Nun erzählt der Reihe nach!
Christ 1: Also: Es hat angefangen mit Demetrius.
Christ 2: Das ist der Silberschmied von da drüben, der die silbernen Nachbildungen der „Göttin Artemis“ oder „Diana“ verkauft.
Priscilla: O weh! Ich ahnte schon lange, dass da was kommt.
Christ 1: Ja. Demetrius hat alle Silberschmiede von Ephesus zusammengerufen und ihnen erklärt, dass du, Paulus, schuld bist, dass ihr Geschäft zurück geht.
Christ 2: Weil du den Leuten sagst, dass Götter, die man herstellt, keine Götter sind.
Christ 1: Und weil schon so viele an Jesus glauben.
Christ 2: Da befürchten sie, dass der Tempel ihrer Göttin an Bedeutung verliert. Und schließlich auch ihre Göttin selber.
Christ 1: Eigentlich ärgert es sie ja nur, dass sie dann nicht mehr so viel verdienen. Aber......
Christ 2: Dann hat die ganze Versammlung geschrien. „Groß ist die Diana der Epheser!“
Christ 1: Und dann haben sie unsere Freunde Gajus und Aristarch aus Mazedonien gepackt und zum Theater geschleppt. Sie......
Paulus: Genug. Ich gehe sofort hin und stelle mich der Menge!
Aquila: Nein, Paulus, das ist zu gefährlich.
Christ 2: Aquila hat Recht. Sie würden dich umbringen.
Christ 1: Wir sind gleich hergerannt, weil einige von den hohen Beamten uns aufgetragen haben, dich zu warnen, dass du dich ja nicht im Theater sehen lässt.
Paulus: Aber warum nicht? Ich könnte manches klären und den Leuten von Jesus erzählen.
Christ 2: Das würde gar nichts bringen. Es herrscht eine maßlose Verwirrung. Alle schreien durcheinander.
Christ 1: Es werden immer mehr. Die meisten wissen gar nicht, worum es geht.
Paulus: Aber wir müssen Gajus und Aristarch helfen!
Christ 2: Das ist im Moment nicht nötig: Die Juden schickten einen Sprecher nach vorne um zu erklären, dass sie nichts damit zu tun hätten.
Christ 1: Und seither brüllt die Menge an einer Tour im Chor: „Groß ist die Diana der Epheser!“
Priscilla (steht auf und lauscht): Stimmt! Ich höre es. Es muss eine riesige Menschenmenge sein, die da brüllt!
Christ 2: Was machen wir jetzt?
Paulus: Ihr beide geht wieder und beobachtet die Lage von ferne. Aber passt auf euch auf! Wir anderen bleiben hier und beten für Gajus und Aristarch. Und für die Politiker. Irgendwann wird es einem gelingen, die Menge zu beruhigen. Dann sehen wir weiter. Alles ist in Gottes Hand. Wenn sich alles gelegt hat, ruft ihr die Christen alle hier zusammen. Bis dann!
(Rollen für Szene 4 verteilen: Gajus, Aristarch, Christ 1. Sagen, dass es nun mehr als 2 Stunden später ist.)

Szene 4 zwei Stunden später. (Am gleichen Ort. Alle Christen haben sich versammelt.)

Aquila: Gajus und Aristarch, gut dass ihr auch wieder unter uns seid!
Gajus: Ja. Gott hat eure Gebete erhört. Er hat es nach 2 Stunden dem Staatssekretär gelingen lassen, der Menge klar zu machen, dass ihr Verhalten von den Römern leicht als Rebellion ausgelegt werden könnte. Das hat sie zur Vernunft gebracht.
Aristarch: Der Staatssekretär hat das ganz geschickt angefangen. Er hat die Leute erst in ihrem Glauben an ihre Göttin bestärkt. Dann hat er Demetrius und seine Kollegen angewiesen, bei Klagen zu den Behörden oder vor Gericht zu gehen, nicht so einen Aufruhr anzuzetteln. Notfalls könnten sie ja auch Anträge an die Volksversammlung stellen.
Priscilla: Hoffen wir, dass sie das nicht machen!
Paulus: Seid getrost! Gott sorgt auch weiter für euch. Ihr seid doch seine Kinder! Denkt an die vielen wundervollen Zusagen, die er euch gegeben hat! Wenn ihr nur fest im Glauben bleibt, kann euch nichts geschehen. Niemand kann die Gemeinde der Christen ausrotten, denn Gott selbst will sie ja haben. Niemand ist stärker als er. Merkt euch das für alle Zeiten!
Christ 1: Ach Paulus, willst du uns jetzt wirklich verlassen? Kannst du nicht noch einige Zeit bleiben?
Paulus: Nein. Ich muss weiter. Und es ist auch besser für euch, wenn ich gehe. Lebt wohl! Ich bete für euch. Und denkt immer daran: Ihr seid auf den Namen „Jesus“ getauft! Was sie euch tun, tun sie Jesus. Und alles was ihr tut, sollt ihr auch in seinem Auftrag machen. Also: Wenn Gott es will, sehen wir uns einmal wieder. Betet auch für mich und meine Mitarbeiter! Tschüss!

Zusammenfassung und Gespräch


(Autorin: Erika Scharrer (Missionarin der Marburger Mission), welche verschiedene Stücke schrieb, die u.a. in Taiwan getestet und praxis-jugendarbeit.de im Januar 2006 zur Verfügung gestellt wurden)

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