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Talkshow - Jesus im Alltag

Mitwirkende: Talkmaster, Suse, Ricky, Mike, Johanna

Talkmaster: Ja hallo und herzlich willkommen. Da sind wir wieder, zu unserer einmaligen, einzigartigen, jedenbetreffenden, und nicht zu vergessen, christlichen Talkrunde. Ich begrüße sie zur 50. Sendung vonnnnn „Themen, die uns bewegen“.
Unser Thema zu unser heutigen Jubiläumssendung lautet: „Wie geb ich mich als Christ in der Öffentlichkeit?“
Unser erster Gast ist 17 Jahre alt, und wie er selber sagt „ein ganz normaler Christ“. Begrüßen sie ihn mit mir. Hier ist Ricky!


(Ricky kommt herein, setzt sich, trägt normale Kleidung)

Talkmaster: Hallo Ricky. Du sagst du bist ein „ganz normaler Christ“. Wie sieht das bei dir im Alltag aus?
Ricky: Jo, ich komme ja aus nem christlichen Elternhaus. Ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst, zur Jugendstunde und manchmal haben wir auch ...
Talkmaster: Ja schon klar, aber wie verhältst du dich denn so im Alltag, in der Schule, bei Freunden ...?
Ricky: Jo wie verhalte ich mich da? Ich glaub meine Kumpels wissen schon dass ich Christ bin. Na ja ich weiß nicht so richtig was sie so von Gott halten, ist ja auch nicht grade so das Gesprächsthema für junge Leute. Ich meine man soll ja auch mit Nichtchristen zusammen sein, von daher denk ich lieg ich schon ganz richtig.
Talkmaster: (geht herum und sucht sich einen Gast raus) Ja ich sehe sie haben hier schon aufmerksam zugehört, was sagen sie denn zu dieser Meinung? (...Antwort eines im Publikum sitzenden...) Ricky meint also Jesus ist also nicht so das Gesprächsthema für Jugendliche. Ich glaube da ist es Zeit für unseren nächsten Gast. Seht selbst was Johanna, 47 Jahre alt, dazu sagt. Herzlich willkommen Johanna!


(Johanna hat einfache, etwas altmodische Sachen an, kommt mit Bibel und Traktaten herein, stellt sich selbstbewusst hin)

Johanna: Ich finde Jesus ist das wichtigste Gesprächsthema! (setzt sich)
Talkmaster: Deine Meinung scheint also ziemlich entgegengesetzt der Meinung von Ricky zu sein. Wie sieht für dich der normale Alltag eines Christen aus?
Johanna: Na das ist doch ganz einfach. Unsere Aufgabe steht doch in der Bibel. (schlägt Bibel auf und liest Matthäus 28, 19 alte Übersetzung)
Ricky: Hä, na wenn ich das so meinen Kumpels erzähle, zeigen die mir ein Vogel.
Johanna: Ja du hast recht. Allein das WORT nützt nichts. Aber dafür gibt es ja Traktate, die dem Antichristen das WORT besser erklären.
Hier da hab ich was für dich, na besser gesagt für deine heidnischen Freunde. (gibt ihm Traktate)
Ricky: (schaut sich die Traktate an) Weißt du was meine Freunde damit machen?
Johanna: Sie werden lesen und die Wahrheit finden, denn ...
Ricky: (nimmt Traktat) Ich glaub eher sie machen das hier damit. (Zereißt Traktat und wirft Schnipsel hinter sich). Ich glaub du denkst echt n bisschen verkehrt!
Johanna: Was fällt dir ein? Du nennst dich Christ? (schüttelt den Kopf)
Ricky: (provozierend) Ich glaub ein Christ soll auch nicht aufdringlich sein!
Talkmaster: OK. Bevor hier noch mehr Streit zwischen euch beiden entsteht, denke ich ist es Zeit für unseren nächsten Gast. Mal sehen was Suse zu euren Meinungen sagt und wie ihr Christsein in der Öffentlichkeit aussieht. Und hier ist sie, Suse!


(Suse kommt herein setzt sich)

Talkmaster: Hallo Suse. Du hast sicher auf dem Bildschirm gesehen, wie sich Ricky und Suse „unterhalten“ haben. Was sagst du als christliche Sozialarbeiterin zu ihren Meinungen?
Suse: Also als erstes will ich nicht sagen du hast recht und deine Meinung ist absolut falsch. Ich glaube ihr beide könnt beide vom anderen was lernen.


(Ricky und Johanna schütteln die Köpfe, zeigen mit den Fingern aufeinander)

Ricky + Johanna: (ablehnend, überzeugt) Von der/ihr was lernen?
Suse: Ich denke ihr habt beide eine etwas zu einseitige Sicht vom Christsein in der Öffentlichkeit.
(zu Ricky gewandt) Du würdest deinen Freunden also gar nichts von Jesus erzählen, weil du meinst es interessiert sie sowieso nicht?
Ricky: Na man kann doch nicht einfach drauf loslabern. Da mach ich mich doch voll zum Affen.
Suse: Ja aber wenn jeder so denkt, oder gedacht hätte, dann wäre das Christentum schon längst ausgestorben.
Johanna: (fühlt sich bestätigt) Siehst du Junge. Wir haben einen missionarischen Auftrag!
Suse: (zu Johanna gewandt) Ich habe echt Respekt vor Leuten, die ihr gesamtes Leben für Jesus einsetzten und dafür brennen die Frohe Botschaft weiterzusagen.
Jedoch sind die Methoden entscheidend wie man das tut.
Talkmaster: Und wie sieht denn dein Alltag aus? Als Sozialarbeiterin hat man ja ständig mit Leuten zu tun!
Suse: Das ist wohl war. Man trifft die unterschiedlichsten Leute mit den unterschiedlichsten Charakteren. Trotzdem habe ich immer im Hinterkopf, das ich jedem, vor allem denen die Jesus noch nicht kennen, seine Liebe zeige!
Johanna: (mit Nachdruck) Ja aber was tust du denn praktisch, nur der Gedanke zählt doch nicht.
Suse: Natürlich, da hast du vollkommen recht. Ich versuche einfach in meinem ganzen Verhalten so zu leben wie Jesus es will. Die Leute merken, dass ich irgendwie anders bin. Manche sprechen mich darauf dann an und dann ich kann ihnen von Jesus erzählen. Manchmal mache ich auch den ersten Schritt und fange ein Gespräch an.
Ricky: Wie du fängst ein Gespräch an. Sagst du dann einfach: „ Hy ich bin Christ und muss mit dir mal über Gott sprechen. Was hältst du denn von Jesus?“
Entweder schaun sie einen fragend an, lachen einen aus oder sagen maximal 3 Sätze: „Ja ich wurde kirchlich als Kind getauft. Meine Oma wollte das. Ne aber jetzt ist das nichts mehr für mich.“
Suse: Wenn du so rangehst „ich muss dir mal was von Gott erzählen, weil es ist ja meine Pflicht“, dann wirst du sicherlich solche Reaktionen bekommen. Wenn du aber selber voll überzeugt von der Botschaft bist, kommt das ganz anders rüber.
Natürlich muss man auch schauen, mit wem es sich lohnt ein Gespräch anzufangen. Ich würde auch nicht mit jeden X-beliebigen gleich ein Gespräch über „Gott und die Welt“ anfangen.
Johanna: Aber soll nicht jeder Mensch von Gott erfahren?
Talkmaster: Ja schön, dass die Frage jetzt kommt. Denn unser nächster Gast, Mike, ist kein Christ sondern Atheist. Aber hört ihn selbst. Ich sage herzlich willkommen Mike!


(Mike kommt voll cool rein, und stellt sich vor seinen Platz)

Mike: Ich bin Mike, und mich kann keiner bekehren. (setzt sich)
Johanna: Für Leute wie dich hab ich da genau das Richtige! Hier in diesem Heftchen stehen Beweise dafür, dass es Gott geben muss! Wer das nicht glaubt läuft vor der Wahrheit davon.
Mike: Ne lass ma gut sein. Ich bin schon gläubig. (lacht) Ja man ich glaub an den Atheismus.
Ricky: Da sag ich doch jeden seins ni. (Zu Mike) Ich würd als Antichrist ja auch nicht auf sowas anspringen.
Mike: Was ist mit dir? Versuchst du jetzt dich bei mir einzuschleimen? Ich hab dich doch gesehn auf dem Bildschirm. Von Typen wie dir halte ich am wenigsten. Am Wochenende Kirche und so und in der Schule dann den coolen Checker raushängen lassen, so nach dem Moto: „Ich bin ja einer von euch“. Da schätz ich mehr Leute wie sie, (zeigt auf Johanna) die ihr Ding durchziehn. Das soll aber nicht heißen, dass ich jetzt überzeugt bin!
Talkmaster: Wie könnte man dich denn vielleicht doch überzeugen? Oder geht das überhaupt nicht?
Mike: Na ja, eigentlich hab ich meine Meinung. Hab mich noch nie so richtig mit dem Thema auseinander gesetzt. Aber wenn überhaupt, dann könnte mich am ehesten sie da überzeugen (zeigt auf Suse).
Talkmaster: Was sagst du als unbeteiligter denn dazu, wie ein Christ sein muss.
Mike: Na an Gott muss er glauben, sonst wär es ja kein Christ, oder (lacht)?
Suse: Na und wie soll er sich im Alltag also zu Leuten wie dir verhalten?
Talkmaster: Tut mir leid, das wir diese Frage nicht mehr klären können, aber wir haben bereits überzogen.
(folgender Text ist ein Vorschlag wie es weiter geht)
Aber hören sie schauen sie doch noch unsere Nachfolgende Sendung mit (Name des Predigers), er hat bestimmt eine Antwort auf diese Frage.

Themenbeispiel: Gott im Alltag bekennen, sein christliches Profil zeigen (Wie zeige ich meinen Freunden, dass ich Christ bin?

(Autor: Thomas Baberowski, www.praxis-jugendarbeit.de zur Verfügung gestellt im Dez.2003)

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