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Weihnachtsgottesdienst

Thema: Hoffnung für alle

von Erika Scharrer

Vorspiel: Tonflöten

Begrüßung und Gebet:

Gemeinsames Lied: Freue dich, Welt

(Die Kinder stellen sich auf. Währenddessen kommt „Reporter“ Andy rein und fragt die GD- Besucher, was sie da feiern. Solange, bis die Antwort kommt: Wir erinnern uns an Jesu Geburt.)

Theresa: Kommen Sie, machen Sie doch mit, singen Sie mit uns von diesem besonderen Ereignis vor 2000 Jahren!

Lied der Kinder: Hast du so etwas schon gehört?

(Kinder setzen sich wieder.)

Reporter: Warum ist Ihnen (euch) denn dieses uralte Ereignis so wichtig, dass Sie (ihr) es heute hier feiern wollen (t)? (Er fragt 2 oder 3 beliebige Teilnehmer. Dann fragt er die folgenden vorher Eingeweihten in dieser Reihenfolge:)
Stefan B: Ich feiere Weihnachten, weil ich mich so sehr freue, dass ich Gott so viel bedeute, dass er seinen Sohn für mich auf die Erde schickte.
David: Ich finde es einfach genial von Gott, dass er schon seit Urzeiten geplant hat, mich durch Jesus zu retten. Das ist Grund genug zum Feiern.
Reporter: Woher wisst ihr denn, dass Gott das geplant hat?
Helfried: Schon von Anfang an hat er durch die Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch mit Leuten darüber gesprochen. Das alles ist in der Bibel – im Alten Testament -aufgeschrieben.
Reporter: So? Mit wem hat er denn zum Beispiel darüber geredet?
Jonathan: Zum Beispiel mit Jeremia. Der hat über 600 Jahre vor Jesus gelebt. Gott hat ihm gezeigt, dass er die Menschen von Grund auf neu machen wird, so wie ein Töpfer aus einem missglückten Gefäß einfach wieder einen Klumpen macht und dann ein neues Gefäß formt. (Jeremia 18)
Desiree: Ein gerechter König wird kommen, hat Gott zu Jeremia gesagt. Der wird „Retter“ heißen und ein Nachkomme des berühmten Königs David sein. Wer zu dem gehört, braucht keine Angst mehr haben, dass er verloren geht. (Jeremia 23)
Reporter: „Retter“ soll er heißen? Aber er heißt doch anscheinend „Jesus“.
Senta: Ja, aber dieser Name bedeutet ja „Retter“.
Reporter: Ach so. Aber könnte da nicht doch von einem anderen Jesus die Rede gewesen sein? Es gab doch sicher viele, die so geheißen haben.
Shannon: Ein Micha hat schon VOR Jeremia im Auftrag Gottes gesagt, dass der Retter in dem Ort Bethlehem geboren werden wird. (Micha 5)
Sylvia: Und Daniel hat 50 Jahre nach Jeremia von Gott gehört, dass er zur Zeit des römischen Reiches während einer Volkszählung zur Steuereintreibung geboren werden wird. (Daniel 11,20).
Reporter: Okay, okay. Das genügt mir. Aber WOZU war denn das überhaupt nötig, dass dieser Jesus geboren werden musste? WARUM hat Gott das so geplant? Könnte er die Menschen nicht anders retten?
Marie: Ich weiß nicht, ob er es anders tun könnte. Aber von Anbeginn der Welt an hat Gott es so beschlossen, dass Sünde mit dem Tod bestraft wird. Keiner von uns kann deshalb von sich aus ewig leben. Wir alle haben doch schon mal gesündigt.
Susi: Sie können es in der Bibel nachlesen: Von Anfang an musste Sünde durch entsprechende Tier-Opfer gesühnt werden. Aber diese Opfer konnten nicht für immer vom Tod retten. Das konnte nur einer, der ganz und gar vollkommen war, nämlich Jesus.
Reporter: Aha. Deshalb habt ihr vorhin gesungen von dem Gott, der zu uns gekommen ist, um hier zu sterben?
Daniel: Genau. Und am dritten Tag ist Jesus wieder auferstanden. Er hat den Tod besiegt. Jetzt dürfen alle, die an ihn glauben, ewig leben. Ihre Sünde ist vergeben. Auch die Auferstehung von Jesus wird schon im Alten Testament vorausgesagt.
Reporter: Wirklich? Das ist ja unfassbar! - Und wie war das dann damals wirklich, als der Sohn Gottes in die Welt gekommen ist? Ist echt alles so eingetroffen, wie es vorausgesagt war?
Clemens oder Eric: Ja! Kommen Sie! Hören Sie und sehen Sie! Gleich fängt es an:
Schriftlesung Lukas 2,1-20
Krippenspiel (Kindergartenkinder und Grundschüler) Kinder machen das, was in der Bibel vorgelesen wird. Maria und Josef ziehen nach Bethlehem, Hirten sehen Engel…..
(Dazwischen Harfenspiel )
Reporter: Gut. Nun weiß ich Bescheid. Aber warum ist Ihnen persönlich das so wichtig, dass Sie heute hier sind und dieses äußerlich so unscheinbare Ereignis feiern? Gibt es nicht Tausende von seltsamen Stories über Geburten von bedeutenden und unbedeutenden Personen?
Francis: Das ist grade so wie mit Ihrem eigenen Geburtstag: Sie selbst und Ihre Familie und Ihre besten Freunde erinnern sich daran und feiern vielleicht mit Ihnen. Andere interessiert das nicht. Wir feiern, weil wir dazu gehören. Und wir laden andere ein, weil alle dazu gehören dürfen, wenn sie nur wollen.
Reporter: Dazugehören? Etwa zur Familie dieses Gottes? Wie soll ich das verstehen?
Stefan P: Ich will Ihnen mal was erzählen: Schon damals, einen Monat nach der Geburt von Jesus gab es ein paar Menschen, die mit von der Partie waren. Hier (zeigt die Bibel) in Lukas 2,21-38, direkt im Anschluss an den Bericht von der Geburt Jesu, steht es:
Bildergeschichte zum Predigttext
Predigt über Lukas2,22-38
Reporter: Nun verstehe ich: Dieses Fest ist nicht Klimbim um eine alte rührselige Story. Es zeigt die Hoffnung für alle Menschen! Darf ich mitfeiern?
Nadja: Ja, gerne! Kommen Sie! Und alle anderen auch! - Wir stellen uns jetzt alle in einem großen Kreis an den Wänden entlang auf und singen dann das bekannteste deutsche Weihnachtslied: „Stille Nacht“!
Kerzenkreis und Lied: (Verteilen der brennenden Kerzen)
Gebet und Segen
Reporter: Danke, dass ich mitmachen durfte. Und - Gibt es Möglichkeiten, sich weiter zu informieren, was es heißt, „dazuzugehören“ zu Gottes Familie?
Carola: Ja: Kommen Sie doch einfach zu einem der vielen Gottesdienste in einer Kirche dieser Stadt! Es gibt auch mehrere englischsprachige. Und unregelmäßig stattfindende deutschsprachige Gottesdienste hier in dieser Kirche. Außerdem gibt es für Erwachsene einen dt. Bibel-Gesprächskreis und für Kinder zwei christliche deutsche Kinderclubs, genannt „Jungschi“ und „Teenie-Kreis“. Nähere Infos kriegen Sie bei allen, die heute mitgewirkt haben, und am Ausgang.
Felix: Dort dürfen Sie und alle anderen sich gerne kostenlos auch die Kopie „Hoffnung für alle, das Lukas-Evangelium“ mitnehmen. Darin können Sie die Weihnachtsgeschichte und noch vieles mehr über Jesus, unseren Retter, nachlesen.
Max: Und wenn Sie oder andere gleich jetzt Ihrer Weihnachtsfreude Ausdruck verleihen möchten, legen Sie am Ausgang etwas in die bereitgestellten Körbchen. Diese Gaben sind für das Kinderheim nebenan, das von dieser katholischen Kirche betrieben wird. Wir danken damit auch recht herzlich, dass wir in diesem Gebäude Weihnachten feiern durften.
Sophie: Ja. Und nun wünschen wir uns allen gegenseitig frohe Weihnachten mit dem Lied: O du fröhliche.
Lied: O du fröhliche
Nachspiel: Harfe


(Autorin: Erika Scharrer (Missionarin der Marburger Mission), welche verschiedene Stücke schrieb, die u.a. in Taiwan getestet und praxis-jugendarbeit.de im Dezember 2007 zur Verfügung gestellt wurden)

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