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VATER und SOHN | Das Rennen

Dieses Anspiel eignet sich in Verbindung mit einem Wettkampf, Sportfest oder dergleichen.

Sohn: Papa, schau die ganzen Leute an! Es müssen auch Kinder von den anderen Sportvereinen dabei sein. So viele gibt’s bei uns nicht!
Papa: Um so mehr Spaß macht beim Rennen es dabei zu sein, mein Sohn!
Sohn: Hast du auch den großen silbernen Pokal gesehen? Das will ich haben!
Papa: Gib einfach dein Bestes, Kleiner. Hauptsache, du machst mit.
Sohn: Ich will dich auf gar keine Fall enttäuschen.
Papa: Selbst wenn du nicht der erster wirst, ich habe dich trotzdem lieb. Oh, pass auf, stell dich auf die Startlinie - es geht los!

(Der Junge rennt los.)

Sohn: Hoffentlich schaffe ich es. Da ist ja auch der Papa von meinem Freund. Wie der ihn anfeuert!

(Der Junge fällt hin.)

Sohn: Uh - ich habe das Schlagloch gar nicht gesehen. Wie peinlich. Ich wünsche mir, ich könnte irgendwie in Luft verschwinden.

(Der Junge steht auf.)

Sohn: Da steht mein Papa und winkt.
Papa: ''Steh auf und gewinne das Rennen!''

(Der Junge schüttelt Dreck von der Hose und rennt weiter.)

Sohn: Vielleicht kann ich einen Gang schneller einlegen, um die anderen einzuholen.

(Der Junge fällt wieder hin.)

Sohn: Oh - weia - jetzt bin ich über meine Beine gestolpert. Ich hätte besser beim ersten Sturz aufgehört. Wo ist nur bei all den Menschen mein Papa?
Papa: ''Steh auf, mach weiter, du schaffst das!''
Sohn: Na gut, wenn ich wirklich gewinnen will, muss ich nun einige Meter nachholen.

(Der Junge strengt sich an und fällt wieder hin.)

Sohn: Es hat keinen Sinn mehr. Ich will nicht mehr aufstehen. Ich bin ein Verlierer. Da ist ja mein Papa, aber ich kann ihn nicht mehr hören. Bestimmt will er sagen, dass ich wieder aufstehen und nicht aufgeben soll.

(Der Junge steht auf und rennt weiter.)

Sohn: Nein, ich werde nicht aufgeben. Was höre ich da? Jubeln? Da ist ja schon wieder mein Vater! Papa, ich bin Letzter geworden. Es tut mir leid.
Papa: Es braucht dir nicht Leid zu tun. Du bist ein Gewinner. Du hast auf jeden Fall das Ziel erreicht. Du bist nach jedem Sturz aufgestanden. Ich liebe dich, mein Sohn.
Sohn: Ich dich auch, Papa.
- Ende -

Kurzpredigt: (von dem Sohn)

Ich liebe meinen Papa so sehr. Habt ihr gesehen, wie er mir beim Rennen zugeschaut hat und mich angefeuert hat? Er war immer in meiner Nähe. Und alles ist nicht mal so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich wollte ja so sehr gewinnen, bin aber voll auf die Birne gefallen! Und trotzdem hat mein Vater zu mir gestanden.

So ist auch unser Vater im Himmel. Er liebt uns so sehr, dass er uns durchs ganze Leben begleitet. Dein Leben ist auch wie das Rennen an dem ich teilgenommen hatte. Es passieren auch unangenehme Dinge, aber Gott hilft dir durch. Er will auch, dass du gewinnst, aber ihm ist es nicht wichtig, ob du der Erster oder der Beste bist. Er will nur, dass du weiter rennst!

Hast du Jesus in deinem Leben? Meinst du, dass es nicht immer einfach ist, Christ zu bleiben? Baust du auch manchmal Bockmist? Vermeiden dir deine Freunde, weil du Jesus lieb hast?

Dann sagt Gott gerade jetzt zu dir: Halte durch! Ich habe dir meinen Geist gegeben. Er feuert dich an, weiter zu rennen. Hauptsache ist, du machst das Rennen fertig. Bleibe in Jesus – er wird dich zum Ziel führen und er hat eine Belohnung bereit!


(Autorin: Karen Schneider (Freie Christengemeinde Saarbrücken), www.praxis-jugendarbeit.de zur Verfügung gestellt im April 2004)

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