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Drachenandacht

Kernaussage:

Jesus lässt dich nicht hängen. Auch wenn du mal Mist gebaut hast nimmt er dich trotzdem an!

Ich stehe im Gras. Wow, ist der aber hoch! Und wie schön er doch aussieht. So bunt und so… frei. Doch, man könnte sagen er ist frei. Die Schnur zieht an meiner Hand. Was will er nur? Will er nach rechts oder nach links? Höher oder tiefer? Hm. Ich ziehe an der Schnur. Er macht was ich will und fliegt einen schönen Bogen nach links.

Ich muss Lachen. Er sieht lustig aus, wie er da so im Wind weht. Hey, was ist denn jetzt los? Warum macht er denn nicht mehr das, was ich will? Oh nein, ich glaube er stürzt ab!

Och Menno. Jetzt liegt er auf dem Gras. Schnell renne ich zu ihm hin. Hoffentlich ist er nicht kaputt.

Puh. Ein Seufzen der Erleichterung entfährt mir. Ihm ist nichts passiert. Ich hebe ihn auf und lege ihn gerade hin. Ich beginne zu rennen. Hui, da fliegt er wieder.

Eine ganze Zeit lang sehe ich ihm zu wie er durch die Luft gleitet. Schön sieht das aus. Die Sonne lässt die vielen bunten Farben seines Gewands hell leuchten. Plötzlich kommt ein kräftiger Windstoß und bringt ihn aus dem Gleichgewicht. Achtung! Da ist doch der Baum…!! Oh je. Jetzt ist es passiert. Er hängt fest und kommt nicht mehr runter. Die Schnur hängt schlaff in meiner Hand, ich kann gar nichts tun. Ich denke nach. Er ist doch so toll! So wunderbar. Ich kann ihn doch da nicht einfach hängen lassen! Ich laufe auf den Baum zu und suche einen geeigneten Weg um den Baum zu erklimmen. Uff, ist das anstrengend. Aber jetzt habe ich es geschafft. Die Schnur hat sich verheddert, aber ich kann sie lösen. Als ich ihn wieder auf den Boden gebracht habe, ist es schon dunkel geworden. Ach zum Glück ist die Schnur nicht gerissen. Dann hätte ich ja gar keine Möglichkeit gehabt ihn wieder zu finden! Dann wäre er ja weg gewesen!

Ich bin ganz schön erleichtert, dass ich ihn wieder habe. Vorsichtig nehme ich ihn unter den Arm und trage ihn nach Hause. Die kleinen Kratzer in seinem Gewand stören mich nicht. Hauptsache ich habe ihn wieder.

Um wen geht es in dem Text? Auf was ist das übertragbar? (Bibel, Gott, Jesus, vielleicht unser eigenes Verhalten zu einander?)

Der Ich-Erzähler ist Jesus. Er freut sich über uns, dass wir so sind wie wir sind. Er lässt uns unseren Freiraum und unseren freien Willen, hält die Verbindung zu uns aber trotzdem aufrecht. Auch wenn wir mal nicht das machen, was er von uns erwartet und vielleicht auch mal richtig Mist bauen, lässt er uns nicht am Boden liegen sondern nimmt uns immer wieder mit offenen Armen auf.

Manchmal passieren Sachen im Leben, die man nicht versteht oder die man nicht möchte. Dann fragt man sich schnell: Wo war Gott denn?

Vielleicht wenden wir uns in dem Moment sogar ab und lassen uns von diesem Ereignis aus der Bahn werfen; wir wenden uns von Gott ab.

Wie der Drache. Ein Windstoß kam und er wurde in den Baum geweht. Die Schnur hing schlaff, die Verbindung war nicht mehr da.

Und trotzdem wurde der Drache von dem Baum runtergeholt. Er wurde nicht hängen gelassen. Und so macht Jesus das auch mit uns. Er lässt uns nicht hängen. Selbst wenn wir einmal komplett aus dem Gleichgewicht gebracht wurden, er hilft uns immer wieder auf.

Und wenn wir dadurch einen Kratzer bekommen haben, wenn wir einen Fehler gemacht haben ist das nicht schlimm für Jesus. Für ihn ist die Hauptsache, dass er uns wieder bei sich hat.

Autoren: Julia Ulmer, Nina Müller

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