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Ein Leben als Helfer - Ohne Gegenleistung

Kernaussage:

  • Jesus ist cool, er hat Menschen geheilt, ohne Gegenleistung

  • Jesus hilft anderen Menschen, so dass sie wieder lebensfähig sind, sich in die Gesellschaft integrieren und wieder ein normales Leben zu leben. Er erwartet keine Gegenleistung.

  • Was verlangen wir oftmals als Gegenleistung? Was für eine Art Helfer sind wir? Was können wir durch diese Geschichte lernen?

1. Anspiel:

Ein Penner, Manfred (_______) hat eine ganz schlimme Grippe (unheilbar). Ihm geht’s total dreckig. Liegt am Straßenrand und röchelt. Ein paar Menschen (_____ + _____) finden ihn und bringen ihn zu einer Spezialklinik. Dort arbeitet Dr. Niklas Kneipp (______). Er ist ein total guter Arzt. Manfred hat aber kein Geld und kann eigentlich nicht behandelt werden. Niklas aber hilft ihm und schafft es, dass Manfred wieder gesund wird.

Anspiel besprechen:

  • Was habt ihr gesehen? (Geschichte in eigenen Worten wiedergeben)
  • Was ist Dr. Kneipp für ein Typ? Welche Eigenschaften habt ihr erkannt? (hilfsbereit, freundlich, geschickt, talentiert usw.)

2. Spiele zur Hilflosigkeit:

  • Mit verbundenen Augen durch ein Labyrinth laufen.

  • Mit einem Verband um die Hände ein Gummibärchen oder ein Bonbon essen.

  • Nur auf einem Bein stehend / hüpfend eine Aufgabe erledigen /Parkour durchlaufen.

  • Mit nur einem Arm sich die Schuhe binden, oder ohne zu Hilfenahme der Hände Schuhe anziehen, sich anziehen, oder waschen!

  • Einen Mitspieler mit einer Trage durch einen Parkour tragen.

3. Bezug zum biblischen Text herstellen:

  • Entweder Geschichte vorstellen:

    • Jesus kommt in eine Stadt
    • alle sind aufgeregt
    • Ein Taub-Stummer sieht die aufgebrachten Menschen
    • Versucht sie zu fragen was los ist
    • Menschen verstehen nichts
    • Wissen das Jesus Wunder tut
    • Bringen den Mann zu Jesus
    • Jesus nimmt den Mann und geht mit ihm an einen ruhigen Ort
    • Legt Finger auf Ohr und Zunge
    • Spricht zum Vater „Öffne dich“
    • Mann kann wieder sprechen und hören
    • Somit kann der Mann wieder arbeiten und normal leben
  • Oder Geschichte vorlesen: Die Heilung eines Taubstummen

    (Markus 7, 31-37)

    Und als er wieder fort ging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte. Und sie brachten zu ihm einen, der taub und stumm war, und baten ihn, dass er die Hand auf ihn lege. Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! Und sogleich taten sich seine Ohren auf und die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete richtig. Und er gebot ihnen, sie sollten's niemandem sagen. Je mehr er's aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.

  • Anschließend Text besprechen:

    1. Geschichte kurz wiedergeben lassen mit Hilfe des Pozek - Schlüssels:

      • Personen: Welche Personen kamen in der Geschichte vor?
        Jesus; Taub-Stummer; andere Menschen

      • Ort: Wo spielt die Geschichte?
        Gebiet der Zehn Städte

      • Zeit: In welcher Zeit?
        Irgendwann in Jesu Leben

      • Ereignis: Was passiert in der Geschichte?
        Ein Taub-Stummer wird zu Jesus gebracht und geht mit ihm ein wenig. Dann legt er ihm die Finger in die Ohren und berührt seine Zunge und heilte ihn. Er wies ihn nun an niemandem etwas davon zu sagen.

      • Kern: Was ist wohl die Kernaussage der Geschichte?
        Jesus hilft anderen Menschen, sodass sie wieder lebensfähig sind und sich in die Gesellschaft integrieren. Er erwartet keine Gegenleistung.

    2. Bezug zum Anspiel aufbauen und die Personen vergleichen, Bezug zur Kernaussage herstellen

      • Was ist im Anspiel und in dem Bibeltext ähnlich gewesen?

      • Welche Geschichten kennt ihr noch, in denen Jesus als Helfer auftrat?
        (Falls die Kinder keine kennen muss MA ihnen Anregungen geben.)

        • Heilung eines Gichtbrüchiger (Matthäus 9, 1-8)
        • Heilung eines Aussätzigen (Matthäus 8, 1-4)
        • Auferstehung des Lazarus (Johannes 11, 1-45)
    3. Heutzutage:

      • Wie hättest Du Dich verhalten?
      • Wer bedarf Deiner Hilfe?
      • Gibt es Menschen, denen Du Deine Hilfe anbieten könntest?
      • Was erwartest du, wenn Du jemandem hilfst?
      • Wie kann dir Jesus heute helfen? (z.B. durchs Gebet)
      • Meinst Du, dass Dir Jesus helfen kann?
      • Wann würdest du die Hilfe Jesu in Anspruch nehmen?

4. Abschluß:

  • Symbolik: Jeder JS bekommt einen Verband um den Arm (2* darumwickeln)
  • Gebet (incl. eventueller Gebetsgemeinschaft):
    - Jesus ist cool, er hat Menschen geheilt, ohne Gegenleistung
    - Danke, dass wir dich um Hilfe bitten dürfen

Die Bibelarbeit wurde von Ben Stanczus bzw. Team im Zeltlager des CVJM Bünde im Jahr 2006 erprobt und Praxis-Jugendarbeit im Februar 2007 zugesandt.

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