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Jahreslosung 2016

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

(Jesaja 66,13)

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Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

(Römer 15,7)

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Archiv von Jahreslosungen der Jahre 2002 bis 2014

Jahreslosung 2014

„Gott nahe zu sein, ist mein Glück“

(Psalm 73,28)

  • Wir suchen Nähe

  • Wir suchen Geborgenheit

  • Wir suchen Gott?

Warum?

  • Weil wir Nähe, Geborgenheit und Liebe brauchen und uns danach sehnen!

  • Weil wir angenommen werden wollen und nicht abgelehnt!

  • Weil wir geschätzt werden wollen und nicht nichtgeschätzt!

  • Weil wir leben wollen!

  • Weil wir diese Nähe, diese Liebe und Geborgenheit schon als Kind erlebt haben – und unser ganzes Leben lang uns immer wieder danach sehnen!

  • Weil wir die Kälte dieser Welt satt haben, weil wir die Ungerechtigkeit, den Neid in dieser Welt nicht mehr ertragen wollen!

  • Weil wir von Menschen enttäuscht wurden (jeder kennt das), sehnen wir uns nach jemandem, welcher uns nicht enttäuscht. Daher suchen wir die Nähe Gottes – und in seiner Nähe empfinden wir Glück.

Ein Glück, welches wir dann weiter geben werden. Ein Glück, welches uns nahe werden lässt zu den Mitmenschen, uns nicht mehr trennt vom Nächsten.

Dieses Glück wird vollkommen, wenn es gelingt auch dem Mitmenschen nahe zu sein, zu lieben und nicht zu verurteilen und auszuschließen. Dann wird Gott ganz nah sein. Nur dann!

Jahreslosung 2013

„Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Hebräerbrief 13,14

Bei dieser Losung sind mir sofort einige Gedanken eingefallen, dass nichts bleibt wie es ist, dass nichts sein wird wie es mal war, dass das, was uns lieb und teuer ist so nicht bleiben wird.

Und noch ist mir was eingefallen: der Weg ist das Ziel.

Unser Leben ist immer in Bewegung und manchmal dreht sich unser Leben schneller, als uns lieb ist, manchmal scheint es, dass wir auf der Stelle treten und es zum Stillstand gekommen ist.

Und wir Menschen sind sehr unterschiedlich. Die einen lieben das Gewohnte und können sich kaum auf Veränderungen einstellen. Andere wiederum lieben das Neue, die Herausforderung, oder sind so unruhig, dass sie immer auf Achse sind.

Aber was sind unsere Ziele? Was wollen wir erreichen?

In dieser Jahreslosung ist die Suche enthalten. Die Suche nach Halt, nach Geborgenheit, nach Wohlstand, nach Vertrautem, nach dem Leben? Sicherlich von jedem etwas - denn das kennt jeder von uns.

Und trotzdem sagt dieser Satz: es wird hier nichts von Dauer sein. Und mit h i e r ist diese Welt gemeint. Also müssen wir uns aufmachen dorthin, wo die zukünftige Stadt sein soll. Aus christlicher Sicht ist es der Ort wo wir Jesus antreffen werden.

Also machen wir uns gemeinsam auf den Weg mit ihm und zu ihm. Und wenn wir mit ihm den Weg gehen, dann werden wir genau das erleben und tun wie Jesus: er ist dahin gegangen, wo die Armen, Schwachen, die Ausgestoßenen lebten, die nichts hatten.

Er hat sich einen Dreck geschert, was andere sagten. Selbst seine Jünger waren erschrocken, als er bei Sündern einkehrte bzw. mit ihnen sprach, die von der Gesellschaft verstoßen oder abgestempelt wurden. Das kostet Mut. Jesus konnte vergeben und lieben - wir können das nicht, oder nur sehr schwer.

Wenn wir weniger auf uns schauen, wenn wir weniger auf andere schauen und was deren Meinung ist (und wir aus lauter Angst anzuecken, diese Meinung auch zur unseren machen), sondern wenn wir auf Jesus schauen und mit ihm gehen, dann werden wir das Zukünftige entdecken und das Bestehende wird an Bedeutung verlieren.

Jahreslosung 2012

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

2. Korinther 12,9

Vor einigen Monaten hatte ich einmal eine kurze Andacht verfasst mit dem Titel „Schwachsein erlaubt?“.

Genau daran musste ich mich erinnern, als ich die Jahreslosung 2012 betrachte. Schwache und Kranke passen nicht in unser modernes Weltbild. Wer schwächelt wird aussortiert. Wer Fehler begeht wird ausgegrenzt. 0 Fehler, 0 Toleranz führt auch bei Christen dazu, dass nur diejenigen eine Berechtigung in der Gemeinschaft haben, die alles richtig machen, die unfehlbar sind, die genug Glauben vorweisen können. Sie merken es? Ganz schön schwierig. Wer soll denn da noch glauben können? Und vor allem: wer entscheidet denn darüber, wer den wahren Glauben hat? Sind es nicht immer die lieben Mitchristen? Menschen entscheiden über Menschenleben!

Aber in der Bibel lesen wir zum Glück auch etwas über die Schwachen und Kranken: denn in diesen ist Gott mächtig. Denn in diesen zeigt sich die Liebe Gottes und die wahre Kraft wird deutlich.

Wenn man es umkehrt: in den Starken zeigt sich die Angst, die machen einem Angst – weil es die Superchristen sind, die sich den Glauben zurechtlegen und missbrauchen. Darauf angesprochen, kommen Ausreden und man weicht aus. Kein Mut, eigene Fehler zuzugeben, keine Spur von Gottes Liebe und keine Spur von Stärke zur Vergebung. Nein, denn der Andere ist schwach, der Andere hat Schwäche gezeigt und der Andere ist absolut unmöglich. Ein „no go“ für den Glauben, für die Gemeinschaft. Kein Wunder, dass man vor solchen „Christen“ Angst hat, denn wie soll Mann/Frau jemals an deren „Glaubensgröße“ heranreichen? Was sich in diesen Christen zeigt ist die eigene Angst vor dem Versagen. Der Glaube dieser „starken Christen“ ist der Glaube ihrer eigenen Angst. Ein Glaube der nur auf Angst basiert – nicht auf Liebe.

Schon von Kind auf wurde einem eingetrichtert „keinen Fehler zu machen“, immer brav zu sein, nicht zu weinen, stark zu sein, zu Lernen und zu gehorchen, nach dem Besseren zu streben, Leistung zu bringen. Ich bin überzeugt, dass jeder schon so etwas Ähnliches gehört hat: von den eigenen Eltern, den Lehrern, den Freunden, vom Vorgesetzten. Kein Wunder dass das dann dazu führt, dass wir eigentlich Schwachheit ablehnen. Es hat keinen Platz in unserem Leben. Denn wenn wir schwach sind, dann laufen wir Gefahr ausgegrenzt zu werden – nicht mehr dazuzugehören. So ist unser Weltbild von Gut und Böse, stark und schwache entstanden und die ganzen Ängste, die mit dem Schwachsein und dem Versagen verbunden sind. Unser Glaube beinhaltet gerade diese Angst und diese Angst beeinflusst unser Handeln.

Ich rede hier aber auch nicht von den Christen und Nichtchristen, nein ich meine gerade diejenigen Christen, die keine Schwachheit beim anderen zulassen können, die verurteilen und ausgrenzen. Diejenigen handeln nicht mehr aus dem Glauben heraus, sondern aus ihrer kindlichen Angst verurteilt zu werden.

Jeder muss sich einmal an die eigene Nase fassen und überlegen inwiefern wir Schwäche zulassen, tolerieren – oder ob wir das nicht (zumindest insgeheim) verurteilen? Stolpern wir nicht selbst über unsere Verurteilung in Bezug auf die Schwachheit des anderen? Sehen wir nicht immer den Splitter bei dem anderen, aber den eigenen Balken sehen wir nicht? Bist Du tatsächlich so stark? Wie zeigt sich Dein Glaube?

Jesus ist auf die Schwachen, Ausgestoßenen und von der Gesellschaft Verurteilten zugegangen. Die anderen haben sich darüber empört. Aber ihm war es ein Herzensanliegen. Jesus zeigte nicht Deine Maßstäbe von 0-Liebe, 0-Toleranz, 0-Mitleid, nein bei Jesus sind auch die Schwachen noch was wert.

Du magst anderer Schwachheiten verurteilen – aber Gott hat andere Maßstäbe und Gedanken. Und genau so ein anderer Maßstab, der unserer eigenen Erfahrung und Weltbild so entgegensteht zeigt sich in dieser Jahreslosung 2012.

Lies nochmals auch diese Gedanken: „Schwachsein erlaubt?

Jahreslosung 2011

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

(Römer 12,21)

Diese Jahreslosung 2011 stellt uns vor große Herausforderungen. Wissen wir denn was das Böse ist? Wo lauern die ganzen Fallstricke? Wo müssen wir aufpassen um nicht vom Bösen überwunden zu werden? Und was ist das Gute? Wie viel Gutes ist nötig um das Böse zu überwinden? Und was ist gut – was ist böse?

Nun wird der/die ein oder andere daraufhin sicherlich viele Antworten haben. Ist es aber wirklich so einfach? Steckt der Teufel nicht im Detail? Wir sind nicht vollkommen – Du nicht und ich nicht! Aber in Fragen, was gut und schlecht ist, was gefällt und nicht gefällt, was in Ordnung geht und was nicht geht – da sind wir oft ganz unterschiedlicher Meinung. Bei manchen Christen geht das dann sogar so weit, dass sie ganz genau wissen, wer von uns böse ist und wer der Gute ist. Da wird dann entschieden, wer genug Glauben hat (der ist dann der Gute) und bei wem man keinen Glauben findet (der ist dann schon mal der Böse). Wir können feststellen: es ist gar nicht so einfach diese Frage zu beantworten: was gut und was ist böse!

Nimmst Du Deine eigene Meßlatte? Die könnte aber runterfallen, denn wer garantiert Dir, dass Du das Maß aller Dinge bist?

Das Maß aller Dinge sollte Gott sein – nur er allein! Und wenn Du Dich darunter stellst, dann kann das Gute in Dir wirken. Deine eigene Überheblichkeit, Deine Lieblosigkeit und Verurteilung anderer wird dann weichen und es wird Dir möglich sein – GUTES zu TUN.

Paulus spricht in seinem Wort an die römische Gemeinde von der bösen Macht, die unser Leben zerstört, die unser Miteinander zerstört, unsere Beziehungen zerstört, die letztendlich den Glauben missbraucht um Menschen auszugrenzen. Spätestens jetzt hat uns das Böse in Besitz genommen, wenn wir es nicht mehr fertig bringen, den Bruder, die Schwester zu sehen und aufeinander zuzugehen und zu vergeben. Enttäuschungen, Verletzungen, Lügen, missbrauchtes Vertrauen, Wut beschäftigen uns mehr, als Liebe, Vergebung, aufeinander zugehen, Verstehen lernen und Wertschätzung für den anderen! Teste Dich selbst!

Paulus kennt seine Pappenheimer und er kennt die menschlichen Schwächen. Eigentlich will jeder Gutes tun und was kommt jedoch raus? Man tut das was man eigentlich nicht will. Schaue mal bei Römer 7, 18-19 nach. Wir sind gefangen im Bösen – auch derjenige, der über andere richtet. Vielleicht gerade derjenige, der den Stachel immer beim anderen sieht, denn er kann Gott schon gar nicht mehr erkennen, denn er sieht nur auf sich und urteilt über andere.

Daher ist diese Jahreslosung aber auch ein Mutmacher: wir sollen uns nicht vom Bösen überwinden lassen, wir sollen nicht uns selbst so viel Raum geben, sondern vielmehr wieder Gott Raum in unserem Leben einräumen. Das Böse ist zwar immer noch vorhanden – wird aber keine Macht mehr haben, weil kein Platz mehr vorhanden ist.

Letztendlich liegt es an jedem einzelnen ob er sich überwinden lässt – oder überwindet. Aber wer überwindet, der wird das Gute in sich auch wieder spüren und weitergeben können. Die Kraft des Glaubens wird dann wieder sichtbar und für Dich und Deine Mitmenschen (egal ob diese auch so gute Christen sind wie Du oder nicht) erlebbar.

Andacht zur Jahreslosung 2010

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich

(Johannes 14,1)

Als Jesus diese Worte sprach, es war das letzte gemeinsame Mahl mit seinen Jüngern vor seinem Verrat und Tod – wusste er, dass seine Jünger erschüttert sein werden, wenn alles so kommt, wie es kommen sollte.

Andere erschrecken uns...

In welcher Situation geht es uns genauso, sind wir erschrocken, betroffen und haben Angst?

  • wenn Du ausgestoßen und verachtest wirst
  • wenn Menschen über dich urteilen und anschließend ihre Hände in Unschuld waschen
  • wenn Dir Dein Leben und alles zu viel wird
  • wenn niemand da ist, der Dich hält, zu Dir hält und Dir zuhört
  • wenn ein oder mehrere gute Freunde und Weggefährten Dich verlassen
  • wenn Du am Glauben zweifelst (wobei das nicht schlecht ist, denn dann setzt Du Dich auch damit auseinander und nimmst den Glauben ernst)

Ja, in solchen und noch vielen anderen Situationen können wir Angst bekommen, ist unser Herz „schwer“ und erschrocken. Wir fühlen uns nicht nur ganz allein, sondern wir sind ganz allein.

Solange Jesus noch unter den Jüngern war, war die Welt noch in Ordnung. Da war es kein Problem zu glauben und Jesus begeistert nachzufolgen. Aber Jesus wusste was passieren wird und er wusste, daß die Jünger große Angst und Glaubenszweifel bekommen werden. Dann wird der Glaube wirklich auf die Prüfung gestellt.

Wir sind über uns erschrocken...

In welchen Situationen in Deinem Glauben hast Du Angst und bist über Dich anschließend selbst erschrocken?

  • wenn Dir ein guter Freund plötzlich egal geworden ist
  • wenn Du nicht mehr vergeben kannst, sondern nur verurteilst
  • wenn Du nicht mehr lieben kannst
  • wenn Deine Taten nicht mehr mit Deinen Worten übereinstimmen
  • Wenn Du bei Dir feststellst: eigentlich ist mein Glaube scheinheilig und falsch und ein Versagen am laufenden Band.

Ja, auch solche Situationen führen dazu, dass wir über uns selbst erschrocken sind. Irgendwie ist unser Herz schwer und traurig und Du merkst, der Glaube trägt nicht mehr.

Es ist so, als wenn uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird und eine Welt zusammenbricht, die uns vorher Geborgenheit gegeben hat. Dann sind wir verzweifelt, egal aus welchen Gründen.

Das hat Jesus damals geahnt, dass für die Jünger eine Welt zusammenbrechen wird. Das Liebe und Gewohnte ist plötzlich weg. Die Wut über den Verrat und die Kreuzigung nahmen den Jüngern fast den Verstand.

Eigentlich geht es uns heute genauso. Wenn Dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird (Du kannst mal überlegen, was das bei dir sein kann), dann stellt sich unser Glaube in Frage, unser Vertrauen in Jesus fängt zu wanken an.

Es ist einfach dahergesagt: "Glaube an Gott, glaube an mich!" Aber wenn sich der Glaube an Gott durchsetzt, die Liebe zu IHM größer ist als die Angst, die unser Herz so schwer macht, dann wird auch unser Herz wieder fröhlich werden.

Kannst Du Gott (wieder) vertrauen und an IHN glauben, auch wenn alles andere wegbricht? Was hindert Dein Vertrauen?




Jahreslosung 2009

"Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott."

Lukas 18,27

Jeder kennt diese Geschichte! Da kommt ein reicher Jüngling zu Jesus. Er hat alles, was man zu einem schönen Leben braucht und müsste eigentlich zufrieden sein (Pferd, Auto, Haus Frau & Freunde). Doch er ist unzufrieden mit sich selbst und mit seinem Glauben. Irgendwas fehlt ihm noch. Er hat alles versucht um möglichst gut vor Gott dazustehen. Doch er ist innerlich unzufrieden. Er fragt Jesus, was ihm noch fehlt.

Jesus sagt: verkaufe alles was Du besitzt und verteile es an die Armen und folge mir nach!

Hey, aber das ist dem jungen Mann zu viel. Alles hergeben, was er sich so mühsam erarbeitet hat? Jesus weiß das, er kennt ihn (und uns auch). Er weiß woran unser Herz hängt. Lies mal Matthäus 6,21: „Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“

Er weiß auch, dass es einfacher ist, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr passt, als dass ein Reicher ins Himmelreich kommt. Dieser bekannte Satz steht ja nur 2 Verse vor der diesjährigen Jahreslosung. Das sieht aber ganz schön duster aus. Wie kann ich dann jemals den Weg zu Gott finden?

Nur mit seiner Hilfe, wenn Du ihm vertraust, Dein Leben nach ihm ausrichtest und ihm wirklich nachfolgen willst und bereit bist, auch Dein Herz an Jesus dranzuhängen. Das was Dir unmöglich erscheint, das ist mit seiner Hilfe möglich.

Diese Jahreslosung macht Hoffnung,

  • gerade immer dann, wenn wir meinen es geht nicht mehr weiter.

  • gerade immer dann, wenn wir im Glauben wieder auf die Nase gefallen sind.

  • gerade immer dann, wenn wir innerlich am Ende sind, verzweifelt und nicht wissen wie es weitergeht.

  • gerade immer dann, wenn wir im Streit liegen mit anderen und sich keine Lösung anbahnt, keine Lösung zu finden ist.

Denn wenn wir keinen Ausweg mehr sehen, weil es uns unmöglich erscheint, dann können wir (versuchen) uns ganz auf Gott zu verlassen. Vielleicht will er das gerade, diese Erkenntnis, dass wir es nie und nimmer aus eigener Kraft heraus schaffen. Und dann ist Jesus dran: er kann es.

Der reiche Jüngling hat sich damals abgewendet von Jesus, weil sein Herz an anderen Dingen klebte und er das Unmöglich nicht für möglich gehalten hat. Und Du? Hältst du es für möglich, dass Jesus Dein Leben möglich macht, so dass Du zufrieden bist, es Dir an nichts mehr fehlt?

Was fehlt Dir? Was kann Jesus bei Dir möglich machen, was Du nicht für möglich hältst?




Jahreslosung 2008

Jesus Christus spricht:
Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Johannes 14,19

Wer möchte das nicht: Leben - so richtig das Leben genießen!

Hinter dieser Jahreslosung 2008 steckt die Frage nach dem Leben schlechthin, nach dem Sinn des Lebens.

Doch was heißt Leben überhaupt?

  • Ein Leben in Saus und Braus?

  • Ein Leben ohne Rücksicht auf Verluste?

  • Ein Leben bei den Schweinen oder lieber in Luxus?

  • Ein Leben für die Arbeit?

  • Ein Leben für die Familie?

  • Ein Leben nur für andere?

  • Was steht in unserem Leben ganz oben und was ganz unten?

  • Für was leben, mit wem und für wen leben wir?

Wir machen uns kaputt, sind ausgelaugt, wir arbeiten für nichts und wieder nichts und andere erhalten den Lohn.

Und da sagt Jesus: er möchte uns das Leben schenken. Was meint er damit? Leben wir denn nicht? Ist unser derzeitiges Leben so daneben? Ich denke, darüber können wir in diesem Jahr nachdenken, was es heißt „richtig“ zu leben, denn offensichtlich macht Jesus da einen Unterschied.


Auf jedem Berggipfel steht das Kreuz. Das Kreuz, welches uns ein Zeichen sein soll für das Leben, das Jesus uns versprochen hat. Bist Du ein Gipfelstürmer? Lohnt es sich die Strapazen auf sich zu nehmen um dieses Leben zu erhalten? Wäre es nicht viel einfacher, schöner und bequemer im Liegestuhl zu liegen und mit dem Fernglas auf den Gipfel zu blicken?

Was erstrebenswerter ist, darüber gibt es sicherlich unterschiedliche Ansichten. Und genauso wird es verschiedene Meinungen zu der Frage geben: Was heißt leben? Aber es gibt auf jeden Fall eins: Jesus möchte dir das wirkliche Leben schenken – sein Leben.




Jahreslosung 2007

Gott spricht:
Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?

Jesaja 43,19a

  • Gott hat was vor mit uns – mit Dir

    • Er möchte was Neues schaffen,

      • er möchte was Neues mit Dir erleben,

        • er will, dass Du mit IHM was Neues erlebst!

Tipp:

Um Neues zu erleben muss man Altes verlassen! (lies mal den Vers 18, der vor der Jahreslosung steht. Dieser Tipp steht dort.) Schaue nicht zurück, hänge nicht an alten Zöpfen, schneide das Alte ab, das was Dich daran hindert Neues zu wagen und vielleicht auch daran hindert einen Neuanfang zu beginnen.

Das kostet Kraft, das kostet Mut und eigentlich hängst Du an alten Gewohnheiten, fühlst Dich schlapp, kraftlos, ausgequetscht wie eine Zitrone. Und wer möchte schon gerne lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben, wer findet die Kraft und kann seinen inneren Schweinehund überwinden, sich noch mal auf was Neues einzulassen?

Tipp:

Vertraue auf Gott, denn er wird aus Deinem „ausgequetschten, schlappen, müden“ nach „Lebenswasser lechzendem Leben“ wieder was machen, was Dich erstaunen wird. Der Tipp steht eigentlich in Vers 19 „Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Da wo anscheinend kein verheißungsvoller Weg zu sein scheint, da macht Gott was draus. Ist das nicht eine tolle Verheißung?

  • Sei dankbar was Du bisher alles mit Gott erlebt hast,
  • aber schaue nicht zurück und erlebe einen Stillstand in Deinem Leben.
  • Sondern schaue nach vorne, wage Neues
  • und vertraue auf Gott, er wird Dir einen Weg weisen, auch wenn er (zunächst) noch so öde erscheint und Du gar keinen Weg erkennen kannst.

Gott spricht: Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Jesaja 43,19)




Jahreslosung 2006

Gott spricht:
Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.

Josua 1,5b

Hattest Du nicht auch schon mal so einen Alptraum? Du fällst einfach ins Bodenlose. Es gibt kein Halten mehr, nichts was dein Fallen aufhalten kann.

Oder kennst Du die Situation? Gute Freunde haben Dich im Stich gelassen, sind einfach weggegangen, haben sich von dir abgewandt. Haben Dich fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.

Und plötzlich sieht Dein Leben, deine Situation von jetzt auf gleich ganz anders aus. Du fühlst Dich schrecklich, nahezu hilflos am Boden zerstört. Du siehst kein Licht mehr, weil das Loch so endlos tief ausschaut in welches du gefallen bist.
Du kommst Dir einsam, hilflos und verlassen vor.

Aber dann - und gerade in solchen Situationen wirst Du diese Jahreslosung als Verheißung und als große Hoffnung erleben lernen:
Gott lässt Dich nicht fallen, er wird Dich nicht verlassen, auch wenn alle anderen gegangen sind.

Ist diese Zusage nicht wieder Licht am Horizont? Du darfst auf die Zusage Gottes bauen und mit ihm kommst du auch aus scheinbar schwierigen Situationen wieder heraus, ja sogar mit ihm sind schwierige Situationen zu meistern.

Und noch ein letzter Gedanke: Hinfallen gehört im Leben und gerade im Glaubensleben dazu. Wichtig ist jedoch, wieder aufzustehen.




Jahreslosung 2005

Jesus Christus spricht:
Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.

Lukas 22,32

... sagt Jesus zu Petrus in einer Situation, als Petrus Jesus gerade versicherte ihm überallhin zu folgen und ihn niemals zu verleugnen.Und nur kurze Zeit später steht Petrus als Versager da. Wieder einmal ist er über sich selber gestolpert.

Bist auch Du mit dem Text gemeint? Geht es Dir nicht manchmal auch so wie Petrus?

  • Du möchtest Jesus nachfolgen - dafür hast Du Dich entschieden und willst es auch heute noch ...
  • aber es kommen Stolpersteine, vielleicht ähnliche Situationen wie bei Petrus, wo Du versagt und Jesus verleugnest
    (in Deinem Verein, in der Schule, ...)
  • oder Dinge tust, die Jesus nicht so toll findet
    (hier mal eine Notlüge, da mal was "borgen", ...)

... und schon geht es Dir so wie Petrus - Du stehst als Versager da und fühlst dich auch wie ein Versager. (hast Dir mal wieder viel vorgenommen zu tun und zu sagen, aber im entscheidenden Moment ganz anders gehandelt und geredet)

Jesus weiß um die Schwächen und die Stolpersteine, die aus heiterem Himmel kommen und die besten Vorsätze plötzlich über den Haufen werfen. Er kennt unser großes Geschwätz, Gehabe und Getue und im Endeffekt kommt dabei ja ohne ihn nicht viel heraus. Oftmals stellen wir dann fest, dass unser Glaube ganz schnell ins Wanken kommt. Nicht mehr weit hin, bis zum "Aufhören" oder "Weglaufen". (Jesus weiß darum, denn schon damals sind viele wieder weggelaufen)

Und was machen wir in solchen Situationen? Jesus kann vergeben.

So wie Petrus sein Versagen erkannt hat, er vor Jesus trat und Jesus ihm vergeben hat, so kannst auch Du damit rechnen, wenn Du ihm nicht ausweichst, sondern vor Jesus hintrittst und ihn um Vergebung bittest.

  • Es ist toll, dass Jesus Dir helfen will, dass Dein Glaube nicht aufhört.
  • Es ist toll, dass Jesus Dir aufhilft, vergibt und den Weg mit Dir weitergehen will.
  • Es ist toll, dass Du aus solchen "Versagersituationen" heraus "Glaubenserfahrungen" machen kannst, auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wirst und erkennst, dass eine Nachfolge Jesu nur mit seiner Hilfe und Unterstützung möglich sein wird.



Jahreslosung 2004

Himmel und Erde werden vergehen;
meine Worte aber werden nicht vergehen.

(Markus 13,31)




Ein paar Gedanken zur Jahreslosung 2004

So ein Jahreswechsel macht eins deutlich:

  • Ein weiteres Jahr ist vergangen und mit diesem Jahr sind viele Dinge ebenfalls vergangen.
  • Vieles hat man sich vorgenommen und doch nicht eingehalten.
  • Vieles ist geredet worden und ist doch wieder vergessen.
  • Vieles wurde begonnen und ist doch nicht zu Ende gebracht.
  • Vieles wurde gemacht, gebaut und erschaffen und ist mittlerweile wieder verblasst.

Der Jahreswechsel macht auch deutlich: Die Zeit vergeht wie im Flug. Gleichzeitig lädt der Jahreswechsel aber auch zum Überlegen ein: "Was bleibt?"

Und für das aktuelle Jahr gilt:

  • Was nehme ich mir für dieses Jahr vor?
  • Was hat Wert im Leben?
  • Für was lohnt es sich seine Kraft einzusetzen?

Jesus möchte mit seinen Worten uns dies deutlich machen: Seine Worte sollen uns Augen und Ohren öffnen. Gottes Worte sind unvergänglich und auch noch Maßtab nach 2000 Jahren. Seine Worte sind nicht einfach leere Worthülsen, sondern Worte des ewigen Lebens. Es ist nicht irgendein Gelaber so nach dem Motto: "Was kümmert mich das Geschwätz von gestern", sondern es sind Worte, die Leben verändern können.

Wer das kapiert hat, der kann diesen Satz verstehen. Dann erscheinen viele vormals wichtigen Dinge in unserem irdischen Leben als zweitrangig. Das Hinterherjagen nach Geld, Macht, Erfolg oder Idolen ist nicht mehr wichtig - weil vergänglich. Und auch die Vorsätze für das neue Jahr werden vielleicht anders gewählt.

Die Jahreslosung 2004 soll uns einladen uns an Jesus und an seinen Worten zu orientieren und uns immer wieder unterjährig einen kleinen Denkanstoss geben: "ist das, was ich gerade tue auch sinnvoll und von Bestand?".




Jahreslosung 2003

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist,
der Herr aber sieht das Herz an

(1. Samuel 16,7)




Ein paar Gedanken zur Jahreslosung 2003

Ich glaube nur das was ich sehe! So sagen viele und verlassen sich tatsächlich nur auf das, was sie sehen können. Dabei wird allzu oft vergessen, dass das was wir sehen, oft nicht das gelbe vom Ei ist. Wie oft lassen wir uns blenden von schönen Verpackungen und toll formulierten Versprechungen.

Manch äußerlich schönem Apfel sieht man den faulen Kern ja auch nicht an. Erst wenn der Apfel geöffnet wird, dann lässt sich erkennen wie es wirklich um den Apfel steht.

Gott sind nicht Äußerlichkeiten wichtig, sondern wie es bei Dir Innen drin aussieht. Du magst vielleicht Deinen Freunden was vormachen können, - Masken tragen - Du magst selbst von anderen geblendet werden, nur bei Gott wird das nicht gelingen. Er schaut hinter die Fassade, er schaut wie es wirklich um Dich steht.

Und das ist auch gut so. Das ist befreiend.
Vor Ihm muss ich mich nicht Verstecken oder nach Entschuldigungen suchen. Und wenn Du eine innere Beziehung zu Gott hast, dann wirst Du Dich weniger von Äußerlichkeiten blenden lassen und Dir wird es auch nicht mehr wichtig sein, andere blenden zu müssen.

Es kommt auf Dein Herz an - auf die (Deine) inneren Werte - auf Deine wirklich echte, intimste und persönliche Beziehung zu Jesus Christus.




Jahreslosung 2002

Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen

(Jesaja 12, 2)

JA

wenn alle nur sagen
...mal sehen...
...ich überleg es mir...
...unter Umständen...
...vielleicht...

wie soll ich wissen wo ich dran bin?

Wenn alle nur sagen
...mal probieren...
...ich versuchs eben...
...wenn alles gut geht...
...vielleicht...

wie soll ich wissen wer zu mir steht?

Was alle sagen
wird unwichtig
weil Gott zu mir JA sagt
- ohne Wenn und Aber -
Er ist meine Rettung
jetzt gebe ich nicht auf und vertraue ihm!

Meditation zur Jahreslosung 2002:
Aus: Start in den Tag

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