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100 Tipps für Mitarbeiter (Tipp 12 bis 23)

Mitarbeitergespräche


Die Stelle in 2.Korinter 3,4-5 gibt auch zwei wichtige Hinweise. Im Vertrauen auf Gott kannst Du viel wagen. Er wird Dir die Kraft schenken, auch wenn Du selbst der Meinung bis "das packe ich nicht". Er wird Dir auch die Kraft schenken, das ein oder andere (auch unpopuläre) zu Deiner Gruppe zu sagen. Aber- und das steht hier auch drin - Du sollst dabei immer bedenken: ohne Gott läuft nichts.

  1. Aus eigener Kraft geschieht nichts

    Wer meint, dass alles aus eigener Kraft möglich sein wird, der wird eines besseren belehrt – früher oder später. Deine eigene Kraft wird nie ausreichen, um dauerhaft etwas zu bewegen. Früher oder später wirst du ausgelaugt sein, leer und ausgetrocknet wie ein vormals nasser Schwamm. Mit der Kraft Gottes jedoch, ist das anders. Dann kann durch Dich viel bewegt werden.

  2. Vertraue in allen Dingen ganz auf Gott

    Im Vertrauen auf Gott kannst Du wirklich vieles bewegen, auch Dinge, wo Du selbst sagst: „das kann ich nicht“. Aber mit Gott kannst Du! Vertrauen lernen ist ja nicht so einfach. Vertrauen setzt voraus, dass ich etwas abgebe und in andere Hände lege. Probiere es aus und erlebe die ein oder andere positive Überraschung.


Im 2.Korinter 4,1-13 kommt es ganz dicke für Mitarbeiter. Diesen Auftrag, den Jesus uns gegeben hat, der kostet ganz schön Kraft und manchmal kann man den Mut und die Lust verlieren, angesichts der Tatsache, dass die meisten eh nicht zuhören, Jesus annehmen wollen, oder gar dann auch für ihr Leben lang dabeibleiben. Zwei Dinge sollst Du dabei nicht machen: Erstens Dich unterkriegen lassen und zweitens auch nicht zu Tricks greifen.

  1. Verliere nicht den Mut

    Bist Du schon mal mutlos gewesen? Du hast alles probiert, versucht und dich angestrengt, aber es war alles umsonst? In solchen Situationen verliert man sehr schnell den Mut und kommt zum Schluss: „Ich kann das ja eh nicht, es hat alles keinen Sinn!“ Oh ja, Jugendarbeit ist anstrengend und nicht nur gibt es schöne Seiten, sondern es gibt auch genügend Tiefschläge und Niederlagen. Nach der 10. Enttäuschung gibst Du auf. Das wäre falsch. Es ist einfach so, dass Gottes Wort nicht über all mit Freuden aufgenommen wird. Du hast im Gegenteil eher mit Widerstand und Konfrontation zu rechnen. Aber lass Dich da nicht aus dem Konzept bringen.

  2. Verzichte auf Tricks

    Wenn wir merken, dass es auf normalem Weg nicht klappt, jemanden zu überzeugen, dann versuchen wir Tricks anzuwenden. Wir erzählen „wie toll“ ein Leben mit Jesus ist, alles sein wie im Paradies, alle Probleme sind mit Jesus verflogen. Oder wir versuchen Bibelstellen nach unserem Geschmack auszulegen. Wer so versucht Kids für Jesus zu gewinnen, der macht einiges falsch. Wer versucht Kids zu überreden ein Leben mit Jesus anzufangen, der macht auch was falsch. Wer später feststellt, dass er zu etwas „überredet“ wurde, oder dass „alles doch nicht nur ohne Schwierigkeiten“ ist, der wird umso enttäuschter vom Glauben sein. Es gibt genügend Beispiele in der Bibel, die davon erzählen, dass ein Leben mit Jesus sicherlich schwieriger ist, als ein Leben ohne IHN. Verschweige das nicht! Klar ist das toll, wenn sich ein Kind, oder ein Jugendlicher für Jesus entscheiden will. Aber frage lieber noch einmal nach den Gründen. Empfehle vielleicht sogar, sich das noch einmal genau zu überlegen. Es ist wie mit dem Kleingedruckten bei einem Vertrag. Wer das Kleingedruckte nicht kennt, der erlebt im Nachhinein die ein oder andere Überraschung. Also verschweige nichts, verfälsche nichts, manipuliere nichts.

  3. Stelle Dich nicht in den Mittelpunkt

    Eigentlich sollten wir von Jesus reden, IHN in den Mittelpunkt stellen. Doch allzu leicht passiert es, dass wir uns in den Mittelpunkt stellen. Stelle Jesus in den Mittelpunkt Deiner Andacht, Deiner Predigt und nicht Dich und Deine Meinung. Es gibt auch Jugendleiter, die hören sich immer selbst gerne reden und können eins nicht: zuhören.

  4. Akzeptiere es, dass nicht alle zuhören, annehmen und Jesus nachfolgen wollen

    Es ist einfach so, dass Gottes Wort nicht über all mit Freuden aufgenommen wird. Du hast im Gegenteil eher mit Widerstand und Konfrontation zu rechnen. Da kann man oft echt ratlos werden. Eins sollte dann aber nicht passieren: dass wir daran verzweifeln, dass wir den Mut verlieren Gottes Wort weiter zu sagen, dass wir unseren Auftrag beenden. Akzeptiere es einfach, dass es immer wieder Kinder und Jugendliche (Erwachsene natürlich auch) gibt, die nicht zuhören wollen, Andachten, Predigten oder Gebete eher als lästig empfinden und Gottes Wort nie annehmen werden.

  5. Lasse Dich nicht unterkriegen, auch wenn es von allen Seiten dicke kommt

    Und noch einmal: verliere den Mut nicht, gib nicht auf, auch wenn Du von allen Seiten bedrängt wirst. Da musst Du einfach Standfestigkeit beweisen. Dein Glaube kann Dich vor dem Umfallen bewahren. Gott lässt Dich nicht im Stich. Paulus hat das gewusst und er hat einiges (auch die Todesgefahr) auf sich genommen, so dass andere durch seinen unbeirrten Einsatz zum Glauben finden. Wie viel einfacher ist da unsere Jugendarbeit heute? Und wie einfach lassen sich einige schon durch ein bisschen Widerstand unterkriegen? Wer den Weg des geringsten Widerstandes geht, der wird in der Jugendarbeit wahrscheinlich nicht weit kommen.

  6. Wenn Du an Jesus glaubst, dann rede von ihm

    Das finde ich einen super Spruch: „Ich glaube, deshalb rede ich!“. Wem es ein großes Bedürfnis ist, seinen Glauben anderen mitzuteilen, der hat diesen Spruch verstanden. Wer es am eigenen Leib erfahren hat, wie Jesus das eigene Leben verändert hat, der möchte es weiter sagen. Paulus war ja zuvor ein Christenverfolger und als aus dem Saulus der Paulus wurde, da musste er von diesem Jesus reden. Und keiner konnte ihm das verbieten, obwohl ihm genügend Prügel in den Weg gelegt wurden. „Ich glaube, deshalb rede ich – basta!“. Ich wünsche jedem Jugendleiter einen großen Glauben und keinen Kleinglauben. Der Kleinglaube ist Glaube auf Sparflamme, ist Verkündigung auf Sparflamme in der Jugendgruppe. Man kann mit Kindern und Jugendlichen über den Glauben reden, keine Angst. Und eine Andacht, auch eine längere Bibelarbeit – wenn sie interessant gemacht ist - wird Deiner Jugendgruppe keinen Abbruch tun. Manche haben leider Angst davor und verzichten lieber auf eine regelmäßige Andacht, aus Angst es kommt niemand mehr in die Gruppe. Kennen diejenigen diesen Satz nicht: „Ich glaube, deshalb rede ich!“?


Das was im 2.Korinter 8,16-21 steht gilt auch noch heute: Der gewissenhafte Umgang mit Geld. Fast jede Gruppe hat eine Gruppenkasse, meist mit weniger als mit viel Geld. Derjenige, der die Kasse verwaltet ist der Gefahr von Verdächtigungen ausgesetzt. Daher die Empfehlung: gehe damit gewissenhaft um nicht nur gegenüber Gott, sondern vor allem vor den anderen Mitarbeiter(innen).

  1. Gehe gewissenhaft mit Geld um

    Ich denke da an die Geschichte mit dem anvertrauten Geld (z.B. im Matthäus Evangelium 25,14-30). Dieses Gleichnis hat zwar nicht unbedingt was mit Geld zu tun, sondern meint eher, dass wir die von Gott geschenkten Gaben richtig und gewinnbringend einsetzen, aber das Bild passt hier durchaus. Geld richtig zu verwalten ist eine große Verantwortung. Ein gewissenhafter, ehrlicher Umgang ist da wichtig.

  2. Der Umgang mit Geld birgt Gefahren und bringt Verdächtigungen mit sich

    Nichts kann eine Gemeinschaft mehr zerstören, als Verdächtigungen oder Verleumdungen. Und wer kennt nicht den Satz: „Bei Geld hört die Freundschaft auf.“ Um dass Geld nicht eure Gemeinschaft zerstört ist ein gewissenhafter und transparenter Umgang nötig.


Im Philipper 1,7-9 ist zwar nicht direkt ein Tipp für Mitarbeiter enthalten, aber an Paulus als Vorbild lassen sich zwei Tipps ableiten. Erstens: Deine Jugendarbeit soll Dir eine Herzensangelegenheit sein - kein normaler Job, sondern einfach viel mehr. Und das zweite: bete für Deine Kids.

  1. Die Jugendarbeit, speziell Deine Kids sollen Dir am Herzen liegen (Lass es eine Herzensangelegenheit werden)

    Paulus war mit ganzem Herz, mit ganzer Seele dabei. Ihm lag sehr viel daran, dass seine Gemeinden, die er besucht hat, in denen er gewirkt hat, im Glauben Fortschritte machen. Frage Dich einmal ehrlich, inwieweit Dir Deine Gruppenmitglieder – jeder Einzelne – am Herzen liegt! Oder ist nach 90 Minuten Gruppenstunde das Thema erst mal wieder für eine Woche vergessen? Jugendarbeit ist nicht nur ein Job, es ist eine Herzensangelegenheit. Mit dem Herzen kannst du Deine Kids erreichen.

  2. Bete für Deine Kids

    Auch das können wir von Paulus lernen. Er hat nicht nur was (sichtbar) für seine Gemeinden getan, er hat auch jeden im Gebet in Gottes Hand gelegt. Wann hast Du das letzte Mal für Deine Gruppe gebetet, für einzelne aus Deiner Gruppe? Wann hast Du für diejenigen aus deiner Gruppe gebetet, die dir nicht so liegen, die nur Probleme bereiten?

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