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Vom Schatz im Acker

Matthäus 13, 44

„Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte den Acker.“

Einstieg:

Die Kids haben im Verlauf des Programms Bonbons erhalten. Diese dienen jetzt als Kapital, um sich einen kleinen Schatz (Knicklichter, Limo, ...) auf amerikanische Weise zu ersteigern.

Ich habe gerade einen kleinen Schatz versteigert. Das ist kein Vergleich mit einem richtigen Schatz. Man kriegt immer mal wieder was von Schätzen mit. Ab und zu steht dann in der Zeitung, dass bei Ausgrabungen oder oft auch bei Bauarbeiten ein antiker Schatz gefunden wurde. Das kommt dann in die Zeitung und irgendein Museum freut sich über ein weiteres Ausstellungsstück.

Was man auch öfter sehen kann – das kommt hin und wieder sogar im Fernsehen – sind die Kunstschätze aus der Nazizeit, die in den Kriegswirren verloren gegangen sind. Da sind dann Schatzsucher unterwegs, die Nachforschungen anstellen und hoffen, dass sie so einen Schatz wirklich finden.

Wem gehört der Schatz?

Jetzt habe ich noch eine Frage an euch: Wie ist das eigentlich, wenn man einen Schatz findet? Wem gehört der Schatz? Angenommen: Mir gehört eine Wiese. ... läuft über meine Wiese und findet zufällig einen Goldschatz auf ihr. Gehört der Schatz dann mir, weil es meine Wiese ist, oder ..., weil er den Schatz gefunden hat?

Antwort: In Deutschland gehört jedem die Hälfte.

Der Schatz in der Bibel

Jesus erzählt in der Bibel auch etwas über einen Schatz: Da war ein Mensch, der einen Schatz in einem Acker gefunden hat. Es steht nicht genauer dabei, ob er großartig danach gesucht hat oder einfach darüber gestolpert ist. Das ist bei uns nicht anders. Die einen finden einen Schatz, weil sie mit dem Bagger ein Loch für eine Rohrleitung graben; die anderen finden einen Schatz, weil sie mit dem Metalldetektor danach suchen. Jedenfalls findet dieser Mensch einen Schatz. Er packt ihn aber nicht einfach ein, sondern versteckt ihn erst wieder, weil er folgendes vorhatte: Er hat sich so über seinen Fund gefreut, dass er alles was er hatte, verkauft und sein ganzes Geld zusammengekratzt hat, um sich diesen Acker mit dem Schatz zu kaufen. Er hat gewusst, dass der Schatz so viel wert ist, dass es gar keine Frage war, dass er sich den Acker kaufen muss. Wie es weitergeht, steht in der Geschichte nicht mehr drin, aber ich kann mir vorstellen, dass der Mensch den Schatz voll und ganz ausgekostet hat. Für ihn hat sich das Ganze ziemlich gelohnt.

Für uns fängt jetzt wieder ein neues Jahr an. Wir wollen uns in diesem Jahr auf eine Schatzsuche machen und ich hoffe, dass wir natürlich einen Schatz finden. Vielleicht finden wir ihn gleich direkt, aber vielleicht stolpern wir auch einfach so darüber. In der Geschichte/Gleichnis, die Jesus erzählt hat, soll es ums Himmelreich gehen. Das ist ein komischer Begriff, aber den kann man durch Jesus ersetzen. Jesus steht sozusagen für das Himmelreich. Zusammengefasst heißt das: Jesus ist dieser Schatz, um den es in dem Gleichnis geht. Wir wollen die nächste Zeit auf Schatzsuche nach Jesus gehen. Wir wollen versuchen, Jesus zu finden. Wir wollen versuchen neue Seiten an Jesus zu finden, die wir bis jetzt, noch gar nicht gekannt haben. Und wir wollen herausfinden, was Jesus uns für unser Leben zu sagen hat. Vielleicht gibt es bei uns auch so einen Besitz, d.h. Dinge, die unser Leben bestimmen, von denen wir vielleicht das eine oder andere aufgeben müssen, um an den Schatz zu gelangen.

Für unseren kleinen Schatz vorhin, musstet ihr auch den einen oder andern Bonbon aufgeben, damit ihr ihn bekommen konntet. Aber es hat sich gelohnt, oder?

Auf Schatzsuche gehen...

Wir wollen gemeinsam auf Schatzsuche gehen, auf Schatzsuche nach Jesus. Am einfachsten ist das natürlich, wenn man eine Schatzkarte hat. Ich habe jetzt einmal meine eigene Schatzkarte, meine Bibel, mitgebracht. Die ist schon ein bisschen zerfleddert und geklebt und schaut nicht mehr so gut aus, aber die ist mir ans Herz gewachsen. Ich habe sie inzwischen seit knapp 14 Jahren und sie hat mich schon überall hin begleitet, von Norwegen bis nach Korsika und in Afrika war sie, glaube ich, auch schon. Das ist für mich wie ein kleiner Schatz, aber vor allem ist es meine Schatzkarte. Wenn ich in die Bibel schaue, weiß ich dass ich immer wieder neu einen Schatz finden kann, dass ich Jesus darin finden kann und dass ich etwas für mein Leben herausfinden kann, und das möchte ich mit euch teilen. Ich möchte mit euch gemeinsam in der Bibel auf Schatzsuche gehen und würde mich freuen, wenn ihr dabei seid.

Zum Abschluss habe ich noch eine Schatzkarte dabei, die ich gerne verschenken würde. Das ist ein Teil aus dem Neuen Testament, in dem Lukas über Jesus berichtet. Wer will eine Schatzkarte haben und sich auf Schatzsuche machen? (Wenn mehrere sie haben wollen, wird sie verlost.)

In das Heft wird folgender Text eingetragen:

„Diese Schatzkarte wurde an …….... am ………. überreicht.“
Unterschrift……………


Autor: Dieser Beitrag stammt von Christopher M., welcher noch zahlreiche andere Gruppenstundenentwürfe und Andachten zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank für diesen und andere Beiträge.

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