Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2500 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Quelle und Einsender:

Das folgende Material wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtkirche Neustadt in Hohstein (WWW.STADTKIRCHE-NEUSTADT.DE ) entwickelt und durchgeführt. Es entstand in Anlehnung an Promiseland und wurde im Rahmen eines missionarischen Kinderprogramms (Abenteuerland) in 5 Einheiten durchgeführt. Das Material umfasst die Behandlung einer biblischen Geschichte (Kleingruppenmaterial, Vertiefung und Anspiel)

Das ganze Programm kann man sicher auch in einer Jungschar, Kinderbibelwoche oder ähnliches machen. Jede Einheit lässt sich in ca. 60-90 Minuten durchziehen.

Vielen Dank für die Zusendung des Materials und der Ideen.


Wilma will’s wissen: Was tun Engel?

Einheit 3

Zielgedanke:

Engel ermutigen (Elia in der Wüste, 1. Könige 19, 1-8)

Symbol: Stern und Kreuz

Plenum:

Im Plenum hören die Kinder von einem Propheten, der verzagt, hoffnungslos und entmutigt ist. Er hat großes mit Gott erlebt. Gott hat ihn das Wunder erleben lassen, dass er von Gott Feuer vom Himmel geschickt bekommt für sein Brandopfer und die Baals Priester nicht. Die Menschen erkennen, wer der wahre Gott ist. Aber der Königin passt das nicht. Sie will dass die Menschen Gott vergessen und den Baalspriestern folgen, deshalb will sie Elia töten lassen. Elia vergisst, dass er ein Kind des einen Gottes ist. Er vergisst, dass sein Name in Gottes Hand steht und dass sein Gott mächtig ist. Elia flieht in die Wüste und hadert mit Gott.
Gott sieht, dass Elia Hilfe braucht, um wieder zu erkennen an welchen Gott er glaubt.
Gott schickt einen Engel zu Elia, damit Elia in der Wüste nicht verdurstet und verhungert. Elia bekommt wieder Kraft und Zuversicht. Nun kann er sich auf den Weg machen, um Gott zu begegnen und zu begreifen, wie Gott ist. Die Kinder lernen heute, dass Gott unsere Not sieht und uns Engel schickt, die uns ermutigen.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten und hilft ihnen heraus.

Psalm 34,8

Ankommen:

Vielleicht notiert ihr heute nur, wer da ist und trinkt miteinander. So dass ihr nachher noch genug Zeit habt für die Ermutigungsaktion.

Action:

Engel blinzeln, Engel vermitteln Botschaften, Engel-Obstkorb siehe Material von den letzten beiden Einheiten

Vertiefung:

Wer Freude daran hat, könnte heute mit seinen Kindern in ein Altenheim gehen oder von den Pastoren sich ältere Menschen nennen lassen, die in der Nähe wohnen. Dort könntet ihr ein Lied singen und ihnen ein Licht in Form eines Sternes schenken.
Bastelvorschläge in der Anlage. (hier könnten sich auch Kleingruppen zusammen tun. Vielleicht habt ihr als Kleingruppenleiter Lust die Sterne im voraus zu basteln.)
Ihr könntet auch mit den Kindern bauchige Sterne basteln (Bastelanleitung gibt es bei Labbé), mit zwei Bonbons füllen und diese Marion mitgeben für die Neustädter Tafel, dass sie dort verschenkt werden.

Passende Aktionen zum Thema Ermutigung

Ein Wettspiel bei dem zwei gegeneinander spielen und die restlichen werden gerecht aufgeteilt, als Ermutiger/ Anfeurer für einen der Spieler.

Mögliche Wettkämpfe

  • beispielsweise Auto an einer Schnur an einem Stock gebunden, um die Wette aufwickeln.
  • Oder einen Stift an eine Schur binden, um den Bauch binden und in eine Flasche bekommen.
  • Warme Dusche: Dreiergruppen bilden, ein Kind in die Mitte, die andern zwei sagen dem Kind in der Mitte nette Sachen wie du bist hilfsbereit, du bist nett, mit dir kann man lachen…
  • Für die älteren warmer Rücken
  • Jedes Kind bekommt mit Tesakrepp ein DinA 4 Papier (das 160g) auf den Rücken geklebt. Jedes Kind bekommt einen Stift und schreibt bei jedem Kind eine nette Sache auf den Rücken. Dann könnt ihr Zeit geben, sich die Zettel durchzulesen und ins ICH – BIN – Buch zu heften.
  • Bibelvers spielen: Ihr könnt den Bibelvers als Pantomime einstudieren oder als Standbild, dann könnt ihr es den andern aus eurer Gruppe zeigen.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten und hilft ihnen heraus.

Psalm 34,8

 Laterne

Laterne

Heute wird die Seite mit roten Kreuzen verziert. Diese erinnern uns daran, dass wir Menschen ermutigen dürfen wie das rote Kreuz (Hilfsorganisation) und dass Gott uns ermutigt und liebt. Jesus ist für uns am Kreuz gestorben.

Gebet:

Was habt ihr heute miteinander erlebt. Dankt Gott, dass er euch als Ermutiger gebraucht und dankt Gott, dass er euch Kraft, Mut und Zuversicht geben kann.

Abschiedsrunde:

Wenn noch Zeit ist, könnt ihr ja noch mal darüber reden, wie sie eure Ermutigungsaktion fanden.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten und hilft ihnen heraus.

Psalm 34,8

 Sterne

Ablauf:

  • Abenteuerlandlied
  • Begrüßung
  • Liedblock
  • Denn er hat seinen Engeln befohlen
  • Leiter fasst die beiden letzten Male zusammen

    Leiter:
    Das ist echt ein schönes Lied, was wir da eben neu gelernt haben. Und wenn ich mich richtig entsinne, dann passt das eigentlich auch ganz gut zum letzten Abenteuerland. Wisst ihr noch, welche Geschichte wir da gehört haben? Ja genau, da waren doch drei Männer in den Feuerofen geworfen worden. Und das nur, weil sie die Statue des Königs nicht anbeten wollten. Und dann ist etwas ganz unglaubliches passiert, es waren nicht nur 3 Männer im Ofen sondern 4. Wirklich genial: Gott hat gesehen, dass seine 3 Kinder in Großer Gefahr waren und deshalb hat er ihnen einen Engel geschickt, der sie vor dem heißen Feuer beschützt hat. Das Feuer konnte den Männern nichts mehr antun…

    Hm, das ist also eine Aufgabe von Engeln: Menschen in Gefahr zu beschützen. Aber am Anfang sagte Tina hier doch, dass Engel noch mehrere Aufgaben bekommen haben. Sie sollen Gott loben, uns Menschen in Gefahr beschützen, … ob es wohl noch andere Dinge gibt, die Gottes Engel tun?
  • Wilmatrailer

Wilma-Trailer | Anspiel

Leiter: (Wilma erscheint ) Komm, Wilma, wir werfen mal einen Blick zurück und schauen in die Wüste. Schau mal dort sitzt einer. Der sieht ziemlich fertig aus. Das ist ja Elia, ein Prophet im Land Israel. Er hat vor vielen Jahren dort gelebt.
Wilma: Was ist denn ein Prophet?
Leiter: Als Prophet hat er den Menschen von Gott erzählt und hat sie aufgefordert, so zu leben wie Gott es sich wünscht.
Elia: Die Woche fing eigentlich ganz gut an. Ich habe ein großes Wunder mit Gott erlebt, ein wirklich großes. Viele Menschen in unserm Land selbst der König hat vergessen, dass wir als Israeliten an unsern Gott glauben. Stellt euch vor sie glauben an den Götzen Baal. Sie beten eine Statue an und bringen diesem Götzen Opfer. Da habe ich zu den Baalspriestern und zu all den Menschen gesagt, das ist kein Gott, das ist nur ein Statue von Menschen gemacht. Unser Gott, mit dem unsere Vorfahren schon so viel erlebt haben, ist der richtige Gott. Ich habe ihnen gesagt, lasst uns zwei Feuer machen und ein Opfertier darauf legen und jeder betet zu seinem Gott, dass er Feuer schickt und das Opfer anzündet, dann werden wir ja sehen, wer der wahre Gott ist. Stellt euch vor, die Baalspriester beten und rufen zu Baal und nichts passiert.
Ich leere noch Wasser über mein Opfer, bete und Gott zündet das Feuer an. Alle Menschen waren begeistert und haben gesagt, das ist der wahre Gott. Ich war so froh und glücklich, dass die Menschen endlich wieder begreifen, was für einen tollen Gott wir haben und dass wir in Israel keinen Baal brauchen. Und jetzt, jetzt bin ich hier in der Wüste. Heute Morgen war alles noch schön, ich habe mich noch daran gefreut, wie mächtig Gott ist und bin vor meine Tür gegangen. Da fiel mir ein, dass noch nicht alle meine Kleider gewaschen sind, deshalb rief ich zu meinem Diener : "Denk daran, dass du auch noch mein anderes Gewand wäscht, okay?.... Huch, wer bist du denn?". Vor mir stand ein junger Mann. Er war völlig außer Puste und schnaufte wie sonst was. Er sah aus, als wäre er gerade einen Marathon gelaufen. "Ich komme von Isebel.", schnaufte der Bote, "Ich soll dir ausrichten, dass er dich umbringen lassen wird, weil du seine Baalspriester umgebracht hast. Morgen bist du ein toter Mann". Als er das gesagt hatte, drehte sich der Bote wieder um und lief weg. "Was?? Oh nein!" Mir schlotterten von oben bis unten die Beine, so viel Angst hatte ich! Ich verstand die Welt nicht mehr, wieso will der König mich umbringen, hat er denn nicht verstanden, dass er die falschen Götzen angebetet hat. Er als Israelit soll doch dem Volk helfen, an Gott zu glauben und nicht an Baal. „Diener! Diener, vergiss das Gewand. Komm schnell, wir müssen los."
Mein Diener war total verwirrt, weil er mich noch nie so ängstlich gesehen hatte, "Aber wo wollt ihr denn hin?", fragte er. "Ich... ich weiß nicht. Einfach nur weg. Diener, sie wollen mich umbringen!" Und schon rannte ich los und mein verdatterte Diener musste hinter her rennen. Ich lief und lief. Es war überall unheimlich warm und total staubig und ich rannte, bis ich nicht mehr konnte. Und selbst dann ging ich noch weiter! Ich zog bis in die Stadt Berscheba. Die liegt im Süden Judas. "So, mein Diener. Ich lasse dich jetzt hier zurück. Du musst dir jetzt jemand anderes suchen, dem du dienen kannst. Ich gehe in die Wüste." Mein Diener sah mich verdattert an: "Ihr seid verrückt! In der Wüste werdet ihr sterben." "Aber es ist der einzige Weg, auf dem ich entkommen kann!", sagte ich und zog los in die Wüste. Und jetzt bin ich hier mitten in der Wüste, puuuh, das ist sooo heiß hier. Noch heißer als auf dem Weg nach Berscheba. Ich kann jetzt einfach nicht mehr. Ich bin jetzt schon soo lange gelaufen. Fast einen ganzen Tag... Ich kann nicht mehr! Meine Füße brennen und tun weh, ich habe solchen Hunger, dass mein ganzer Bauch weh tut und ich habe schrecklichen Durst. Meine Zunge, die fühlt sich an wie ein trockener Schwamm. Und erst dieser Staub und dieHitze. (läuft noch ein bisschen und bricht dann erschöpft zusammen) "Oh Herr. Ich bin total k.o.. Bitte lass mich doch sterben, irgendwann muss es ja eh sein. Ich will nicht umgebracht werden vom König. Ich kann nicht mehr. Wieso lässt du so einen Mann König sein. Gott wieso lässt du das zu."
Leiter: Schau mal er ist eingeschlafen. Ich glaube, er hat Alpträume. Er träumt sicher von seinen Verfolgern. (in der Zwischenzeit halten zwei Mitarbeiter ein Tuch vor Elia)
Wilma: Sag mal. Was hat die Geschichte denn mit Engeln zu tun. Wieso haut Elia überhaupt ab, vor dem König, obwohl er doch erlebt hat, wie mächtig Gott ist? Ich verstehe Elia nicht so ganz. Gott ist doch mächtiger als der König.
Leiter: Ich glaube, Elia hat vor lauter Schreck ganz vergessen, dass er ein Prophet Gottes ist. Er hat nur noch gesehen, der mächtigste Mann im Land, will ihn umbringen lassen. Und da ist er abgehauen. Gott hat gemerkt, Elia muss wieder verstehen, wer und wie Gott ist, aber im Moment ist Elia zu verzweifelt und schwach, um wieder klar denken zu können. Ja und jetzt kommen die Engel ins Spiel. Schauen wir doch mal wie es Elia ein paar Tage später ging.

(Tuch weg)
Elia: (läuft aufrecht und froh durch die Wüste, er dreht sich zu den Kindern um): Stellt euch vor, was mir passiert ist. Ich habe echt gedacht, ich verdurste und verhungere in der Wüste, aber es war mir wirklich alles egal. Aber mitten in meinen Alpträumen, da weckt mich jemand. Da rief plötzlich eine sanfte Stimme: "Elia. Elia, wach auf." Ich schrak hoch. "W...Wer ist da?? Wer bist du?" "Ich bin ein Engel, ich komme, um dir zu helfen." Plötzlich roch ich etwas sehr, sehr leckeres. "Du musst dich stärken, Elia", sagte der Engel und zeigte auf ein großes, leckeres Stück Brot und einen Krug mit Wasser, die neben mir auf dem Boden standen. Ich aß und trank ein wenig, dann legte ich mich wieder hin und schlief weiter. Aber der Engel rüttelte mich wieder wach: "Elia, du musst mehr essen! Sonst schaffst du doch den langen Weg nicht!" Also aß ich den Rest auf. Das Brot war wirklich lecker und das Wasser löschte all meinen Durst. Nun war ich pappsatt. Und jetzt bin ich auf dem Weg zum Gebirge, dort will mir Gott begegnen. Ich bin echt gespannt, was Gott mir zu sagen hat. Stellt euch vor ich bin überhaupt nicht mehr müde. Ich habe keinen Durst und keinen Hunger mehr. Ich bin jetzt auf dem Weg, es ist noch eine weiter weg, aber Gott hat sich um mich gekümmert. Mann, wenn er mir keinen Engel gesandt hätte, dann wäre ich in der Wüste gestorben, aber jetzt, jetzt bin ich gespannt wie mein Leben weiter geht. Also ich muss weiter zum Gebirge, macht’s gut.

(Elia verlässt die Bühne)
Wilma: Das ist ja genial. Gott schickt seinen Engel, um uns zu ermutigen und uns zu helfen!
Leiter: Ja, es ist so schön, das zu wissen. Weißt du Wilma, da gibt es einen Vers in der Bibel, der genau das noch einmal sagt:
Der Engel des Herrn stellt sich schützend vor alle, die Gott ernst nehmen, und bringt sie in Sicherheit.
Wilma: Oh, diesen Vers muss ich unbedingt auswendig lernen, damit ich ihn nie wieder vergesse. Wie war das noch mal? Kinder, könnt ihr mir vielleicht helfen?

ALLE sagen zusammen den Vers noch einmal auf.

Abschlusslied


Einheit 4: Wilma will’s wissen: Was tun Engel?


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