Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2500 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
nur für den privaten Gebrauch | Eine Veröffentlichung - egal wo - ist ohne unsere Zustimmung nicht erlaubt.

Quelle und Einsender:

Das folgende Material wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtkirche Neustadt in Hohstein (WWW.STADTKIRCHE-NEUSTADT.DE ) entwickelt und durchgeführt. Es entstand in Anlehnung an Promiseland und wurde im Rahmen eines missionarischen Kinderprogramms (Abenteuerland) in 5 Einheiten durchgeführt. Das Material umfasst die Behandlung einer biblischen Geschichte (Kleingruppenmaterial, Vertiefung und Anspiel)

Das ganze Programm kann man sicher auch in einer Jungschar, Kinderbibelwoche oder ähnliches machen. Jede Einheit lässt sich in ca. 60-90 Minuten durchziehen.

Vielen Dank für die Zusendung des Materials und der Ideen.

Wilma will’s wissen: Was tun Engel?

Einheit 1

Zielgedanke:

Engel sind zum Lobe Gottes geschaffen und haben verschiedene Aufgaben.

Abenteuerland: Wilma will es wissen

Plenum:

Im Plenum lernen die Kinder heute Wilma kennen. Wilma ist die Reporterin bei Wilma will’s wissen und mit ihr werden gerade neue Folgen gedreht zu dem Thema: Was tun eigentlich Engel. Heute wird im Plenum erzählt, wozu Gott Engel geschaffen hat und was für Aufgaben noch dazu kamen, als Gott die Menschen geschaffen hat. Engel wurden ursprünglich von Gott geschaffen, um Gott anzubeten. Als die Menschen geschaffen wurden, hat Gott die Aufgaben der Engel erweitert. Sie wurden Botschafter Gottes, Beschützer der Menschen, haben auf den richtigen Weg zurück gebracht. Heute werden die Kinder allgemein mit dem Thema Engel vertraut gemacht. In unserer Gesellschaft sind Engel gerade sehr aktuell. Es gibt Schutzengel in allen Variationen zu kaufen, Kinder werden ermuntert mit ihrem Engel zu reden, bei manchen ersetzt der Glaube an Engel den Glauben an Gott. Wir wollen durch diese Reihe den Kindern ein biblisches Engelsbild vermitteln also die Wahrheit. Engel sind himmlische Wesen von Gott geschaffen, mit der einen Aufgabe Gott anzubeten und durch ihre Aufgaben bei den Menschen auf Gott zu zeigen. Das Resultat soll die Menschen zur Anbetung Gottes bringen. Unser Wunsch ist es, dass die Kinder heute verstehen lernen, wozu es Engel gibt und dass sie Gott anbeten und unseren Blick auf Gott lenken wollen, dass wir auch Gott anbeten.

„Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, dass man höre auf die Stimme seines Wortes.“

Psalm 103,20

Ankommen:

Heute seid ihr das erste Mal nach den Ferien wieder zusammen. Lasst die Kinder ein Erlebnis erzählen, ihr persönliches Highlight. Dabei kann man ruhig auch zusammen schon trinken. Und ein Mitarbeiter kann nebenher die Liste abhaken.

Action:

Hier ein paar Spielideen auf Engel abgewandelt, die könnt ihr die nächsten Wochen zusammen spielen.

  • Engel blinzeln:

    Es gibt einen innen und einen außen Kreis. Im innen Kreis sitzen die Kinder auf Stühlen und schauen in Kreismitte. Hinter jedem Stuhl steht ein Kind und schaut auch in Kreismitte. Eine Person hat einen leeren Stuhl vor sich, diese Person ist ein Engel, die einen Menschen eine Botschaft übermitteln will, sie blinzelt und die Person versucht zu dem Engel zu kommen. Hat sie es geschafft, dann ist die nun freie Person ein Engel und versucht wieder einen anderen Menschen zu erreichen.

  • Engel vermitteln Botschaften:

    aus eurer Runde werden je nach Größe bis zu 5 Engel ausgesucht, diese stellen sich an die Wand und bekommen ein Stück Papier. Die anderen schließen die Augen und strecken eine Hand raus, dort legen die Engel ihre Botschaft hinein. Nun hat jeder zwei Versuche seinen Engel zu finden. Der Engel, der nicht raus gefunden wurde sucht sich bis zu 4 neue Engel. Bei den größeren können die Kinder Botschaften auf die Zettel schreiben, wie Gott liebt dich…

  • Engel-Obstkorb:

    ihr benutzt Begriffe, die mit Engeln zu tun haben, wie Gabriel, Botschafter, Gottessöhne, Beschützer, Ermutiger und bei dem Begriffe Himmlische Herrschaaren tauschen alle ihre Plätze.

Vertiefung:

  • Ihr könnt zweier Gruppen machen und die Kinder sich unterhalten lassen, was sie von Engeln wissen und ein Bild malen lassen, wie sie sich Engel vorstellen.

  • Ihr schreibt auf Schmierpapier Wahrheiten und Lügen über Engel, dieses Papier zerknüllt ihr. Zwei Mannschaften, jede hat auf ihrer Seite einen Haufen Papier und versucht so viele wie möglich auf das Spielfeld der anderen Mannschaft zu werfen. Nach 2 Minuten wird gezählt evtl. Revanche. Nun faltet jede Gruppe ihre Zettel auseinander und liest vor, was dort steht und ihr schaut, was die Wahrheit ist.

Wahrheiten:

sollen Gott loben, von Gott geschaffen, Botschafter Gottes, erfüllen Aufträge, die Gott ihnen gibt; beschützen, ermutigen, erscheinen Menschen im Traum, werden auch nicht erkannt; starke Helden…

Lügen:

wollen von den Menschern verehrt werden, sind in Gottes Augen wichtiger als die Menschen, haben blonde Locken, treffen eigene Entscheidungen; möchten, dass die Menschen mit ihnen reden, betrügen, machen Angst…

Eventuell anschließend darüber reden, ob sie sich jetzt Engel anders vorstellen. (bei den Größeren)

Basteln:

Wir wollen mit den Kindern Laternen basteln, passend zur Jahreszeit. Dafür haben wir Laternenrahmen bestellt. In diesen Rahmen wird jede Woche ein Blatt geklebt mit entsprechenden Symbolen passend zum Thema. (günstige Laternenrohlinge gibt es bei Labbé Bastelverlag)

Dieses Mal soll jedes Kind den Rahmen seiner Laterne ausdrücken und mit seinem Namen beschriften. Diese Laterne bekommt die nächsten Male immer ein Blatt dazu mit einer Symbolik, die uns daran erinnert, welche Aufgaben Engel haben.

Gebet:

Im Gebet könnt ihr noch mal aufgreifen, dass es schön ist, dass Gott uns Engel als Schutz an die Seite stellt, aber wie toll ist es, dass wir mit all unsern Sorgen, Bitten, Wünschen direkt zu dem großen, allmächtigen Gott kommen dürfen und nicht mit irgendwelchen Engeln reden müssen.

Abschiedsrunde:

Vielleicht ist es für manche Kleingruppen mal wieder an der Zeit in der Abschiedsrunde noch mal zu fragen, ob die Kinder irgendwelche Wünsche haben, für ihre Kleingruppe. Wenn ihr irgendetwas Besonderes macht in diesem Quartal könnt ihr auch schon mal davon erzählen.

Wie wäre es, wenn ihr eine Keksliste erstellt oder einen allgemeinen Zettel mit der Bitte um Kekse, die ihr dann lagert und entsprechend verteilt. Wenn ihr euren Abschluss macht, erzählt den Kindern auch, dass ihr euch schon auf sie freut.

„Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, dass man höre auf die Stimme seines Wortes.“

Psalm 103,20

Ablauf:

  • Abenteuerlandlied
  • Begrüßung
  • Liedblock
  • Wilmatrailer: Wilma unterhält sich mit dem Leiter

Wilma-Trailer | Anspiel

Wilma: So viele Fragen zu Engeln! Mensch, da würde es sich doch glatt lohnen nicht nur eine sondern ganz viele Sendungen dazu zu machen! Bin mal gespannt, was meinem Redaktionsteam dazu alles einfällt. Auf jeden Fall bin ich für heute schon mal ganz glücklich, dass ich Tina getroffen habe. Tina, du kennst dich mit Engeln aus. Darf ich dir da mal eine wichtige Frage stellen: Wo kommen die Engel eigentlich her?
Leiter: (passend zur Erzählung PPP) Am Anfang gab es Gott (1. Folie Dreieck kurz erklären, 2. Folie Dreieck mit Namen) Gott ist der Gott, der Vater und Schöpfer, Jesus der Sohn und Retter und der Heilige Geist, der Tröster und Begleiter. Gott ist kann alles und weiß alles und ist der Herr des Universums. Gott hat sich überlegt ich möchte Wesen schaffen, die mich loben und mir Lieder singen und mich anbeten.
Also hat Gott die Engel geschaffen (3. Folie oh, nein Lenge waren es nicht, genau 4. Folie) Die Engel hat Gott für sich geschaffen. Sie sind geschaffen, um Gott die Ehre zu geben.
Gott fand sein Universum aber immer noch nicht spannend genug, ziemlich langweilig und dunkel, (5. Folie), da haben sich die drei erst einmal Licht gemacht.
(6. Folie). Nein, das ist ja echt trostlos, deshalb hat Gott die Erde geschaffen (7. Folie).
Wilma: Hab ich das richtig verstanden? Gott hat die Engel gemacht und sie sind einfach dazu da, Gott Lieder zu singen und ihn zu loben?
Leiter: Ja, am Anfang war das so, aber pass mal auf, die Geschichte geht noch weiter! Als Gott mit Jesus und dem Heiligen Geist mitten am kreativen schaffen war, haben sie sich überlegt, dass es doch viel schöner wäre, wenn es Wesen gäbe, die ganz freiwillig Gott loben und zu ihm beten, dass wäre doch viel echter und schöner. Aber diese Überlegung barg natürlich auch ein Risiko, wenn es freiwillig ist, dann können sich diese Wesen ja auch gegen Gott entscheiden.
Aber sie haben beschlossen dieses Risiko einzugehen und haben den Menschen ihnen zum Bilde geschaffen (8. Folie) Als der Mensch auf die Erde kam, hat Gott gemerkt, er braucht die Engel oder auch Gottes Söhne wie sie in der Bibel oft genannt werden, noch für andere Aufgaben, weil es mit den Menschen und ihrem freien Willen manchmal ganz schön kompliziert ist. Also bekamen die Engel noch weitere Aufgaben
Wilma: Da bin ich jetzt aber gespannt. Kannst du mir auch sagen, was die Engel jetzt noch tun sollten?
Leiter: Ja, klar (9. Folie) kannst ja mal mit raten. (10. Folie nach dem sie ein paar Sachen erratet haben.) Sie sollten die Menschen beschützen in Gefahren, sie sollten ihnen Botschaften von Gott übermitteln, weil sie manchmal nicht gut auf Gott gehört haben, sie sollten sie wieder auf den richtigen Weg zurück bringen, ihnen besondere Aufgaben übermitteln oder auch ermutigen. Die Engel, glaube ich, finden die neuen Aufgaben sicher spannend, aber sie wollen nur eins, wenn sie die Aufgaben Gottes erfüllen, dass die Menschen sich an Gott wenden und ihn loben.
Wilma: Aha, jetzt hast du mir viel davon erzählt, was Engel alles tun und tun sollen. Gibt es eigentlich auch etwas, was sie auf gar keinen Fall wollen?
Leiter: (11. Folie) Sie wollen keine Gesprächspartner für uns sein sondern sie wollen, dass wir direkt mit Gott reden. Sie entscheiden nicht selbständig was sie tun sondern tun nur das, was Gott ihnen aufträgt. Sie wollen nicht, dass wir uns ständig Gedanken über Engel machen sondern dass wir uns Gedanken über Gott machen. Sie wollen kein Lob oder Dank sondern wollen, dass wir Gott danken und loben. Sie wollen nicht als Retter verehrt werden, sondern sie wollen, dass wir den einen wahren Retter Jesus kennen.
Wilma: Sag mal Tina. Woher weißt du das denn alles?
Leiter: Alles was wir über Engel wissen müssen steht in der Bibel. (12. Folie) Dort finden wir die Wahrheit. Da steht auch ein Vers, der noch mal zusammenfasst, was wir heute von Engeln gelernt haben. (13. Folie „Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die…Psalm 103,20) Heutzutage bekommen wir in der Regel gar nicht mit, wenn Gott Engel beauftragt in unserm Leben etwas zu tun. Aber manchmal schenkt Gott manchen Christen doch einen Einblick, dass dort ein Engel am Werk war.
Wilma: Glaubst du, das gibt es heute noch?
Leiter: Vor so circa hundert Jahren gab es mal einen Mann, der was erlebt hat mit Gottes Engeln. Der hieß Upton Westscott. Und weil er so begeistert von Gott war entschloss er sich als junger Mann nach Zaire zu gehen, das ist in Afrika. Die Menschen dort wussten noch nichts von Gott und lebten in ganz wilden Verhältnissen und es gab ganz viele Probleme dort in Zaire. Upton weiß das aber und deswegen beschließt er dort hin zu reisen um den Menschen von Gott zu erzählen. In Zaire muss er ganz viel durchmachen, seine Frau stirbt an einer schlimmen Krankheit und er wird sogar blind. Aber es kommen auch immer mehr Freunde nach Zaire um ihm dabei zu helfen, den Menschen von Gott zu erzählen. Als er noch ganz jung ist, da hat er sich mit seinen Freunden aufgemacht und seine Zelte bei ein paar Hütten aufgebaut, um mit den Bewohnern zu reden.

Theater: Missionarerlebnis von Upton

(3 Personen sitzen im Halbkreis auf dem Boden und wärmen sich an einem imaginären Lagerfeuer)

Freund 1: Och ist das nicht herrlich hier an diesem See. Seufz
Freund 2: Ja, wenn nur die vielen Krokodile da drin nicht wären und die Nilpferde.
Upton: Ach , viel wichtiger ist doch , wie freundlich und offen die Dorfbewohner sind. Ich bin immer noch satt von den tollen Bananen heute Nachmittag, die sie uns gegeben haben. Es ist toll zu sehen, wie sehr sie interessiert an Gottes Botschaft sind. So viele haben hier Gott nun schon als ihren Vater anerkannt, wir können Gott echt nur danken , wie sehr er hier durch uns wirkt.
Freund 2: Ja wirklich , gerade heute kam ein junger Mann zu mir und sagte mir, er wolle sich nun nicht mehr an die Bräuche halten, sondern Jesus Nachfolgen. Das hat mich echt voll umgehauen!
Upton: Und sie können es kaum fassen , wie sehr Gott sie liebt und das Gott sie schützen möchte.
Freund 2: Ja schließlich haben sie bis jetzt nur die ganzen bösen Geister und den Medizinmann, mit seiner angeblichen Zauberkraft, den sie fürchten.
Freund 1: Eine Frau berichtete mir heute, dass der Medizinmann sehr böse sei, weil sich die Menschen hier nun dem wahren Gott zuwenden.

( ein kleiner zitternder Junge tritt zu den Dreien)

Freund 1: hey wer bist du denn ?
Junge: ich bin gekommen um euch zu warnen. Ihr müsst heute Nacht noch fliehen. Mein Vater wird euch helfen. Er hat schon ein Kanu bereit gemacht, und ihr müsst unten am Bach sein , bevor der Mond aufgeht. Mein Vater sagt , das ist eure einzige Chance!
Upton: Aber warum sollten wir denn fliehen? Wer will UNS denn etwas antun?
Junge: Der große Zauberdoktor. In dieser Nacht wird er seine Mörder losschicken. Sie werden euch in der Stunde der größte Finsternis mit Speeren angreifen. Ihr könnt ihnen nicht entkommen.
Freund 2: Oh nein, was sollen wir denn jetzt tun.
Freund 1: wir haben das Gewehr ,mit dem wir sonst die wilden Tiere erschießen.
Upton: Das kommt nicht in Frage, das würde Gott nie von uns erwarten. Überlegt doch mal wir erzählen hier den Leuten , von dem Schutz, den Gott ihnen gibt, weil er sie so sehr liebt. Da können wir doch jetzt nicht einfach davonlaufen, Nein wir dürfen sicher sein, das Gott uns beschützt, meint ihr nicht?
Freund 1: Doch da hast du recht !
Upton: Wir lassen deinen Vater herzlich danken, aber richte ihm aus, dass unser Gott uns nicht geboten hat zu fliehen, Wir wollen auf seinen Schutz vertrauen und abwarten was passiert!“
Junge: Aber....( nickt kurz und rennt ab)
Freund 2: es ist jetzt aber ganz schön dunkel, was war denn das ? Habt ihr das auch gehört?
Freund 1: das sind die Schlangen und die Vögel im Gebüsch. Ob die Mörder wohl jetzt bald kommen werden?
Upton: Aber Freunde, habt ihr schon vergessen, warum wir hier geblieben sind ? Gott wird uns beschützen. Er lässt uns nicht im Stich Kommt lasst uns beten.
Leiter zu Wilma: Und so saßen die Drei die ganze Nacht dort und warteten auf ihre Mörder. Irgendwann ging sogar der Mond unter. Alle drei waren sich sicher, dass nun die Mörder kommen müssten, aber sie kamen nicht.
Freund 2: Mensch Freunde, seht ihr das , die Sonne geht auf. Hey ich dachte schon, wir sehen nie wieder einen Sonnenaufgang. Ist das zufassen?
Freund 1: Ich freue mich so , ich glaube ich habe mich noch nie so gefreut. Hey danke Gott! Komm uns können wir uns schlafen legen. ( die drei legen sich hin, es kommen weitere Männer auf die Bühne)
Mann 1: Leute , kommt schnell (winkt die anderen beiden Näher heran) wir haben ganz umsonst getrauert, die drei Männer, die Gott zu uns gesandt hat schlafen nur, sie leben!
Mann 2: Das kann doch nur die Hand Gottes sein, die sie beschützt hat. Sie haben recht gehabt, was für ein mächtiger liebender Gott, muss dass nur sein!
Leiter zu Wilma: Alle in dem Dorf freuten sich riesig über das Ereignis. Sie haben zusammen Gott gedankt und ihn gelobt, weil Gott so mächtig ist und Menschen beschützt. Mehr und mehr Leute begriffen, das die drei Missionare ihnen die Wahrheit erzählten und immer mehr kamen zu Gott. Und niemand fürchtete den Medizinmann mehr. Aber dieser kam eines Tages zu Uptons Zelt.

(Medizinmann schaut geknickt und unglücklich, als er Upton sieht, fällt er vor ihm auf die Knie)

Upton: Huch....
Medizinmann: Ich möchte mehr über euren lebendigen Gott hören!
Upton: Aber sehr gerne doch , komm setzte dich zu mir. Ich freue mich sehr dich hier bei mir begrüßen zu dürfen. Also mit unserem Gott ist das so,er ist zu uns, wie ein Vater zu seinen Kinder. Er kennt uns ganz genau. Er liebt die Menschen, er sorgt sich um sie, er beschützt sie und weil er sie so sehr liebt, hat er seinen eigenen Sohn am Kreuz hingegeben, damit uns unsere Sünde vergeben ist und wir nach unserem Tod zu ihm in den Himmel kommen können. Das einzige, was wir tun müssen, ist an ihn zu glauben und ihm unsere Sünden zu gestehen.
Medizinmann: Oh nein, Oh nein( er schüttelt verzweifelt den Kopf)
Upton: Was denn, was bedrückt dich?
Medizinmann: Ich fühle mich so schlecht, ich habe so viel gesündigt in meinem Leben. So viel , dass ich fürchte, das euer Gott es mir nicht vergeben kann.
Upton: Der Gott, von dem Ich dir gerade erzähle, wird dir alles vergeben, wenn er merkt , dass du es wirklich ernst meinst. Bekenne einfach deine Sünden!
Medizinmann: Am besten ich fange mit der schlimmsten an. Ich hatte einen furchtbar finsteren Plan. Es hat mich so wütend gemacht, dass alle Leute zu euch gekommen sind und nicht mehr zu mir, dass ich keinen anderen Weg sah, als euch zu töten. Ich schickte meine Männer in der Vollmondnacht mit Speeren bewaffnet zu euch, damit sie euch umbringen würden. Jetzt erst erkenne ich , wie falsch ich handelte. Aber die Männer haben es nicht getan, sie kamen mit sauberen Speeren zurück und hatten kein Blut vergossen.
Upton: Aber warum denn nicht? Wir waren doch unbewaffnet. Niemand hätte sie aufhalten können!
Medizinmann: Weil vier bei eurem Zelt waren. Ich hatte den Leuten den Auftrag gegeben, drei Männer zu töten, nicht vier. Sie konnten aber nicht erkennen, wer er war. Sie haben gewartet, bis der Tag begann, doch der vierte Mann blieb immer noch da. Kannst du mir sagen, wer dieser Mann war, der die ganze Nacht über bei euch saß?
Upton: Das ist ja stark. Wahrscheinlich hat Gott um uns zu schützen einen seiner Engel zu uns gesandt, weil er wusste, dass uns dann nichts zu stoßen würde. Der Engel hat uns in Gottes Namen beschützt. Siehst du wie sehr sich unser himmlischer Vater um uns sorgt?
Wilma: Das ist ja echt stark. Von diesen Männern können wir einiges über Engel und über uns lernen: Die Männer danken und preisen Gott als sie die Nacht überleben. Das ist genau das was die Engel ständig tun und es ist genau das, was sie wollen, dass Menschen wie sie Gott loben und ihm danken für alles was sie mit ihm erleben.

Gebet


Einheit 2: Wilma will’s wissen: Was tun Engel?


[ © www.praxis-jugendarbeit.de | 2500 Spiele, Bastelideen, Quizfragen für Partyspiele, Kindergeburtstag, Freizeiten, Gruppenstunde, Spielstrassen, Kinderfest etc. ]



Andachten, Themen und Ideen zur Jugendarbeit Ideen zur Jugendarbeit Ideen zur Jugendarbeit Anspiele und Ideen zur Jugendarbeit Gespräche mit Kindern oder Jugendlichen Andachten, Themen und Ideen zur Jugendarbeit