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Stand up Paddling (SUP) - Freizeitvergnügen im Wasser

Der Freizeitsport wird hier kurz vorgestellt und verschiedene Tipps und Ideen für Wettkämpfe mit den SUP-Boards für die nächste Ferienfreizeit am Wasser werden genannt.

Ob am Strand, den heimischen Flüssen und Seen oder sogar bei Schlag den Raab – das Stand up Paddling begegnet einem heutzutage an vielen unterschiedlichen Orten. Seinen Ursprung hat es jedoch in Tahiti, wo Fischer seit jeher ihre Kanus stehend über den Ozean steuern. Auf Hawaii wurde diese Technik zur Fortbewegung sogar geadelt und nur dem König und einigen Auserwählten war es erlaubt, sie anzuwenden. Glücklicherweise gilt das heute nicht mehr und Stand up Paddling ist die ideale Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie.

Was ist Stand up Paddling?

Wie es der Name bereits verrät, sitzt man beim Stand-Up Paddling nicht, sondern wird im Stehen gerudert. Somit lässt sich diese Sportart bei nahezu jedem Wetter ausüben - schließlich bedarf es dazu keiner Wellen oder starken Windes. Auch wird sie deutlich schneller gelernt als Surfen und sogar Anfänger können gleich los paddeln. Die Technik muss man dabei jedoch schon beherrschen und ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben.

Im Wasser kniet man zuerst auf dem Board und benützt das Paddel zum Balancieren, während man aufsteht. Der beste Standpunkt ist etwa in der Mitte des Bretts, beim Wenden dagegen geht man ein, zwei Schritte zurück. Übrigens wird nicht nach jedem Ruderschlag, hingegen erst nach 5 – 7 die Seite gewechselt. Das Board fährt nämlich auch so noch geradeaus. Wichtig ist außerdem, in fließenden, gleichmäßigen Bewegungen zu paddeln.

Stand up Paddling (SUP)
Stand-up Paddling (SUP): geruhsames Freizeitvergnügen, oder herausfordernde Wettspiele im Wasser mit Stand-up Paddle Boards
©: www.praxis-jugendarbeit.de

Was bringt der Sport?

Die Sportart vereint zahlreiche Vorteile in sich. Zunächst einmal ist man an der frischen Luft und hat so Gelegenheit, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Darüber hinaus wirkt sich die körperliche Ertüchtigung positiv auf die Gesundheit aus. Zwar wird hier nicht unbedingt auf Leistung und Ausdauer trainiert, da man meist gemächlich vor sich hin paddelt. Aber auch schon das geht nach einer Weile ganz schön auf die Arme und erhöht die Fitness. Außerdem gibt es regelmäßig Wettbewerbe, bei denen es eben hauptsächlich auf Geschwindigkeit ankommt.

Mit einer der Gründe, weswegen sich das Stand up Paddling immer größerer Beliebtheit erfreut, ist daneben der Spaßfaktor, der auch ein bisschen mit dem Nervenkitzel zusammenhängt. Immerhin werden hier grobe Fehler nicht verziehen und stattdessen mit einer nassen Erfrischung quittiert.

Stand-up Paddling (SUP)
Stand up Paddling (SUP) | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

Die verschiedenen Boards

Es sind unterschiedliche Paddle Boards erhältlich, die speziell fürs Stand-up Paddling angefertigt werden. Sie bestehen meist aus PVC und haben eine gummierte Oberfläche zwecks des sicheren Tritts. Für eine größere Traglast lassen sie sich noch aufpumpen, weswegen im Lieferumfang oft auch eine Luftpumpe enthalten ist. Unterteilt werden die Modelle ferner nach dem zulässigen Gewicht und Geschlecht – Boards für Frauen sind generell etwas kleiner. Daneben werden verschiedene Formen angeboten. Bretter, die schmaler sind, eignen sich besonders gut für Rennen, da sie schneller gleiten. Allerdings sind sie für Anfänger nicht geeignet, weil sie eben leichter umkippen.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Modelle nach dem Einsatzzweck. Mit einigen Boards kann man nämlich ebenso auf Wellen reiten oder ein Segel anbringen, während andere etwa für den Einsatz auf Flüssen optimiert sind.

Die Anschaffungskosten variieren je nach Qualität. Anfängerbretter sind bereits ab ca. 250 Euro erhältlich. Richtig gute Boards bewegen sich preislich bei über 1000 Euro, wobei die Grenzen nach oben hin relativ frei sind.

Stand up Paddling als Freizeitprogrammpunkt in der Jugendarbeit

Stand up Paddling (SUP)  Bild Nr.:55487467
Stand up Paddling (SUP) | ©: Alexander Rochau - Fotolia

Bei einer Ferienfreizeit an einem See, am Meer oder einen ruhigen Fluss bietet sich das Stand up Paddling als ein Programmpunkt sehr gut an. SUP-Boards kann man sicherlich in der Nähe mieten, oder man legt sich einige Boards zu. So können immer kleine Gruppen Stand up Paddling Touren unternehmen.

Aber es lassen sich auch mit nur 2-3 Boards einige Spiele und Wettbewerbe durchführen, wo dann alle irgendwann einmal ihr Können an Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn zeigen können.

  • Klassisch

    Stehend auf dem Board wird um eine 50 Meter entfernt schwimmende Boje gepaddelt um das Board an den nächsten Kandidaten zu übergeben. Die Einzelzeit oder die Gesamtzeit der Gruppe wird hier gestoppt.

  • Liegend

    Ganz ohne Paddel nur liegend auf dem Board wird ebenfalls um eine Boje gepaddelt. Die Einzelzeit oder die Gesamtzeit der Gruppe wird auch hier gestoppt.

  • Slalom

    Anstatt nur um eine Boje zu manövrieren sind mehrere Bojen im Slalom zu nehmen. Je enger die Bojen angebracht sind, desto schwieriger wird die Aufgabe.

  • Personentransport

    Immer zwei Personen befinden sich auf dem Board. Die eine Person ganz gechillt liegend, die andere Person stehend. Auch hier kann man die Zeit stoppen, oder 2 Boards paddeln ein Rennen aus.

  • Fischerstechen

    Wie beim Fischerstechen stehend sich die Kontrahenten auf jeweils einem SUP-Board gegenüber und versuchen sich mit gepolsterten Lanzen jeweils aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wer als erster ins Wasser plumpst hat verloren. Der Sieger erhält 2 Punkte, wenn er auf dem Board bleibt, wenn er auch ins Wasser fällt dann gibt es nur einen Punkt.

  • SUP-Seilspringen

    Auf einem Board stehend versucht ein Kandidat mit einem Springseil so viele Seilsprünge wie möglich innerhalb einer Minute zu absolvieren.

  • SUP-Hindernisparcours

    Wem das einfache SUP-Wettrennen zu einfach und zu langweilig ist, der kann sich ja noch ein paar Features für zwischendurch überlegen.

    • Slalombojen, die umrundet werden müssen

    • Eine Stange (oder ein Seil), welches ca. 1 Meter über der Wasseroberfläche liegt muss man in gebückter Haltung unten durchfahren.

    • 2 Stangen mit Querstange durchfahren, wobei die Querstange ca. 30 Zentimeter über der Wasseroberfläche angebracht wurde, also gerade so hoch, dass das Board unten durch passt, der Paddler aber über die Stange hüpfen muss um danach wieder auf dem Board zu landen.

    • Der Kandidat nimmt unterwegs 3 Bälle auf und muss diese in ein Ziel werfen

  • SUP Pontonbrücke

    3-4 SUP-Boards werden mit Hilfe von Seilen zu einer schwimmenden Brücke fixiert. Nun muss die Gruppe über diese wackelige Brücke. Das Ganze kann man als Staffellauf gestalten (also mehrmals hin- und her), oder auf Zeit stoppen, bis alle drüben sind. Wer herunterfällt muss zum Startpunkt zurück.


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