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Faschingsmasken bzw. Gipsmasken herstellen

Bastelidee für Fasching, oder Gruppenstunde

Gipsmasken herstellen
Gipsmasken herstellen
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Das Herstellen von Gipsmasken ist locker in einer Gruppenstunde zu schaffen, als Programmpunkt auf einem Ferienlager, oder eine Faschingsmaske zu Fasching. Es erfordert von demjenigen, von welchem der Gesichtsabdruck genommen wird Geduld und ruhiges Liegen – nichts bei allen Kindern soooo selbstverständlich. Von daher auch eine gute Übung für das ein oder andere Kind.

Für die Herstellung einer Gipsmaske werden ca. 2-3 Gipsbinden benötigt. 2 Binden würden ausreichen, eine etwas stabilere Maske entsteht durch zusätzliche Schichten.

Gipsmasken herstellen
Gipsmasken herstellen mit Gipsbinden
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Im ersten Arbeitsschritt werden die Gipsbinden in ca. 1cm breite Streifen geschnitten, so dass genügend Streifen griffbereit liegen. Anschließend wird das Gesicht des Kindes mit Niveacreme inkl. Augenbrauen eingeschmiert. In die Nasenlöcher werden 2 kurze Röhrchen gesteckt, oder beim Belegen mit den Gipsstreifen einfach freigelassen. Das Kind liegt mit dem Rücken auf einer Bank. Eine Schürze, Plastiktüte kann vor Dreck schützen, welcher während dem Aufbringen der Gipsbinden entsteht (auf den Bildern wurden ohne Abdeckung gearbeitet).

Jede Gipsbinde wird nun kurz angefeuchtet und in feuchtem Zustand auf das Gesicht gelegt. Streifen neben Streifen, überlappend und in mehreren Schichten „verlegt“ nimmt die Maske immer mehr Form an. Durch vorsichtiges „Glätten“ des Gipses wird die Gipsmaskenoberfläche glatt und wirkt natürlich. Je mehr Schichten desto stabiler die Maske. Um dass die Maske später mit einem Gummi gehalten werden kann muss die Befestigungsstelle etwas dicker ausfallen. Ggf. könnte man zusätzlich auch einen Hosengummi mit „eingipsen“.

Ist die Maske fertig muss das Kind noch so lange ruhig liegen, bis die Maske getrocknet ist. Dann erst wird die Maske vorsichtig vom Gesicht abgenommen. In Normalfall ist das kein Problem, wenn zuvor das Gesicht gut eingecremt wurde.

Die Gipsmasken können anschließend noch bemalt werden, oder einfach weiß belassen.

Gedanken für Gespräche zum Thema Masken

Gerne verstecken wir uns hinter Masken, ja tragen sozusagen Masken im Alltag. Wir lassen niemanden an uns heran, haben vielleicht sogar Angst davor, dass andere uns durchschauen. Warum ist das so? Vielleicht weil wir Erfahrungen gemacht haben, als wir Fehler gemacht haben, etwas nicht gekonnt haben, als wir Angst zeigten, als wir ausgelacht wurden etc. etc. So etwas wollen wir nicht noch einmal erleben. Von daher verstecken wir uns, zeigen uns besonders cool und ohne Angst, oder gehen allen Gefahren aus dem Weg, so dass andere unsere „vermeintlichen Schwächen und Mängel“ nicht entdecken können.

Was ist die Folge von so einer Maskerade? Rückzug, Vereinsamung, bei dem ein oder anderen auch das Entstehen des Gefühls des Versagens. Ziemlich anstrengend und belastend mit der Zeit. Schöner und freier wäre es, wenn wir auf den anderen ohne Angst haben zu müssen zugehen könnten. Was hindert uns eigentlich daran?

Februar 2015

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