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3 Spielgeräte für Kooperationsspiele selber basteln

In der Sammlung von Bastelideen sind 3 Spielgeräte enthalten, die sich super für Wettkampfstaffeln, oder Stationenspiele als Kooperationsspiel eignen. Alle 3 Ideen lassen sich mit wenig Aufwand und Kosten selber herstellen und können immer wieder für entsprechende Spielstraßenfeste hervorgeholt werden.

Um was geht es eigentlich bei Kooperationsspielen?

In erster Linie dadurch, dass das Spiel nur gemeinsam als Team gewonnen werden kann. Alle müssen zusammenarbeiten und sich aufeinander abstimmen lernen. Dem einen oder anderen Kind fällt so etwas nicht leicht, oder ist es nicht gewohnt. Die Bewegungsabläufe bzw. Grob- und Feinmotorik sind bei Kooperationsspielen ebenfalls gefragt. Wenn hier ein Kind noch Defizite hat, umso mehr Kooperation und Unterstützung der anderen sind gefragt.

Das A wird von 2 Mitspielern gehalten. Durch geschickte Gewichtsverlagerung bewegt sich das A vorwärts.
Das A wird von 2 Mitspielern gehalten. Durch geschickte
Gewichtsverlagerung bewegt sich das A vorwärts.
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Laufendes A (Dreieckrennen)

Das Dreieck sieht aus wie ein großes A. Gehalten wird das A von 2 Mitspielern, die mit Hilfe von 2 Seilen das A aufrechthalten. Ein weiterer Mitspieler steht auf dem A und versucht durch koordinierte Bewegungen (Gewichtsverlagerungen) sich über den Spieleparcours zu bewegen. Der Kooperationsaufwand ist bei diesem Spiel sicherlich weniger erforderlich, trotzdem ohne die 2 Mitspieler, die die Seile halten geht es auch nicht. Das Spiel erfordert Geschick.

Das Spiel eignet sich für den Außenbereich. Benötigt werden Seile, 3 stabile Latten (4-5cm starke und 2,5meter lange Holzstangen aus dem Wald tun es auch). Bohrer und Schrauben mit Muttern und Unterlegscheiben, falls die Latten zusammengeschraubt werden sollen. Aber auch mit Seilen lassen sich die 3 Hölzer zu einem A zusammenbinden. Der zeitliche Aufwand zur Herstellung dieses Spielgerätes liegt auch wieder bei ca. 30 Minuten maximal.

Trockenskirennen

Je nach Länge der Trockenski stehen 3,4,5 oder mehr Kinder auf den2 Skibrettern und versuchen durch koordinierte Bewegungen in schnellstmöglicher Zeit über den Rennparcours zu laufen. Die Schwierigkeit sind wirklich die koordinierten Bewegungen, eventuelle eingebaute Kurven, in welcher die Gruppe etwas aus dem Gleichgewicht geraten kann. Die Gruppe muss anfangs den Rhythmus finden (miteinander kommunizieren) um den Dreh herauszufinden, wie es am besten klappt.

Das Spiel eignet sich gut für den Rasen. Die Herstellung der Skier erfolgt im Aufwand von ca. 30 Minuten. Benötigt werden lediglich 2 stabile Holzbretter (pro Paar), alte Rollladengurte, Cuttermesser, Holzschrauben, Schmirgelpapier, sowie eine Stichsäge.

Beim Trockenskirennen ist Koordination der Bewegunsabläufe gefragt.
Beim Trockenskirennen ist Koordination der Bewegunsabläufe gefragt.
Je länger der Ski, je mehr Personen, desto schwieriger.
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Raupe

Das Team (mindestens 2, nach oben keine Grenzten gesetzt) bewegt sich auf Holzbrettern vorwärts. Dabei wird darauf geachtet, dass die Füße in den Schlaufen auf den Holzbrettern bleiben. Der Schwierigkeitsgrad dieses Spieles steigt mit jedem Raupenmitglied.

Der vorderste Spieler bewegt sich mit seinem vorderen Brett ca. 50cm nach vorne. Nun muss er sein Fußbrett, welches gleichzeitig Haltebrett für den Hintermann ist nachziehen. Da erfordert schon Koordination dieser beiden Mitspieler. Ist dies geschehen muss der Hintermann ebenfalls sein Fußbrett nachziehen, welches wieder gleichzeitig Haltebrett des dahinter befindlichen Mitspielers ist. Langsam aber sicher kann sich die Raupe auf diese Art und Weise vorwärtsbewegen. Je koordinierter und schneller die Abfolge ist, desto schneller kommt die Raupe ins Ziel.

Pro Brett (ca. 60x20cm) werden 4 Laschen (Halterungen) für Füße bzw. Hände angebracht. Die Halterungen bestehen aus alten Rollladengurten, welche mit Holzschrauben fixiert werden. Der Aufwand pro Brett liegt bei ca. 5 Minuten.

Wer sich 12 Bretter bastelt, der kann 2 Teams mit jeweils 5 Personen gleichzeitig starten lassen. Oder 11 Personen bilden eine Raupe. Ein paar Ersatzbretter können nicht schaden, da vielleicht die eine oder andere Schlaufe doch nicht so richtig befestigt wurde.

Bei diesem Kooperationsspiel bewegt sich die Raupe auf Holzbrettern mit Schlaufen vorwärts.
Bei diesem Kooperationsspiel bewegt sich die Raupe auf Holzbrettern mit Schlaufen vorwärts.
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Raupenalternative ohne Bretter:

Alle Raupenmitglieder bücken sich und fassen mit den Händen die Fußknöchel des Vordermannes fest (außer natürlich der Kopf der Raupe). Die Raupe bewegt sich in gebückter Haltung vorwärts. Es muss darauf geachtet werden, dass die Fußknöchel des Vordermannes auch ununterbrochen festgehalten werden. Auch diese Variante erfordert Kooperation innerhalb des Teams.

Hier sind die Bastelideen aufgeführt:

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