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An alles gedacht? An zuviel gedacht?
Wer schon auf Freizeiten dabei war, der weiß worauf es
ankommt. Wer noch nie auf einer Freizeit mit war,
da fällt es schwer das Richtige einzupacken. Die Eltern packen
dann auch mal zu viel, oder das ein oder andere wichtige Utensil
auch gar nicht ein. Manche Eltern fragen aber auch ganz erstaunt
nach, warum nur 2-3 T-Shirts und nicht 7-8 T-Shirts mitgenommen
werden. Ganz einfach: aus Erfahrung sind die unten stehenden
Angaben ausreichend.
Bei Wanderungen drückt jedes zusätzliche Gramm. Bei Zeltlagern werfen sich die Teilnehmer(innen) auch nicht jeden Tag in ein neues Outfit. Wichtig sind Ersatzklamotten, die je nach Wetterlage zur Verfügung stehen. Je nach Wettervorhersage kann dann im Ausnahmefall auch ein zusätzlicher Pullover oder eine weitere Ersatzhose eingepackt werden.
Wichtig sind aber auch die Aspekte, die nicht ganz so naheliegend sind. Zum Beispiel das Thema Versicherungen. Denn schließlich sind hier junge Menschen mehrere Tage in der Gruppe unterwegs. Da sollte man zuvor geklärt haben, ob der Versicherungsschutz ausreichend ist. Spontan denkt man dabei vermutlich an die Kranken- und die Unfallversicherung. Wenn die Gruppe per Bus oder Fahrgemeinschaft unterwegs ist, spielt auch dieses Fahrzeug eine Rolle. Ein Vergleich der KFZ Versicherung und der Unfall-Versicherung, ob der Leistungskatalog den tatsächlichen Anforderungen entspricht, lohnt sich also.
(Dauer ca. 5 Tage, Liste muss ggf. angepasst werden, je nach Ort, Dauer, Jahreszeit und Alter der Teilnehmer)
Zusätzlich bekommt jeder noch:
Das Gewicht des Rucksackes sollte bei ca. 12 Kilogramm liegen. Wenn sich 2-3 Personen zusammentun, dann kann das Gewicht auch im Schnitt reduziert werden auf ca. 10 Kilogramm (Poncho, Sonnencreme, Zahnpasta, Taschenlampe, Geschirr, Kocher lassen sich sehr gut in Absprache einsparen).
Das minimal Gewicht lag bisher bei 8 Kilogramm, manche haben auch den kompletten Haushalt mitgeschleift und kamen locker auf 20 Kilo und mehr (tja da kam Freude auf während der Wanderung). Es gibt ja immer noch Eltern, die meinen ihrem Kind was Gutes zu tun ... und dann wird locker dazugepackt ... dass der liebe Kleine aber auch ja nicht friert, verhungert, oder plötzlich ohne Klamotten dasteht.
Sinnvoll Packen bedeutet auch schnell finden und weniger Stress. Schwere Dinge nach oben (dann hängt es nicht einem so ins Kreuz, sondern lastet mehr auf den Schultern) und auch mehr am Rücken liegend, als zu weit entfernt. Nicht gut verzurrtes Gepäck baumelt rum, nervt und behindert die anderen. Medikamente, Ausweis und Krankenkarte, Bibel, Handy zusätzlich vor Feuchtigkeit schützen.
(Liste muss ggf. je nach Jahreszeit, Ort und Dauer der Freizeit, Alter der Teilnehmer angepasst werden)
Textauszug Rüstbrief Osterzeltlager (Dauer 6
Tage)
1 warmer Schlafsack (oder ein zweiter Schlafsack), 1-2 alte Decken,
1 Isoliermatte (bitte keine Luftmatratzen), 1 Trainingsanzug, 2
alte (Jeans) Hosen, 2 warme Pullover, 1 regen und winddichte warme
Jacke, 1 Paar feste Schuhe, die auch bei Nässe nicht sofort
voll laufen, (Pudel-)Mütze, Unterwäsche etc., 3 Paar
Socken, unzerbrechlicher tiefer Plastikteller und Tasse, Messer,
Gabel, Löffel, Handtuch, Taschenlampe, Halstuch/Schal,
Waschzeug, Zahnbürste, Bibel, alles zusammen verpackt nicht
mehr als 1 Sporttasche voll. Bitte auch Krankenkarte mitgeben, die
wir hoffentlich nicht benötigen. Sofern Ihr Sohn irgendwelche
Medikamente nehmen muss, geben Sie diese mit und informieren uns
darüber.
Beispiel Packliste Wanderung (4 Tage Wandern, 8 Tage Zelten, Teilgepäck verblieb im Auto/am Zeltplatz)
Packliste komplett:
1 Schlafsack, 1 Isoliermatte (bitte keine Luftmatratze), 1
Trainingsanzug, 1-2 lange Jeanshosen o. Zipp-Hosen, 1 Pullover, 1
regen und winddichte Jacke m. Kapuze, 1 Paar feste gute (Wander)
Schuhe, ggf. Badelatschen/Sandalen, Badehose, 1-2 kurze Hosen, 3-4
T-Shirts, 3-4 Unterhosen , 3-4 P. Socken, unzerbrechlicher tiefer
Plastikteller/Aluteller und Tasse, Messer, Gabel, Löffel,
kl.Handtuch f.Geschirr, mittelgroßes Badetuch/Handtuch, ggf.
kl.Taschenlampe, Halstuch, Waschzeug, Taschentücher,
Sonnencreme, Sonnenhut, ggf. Niveacreme, 2-3 Plastiktüten
für alte Wäsche und um die Wäsche ggf. vor Regen zu
schützen, gr. Plastiktüte für Schlafsack als
Regenschutz, Feuerzeug, Taschenmesser, 1 unzerbrechliche
Trinkflasche (Feldflasche o.ä.), 2m lange Schnur
(zB.Zeltleine) oder besser Packriemen zum Befestigen von Isomatte
und Schlafsack und zusätzlichem Gepäck. Alles zusammen
sollte 10 KG nicht übertreffen. Verpackt wird alles in einer
großen Tasche (diese lassen wir während der Wanderung im
Auto zurück) und die Sachen für die Wanderung (siehe
unten) werden im Rucksack verstaut. Die Aufteilung nehmt ihr bitte
bereits vor der Freizeit vor. Bitte auch Krankenkarte mitnehmen,
die wir hoffentlich nicht benötigen. Kopie vom Kinderausweis,
ggf. Schülerausweis mitnehmen, Impfpass (ggf. Kopie),
Taschengeld (ca. 80.—Euro bis 110.--Euro) nicht vergessen.
Das Taschengeld können wir auf Wunsch verwalten.
Zusätzlich wird noch folgendes Gepäck auf alle Teilnehmer für die Wanderung verteilt (ca. pro Person 2-3 Kg.): eine 2tlg. Zeltstange, 1 Poncho, ca. 4 Häringe, Büchsenöffner, Verpflegung, Verbandskasten, Toilettenpapier, Brot, Essbitkocher oder Gaskocher. Diese Dinge verteilen wir ein paar Tage vor der Freizeit an jeden.
aus der kompletten Liste oben kommt davon in den
Rucksack für die Wanderung:
2x Ersatz T-Shirt, entweder 1 Pullover oder 1 Joggingjacke, 1
Jogginghose als lange Ersatzhose, 1 leichte kurze Hose, 1 Paar
Ersatzsocken, 1 Ersatzunterhose, 1 kl. Handtuch, 1 Badehose,
Sonnenhut, Sonnencreme, 2 Plastiktüten (für Klamotten und
Schlafsack als zusätzlicher Regenschutz), Regenjacke, Besteck,
Trinkflasche, Feuerzeug, Schlafsack, Isomatte, Packriemen oder 2-3m
langes Seil (kein Paketschnürchen bitte) um Isomatte,
Schlafsack auf dem Rucksack obendrauf festzuzurren.. Das
Gesamtgewicht dürfte bei ca. 8-9 Kg liegen incl. Schlafsack
und Rucksack. Dazu kommt noch ca. 2-3 Kg für Poncho,
Häringe, Zeltstangen, Essbitkocher oder Gaskocher, . Probiert
es einmal aus, wie ihr Gewicht sparen könnt (zB. Ein kleineres
Handtuch, eine kleine Zahnpastatube anstatt eine große, eine
„Zipp-Hose“ anstatt eine lange und eine kurze Hose,
kein Teller für die Wanderung, wozu einen Becher ?, eine
Taschenlampe ist eigentlich auch nicht notwendig für die
Wanderung ... und ... und ...und).
Beispiel Zeltlager (Dauer 5 Tage)
Schlafsack, Isomatte, Ersatzklamotten und Socken, Handtuch,
Regenjacke, Gummistiefel, feste Schuhe, Trainingsanzug, Messer,
Gabel, Löffel, Becher und Teller, Geschirrtuch - verpackt in
einer Sporttasche oder Rucksack. Bitte Schlafsack, Isomatte etc.
mit Namen versehen.
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