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Tipps für verbindliche ganzheitliche Jugendarbeit

Junge
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Reflektion

Christliche Jugendarbeit ernst nehmen

  • Nehme Deine Aufgabe als Jugendleiter ernst! Mache Dir einmal Gedanken wie ernst Du Deine Jugendarbeit nimmst. Wo liegt bei Dir die Schmerzgrenze, wo Du sagen würdest „jetzt langts mir – bis hier hin und nicht weiter!“, oder „das wäre zu viel verlangt – da bin ich überfordert“, oder „dazu habe ich keine Zeit / keine Lust!“.

  • Mache Jugendarbeit für Jesus – mache ganze Sache!

  • Warum machst Du Jugendarbeit?

    • aus Tradition

    • bin angeheuert worden

    • bin einmal überredet worden

    • einfach cool

    • weils Fun macht

    • ich mache Jugendarbeit weil ....

Luftballonspiele
Luftballonspiele | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

Zeit haben

  • Wie viel Zeit bist Du bereit zu opfern? Wenn Du nicht bereit bist viel Zeit zu opfern, dann lasse die Jugendarbeit sein! Wer ein Haus bauen will, kann nicht mittendrin aufhören.

  • Wie viel Vorbereitung bist Du bereit in die ein oder andere Gruppenstunde im Vorfeld zu investieren? Wie viel mehr bis zu bereit an zusätzlicher Zeit aufzubringen für weitere Aktionen und Unternehmungen mit Deiner Gruppe? Wie viel Zeit nimmst Du Dir für Gespräche mit Deinen Gruppenmitgliedern?

Am Lagerfeuer grillen ist immer beliebt
Am Lagerfeuer grillen ist immer beliebt | ©: www.praxis-jugendarbeit.de



Liebe haben

  • Wie viel Gedanken machst Du Dir über den ein oder anderen in Deiner Gruppe? Suchst Du aktiv das Gespräch?

  • Wie viel Liebe bringst Du auf, oder verlierst Du gleich die Geduld und bist froh, wenn die Gruppenstunde rum ist?

  • Spüren die Gruppenmitglieder, dass Du Dich auf sie freust, dass Du Dir Zeit nimmst? Lass sie es wissen und spüren.

Ziele haben

  • Was sind Deine Ziele: Was möchtest Du in 12, 24, in 36 Monaten erreicht haben? Wo soll die Gruppe da stehen? Wie geht es danach weiter?

    • habe ich mir noch nicht überlegt!

    • habe keine Ziele, Hauptsache es kommen ein paar Jugendliche.

    • den Kindern soll es Spaß machen und ich will auch meinen Spaß haben.

    • Ich möchte meine Erfahrungen mit Jesus weitergeben und wünsche mir, dass die Gruppenmitglieder ebenfalls Erfahrungen mit Jesus machen. - mein wichtigstes Ziel ist mir.....

  • Finde Deine persönlichen Ziele heraus.

  • Schreibe sie Dir auf und ordne diese Ziele nach der Rangfolge.

  • Hast Du keine konkreten herausragenden Ziele, dann wirst Du relativ ziellos und planlos Deine Gruppe leiten.

  • Es könnte passieren, dass nicht Du die Gruppe führst, sondern die Gruppe Dich (will heißen, Du gibst sehr schnell auf, wenn die Gruppe mal anders will, keinen Bock auf das Programm hat, welches Du Dir überlegt hast, oder Andachten fallen lieber aus, aus Angst da könnten ja die Besucher weg bleiben)
    meine Erfahrung: das Gegenteil ist der Fall. Wer in der christlichen Jugendarbeit auf die Andachten und inhaltliche Glaubensarbeit verzichtet, der verzichtet auch auf die Gruppenteilnehmer. Je verbindlicher Du Deine Inhalte in die Gruppenstunden einbaust, um so verbindlicher sehen die Gruppenmitglieder die Gruppe an. Andachten aus Alibigründen, damit kommst Du langfristig nicht durch.

  • Ohne Ziele wirst Du bald keine Lust mehr haben, ohne Ziele werdet ihr nur noch rumhängen und früher oder später werden sich die Gruppenmitglieder eine andere Gruppe / Verein suchen.

  • jede Gruppe hat ein Ziel: eine Fußballmannschaft sollte eine Mannschaft werden, Fußballspielen lernen und gemeinsam spielen und dabei einen möglichst gute Platzierung in der Tabelle erreichen. Wenn ein Trainer diese Ziele nicht verfolgt und stattdessen lieber Handball spielt, oder anderen Aktivitäten den Vorrang gibt, da werden die Gruppenmitglieder ausbleiben, oder aber niemals das Ziel erreichen. Zudem hätte es dann eigentlich nichts mehr mit einer Fußballmannschaft zu tun.

Jesus als Auftraggeber sehen

Billard spielen
Billard spielen | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

  • Für wen machst Du Jugendarbeit?

    • für mich selbst (für mein Ego) und weils mir Spaß macht

    • für die Gemeinde, so als Verpflichtung und weil ich damit mal begonnen habe

    • keine Ahnung, ich mache halt Jugendarbeit

    • für Jesus, weil mir der Missionsbefehl wichtig ist und die Verkündigung der frohen Botschaft

  • Tipp: machst Du es für Jesus, dann hat es was mit christlicher Jugendarbeit zu tun. Machst Du es, weil du den Jugendlichen was bieten möchtest, ihnen einen Treffpunkt bieten willst, jedoch ohne Verkündigung, dann hat das eher was mit Sozialarbeit zu tun. Machst Du es, weil es Dir Spaß macht und Du es eher für Dich als für die Jugendlichen machst, dann lass es lieber ganz.

  • Wofür betest Du? Für wen und was betest Du bezüglich Deiner Gruppe? Daraus kannst Du eigentlich schon ableiten, was Dir wichtig ist und wofür Du Dir auch Zeit nimmst. Würde Jesus auch dafür beten? Bist Du im Auftrags des Herrn unterwegs, oder in eigenem Auftrag, oder für wessen Auftrag?

Mache ganze Sache durch eine verbindliche, ganzheitliche Jugendarbeit

  • Verbindliche Wahrnehmung der Gruppenleitung, d.h. mit allem Wenn und Aber

  • Die verbindliche, ganzheitliche Jugendarbeit geht etwas über die einfache Gruppenstunde hinaus. Wer nur 90 Minuten Showmaster, Animateur, Programmveranstalter sein möchte, wer nur noch lustlos Jugendarbeit macht, weil es sonst keinen mehr gibt der sollte es lieber lassen. Christliche Jugendarbeit möchte mehr. Die Jugendlichen sollen spüren, dass wir es ernst meinen. So verbindlich wie Du Jugendarbeit machst, so verbindlich ist das Angebot Gottes an jeden. Du merkst – Du hast eine grosse Verantwortung und einen großen Auftrag. Du bist Seelsorger, Gesprächspartner, Ansprechpartner, Vorbild, verlässlicher Partner – Freund – Berater. Wenn Deine Verbindlichkeit nach 90 Minuten Gruppenstunde endet, Du gleich nach Hause eilst, dann kannst Du Dich auch nie ernsthaft mit den Jugendlichen noch auseinandersetzen und Dir für diese Zeit nehmen. Wer kurz vor Gruppenbeginn kommt und kurz nach Gruppenende wieder verschwindet, der hat keine Zeit.

  • Wenn Du nach dem Lustprinzip Jugendarbeit betreibst, dann kannst Du auch nicht erwarten, dass Deine Kids Lust auf Dich, auf Dein Programm, geschweige auf eine Andacht haben. Da brauchst Du Dich wahrlich nicht wundern und schon gar nicht beschweren.

  • Gemeinsam was unternehmen beim Zelten, Ausflügen, Wandern

  • Nimm Dir Zeit und plane auch Aktionen neben der normalen Gruppenstunde. Mehrtägige Freizeiten, Ausflüge sind sehr gute Möglichkeiten um dass Du die Kids und die Dich erst mal so richtig kennenlernen. Eine Freizeit kann mehr bewirken, als ein ganzes Jahr wöchentliche Gruppenstunden.

Tipps und Fragen zu Deinem geplanten Programm

  • Stelle ein Jahresprogramm zusammen und definiere Höhepunkte

  • Schreibe eine Liste zusammen, was Du alles machen möchtest

  • Stimme die einzelnen Programmpunkte aufeinander ab

  • Lege die Höhepunkte fest und verteile diese „Events“ gleichmäßig

  • Informiere über die Höhepunkte frühzeitig, lass Spannung aufkommen

  • Wie planst Du Deine Jugendarbeit?

    • spontan, schaun mer mal, was anfällt

    • bisschen Planung kann nicht schaden, aber festlegen will ich mich auch nicht

    • jeder Abend wird gut überlegt und vorbereitet

    • je nach Zeit mal mit mehr mal mit weniger Engagement und so wie es mir gerade gefällt

    • ein festes Programm, immer eine Andacht, viel Zeit für Gespräche haben und jeden gleich lieb haben, klare Prioritäten

  • Habe ein festes Programm (interessant gestaltetes Programm / Werbung / Verbindliches Programm)

    • drückt Verbindlichkeit aus (darauf kann man sich verlassen - auf die Jugendleiter kann man sich verlassen)

    • es kommen nur diejenigen, die auch bereit sind mitzumachen, Störenfriede, Saboteure bleiben weg

    • wenn auch aus vermeintlich "langweiligen, unscheinbaren" Programmpunkten ein Event wird, dann kommen die Jugendlichen immer wieder.

    • Ein gedrucktes und interessant gestaltetes Programm kann zusätzlich als Werbe- und Einladungsmöglichkeit dienen für Freunde und Klassenkameraden

    • Ein gedrucktes Programm ist auch eine Information für die Eltern, was gemacht wird (auch die Eltern interessieren sich dafür, was Du mit ihren Sprößlingen so anstellst)

    • entsprechende Klamotten können angezogen werden, denn ein Geländespiel lässt sich nicht so gut in Sonntagsklamotten durchführen.

  • Kein Programm zu haben ist schlecht:

    • es besteht kein Druck etwas vorzubereiten

    • Erweckt den Eindruck der Planlosigkeit

    • Teilnehmer sind überrascht, wollen gar diskutieren, haben keinen Bock auf den zu Gruppenbeginn vorgeschlagenen Programmpunkt

Tipps und Fragen für Deine Gruppenstunde

Gruppenstunde planen und Gruppenstunden erfolgreich vorbereiten - Die Kids werden begeistert sein.
Gruppenstunde planen und Gruppenstunden erfolgreich vorbereiten
Die Kids werden begeistert sein. | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

Planung

  • Gruppenstunde genau planen und auf die anderen Gruppenabende abstimmen (jedesmal Fußball spielen wäre das Gruppenende – das kann der Fußballverein besser)

  • Stelle Dir Deine Gruppenstunde im Ablauf in Gedanken vor, notiere ggf. detaillierte Abläufe

  • Führe eine Anwesenheitsliste, so weißt Du immer wer regelmäßig kommt und wer seit längerer Zeit fern bleibt.

  • Lege Dir ein Notprogramm für schlechtes Wetter zurecht.

  • Plane Dein Programm so, dass ggf. auch neue Mitglieder sich darin integrieren lassen.

  • Überlege was der worst case für eine Gruppenstunde sein kann. Was könnte alles schief laufen? Wie wäre das zu verhindern?

  • Bereite und besorge alles vor der Gruppenstunde vor.

Verbindlichkeit

  • Sei pünktlich: Du kannst keine Pünktlichkeit verlangen, wenn Du selbst unpünktlich bist.

  • komme immer mindestens 15 Minuten vor Gruppenbeginn. Da sind bereits die ersten Gruppenbesucher da.

  • Stelle nur solche Regeln auf, die Du begründen kannst und auch überprüfen kannst. Überprüfe die Einhaltung der Regeln.

  • Zeige Fairness: Du gegenüber der Gruppe, die Gruppe gegenüber zu Dir, die Gruppe im Miteinander

  • Fordere Verbindlichkeit: Mitmachen bei möglichst allen Programmpunkten; wer sich nur die Rosinen rauspickt, der wird über kurz oder lang die Gruppe verlassen, oder die Gruppe wird sich von demjenigen "wegentwickeln".

Tipps und Fragen bzgl. Deinen Gruppenmitgliedern und deren Eltern

nimm die Jugendlichen ernst

  • die Jugendlichen wichtig nehmen: d.h. wer die Jugendlichen als Kinder, als "die Kleinen" betrachtet, zu dem werden die Jugendlichen auch kein Vertrauen aufbauen.

  • Tipp: Test: mit wem sprichst Du in der Gruppenstunde mehr/lieber? Mit den Gruppenmitgliedern, oder vielmehr mir den anderen Mitarbeitern? Mit welchen Kindern/Jugendlichen unterhältst Du Dich besonders gerne? Welche lässt Du links liegen?

  • Wenn Du nicht genauso viel und ernst Dich mit Deinen Gruppenmitgliedern unterhältst wie mit Deinen Freunden oder Mitarbeiterkollegen, dann werden die Gruppenteilnehmer auch das Gespräch nicht mit Dir suchen.

  • Nimm Dir Zeit für Gespräche, suche das Gespräch: die Jugendlichen haben ein sehr gutes Gespür dafür, wer für sie Zeit hat, sie ernst nimmt und wer nicht.

  • Gratwanderung zwischen Kumpel und Gruppenleiter meistern: die Jugendlichen sollen in Dir den Freund und Kumpel sehen, aber auch den verantwortungsvollen Leiter. Bei einer zu sehr ins kumpelhafte abgleitenden Leitungsform kann es passieren, dass Du die Autorität und Vertrauensstellung verlierst.

  • Analysiere die Beziehungen der Gruppenmitglieder untereinander. Welche Beziehungen bestehen? Welche Mitglieder bestimmen die Beziehungen? Welche Charaktere bestehen? Nur so kannst Du ggf. das ein oder andere verstehen, Entscheidungen unter Einbeziehung der „heimlichen“ Gruppenführer / Meinungs- /Stimmungsmacher besser rüberbringen.

Erfülle die Erwartungen der Eltern

  • Die Eltern erwarten von Dir, dass ihre Kinder bei Dir in guten Händen sind. Die auf Dich damit übertragenen Pflichten (Aufsichtspflicht, Fürsorgepflichten) darfst Du nicht enttäuschen. Von daher handele verantwortungsvoll.

  • Sei rechtzeitig 15-20 Minuten vor Beginn der Gruppenstunde da und bleibe, bis das letzte Kind abgeholt, oder nach Hause gegangen ist.

Führe eine Adressen- und Anwesenheitsliste

  • im Laufe von 2-3 Jahren haben zig- Jugendliche Deine Gruppe besucht, es ist unmöglich sich alle Namen und Adressen zu merken. Planst Du eine Aktion, eine Freizeit, oder möchtest Du nochmals für Deine Gruppe einladen, so wäre es hilfreich, wenn Du all die Namen und Adressen derjenigen hast, die im Lauf der Zeit in Deine Gruppe kamen.

  • Eine Adressenliste i.V.m. einer Anwesenheitsliste gibt einen Überblick wer regelmäßig, mal gelegentlich oder einfach schon seit längerer Zeit fehlt. Diese Gruppenbesucher können nochmals eingeladen werden. Vielleicht gibt es auch einen Grund für das Fehlen. Wenn Dir jedes Gruppenmitglied, jeder Besucher wichtig ist, dann behalte den Überblick.

  • eine Anwesenheits- und Adressenliste kann man gelegentlich mal durchgehen. Da vergisst man nicht jeden Jugendlichen so schnell und kann ggf. gezielter planen und einladen. Keiner wird vergessen und die Eingeladenen merken dies, dass sie noch nicht abgeschrieben sind.

Tipps und Fragen für Deine besonderen Aktionen und Freizeiten

Aktionen und Freizeiten: Mit der Jugendgruppe und dem Fahrrad unterwegs
Aktionen und Freizeiten: Mit der Jugendgruppe und dem Fahrrad unterwegs
©: www.praxis-jugendarbeit.de

  • plane neben der Gruppenstunde gemeinsame Aktionen und Freizeiten

  • plane dies früh – je früher umso besser – und informiere die Eltern früh

  • betrachte den Preis der Freizeit – bei vielen Eltern spielt bei der Entscheidung der Preis eine große Rolle. Anstatt einer Hotelunterkunft geht vielleicht auch ein einfacher Zeltplatz, anstatt einem 5-Gängemenü geht vielleicht auch ein selbst gekochter Gemüseeintopf. Die Einfachheit macht es manchmal aus und unterscheidet so manche Fahrt von einem Urlaub mit den Eltern im gewohnten Hotel und dem gewohnten Komfort. Von einer Nacht im Regen unter freiem Himmel sprechen die Kids noch in 10 Jahren – von einer Nacht im Hotel wahrscheinlich nicht.

  • Lebe und Teile mit den Jugendlichen während der Freizeit und sei ein Vorbild.

  • Betrachte die Freizeit als große Chance für das Zusammenwachsen Deiner Gruppe und als ein Schritt auf dem Weg zum Gruppenziel.

Zum Abschluss noch ein paar Tipps, wie Du Deine Gruppe todsicher kaputt bekommst

  • nimm Dir wenig Zeit für die Kids

  • Plane nie was festes, handele immer spontan

  • Kein festes Programm

  • Keine Vorbereitung, allerhöchsten (und das wäre schon viel) nur gedanklich mal kurz durchgespielt.

  • Keine Zeit (komme gerade rechtzeitig zur Gruppenstunde und verlasse die Gruppe kurz nach Gruppenende fluchtartig)

  • Lasse die Kids spüren, dass sie manchmal ganz schön stören und nerven.

  • Ein paar abfällige Bemerkungen über die „lieben Kleinen“


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