Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2000 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Fangen und Verfolgungsspiele können im Freien auf der Wiese, im Schulhof, aber auch in einer Turnhalle oder größeren Gruppenraum gespielt werden. An Material wird meistens nichts benötigt. Daher sind die Spiele schnell vorbereitet und können spontan für Zwischendurch gespielt werden.
Es gibt einen Fänger. Jeden den der Fänger abschlägt wird zum Helfer. Der Helfer kann nun ebenfalls fangen, aber nicht Abschlagen. Es muss den Gefangenen so lange festhalten, bis der Fänger kommt und abschlägt. Erst dann wird der Abgeschlagene ebenfalls zum Helfer.
Es gibt einen Ober-Fänger. Dieser Ober-Fänger kann hüpfen, gehen, rennen, krabbeln und alle anderen müssen es ihm gleich tun. Wer abgeschlagen wurde wird ebenfalls Fänger.
Es gibt einen Fänger. Jeden den der Fänger fangen will, kann sich retten, indem er zum Beispiel einen Kopfstand macht, oder still auf einem Fuß steht. In dieser (vereinbarten) Stellung darf der Fänger ihn nicht abschlagen. Der Fänger muss stattdessen versuchen ein anderes Opfer fangen. Die Immunitätsstellungen können zuvor vereinbart werden.
Es gibt einen Fänger. Jeden den der Fänger fangen will, kann sich retten, indem er einem anderen Mitspieler auf den Rücken springt. Der Fänger muss stattdessen versuchen ein anderes Opfer zu fangen.
Es gibt einen Fänger, welcher versucht andere zu fangen indem er auf deren Schatten tritt. Wird jemand dadurch „abgeschlagen“ wird dieser zum Fänger.
Immer 4 Personen bilden ein Team. 3 von ihnen halten sich die Hände und nehmen die vierte Person in deren Mitte. Ein Fänger versucht jeweils die Person in der Mitte abzuschlagen, die drei anderen versuchen dies zu verhindern, in dem sie ihn „abschirmen“. Dabei dürfen sie aber die Hände nicht loslassen.
Immer 2 Personen bilden ein Reiterpaar. Ein Reiterpaar wird als Fänger ausgewählt, die dann die anderen Reiterpaare abschlagen müssen.
An einem Baum wird ein 10 Meter langes Seil befestigt. Ein Fänger hält das Seil fest. Die anderen Personen müssen nun versuchen so oft wie möglich an den Baum zu gelangen, diesen anzuschlagen ohne dass der Fänger (Baumbewacher, Wachhund etc.) die Person zuvor abschlagen kann.
Bei diesem Fangspiel muss jeder, der von einem Fänger abgeschlagen werden wie erstarrt stehen bleiben. In der erstarrten Haltung verweilt derjenige so lange, bis ein anderer Mitspieler kommt, einen Bibelspruch nennt und den erstarrten Spieler somit wieder befreit.
An 2 entgegengesetzten Ecken eines Spielfeldes steht jeweils eine Mannschaft. Im Uhrzeigersinn startet jeweils der erste Läufer um das ganze Spielfeld. Ist er wieder bei seiner Mannschaft angekommen darf er den nächsten Läufer abklatschen. Ziel ist es allerdings, dass ein Läufer einer Mannschaft irgendwann einen Läufer der anderen Mannschaft einholt und abschlagen kann.
Ein Fänger schaut abgewandt zu der Gruppe und hält sich die Augen zu und zählt auf 100. Die restlichen Gruppenmitglieder verstecken sich im näheren Gelände bzw. Umfeld. Sobald der Fänger auf 100 gezählt hat ruft er „Ich komme!“ und fängt an zu suchen. Sobald er jemanden entdeckt hat rennt er zum Ausgangspunkt zurück (z.B. ein Baum oder eine Hauswand) und schlägt dort die entdeckte Person ab, indem er laut den Namen ruft. Die entdeckte Person kann jedoch dem Abschlagen zuvor kommen, indem sie selbst versucht vor dem Fänger am Ausgangspunkt zu sein. Ziel des Fängers ist es, also alle Personen abzuschlagen, ohne dass die sich versteckenden Personen sich frei schlagen können. Die versteckten Personen können auch ohne dass sie entdeckt wurden zum Ausgangspunkt rennen und sich frei schlagen. Ein günstiger Augenblick ist immer dann gegeben, wenn der Fänger sich allzu weit vom Ausgangspunkt auf der Suche nach Gruppenmitgliedern entfernt hat.
Das Spiel geht ähnlich wie “Schwarzer Mann“. Nur muss der „schwarze Mann“ nicht einfach jeden abschlagen, sondern abgeschlagen ist nur derjenige, welcher von der „britischen Bulldogge“ gepackt und hochgehoben wurde, so dass die Füße den Boden nicht mehr berühren.
Alle stehen im Kreis. Eine Person in der Mitte des Kreises wirft einen Ball senkrecht in die Luft und ruft einen Namen eines Gruppenmitgliedes. Diejenige Person fängt den Ball und ruft „Stopp“. In diesem Augenblick bleiben alle wie erstarrt stehen. Der Ballfänger kann nun 3 große Schritte auf eine x-beliebige Person zugehen und versuchen diejenige Person ab zu treffen. Die Person darf sich nicht vom Fleck bewegen, allerdings mit dem Körper versuchen auszuweichen (ducken, wegdrehen,…). Wird die Person getroffen bekommt die getroffene Person einen Minuspunkt, ansonsten der Ballwerfer. Anschließend erfolgt eine weitere Spielrunde.
Die Gruppe wird in 2 gleich große Mannschaften aufgeteilt. Beide Mannschaften stehen sich 5 Meter zueinander entfernt gegenüber. Hinter jeder Mannschaft ist in 20 Meter Entfernung eine „Seitenauslinie“. Nun wird ein Geldstück geworfen. Bei Zahl versuchen die Hunde die Katzen zu fangen, bei Wappen umgekehrt. Wer abgeschlagen wurde, bevor man die Seitenauslinie erreicht hat, der ist ausgeschieden.
Variante: anstatt ausscheiden muss man nun die Mannschaft wechseln.
Variante: anstatt eine Münze zu werfen kann auch mit Stein, Schere, Papier entschieden werden, welche Gruppe nun wen verfolgen muss.
Variante: anstatt eine Münze zu werfen kann auch eine Geschichte mit verschiedenen Aussagen erzählt werden. Ist die Aussage wahr, dann verfolgt Team A das Team B, oder umgekehrt.
Jedes Gruppenmitglied erhält eine Karte mit einem Tiernahmen. Alle haben die Augen verbunden. Ein Gruppenmitglied ist der Fänger und hat eine Bimmelklocke umhängen. Jedes Gruppenmitglied muss nun seinen Partner finden durch typische Tiergeräusche ohne vorher vom Fänger abgeschlagen zu werden.
Hier ein Spiel welches wir gerne in unserer Jungschar spielen und welches als Wiederholung von Bibeltexten gut geeignet ist. Ein Kind hat eine Bibel in der Hand und liest laut daraus vor. Alle anderen Kinder stehen ungefähr 15-20 Meter entfernt und passen genau auf. Denn ihnen wurde ein bestimmtes Wort aus dem Text verraten, bei dem sie loslaufen dürfen und das lesende Kind fangen sollen. Das Kind welches liest wird beim lesen immer bereit sein, weg zu laufen, wenn die anderen starten. Wichtig ist eine alte Bibel zu verwenden, da sie meist einfach fallen gelassen wird. Wer einen Sieger bei diesem Spiel braucht, kann die Zeit stoppen, bis ein Kind gefangen wurde. Es macht aber auch so Spaß.
Ein Beitrag von Arie P. aus Österreich
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