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Eine Rallye mit dem Fahrrad oder sogar Mofa erfordert viel Geschicklichkeit. Die hier aufgeführten Spiele und Ideen können natürlich noch erweitert werden mit Ideen aus unserer Spielesammlung bzgl. Stationenspiele. Z.B. Wer kann mit den meisten Luftballons auf dem Fahrrad eine Runde übers Gelände fahren ? Auch Aufgaben bzgl. „Wetten dass“ lassen sich mit dem Fahrrad „erfinden“.
Die hier aufgeführten 14 Ideen zur Radrallye sind jedoch
''Klassiker'' und wurden in unseren Gruppen schon
immer gerne gespielt, oder als Fahrrad-Olympiade /
Fahrrad-Sternfahrt mit Urkunden und Preise veranstaltet. Eine
Herausforderung an Mann bzw. Frau und Maschine.
Dazu sind nur 3 bis 5 Bahnen von je ca. ein Meter Breite
abzustecken. Die Fahrer haben die Aufgabe, die Strecke zwischen
Start und Ziel im „Schneckentempo" zurückzulegen,
ohne unterwegs umzukippen. Für jedes „Umfallen"
werden der gefahrenen Zeit als Strafe zwei Sekunden zugerechnet.
Jeder Fahrer wird von einem Schiedsrichter begleitet, der die
Fahrzeit stoppt und die Strafsekunden bestimmt.
In einem sehr engen Kreis mit einem Durchmesser von ca. 3 Metern
(ausprobieren) müssen so viel wie mögliche Runden
gefahren werden, ohne dass mit einem Rad die Kreisbegrenzung
überfahren wird, oder vom Rad abgestiegen wird. In der Mitte
des Kreises steht ein Kegel. Für jede 2te Runde gibt es einen
Punkt.
Aufgabe ist es mit dem Fahrrad auf eine Holzbohle (ca. 30 cm
breit und knapp 2 Meter lang) zu fahren um dann dort so lang als
wie möglich still zu stehen, ohne abzusteigen. Für jede
angefangene 5 Sekunden gibt es einen Punkt. Alternativ kann auch
mit dem Vorderrad in eine ca. 50x30 cm Markierung eingefahren
werden.
Eine ca. 300 Meter lange gut markierte Geländerallye durch
Wald oder Feld mit ein paar Steigungen, Kurven, einem Schlammloch,
oder einem Sprung über einen Bach fordern Mann und Maschine.
Allerdings sollten keine gefährlichen Stellen vorhanden sein,
keine Engstellen, wo zwei Fahrer sich gegenseitig dann gegen einen
Baum manövrieren und und und.
Der Ausbau der Hindernisstrecke richtet sich nach der
Größe des Platzes. Die Fahrer starten im Abstand von
zwei Minuten, oder je nach Anzahl der Schiedsrichter ist immer nur
ein Fahrer auf der Strecke. Auch hier wird jeder Fehler auf den
einzelnen Stationen mit ein bis zwei Strafsekunden zur erreichten
Fahrzeit geahndet.
Der Fahrer durchfährt nach dem Start zunächst eine
Slalomstrecke von ca. 10 bis 15 Metern. Als Slalommarken stellt man
im Abstand von ca. einem Meter Holzkeulen oder Flaschen auf, die in
Schlangenlinie umfahren werden müssen.
Am nächsten Fahrziel wird ein Kanister aufgehängt, der
von dem Fahrer mit Tannenzapfen getroffen werden muss. Etwa
fünf Meter Abstand zwischen Wurflinie (Fahrstrecke) und
Kanister ist zu wählen. Trifft der Fahrer den Kanister nicht,
gibt es natürlich Strafpunkte.
Dann fährt der Fahrer eine 8 um zwei aufgestellte
Fähnchen oder anderer Markierung.
An der nächsten Station gilt es, ein — nicht allzu schweres — Gepäckstück, oder auch einen randvoll gefüllten Wassereimer ohne Fahrtunterbrechung von einer Kiste aufzunehmen und ca. fünf Meter weiter auf einer anderen Station abzulegen.
Erschwert werden könnte die Station dadurch, dass 10
Gepäckstücke von A nach B gefahren werden müssen,
d.h. der Fahrer muss mehrmals wenden und hin und her fahren.
Absteigen mit den Füssen ist nicht erlaubt.
Mit einer starken, nicht zu schmalen Holzbohle, wird eine Wippe
gebaut, die auf der Anfahrtseite auf dem Boden aufliegt. Nach der
Fahrt über die Unterlage (feste Kiste!) kippt das Wippbrett
mit dem Fahrer ab und mit der anderen Seite wieder auf den Boden
zurück, damit der nächste auffahren kann.
Eine Lanze wird während der Fahrt aufgenommen und es
müssen mit der Lanzenspitze ca. 5 Ringe aufgenommen werden,
die auf Pfählen oder Tischen aufrecht stehen. Die Ringe haben
zueinander einen Abstand von jeweils 1,5 bis 2 Metern.
Auf dem Boden liegen 2 Tennisbälle. Diese müssen
während der Fahrt aufgenommen werden und in einen Korb gelegt
werden.
Ein Fußball muss in ein Tor geschossen werden. Entweder
mit dem Fuss, oder ohne Zuhilfenahme mit den Füssen und
lediglich nur mit dem Vorderrad, darf der Ball getroffen
werden.
An einer Schnur hängt ein mit Wasser gefüllter
Luftballon. Jeder Fahrer hat einen Helm mit einem Dorn oder Nagel.
Es muss während der Fahrt versucht werden, den Ballon mit dem
Helm zu treffen, so dass der Ballon durch den Dorn zum Platzen
gebracht wird. Wer einen Punkt an dieser Station bekommen will,
der wird sicherlich nass. Die Höhe des hängenden
Luftballons muss so gewählt werden, dass es jedem Fahrer
gelingt sitzend im Sattel, oder stehend den Ballon zu
erreichen.
Als letzte Station gibt es eine „Tunnelfahrt".
Zwischen zwei Sprungständern, oder Bäumen wird eine Latte
so tief aufgelegt, daß sie der Radfahrer nur mit gebeugtem
Rücken, dicht auf der Lenkstange liegend, unterfahren kann. An
der Latte sind aber noch ein paar Hölzer, die wie die Zinken
einer Harke nach unten zeigen. Berührt der Fahrer diese
Zinken, so dreht er die Querlatte. Auf der Latte aber sind ein paar
Blechbüchsen festgemacht, die von freundlichen Helfern bis an
den Rand mit Wasser gefüllt wurden. Wer also die Latte dreht,
bekommt dafür eine kalte Dusche.
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