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Schinkenklopfen
Schinkenklopfen: Bei diesem Spiel bückt sich ein Junge und ihm werden die Augen zugehalten. Er muss erraten wer ihm auf das Gesäß geschlagen hat.
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Schinkenklopfen – ein Spiel aus dem vorletzten Jahrhundert

In meinen alten Unterlagen habe ich dieses Bild gefunden. Es zeigt eine Gruppe Jungen beim Schinkenklopfen. Bei diesem Spiel bückt sich ein Junge und ihm werden die Augen zugehalten. Er muss erraten wer ihm auf das Gesäß geschlagen hat. Das Spiel Schinkenklopfen ist ziemlich alt und es gehört eher ins 19.Jahrhundert und ist heute sicherlich nicht mehr zeitgemäß. Zumindest sollte man schauen, dass die „Schläge auf das Hinterteil“ nicht ausarten.

Ich kann mich allerdings an dieses Spiel noch irgendwie schwach erinnern, dass ich es früher als Kind und auch zu Beginn meiner Jugendleiterzeit es hin und wieder gespielt hatte.

In diesem Zusammenhang mit dem „Schinkenklopfen“ (norddeutsch: Schinkenkloppen) wird auch der Spruch „eine kräftige Handschrift haben“ in Verbindung gebracht. Denn jeder Schlag mit der Hand wird irgendwie von jedem der teilnehmenden Personen anders ausgeführt. Sozusagen hat jeder eine besondere „Handschrift“. Nach ein paar (mehr oder weniger schmerzhaften) Durchgängen wird der Kandidat sicherlich erkennen können, wer ihm auf sein Hinterteil geschlagen hat.

Schinkenklopfen ist ein reines Jungsspiel. Es ist nicht mehr ganz zeitgemäß, aber wer es spielen will sollte darauf achten, dass es nicht ausartet. Der Gruppenleiter sollte seine Kids gut kennen. Denn nicht jeder kann so ein Spiel ertragen und aushalten. Was vielleicht als Spaß begann, kann mit Tränen enden. Das sollte bedacht werden.

Die etwas weniger intensive Variante

Die Gruppenmitglieder stehen im Abstand von 150 – maximal 200 cm Entfernung im Halbkreis um den Freiwilligen, der in gebückter Haltung und mit Händen vor den Augen sich nach unten beugt (oder es hält jemand ihm die Augen zu). Derjenige der Umstehenden der nun schlägt muss sich also in Richtung Kandidat bewegen, schnell seinen Schlag auf das Hinterteil ausführen und genauso schnell wieder in die Halbkreislinie zurücktreten. Sobald der Schlag ausgeführt wurde darf der Freiwillige sich umdrehen und kann dann vielleicht noch erkennen, wer der Schlagende war, oder erkennt es an dessen Handschrift.

Errät er diesen, dann darf/muss derjenige in die Halbkreismitte, sich bücken, sein Hinterteil rausstrecken und versuchen den nächsten Schlagenden zu erraten.

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