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Zorbing – jetzt geht’s rund

Es ist einfach eine bestechende Idee. Mit einem der bekanntesten und ältesten Sportgeräte dieser Welt Spaß zu haben, ist ja nichts Neues. Wenn jedoch dieses Sportgerät Dimensionen besitzt, die weit über das Normale hinausgehen und die Mitspieler sogar selbst zum Bestandteil des Gerätes werden, ist dies ein wahrhaft faszinierendes Erlebnis.

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Downhill Zorbing nur auf zugelassenen Strecken | ©: PanchoOn auf Pixabay

Zorbing – am Anfang war der Ball

Einmal mehr gilt China als das Land, das Dinge erfunden hat, die Jahrhunderte später in der ganzen Welt Furore machten. Beispielsweise das Papier, der Buchdruck, Sprengstoff, den Kompass und den Fußball, auch wenn letztere Idee im alten China zunächst wieder unterging, um etwa 1600 Jahre später in Großbritannien wieder belebt und zur bekannten Größe geführt zu werden.

Aus diesem Ball entstand aber noch etwas anderes. Zum Beispiel die Idee, damit die Niagarafälle hinunterzurollen oder besser zu fallen. Genau das machte der Franko-Kanadier Jean Lussier am 4. Juli des Jahres 1928. Klugerweise klammerte er sich nicht etwa an einen Ball, sondern er befand sich im Innern eines etwa 180 cm im Durchmesser großen Gummiballs, der mit Luft befüllt war. Der damals 37-jährige Lussier überlebte den Fall, was einige andere Niagara-Bezwinger ohne Gummiball nicht von sich behaupten konnten.


Vielleicht war Lussiers überdimensionaler Gummiball ein Vorbild für die Idee des französischen Architekten Gilles Ebersolt, der in den 1970er-Jahren den „Ballule“ erfand. Einen Ball im Ball, in den hineingeklettert werden konnte. Im Jahr 1990 erfuhr der Ballule im Film „Operation Condor“ mit Jackie Chan seine erste größere Aufmerksamkeit und wurde rund fünf Jahre später zum „Zorb“, getauft durch zwei Neuseeländer, die den Ballule einfach noch einmal „erfanden“. Die Bezeichnung Zorb entstand durch das Rollgeräusch des Balls, die sich lautmalerisch in etwa wie Zorb anhört. Auf jeden Fall war das Zorbing geboren und damit eine Spiele-Spaß-Idee, die weltweit ihre Kreise zog und noch immer zieht. Heute ist Zorbing ein Funsport der besonderen Art, in dessen Mittelpunkt ein aus durchsichtigem PU oder PVC gefertigter Ball steht, in dem sich ein zweiter, kleinerer Ball befindet, der so fixiert ist, dass er immer in der Mitte des äußeren Balles bleibt. Insgesamt misst der Zorbing-Ball über 3 m im Durchmesser. Der innere Ball bietet Platz für eine bis drei Personen, die nun als Teil des Zorbs Abhänge hinunterrollen, auf dem Wasser schwimmen oder auch auf ebenen Flächen gerollt beziehungsweise durch eigene Kraft vorwärts bewegt werden.

Rund um den Zorb-Ball haben sich inzwischen weitere Ideen entwickelt, etwa das Bubble Soccer, was ein bisschen wie die von Jahrmärkten bekannten Autoscooter anmutet, nur ohne Auto, aber mit sicherem Aufprallschutz. Welche Variante auch immer gewählt wird, Zorbing ist Mannschaftssport mit höchstem Spaßfaktor für die Teilnehmer ebenso wie für die Zuseher.

Zorbing – gemeinsam können wir alles

Es alleine auszuüben, mag vielleicht ein Vergnügen sein, doch richtig Spaß macht Zorbing am ehesten in der Gruppe, im Team.

Je nachdem, welche Art des Zorbing gespielt wird, sind Spannung und Adrenalin garantiert, genauso aber auch Freude und sicher auch ein bisschen Schadenfreude, wenn die gegnerische Mannschaft unterlegen ist beziehungsweise der eine oder andere Mitspieler ungewollt eine komische Figur abgibt. Denn Zorbing beinhaltet fast automatisch, das selbst durchtrainierte Sportler nicht alles unter Kontrolle haben. Zorbing, das ist immer ein Kampf mit dem Element Riesenball, der die gewohnten Dimensionen übersteigt und darum unberechenbar bleibt.

Mitmachen kann jeder, der gesund ist, weshalb sich Zorbing hervorragend als Team- oder Mannschaftssport eignet. Im Besonderen als ein Event, das nicht alltäglich ist.

Was braucht’s an körperlichen Fähigkeiten?

Es sind weder olympische Goldmedaillen noch Weltmeistertitel in irgendwelchen Sportarten erforderlich, um beim Zorbing mitmachen zu können. Nicht selten zeigt sich, dass trotz sportlicher Fitness so mancher Teamkamerad oder Mannschaftsgegner der eingefleischten Couch-Potato unterlegen ist. Zorbing aktiviert auf spielerische Art nicht nur die dafür zuständigen Muskeln. Zorbing verlangt noch einiges anders ab.

So wird etwa der Gleichgewichtssinn auf eine harte Probe gestellt, denn wo im Zorb gerade oben oder unten ist, lässt sich während des Rollens kaum feststellen. Dazu kommt, dass Arme und Beine genutzt werden müssen, um sich abzustützen und möglichst auszubalancieren, wobei dies eigentlich unmöglich ist. Versucht wird es dank der körpereigenen Reflexe trotzdem. Motorik, Koordination und ebenso der persönliche Mut werden herausgefordert. Schön dabei ist, dass nichts Ernsthaftes passieren kann. Das dicke Luftpolster federt einfach alles ab. Fraglos wird das eine oder andere Teammitglied nach dem Event über Muskelkater klagen, doch werden es Klagen sein, die durch das eigene Lachen begleitet sind, einfach, weil es ein fast schon süchtig machender Spaß ist.

Zorbing – ein vielfältiger Sport

Die durchsichtige Riesenkugel mit ihrem oder ihren Passagieren, in Fachkreisen Zorbonauten genannt, lässt sich am besten auf ebenen Rasenflächen oder auf Hallenböden bewegen. Der Untergrund muss keineswegs spiegelglatt sein. Dank des sehr stabilen PVC oder PU, aus dem die Außenhülle besteht, verträgt der Zorb durchaus auch sehr unebene Untergründe. Kies oder Rollkies jedoch sind beispielsweise weniger geeignete Böden, denn sie behindern die Rollbewegung und macht es eventuellen Mannschaftsspielern, die die Kugel bewegen, unnötig schwer.

Im Idealfall ist es ein Fußballplatz mit Rasen oder ein Hallenboden, etwa eine Schulsporthalle, auf dem der Zorb durch einen Parcours geführt wird.

Eine weitere Variante ist das Aqua-Zorbing, das eine ganz besondere Dynamik besitzt. Allerdings nicht etwa oberhalb der Niagarafälle oder ähnlicher Kaskaden, sondern vielmehr in einem großzügig gebauten Swimmingpool, vielleicht das örtliche Freibad im Rahmen eines Events.

Die härteste und ursprüngliche Form des Zorbing ist es, wie Jackie Chan in Operation Condor einen steilen Berghang hinunterzurollen. Das jedoch sollte nur unter professioneller Anleitung und Aufsicht durchgeführt werden, denn dabei lauern gewisse Gefahren, doch dazu später mehr.

Das bereits erwähnte Bubble Soccer ist wiederum ideal für Fußballplätze mit Rasen oder Hallen geeignet.

Zorbing Bälle in Form und Größe

Quasi das Original ist der im Durchmesser 3,20 m große Zorb, der je nach Anwendung eine größere oder kleinere Innenkugel besitzt und zusätzlich mit Gurthalterungen ausgestattet sein kann. Wird der Zorb überwiegend in der Horizontalen auf Rasen oder in der Halle genutzt, sind die Versionen mit Gurten nicht notwendig.

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Zorbing-Spass auf dem Wasser | ©: Mayya666 auf Pixabay

Der Aqua Walker ist eine Version des Zorbs, die nur aus einer aufblasbaren Außenhülle besteht, in die ein Mensch mittels luftdichtem Reißverschluss hineingelangt und so auf dem Wasser gehen kann, ähnlich einer berühmten Persönlichkeit aus Nazareth.

Natürlich gibt es den Zorb mit Innenkugel auch für den Pool oder das Schwimmbad, der eine weit höhere Eigendynamik als der Aqua-Walker entwickelt und den Fun-Faktor steigen lässt.

Bubble Soccer mit Body Zorbs ist der Riesenspaß für Teamplayer jeden Alters. Dabei steckt jeder Mitspieler mit dem Kopf, den Armen und dem Rumpf in einer großen weichen, mit Luft gefüllten Hülle. Nur die Beine ragen unten heraus, damit gelaufen werden kann. Schon der Anblick dieser wandelnden Luftballons ist so witzig, das vor lauter Lachen mitunter das Spiel selbst vergessen wird. Auch der berühmt berüchtigte Body-Check wird zur gefahrlosen Begegnung, die meist dadurch gekennzeichnet ist, das zwei oder drei Kontrahenten, die beim Ballspiel aneinander rasseln, voneinander wie Seifenblasen abprallen. Auf diese Weise Fußball zu spielen, ist schlicht ein toller Spaß mit ungewissem Ausgang. Hier hätte selbst ein Ronaldo so seine Schwierigkeiten, den Ball ins Netz zu befördern.

Welche Risiken birgt das Zorbing?

Ein großer Teil des Spaßes mit einem Zorb besteht darin, das er nur begrenzt kontrollierbar ist. Unter bestimmten Umständen kann diese Unkontrollierbarkeit aber auch zur Gefahr werden. Meist ist dies dann der Fall, wenn zuvor bestimmte Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten wurden. Das größte Risiko besteht hierbei im Downhill-Zorbing, also wenn eben Jackie Chan nachgeahmt und ein Berg hinabgerollt wird.

Alles auf dieser Erde unterliegt der Anziehungskraft. Jeder abwärts rollende oder fallende Körper beschleunigt dabei solange, bis er gebremst oder gestoppt wird, theoretisch bis er Lichtgeschwindigkeit erreicht. Ein Zorbing-Ball, der ungebremst einen steilen Berghang hinabrollt, erreicht schon nach rund 300 m eine Geschwindigkeit von etwa 150 bis 200 km/h. Gleichzeitig steigt seine Aufprallenergie um ein Vielfaches. Das kann eine noch so stabile PVC-Hülle nicht abfangen. Das mussten zwei junge Männer im Jahr 2013 in Russland erfahren, als ein Zorbing-Ball beim Hinabrollen aus der vorgesehenen Bahn lief. Der eine wurde schwer verletzt, der andere starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Schuld an dem Unglück trug der Veranstalter, der sich weder an die vom Hersteller Zorb vorgegebenen Sicherheitsrichtlinien hielt, noch Original-Zorb-Bälle verwendete.

Ähnliches geschah bereits im Jahr 2009 in Tschechien, wo ein Toter zu beklagen war. Ebenso verstießen im Jahr 2014 die Betreiber eines Aqua-Fun-Parks in der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen gegen Sicherheitsbestimmungen. In der Folge wurde ein Zorbing-Zylinder von einer Windböe aus dem Wasserbecken gedrückt. Diesmal starb ein 13-jähriger Junge und seine neunjährige Schwester wurde schwer verletzt.

Ist Zorbing etwa zu riskant?

Im Verhältnis zur Anzahl der Menschen, die weltweit Zorbing betreiben, wie auch im Verhältnis zu ähnlichen Sportarten ist es keineswegs gefährlich. So sterben etwa beim Gleitschirmfliegen jedes Jahr weltweit mehrere dutzend Personen. Auch das Downhill-Mountainbiking fordert regelmäßig Todesopfer.

Gefährlich wird Zorbing dann, wenn über das eigentliche Ziel wortwörtlich hinausgeschossen wird. Vor allem, wenn die Veranstalter die Gefahren unterschätzen. Natürlich sind immer mal ein paar blaue Flecken drin und vielleicht auch mal eine Prellung, aber kaum je etwas wirklich Tragisches. Dabei gilt es zu beachten, das Menschen mit bestimmten Krankheitsbildern kein Zorbing betreiben sollten. Wer etwa unter Platzangst leidet, mit dem Herz oder dem Kreislauf Probleme hat beziehungsweise Rückenprobleme aufweist, für den oder die ist Zorbing ungeeignet.

Eine weitere, heute weit verbreitete Problematik liegt in der Nutzung unsicherer Sportgeräte. Der Hersteller Zorb gibt für seine Bälle im Rahmen der Nutzungsbedingungen eine Gewährleistung. Es gibt jedoch eine große Anzahl an nachgemachten Bällen, die nicht den geforderten Qualitätsansprüchen genügen. In der Folge können etwa bei Aquabällen die Reißverschlüsse undicht sein oder Nähte beim Downhill platzen.

ZORB® Europe kann immerhin für sich verbuchen, das sich seit seiner Gründung in den 1990er-Jahren bis heute kein ernsthafter Unfall mit seinen Produkten ereignete. Alle oben erwähnten Unfälle ereigneten sich mit Produkten anderer Hersteller.

Warum nicht selbst ein Zorbing-Event veranstalten?

Der Zorbing-Spass lässt sich ohne weiteres durchführen, auch unter der eigenen Verantwortung, wenn ein paar Sicherheitsregeln im Vorfeld beachtet werden. Der wichtigste Punkt ist die Bewegungsfreiheit des Balles und damit auch der Mitspieler. Das bedeutet in der Umsetzung, dass zum Beispiel eingezäunte Fußballplätze sehr gut für das Zorbing geeignet sind. Dank der Bandenwerbung durch Sponsoren finden sich derartige Plätze in praktisch jeder größeren Gemeinde. Eventuell noch bestehende Lücken lassen sich mit einem straff gespannten Seil schließen. Aus demselben Grund sind Sport- oder Gemeindehallen genauso gut geeignet.

Für die großen Zorbingbälle lassen sich Parcours und Hindernisbahnen aufbauen, wo sich Teams gegenseitig messen können. Ein Schlagwort hierfür ist das Green-Zorbing.


Auch für das Bubble-Soccer sind große Sportplätze und Wiesen gut geeignet.

Wer unbedingt Wasserspiele veranstalten will, was in den immer wärmer werdenden Sommern durchaus seine Berechtigung hat, sollte diese nur in einem Nichtschwimmerbecken durchführen, da dank dessen geringen Tiefe sofort ohne weitere Maßnahmen eingegriffen werden kann, wenn es zu Problemen kommt. Wie schon beim Thema Risiken erwähnt, ist in Freibädern auf das Wetter zu achten. Drei Meter hohe Bälle sind wie große Segel und können vom Wind leicht aus dem Becken gedrückt werden.


Downhill-Zorbing am Berg oder Aqua-Zorbing auf offenen Gewässern zu veranstalten, ist möglich, jedoch bedarf es hier professioneller Unterstützung. Die Sicherheitsvorkehrungen sind recht aufwendig, aber auch notwendig.

Professionelle und von ZORB® Europe zertifizierte Anbieter derartiger Events wissen, um was es geht und stellen neben dem Fachpersonal auch das passende Equipment. Damit ist in der Regel ebenso gewährleistet, dass eine Versicherung die Haftpflicht übernimmt, ohne die heute größere Veranstaltungen, gleich welcher Art, kaum noch stattfinden.

Zorb kaufen oder leihen

Bei manchen Dingen darf die Frage, ob nun gemietet oder gleich gekauft wird, durchaus gestellt werden.

Ein Zorbing-Ball mit über 3 m Durchmesser ist nun mal kein Strandball, der einfach in der Badetasche Platz findet. Vom Aufblasen erst gar nicht zu reden. So ein Ball schlägt inklusive Pumpe mit rund 1800 Euro zu Buche, eventuelle Reparaturmaterialien noch nicht eingerechnet. Das sollte gut überlegt sein, denn wer nicht gerade selbst Veranstalter ist und damit sein Geld verdient, wird mit der Mietversion eindeutig besser fahren.

So bestehen zum Beispiel Vermietungsangebote für das Aqua-Zorbing, die sogar noch den Flachwasserpool mit 12 x 10 m Fläche, bis zu sechs Zorbing-Bälle, den Auf- und Abbau und das Personal beinhalten. Es wird nur der entsprechende Platz benötigt und der Spaß kann innerhalb einer halben Stunde (Aufbauzeit) losgehen. Das ganze kostet für fünf Stunden gerade einmal ca. 750 Euro. Soll es länger dauern, schlägt jede weitere Stunde mit 80 Euro zu Buche (Preisstand Frühjahr 2019).

Manchmal halten aber auch Verbände und Jugendwerke Zorbing-Bälle vorrätig und verleihen diese an ihre Mitglieder.

Etwas günstiger und auch öfter einsetzbar sind die wesentlich kleineren Bälle für das Bubble-Soccer. Aber auch hier sind es zwischen 70 und 150 Euro für einen Ball. Immerhin reichen da schon einmal 1000 Euro, um beispielsweise 8 oder 10 Bälle zu kaufen und damit zwei kleine Teams auszustatten. Diese Bälle sind auch einfacher selbst zu reparieren, genauso wie sie sich besser transportieren lassen als ihre Mega-Brüder. Damit rücken die Bubble-Soccer oder Bumperballs eher in den Bereich des Kaufens.

Ob nun im Riesenball zu Lande beziehungsweise auf dem Wasser oder als Bubble-Soccer, wo praktisch Luftblase gegen Luftblase ums Tor kämpft, es ist fast egal, denn es ist für die meisten Kinder wie für Erwachsene einfach etwas Neues, das Fun, Sport und Geschicklichkeit miteinander vereint.

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