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Mücken- und Insektenstiche vermeiden und behandeln - so reagieren Jugendleiter richtig

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Mücken- und Insektenstiche sind lästig | ©: Bild von Himas Rafeek auf Pixabay

Im Sommer erfolgt die Arbeit mit Jugendlichen im Wesentlichen im Freien. Viele Aktivitäten finden in der Nähe stehender Gewässer statt, an denen sich Stechmücken außergewöhnlich wohl fühlen. Der sommerliche Outdoor-Spaß kann für Jugendliche und Betreuer zur Belastung werden. Insektenstiche verursachen lästigen Juckreiz. Leidet die Konzentration der Gruppe darunter, ist es nervig. Schwerwiegender sind allergische Reaktionen, beispielsweise auf Bienen- und Wespenstiche - eine schnelle Reaktion ist gefragt.

Kommunikation mit Jugendlichen und Erziehungsberechtigten

Mücken, Bremsen, Wespen, Bienen, Hummeln, Hornissen - jeder kennt das Surren und Brummen der mehr oder weniger stechfreudigen Zeitgenossen. Abhängig von der Empfindlichkeit eines Menschen auf Stiche und das Insekt, fällt die Reaktion in ihrer Heftigkeit aus. Komplett verhindern lassen sich Stiche nicht, aber die Wahrscheinlichkeit gestochen zu werden, lässt sich senken.

Eine gute Kommunikation mit Erziehungsberechtigten und Jugendlichen sorgt dafür, dass sich alle Beteiligten der Gefahr bewusst sind und präventive Maßnahmen mittragen. Jugendliche können im Gegensatz zu jüngeren Kindern in Eigenverantwortung Insektenschutzmittel auftragen. Eine regelmäßige Erinnerung kann nicht schaden. Reagieren Jungen und Mädchen bekannt allergisch auf Insektenstiche sowie die Inhaltsstoffe von Sprays und Salben muss ein Jugendleiter Bescheid wissen, um im Notfall richtig handeln zu können. Gerade bzgl. allergischen Reaktionen ist im Vorfeld einer Ferienfreizeit dies zu erfragen, ob bestimmten allergische Reaktionen vorliegen – nicht nur in Bezug auf das Essen, sondern auch in Bezug auf Wespen- oder Bienenstichen.

Hilfreiche Maßnahmen zur Prävention

Die beste Prävention liegt darin, Stiche, soweit es geht, zu vermeiden. Mücken stechen bevorzugt in den Abend- und Nachtstunden. Es hilft, Aktivitäten in die Morgen- und frühen Nachmittagsstunden zu legen. Feuchtigkeit und sommerliche Hitze liefern Mücken optimale Brutbedingungen. Das Meiden von Teichen, Baggerseen, Seitenarmen von Flüssen und Regentonnen in den Abend- und Nachtstunden verhindert viele Stiche. Getränke nicht offen stehen zu lassen und mit Strohhalm zu trinken, wendet ab, dass Insekten aus Versehen in den Mund- und Rachenraum gelangen. Dort sind Stiche von Bienen und Wespen lebensgefährlich, denn sie können die Atmung behindern.

Insektenschutz-Sprays auf nackter Haut bilden einen schützenden Geruchsmantel. Eine Übersicht gibt es in der Shop Apotheke unter https://www.shop-apotheke.com/insektenschutz/. Für einen effektiven Schutz müssen die Mittel in einem vier- bis sechsstündigen Rhythmus erneuert werden. Nach einem Stich helfen juckreiz-lindernde Sprays und Salben sowie Kühlpacks. Als altes Hausmittel gilt Spitzwegerich. Die Heilpflanze wird zwischen den Fingern zerrieben und für einige Minuten auf die Wunde gelegt. Über 40 Prozent der Insektenstiche erfolgen durch die Kleidung. Mücken bevorzugen dunkle Oberflächen. Bei Aktivitäten in der freien Natur und Wanderungen helle, atmungsaktive Funktionskleidung und Kopfbedeckungen mit speziellen Beschichtungen zu tragen, schützt Jugendliche und Betreuer.

Von leichtem Juckreiz bis zu allergischen Reaktionen

Eine Insektengift-Allergie kann starke Symptome hervorrufen wie Schwellungen in Gesicht und Hals, Juckreiz und Brennen an der Zunge und im Rachenraum, Schwindel, Schwächegefühl oder Atembeschwerden. Das Einsetzen der Symptome beginnt innerhalb von Sekunden bis Minuten nach dem Stich.

Die häufigsten Auslöser sind Stiche von Honigbienen, Wespen, Hummeln, Hornissen und bestimmten Ameisenarten. Betroffene müssen ein Notfall-Set mit allen benötigten Medikamenten, insbesondere schnell wirkenden Antihistaminika, mit sich führen. Ein Jugendleiter muss sich mit dem Handling auskennen, um die nötigen Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen zu können. Tritt eine allergische Reaktion ein, gilt es, die betroffenen Stellen zu kühlen, den Oberkörper aufrecht zu lagern, die Atmung zu erleichtern, das eventuell vorhandene Medikament zu verabreichen sowie unverzüglich den Notruf 112 zu verständigen.

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Übrigens: bei Wanderungen und Ferienfreizeiten hatte ich immer 1-2 Zwiebeln mitgenommen. Im Falle eines Wespenstiches lindern diese das Ausbreiten des Giftes ein wenig. Bei Kanuwanderfreizeiten hatte jeder Teilnehmer irgendein Insektenschutzmittel mitgenommen. Manche waren so „übelriechend“, dass man sich gefragt hatte ob nicht nur Insekten dadurch vertrieben werden sollten.

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