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Per Lifechat Kinder und Jugendliche motivieren

Soziale Kontakte in Zeiten der Corona-Krise sind stark eingeschränkt. Warum als Jugend- oder Kindergruppenleiter nicht die Möglichkeiten der Videokonferenz nutzen?

In vielen Firmen und Behörden ist es inzwischen fast schon Normalität: Statt im Projekt- oder Konferenzraum treffen sich die Teilnehmer einer Sitzung vor dem Monitor des Laptops in den eigenen vier Wänden. Entsprechende Software macht es möglich, dass jeder jeden sieht und alle miteinander sprechen können. Doch eine Videokonferenz hat so ihre Tücken. Das größte Problem ist der stetig sinkende Aufmerksamkeitslevel, der schon bei herkömmlichen Sitzungen mitunter rasant in den Keller geht. Sitzen die Teilnehmer völlig isoliert vorm heimischen Rechner, kommt schnell Desinteresse auf. Darum ist Motivation gefragt, die die Aufmerksamkeit steigert oder zumindest das Anfangslevel nicht zu sehr sinken lässt.

Fünf Regeln für das Videomeeting mit Kindern

  • Regel 1: die Kinder abholen. Das geht am besten, indem etwas Lockeres in die Runde geworfen wird, etwa ein Witz wie der folgende:

    Auf der Wiese: Schaf zum Rasenmäher: „Mäh!“ Sagt der Rasenmäher: „Du hast mir gar nichts zu befehlen!“

    Wenn nun die Kinder selbst auch noch Witze erzählen, ist das umso besser. Die Aufmerksamkeit ist auf jeden Fall da.

  • Regel 2: die Kinder einspannen. Endlos lange Reden des Leiters sind wie Schlaftabletten. Vielmehr sollte vor der Videokonferenz ein Manuskript erstellt werden, um eine Aufgabenteilung vorzunehmen, bei der jedem Kind eine Rolle zugewiesen wird und dies möglichst früh.

  • Regel 3: Aktivität verlangen. Nicht einfach in die Runde fragen, ob denn jemand zu einer Thematik einen Vorschlag hat, sondern jedes Kind einzeln direkt ansprechen. Zu dieser Aktivität sollte auch gehören, dass sich die Kinder Notizen machen.

  • Regel 4: keine zu komplizierte Aufgabenstellung. Die komplette Agenda für das kommende Jahr in einer einzigen Konferenz mit den Kindern besprechen zu wollen, ist utopisch. Eine Videokonferenz sollte nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern. Danach wird es zu viel und die aufgenommenen Informationen und Inhalte verschwinden im Nirwana.

  • Regel 5: Zum Ende werden die Kinder einzeln aufgefordert, eine Zusammenfassung ihrer Aufgaben mündlich abzugeben und vielleicht werden dann noch Vorschläge eingebracht. Noch einmal ein Witz am Ende rundet den Videochat mit den Kindern ab, etwa so einer:
    Ich habe bei Spiderman angerufen, aber er hatte kein Netz.

Mai 2020

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