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Welche Sprachlernmethode passt zu dir?

Gerade in der Zeit von Corona und dem Homeschooling haben viele Kinder gelernt mit Hilfe des Computers zu lernen – die Eltern natürlich auch. Sprachen mit Hilfe des Computers zu lernen ist also nicht so ein großes Ding. Doch ist dies die richtige Lernmethode für Dich? Welcher Lerntyp bist Du?

Fremdsprachen, wie Englisch, sind nicht nur wegen der fortschreitenden Globalisierung wichtig, sondern auch, weil sie Menschen über Grenzen hinweg verbinden. Während einige eine neue Sprache für den Beruf lernen, finden andere einfach Freude an einer fremden Sprache. Um sich das Erlernen von Grammatik und Vokabeln zu erleichtern, ist es sinnvoll zu wissen, welche Arten von Sprachen es gibt und welche Sprachlernmethode zu den individuellen Voraussetzungen passt.

Lernen am Computer
Lernen am Computer
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Sprachen verstehen

Egal, aus welchem Grund man sich für eine neue Sprache entscheidet, für den Lernerfolg ist ein Verständnis des Sprachtyps wesentlich.

Analytische Sprachen

Zu den analytischen Sprachen zählen beispielsweise Thai, Yoruba (afrikanische Stammessprache), sinitische Sprachen (“Chinesisch”) oder auch viele Kreolsprachen. Wörter sind in analytischen Sprachen meist unveränderlich und die Grammatik ist sehr übersichtlich.

Englisch ist zwar keine klassische analytische Sprache, jedoch ist sie in einigen Punkten ähnlich, sodass viele Menschen Englischunterricht nehmen.

Wer Spaß daran hat, Dinge auswendig zu lernen und auf das Lernen von Grammatik und Regeln verzichten möchte, sollte sich für eine analytische Sprache entscheiden.

Synthetische Sprachen

Sprachen, wie Türkisch, Japanisch, Ungarisch, Finnisch oder Koreanisch zählen zu den synthetischen Sprachen. Reiche Morphologie und umfangreiche Grammatik machen diese Sprachen komplexer. Im Zentrum stehen Wortwurzeln, die nach Bedarf verändert, angepasst und verbunden werden können.

Wer Dinge gerne systematisch angeht und Regeln mag, ist mit dieser Art von Sprachen gut beraten.

Eine Untergruppe der synthetischen Sprachen sind flektierende Sprachen, zu denen auch Deutsch, Italienisch, Spanisch und Arabisch gehören. Kennzeichnend sind eine komplexe Grammatik und ein hoher Lernaufwand.

Sprachen Lernen am Computer
Sprachen Lernen am Computer
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Verschiedene Lerntypen

Beim Lernen sind alle Sinne beteiligt, doch häufig ist ein Sinn stärker ausgebildet als die anderen. Insgesamt gilt, je mehr Sinnesorgane beim Lernprozess angesprochen werden, desto besser kann das Gehirn Informationen speichern. Dennoch unterscheidet man grundsätzlich in drei verschiedene Lerntypen:

  • Der auditive Lerntyp: Lernen durch Hören

    Auditive Lerntypen können gehörte Informationen gut aufnehmen, behalten und wiedergeben. Selbstgespräche beim Lernen sind ein typisches Merkmal. Umgebungsgeräusche und Hintergrundmusik stören diesen Typ beim Lernen.

    Dieser Typ lernt Sprachen am besten mit Audio-Dateien, in Online Sprachkursen oder durch Vorträge.

  • Der visuelle Lerntyp: Lernen durch Sehen

    Der visuelle Lerntyp behält Inhalte, die in Form von Texten oder Bildern aufgenommen werden. Dieser Lerntyp macht gerne Notizen und mag informative Bilder und schriftliche Unterlagen. Oft werden beim Lernen Textmarker und Buntstifte eingesetzt und der visuelle Typ erinnert sich an alles, was er selbst gelesen oder gesehen hat.

    Der visuelle Lerntyp lernt Sprachen am besten offline mit (Arbeits-) Büchern, Karteikarten und Bildern.

  • Der kommunikative Lerntyp: Lernen durch Sprechen

    Dieser Typ lernt am besten, wenn er sich mit dem Stoff sprachlich auseinandersetzt. Sprachunterricht, wie beispielsweise Englisch Nachhilfe, ist die ideale Lernmethode, weil der kommunikative Lerntyp sich neue Inhalte am besten von Lehrenden erklären lässt. Am besten wird der Lernstoff gespeichert, wenn Rückfragen und Diskussionen möglich sind.

    Nachhilfe, Gruppenspiele und Lerngruppen eignen sich für diesen Typ besonders gut.

Jeder vereint alle drei Lerntypen, auch wenn einer meist ausgeprägter ist und nicht jeder kann sich für eine Sprache entscheiden, die zum persönlichen Sprachtyp passt. Dennoch können viele Faktoren die Lernerfahrung positiv beeinflussen. Wer den eigenen Lerntyp dabei berücksichtigt, tut sich in jedem Fall leichter. Auch Chinesisch, Spanisch oder Englisch Nachhilfe können die Motivation steigern, denn die Lehrkräfte stimmen den Unterricht auf die individuellen Bedürfnisse ab. So macht das Lernen einer neuen Sprache besonders viel Spaß.

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