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Ein kommunikatives Stuhlkreis- und Kooperationsspiel für Gruppen, bei dem es keine Gewinner oder Verlierer gibt. Das gemeinsame Lösen der Teamaufgabe steht im Vordergrund.
Startaufstellung: Alle Mitspieler setzen sich zunächst wahllos in den Stuhlkreis. Eine Person beginnt in der Mitte. Ein Stuhl im Kreis bleibt frei. Ein bestimmter Stuhl wird für alle sichtbar als die „12-Uhr-Position“ definiert (z. B. durch ein Tuch an der Stuhllehne).
Die Aufgabe lautet: Die Gruppe muss sich durch geschicktes Umsetzen in die richtige Reihenfolge bringen (z. B. nach Geburtsdatum, Körpergröße, Alphabet, Hausnummer), sodass am Ende alle korrekt sortiert nebeneinandersitzen. Dabei sind folgende Spielregeln zu beachten.
Ein kommunikatives Stuhlkreis- und Kooperationsspiel für Gruppen, bei dem es keine Gewinner oder Verlierer gibt. Das gemeinsame Lösen der Teamaufgabe steht im Vordergrund.
Das Schiebepuzzle: Die Spieler im Kreis bewegen sich wie bei einem Schiebepuzzle. Es darf immer nur die Person auf den freien Stuhl aufrutschen, die direkt daneben sitzt (entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn). Dadurch wandert der freie Platz durch den Kreis.
Die 12-Uhr-Schleuse (Hinsetzen): Die Person in der Mitte darf sich ausschließlich auf den 12-Uhr-Stuhl setzen. Sie muss also warten, bis die Gruppe den freien Platz durch geschicktes Rutschen genau auf die 12-Uhr-Position manövriert hat.
Der Wechsel (Aufstehen): Sobald sich die Person aus der Mitte auf 12 Uhr setzt, ist der Kreis voll. Nun darf (und muss) ein beliebiger Mitspieler von seinem Platz aufstehen und in die Mitte wechseln – im Idealfall jemand, der durch die Absprache weiß, dass er an seinem aktuellen Platz völlig falsch sitzt.
Der neue Freiplatz: Durch das Aufstehen dieses Spielers wird dessen alter Stuhl frei. Das Schiebepuzzle geht von dieser neuen freien Stelle aus weiter, bis die 12-Uhr-Position wieder frei ist und sich die Person aus der Mitte an der Reihe einsortieren kann.
Spielende: Das Spiel ist erfolgreich gelöst, wenn die Gruppe gemeinsam alle Schleifen durchlaufen hat und die korrekte Reihenfolge im Kreis lückenlos stimmt.
Kommunizieren, Koordinieren und Absprechen ist bei diesem Spiel besonders wichtig: Da Kriterien wie Geburtstage oder die genaue Größe nicht immer optisch erkennbar sind, muss die Gruppe intensiv miteinander sprechen, Informationen austauschen und gemeinsam strategisch planen, wer wohin rücken muss. Vielleicht fallen euch aber auch noch andere Sortierkriterien ein, zum Beispiel Schuhgröße, Sockenfarben oder Haarlängen. Aber das Sortieren nach Alter oder Körpergröße allein dürfte schon für ausreichenden Spielspaß ausreichen.
Die ursprüngliche Idee stammt von David R. und wurde von Praxis Jugendarbeit allerdings komplett überarbeitet und ergänzt, so dass es hoffentlich spielbar ist. Denn auch David hat das Spiel noch nie ausprobiert. Wer es mal ausprobiert hat, der darf seine Erfahrung zusenden.
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