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Anspiel Weihnachtsgottesdienst: Alles Anders (wegen Corona)

Diese 2 Anspiele stammen von weit her. Genauer gesagt von Joachim Schmid, Missionar der Marburger Mission in Taiwan, sowie Erika Scharrer, Missionarin mit der Marburger Mission in Taipeh. Von Erika Scharrer stammen bereits einige andere Anspiele, die vor ca. 10 Jahren zugesendet wurden.

Ich habe beide Anspiele zu einer Idee zusammengefasst. Denn in diesem Jahr wird das Weihnachtsfest irgendwie anders sein - Corona bedingt.

Vielleicht liefert dieser Beitrag eine Idee zur Gestaltung des Weihnachtsgottesdienstes. Vielen Dank für die Zusendung durch Familie Volz.

Anspiel - Alles Anders

von Joachim Schmid, Taiwan

Ein deutsches Ehepaar mittleren Alters, Helmut und Brigitte, sitzen im Wohnzimmer.
[Lied: Oh Du Fröhliche]
[Helmut sitzt auf dem Sofa vor dem Fernseher]

Helmut: [brummelt vor sich hin] Oh Du Fröhliche, oh du Fröhliche, also dieses Jahr gibt’s nicht viel Fröhliches. Das ganze Jahr schon dieser blöde Virus und jetzt in der Vorweihnachtszeit auch noch zuhause eingesperrt sein. Da soll noch einer fröhlich sein.
[Brigitte kommt herein mit Tüten vom Einkauf]
Brigitte: Ach Helmut, jetzt sei doch nicht so schlecht drauf, bald kommt Weihnachten, dann wird alles besser. Hat die Angie nicht gesagt: jetzt müssen wir ein bisschen Lockdown machen, damit wir an Weihnachten fröhlich feiern können?
Helmut: Ha, das hoffe ich doch! Aber Fröhlich bin ich deshalb noch lange nicht.
Brigitte: Jetzt überleg doch mal, an Heiligabend kommen die Kinder, dann sitzen wir zusammen um den Weihnachtsbaum, schlendern über den Weihnachtsmarkt, und dann über den Jahreswechsel fahren wir nach Österreich zum Schiurlaub. Also ich bin fröhlich, wenn ich daran denke.
Helmut: Dann ist ja gut. Wenigstens einer von uns ist fröhlich.
Brigitte: Da schau mal, ich hab dir die Tageszeitung mitgebracht, damit du mal auf andere Gedanken kommst! Außerdem hab ich es heute geschafft 10 Packungen Klopapier zu kaufen, na wenn das nicht mal Grund zur Freude ist.
Helmut: Hmm. Danke!
[H nimmt die Zeitung und zu lesen]
Helmut: Was??! Das darf doch nicht wahr sein!
Brigitte: Was gibts, was ist Schlimmes passiert?
Helmut: Hier, [Helmut liest vor] „Aufgrund ständiger Hamsterkäufe müssen dieses Jahr alle Holzreserven für die Klopapierherstellung verwendet werden, es wird voraussichtlich daher keine echten Weihnachtsbäume zu kaufen geben. Auch das Angebot an Plastikbäumen ist nicht ausreichend da die weltweiten Lieferketten immer noch stark eingeschränkt sind…“ [lässt Zeitung sinken] Das wars dann wohl mit dem Weihnachtsbaum.
Brigitte: Oh nein! [murmelt] Na ja, wenigstens haben wir Klopapier.
[Telefon klingelt. Brigitte geht ran.]
Brigitte: Müller? […] Ja, der ist da, einen Moment.
[Brigitte reicht das Telefon an Helmut]
Das Reisebüro!
Helmut: Ja hallo? […] Was, ganz Österreich ist Risikogebiet??! […] Alles geschlossen? […] Aha, verstehe. Auf Wiedersehn.
Brigitte: Was wollten die denn?
Helmut: Unser Schiurlaub, gestrichen, nix gibt’s! Ganz Österreich ist Risikogebiet und die Schilifte bleiben geschlossen!
Brigitte: Oh nein, auch das noch! Da haben wir uns doch das ganze Jahr darauf gefreut!
Helmut: Also schlimmer kann’s bald nicht mehr kommen… [nimmt die Zeitung wieder] NEIN! Das gibt’s doch nicht! Die schreiben hier, dass die Weihnachtsmärkte in Deutschland dieses Jahr alle zubleiben müssen. Und jetzt pass auf [liest vor]: „Der einzige Deutsche Weihnachtsmarkt der weltweit dieses Jahr geöffnet hat findet vom 25.-27.Dezember in China statt. Aufgrund der strengen Einreiseregelungen nach China ist ein Besuch für deutsche Staatsbürger aber auch dort nicht möglich.“ [nimmt Zeitung wieder runter] Ja das darf doch nicht wahr sein! Zuerst schicken sie uns den Virus aus Asien hier rüber und dann klauen sie uns auch noch den Weihnachtsmarkt… Ich kann nicht mehr!
Brigitte: Ach Helmut, mir fällt gerade ein, ich hab beim Einkaufen die Frau aus dem Kirchenbüro getroffen. Sie hat gesagt, dass der Weihnachtsgottesdienst dieses Jahr nur mit 25 Personen stattfinden kann, dass aber die Plätze schon alle ausgebucht sind.
Helmut: Jaja, ist klar, da freut man sich das ganze Jahr drauf an Weihnachten in die Kirche zu gehen und dann wird auch das noch gestrichen. Oh du Fröhliche sag ich da nur… [kurze Pause]
Helmut: Oh Mann, jetzt brauch ich erst mal ein Bier. [zu Brigitte] Brigitte hast du mir das Bier mitgebracht?
Brigitte: Ähhh.
Helmut: Wie Ähhh? Ich hab‘s doch extra gesagt dass wir kein Bier mehr haben!
Brigitte: Ja ich wollt ja, aber die hatten einen lokalen Corona-Ausbruch in der Brauerei. Alle krank und zuhause in Quarantäne, die haben den Brauereibetrieb für 4 Wochen eingestellt. Alles Bier ausverkauft…
Helmut: Ahhhhhh, ich halt‘s gleich nicht mehr aus. Was soll denn das für ein Weihnachten sein! Alles anders! Ich würd mich nicht wundern wenn das Christkind auch noch anmeldet, dass es dieses Jahr nicht kommt weil die ganze Welt Risikogebiet ist!

Im Anschluss oder in der Predigt kann weiter vertieft werden: Jesus kommt gerade in diese chaotische Welt, in der alles anders als erwartet ist:

  • Das erste Weihnachten war auch ganz anders: Jesus ist in eine nicht perfekte Welt gekommen, unter nicht perfekten Umständen. Alles anders als sich Maria und Josef die Geburt ihres Kindes vorgestellt hätten. Alles anders als sich die Juden die Ankunft ihres Retters und Messias vorgestellt hatten.

  • Und auch heute kommt Jesus in unser Leben, in unsere Welt wo alles anders ist als wir uns das gewünscht hätten, um Licht und Frieden bringen! Eben weil alles anders ist als gehofft und geplant, eben deshalb kommt Jesus zu uns! Weil unser Leben und unsere Welt Risikogebiet ist, eben deshalb kommt Jesus um Hilfe und Heilung zu schenken.

Die Weihnachtsgeschichte: "Alles ganz anders"

von Erika Scharrer Taipeh

(Voraus geht ein Anspiel von Joachim zum Thema "Was dieses Jahr - wegen Corona - alles anders ist".)

(Die Bibelstellen von diesem Spiel werden von Person 2 vorgelesen, erscheinen aber zum Mitlesen auch auf der Leinwand.)

Person 1: Huch! Alles ganz anders dieses Jahr! Auch Weihnachten! Dabei ist doch unsre übliche deutsche Weihnachtstradition so schön!
Person 2: Hm. Vielleicht müssen wir da mal schauen, wie die erste Weihnacht war, als Jesus Christus in unsre Welt kam. Die war auch ganz anders als erwartet ..........
Person 1: Was....? Ehm. Wurde das denn überhaupt erwartet?
Person 2: Und ob! Die Leute in Israel damals hatten es nicht leicht. Sie wurden von den Römern bedrückt. Aber aus den Schriften des AT, die Gott ihnen gegeben hatte, wussten sie: "Gott selbst wird in der Dunkelheit ein Licht anzünden:.................Gott wird einen Retter in Israel schicken............... Ein sehr mächtiger König wird geboren werden.......... Der wird endlich Hilfe und Frieden und Gerechtigkeit bringen............ Dann wird alles gut werden..........."
Person 1: Ach ja. Und dann kam er, dieser König, an der ersten Weihnacht. Richtig?
Person 2: Genau. Aber schauen wir doch mal in der Bibel, wie es zuging! Nicht so idyllisch und süß und gemütlich, wie wir dieses Fest oft machen: (Wer will, kann an der Leinwand mitlesen.)
Aus Matthäus 1,17 -18
Dieses Buch berichtet die Geschichte von Jesus Christus. Er ist ein Nachkomme ........ des einst berühmten Königs David. ....... Und so wurde Jesus Christus geboren: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt. Noch bevor sie geheiratet und miteinander geschlafen hatten, erwartete Maria ein Kind. Sie war vom Heiligen Geist schwanger geworden.
(Josef und Maria kommen nach vorne.)
Person 1: Na, das fängt ja gut an! Das hat der Josef sicher nicht erwartet: "vom Heiligen Geist schwanger geworden".
(Josef geht zur Seite, legt/setzt sich hin, schüttelt mehrmals den Kopf und schläft ein.)
Person 2: Eben. Doch hör weiter:
Aus Matthäus 1,19-20
Josef war ein Mann, der sich an Gottes Gebote hielt, er wollte Maria aber auch nicht öffentlich bloßstellen. So überlegte er, die Verlobung stillschweigend aufzulösen. Noch während er darüber nachdachte, erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn.....
(Engel kommt)
Aus Matthäus 1,20-23
und sagte: »Josef, du Nachkomme von David, zögere nicht, Maria zu heiraten! Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den sollst du Jesus nennen (›Der Herr rettet‹). Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien.« Dies alles geschah, damit sich erfüllte, was der Herr durch seinen Propheten vorausgesagt hatte: »Die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Den wird man Immanuel nennen.« – Immanuel bedeutet »Gott ist mit uns«.
Person 1: Oh! Verstehe! Jeder soll merken, dass dieses Kind direkt von Gott kommt.
Person 2: Genau. Und beide, Maria und Josef, haben Gott vertraut! Hör:
Aus Matthäus 1, 24-25
Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm aufgetragen hatte, und heiratete Maria. Er schlief aber nicht mit ihr bis zur Geburt ihres Sohnes. Josef gab ihm (dann) den Namen Jesus.
Aus Lukas 2, 1 - 5
In dieser Zeit befahl Kaiser Augustus, alle Bewohner des Römischen Reiches in Steuerlisten einzutragen. Eine solche Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter in Syrien war. Jeder musste in seine Heimatstadt gehen, um sich dort eintragen zu lassen. So reiste Josef von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa, der Geburtsstadt von König David. Denn er war ein Nachkomme von David und stammte aus Bethlehem. Josef musste sich dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner Frau Maria, die das Kind erwartete.
(Josef und Maria gehen eine Runde, bis sie in Bethlehem ankommen.)
Person 1: Stressig, damals in so einer Situation reisen zu müssen!
Person 2: Ja. Die beiden hatten sich Gottes Eingreifen in unsre Welt sicher einfacher vorgestellt. Nun hör weiter:
Aus Lukas 2,6-7
In Bethlehem kam für Maria die Stunde der Geburt. Sie brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, denn im Gasthaus hatten sie keinen Platz bekommen.
(Maria legt das Kind in die Krippe.)
Person 1: Auch das noch! ........ Aber klar: Bestimmt waren viele Leute nach Bethlehem gereist. Es musste ja jeder in die Stadt seiner Sippe.
Person 2: Genau. Und die Sippe Davids war groß. Doch nun schau, wie Menschen vom Start der großen Rettungsaktion Gottes erfuhren:
Aus Lukas 2, 8
In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem einige Hirten ihre Herden.
(Hirten und Schafe kommen vor.)
Person 1: Was? Arme ungebildete Hirten erfahren es zuerst? Hätte ich nicht gedacht.
Person 2: Ja. Aber Gott denkt anders. Schau:
Aus Lukas 2,9
Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, ...........
(Engel kommt. Hirten erschrecken.)
Aus Lukas 2,10-12
aber der Engel sagte: Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr!
Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!
(Engel hebt die Hand und ist begeistert.)
Person 1: Ha! Die werden sich gewundert haben: Ihr erwarteter König arm in einer Futterkrippe!
Person 2: Ja. Aber Gott bestätigte ihnen nochmal, dass ER am Wirken ist! Hör:
Aus Lukas 2,13-14
Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu
(Mehr Engel kommen.)
Person 1: Überwältigend! Ganz anders, und doch so perfekt!
Person 2: Genau. Hör weiter:
Aus Lukas 2,15-16
Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag.
(Engel und Hirten gehen zum Stall.)
Aus Lukas 2-17-19
Als sie es sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das Kind gesagt hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt. Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach.
(Hirten und Maria "reden.")
Person 1: Ich kann mir vorstellen, wie aufgeregt die alle waren. Sie hatten ja eben erlebt, wie Gott wirklich in die Weltgeschichte eingreift.
Person 2: Ja. Und ganz anders als gedacht. Hör weiter:
Aus Lukas 2,20
Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.
(Hirten gehen freudig "aufs Feld" zurück.)
Person 1: Ja, es war alles so, wie der Engel es ihnen gesagt hatte. Aber ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten.
Person 2: Genau. Doch es gibt noch mehr, das keiner erwartet hatte:
Gott hat dieses Weltereignis nicht nur Maria und Josef und den Hirten und ein paar Tage später zwei alten Leuten gezeigt. Jesus Christus kam nicht nur für die Menschen in Israel. Er kam auch für die anderen Völker. Die sollten es auch erfahren.
Person 1: Was? Die haben doch gar nicht an den Gott Israels geglaubt. Wie konnten die auf ihn hören?
Person 2: Oh, Gott hat immer einen Weg. Hör, wie Er sie aus ihrem Land nach Israel schickte:
Aus Matthäus 2,1-2
Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem und erkundigten sich: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierhergekommen, um ihm die Ehre zu erweisen.«
(Weise kommen "nach Jerusalem" und zu Herodes.)
Person 1: Ha! Die haben gedacht, ein König muss im Palast geboren sein! Aber dort hat ja keiner eine Ahnung, dass Gottes Versprechen jetzt wirklich eingetroffen ist!
Person 2: Mhm. Hör, wie sie's doch rausfinden:
Aus Matthäus 2,3-8
Als König Herodes das hörte, war er bestürzt und mit ihm ganz Jerusalem. Er rief die obersten Priester und die Schriftgelehrten des jüdischen Volkes zusammen und fragte sie: »Wo soll dieser versprochene Retter denn geboren werden?«

(Herodes "fragt hinten (=im Publikum) nach".)

Sie antworteten: »In Bethlehem in Judäa. So heißt es schon im Buch des Propheten: Bethlehem, du bist keineswegs die unbedeutendste Stadt in Juda. Denn aus dir kommt der Herrscher, der mein Volk Israel wie ein Hirte führen wird.‹« Daraufhin ließ Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich kommen und fragte sie aus, wann sie den Stern zum ersten Mal gesehen hätten. Anschließend schickte er sie nach Bethlehem: »Erkundigt euch genau nach dem Kind«, sagte er, »und gebt mir Nachricht, sobald ihr es gefunden habt. ...........«
(Weise hören Herodes zu. Dann zeigt Herodes Richtung Bethlehem.)
Person 1: Oh, klar: Gott hatte in der Bibel schon alles bekannt gemacht. Nur: die einen wussten das vorher nicht und die anderen haben es zwar gewusst, aber es sich anders vorgestellt.
Person 2: Genau. Aber alle diejenigen, die Gott trotzdem vertrauen, erleben, dass trotz allem Unerwarteten doch alles wahr ist, was Gott versprochen hat. Hör weiter:
Aus Matthäus 2,9-11
Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Derselbe Stern, den sie schon beobachtet hatten, als er am Himmel aufging, führte sie auch jetzt. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind war. Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen.
(Der Stern geht den Weisen voran zum Stall. Die Weisen folgen und treten freudig ein.)
Sie betraten das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, fielen vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe.
(Die Weisen geben die Geschenke.)
Person 1: Oh! Das haben jetzt Maria und Josef aber sicher auch nicht erwartet! Wirklich: "Gott selbst hat in der Dunkelheit ein Licht angezündet:................ Er hat einen Retter in Israel geschickt............... Jesus, der mächtige König, wurde geboren .......... Er kam, um endlich Hilfe und Frieden und Gerechtigkeit zu bringen............ Er macht alles gut..........."
Person 2: Ja! Aber er machte es anders, als die Leute in Israel es erwarteten! Viel umfassender, viel tiefer, viel besser!

Gemeinsames Lied:

(Melodie: Jingle Bells)
(Das unterstrichene Wort in jeder Zeile ist der Taktbeginn.)

REFRAIN:

Jesus kam in die Welt,
um uns zu befrei'n
aus der Nacht, die mit Macht
uns so fest schließt ein.
Jesus kam in die Welt,
um uns zu befrei'n
für das Licht, das uns nicht
lässt verloren sein.

STROPHE:

Er weiß, wie wir sind,
doch ist uns gut gesinnt,
schenkt, dass man gewinnt
was Gott für uns bestimmt',
ew'gen Frieden find't
und ew'ge Freude nimmt:
Er starb am Kreuz für unsre Sünd',
macht' uns zu Gottes Kind!

November 2020

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