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Wenn es um den richtigen Umgang mit Geld geht, ist eine frühe Aufklärung wichtig. Schon Kinder sollten grundlegende Tipps und Strategien erlernen, wie sie mit ihrem zur Verfügung stehenden Geld richtig umgehen. Vor allem in einer Zeit von digitalen Bezahlmethoden wie PayPal, Klarna und ApplePay haben Kinder und Jugendliche einfachen Zugang zu zahlreichen Online-Shops, was dazu verleitet, unüberlegt Geld auszugeben.
Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Geld – Worauf muss man achten und welche Tipps gibt es?
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In der Schule wird nur wenig über den Umgang mit Geld gelehrt– in Studien zeigt sich ein klares Bild: etwa 80 % der 14- bis 24-Jährigen geben an, dass sie im Unterricht nicht über Wirtschaft und Finanzen aufgeklärt wurden. Bisher wurde Kritik von der Politik ignoriert, doch steigende Zahlen von Schulden im jungen Alter und psychischen Belastungen zeigen den Handlungsbedarf. Die Menschen fordern, dass Finanzbildung endlich fester Bestandteil des Lehrplans wird, wobei die Umsetzung bei den Landesregierungen liegt, die für die Bildungspolitik zuständig sind.
Trotzdem bleibt es erst einmal Aufgabe der Erziehungsberechtigten, Kinder und Jugendliche an das Thema heranzuführen. Was dabei beachtet werden muss und wie man die Kinder bei einem gesunden und bewussten Umgang mit ihrem Geld unterstützen kann, schauen wir uns heute an.
Bargeld wird von Jahr zu Jahr weniger verwendet – während andere Länder teilweise ganz auf digitales und kontaktloses Bezahlen umgestiegen sind, kann in Deutschland bisher noch an den meisten Orten bar gezahlt werden. Doch es ist zu erwarten, dass sich digitales Bezahlen in den nächsten Jahren immer mehr durchsetzt.
Trotzdem bringt es Vorteile mit sich, die Kinder vorerst an das Zahlen mit Bargeld heranzuführen. Die Zahlung mit der Karte oder dem Smartphone ist zwar schnell und einfach, doch es birgt auch Risiken. Schon Erwachsenen fällt es häufig schwer, beim digitalen Bezahlen den Überblick zu behalten. Hier ist sich auch die Forschung einig: Wer mit Bargeld zahlt, gibt insgesamt weniger aus. Das lässt sich durch den Pain-of-Paying-Effekt erklären. Die Hemmschwelle, das Handy oder die Karte an ein Lesegerät zu halten, ist deutlich niedriger, als einen physischen Geldschein aus dem Portemonnaie zu ziehen. Das Gehirn reagiert auf das physische Hergeben eines Scheins ähnlich wie auf einen kleinen Schmerz. Im Gegensatz dazu wird diese Reaktion kaum ausgelöst, wenn man schnell mit der Karte oder dem Handy zahlt.
Taschengeld: mit Geld lernen umzugehen ist wichtig
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Kinder bekommen zum Beispiel am Anfang des Monats Taschengeld. Am besten sollte dieses Geld bar ausgezahlt und in einem Sparschwein aufbewahrt werden. So können die Kinder immer kontrollieren, wie viel Geld sie noch zur Verfügung haben und denken eher darüber nach, ob sie sich von ihren letzten Ersparnissen noch etwas kaufen oder lieber bis zum nächsten Monat warten.
Wenn Kinder und Jugendliche mit Scheinen und Münzen zahlen, wird das Geld zu einem physischen Gegenstand, dessen Wert sich besser einschätzen lässt. Geld auf einem Konto, mit dem digital gezahlt wird, ist abstrakter und dessen Bedeutung für Kinder und Jugendliche daher schwerer greifbar.
Kreditkarten machen es so einfach einzukaufen, aber schwieriger den Überblick zu bewahren.
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Bargeld hat zwar seine Vorteile, doch es ist nicht realistisch, dauerhaft nur mit Scheinen und Münzen zu zahlen. Deswegen sollte man sich irgendwann Gedanken machen, welche Kreditkartenmöglichkeiten und Konten es für Kinder und Jugendliche gibt. Die Angebote variieren je nach Bank und es wird empfohlen, sich direkt beraten zu lassen. Trotzdem lässt sich zwischen einigen Möglichkeiten unterscheiden und alle bringen Vor- und Nachteile mit sich.
Prepaid Karten sind eine einfache und sichere Möglichkeit, um schon Kinder im jungen Alter an das bargeldlose Bezahlen heranzuführen.
Unter einer Prepaid Karte versteht man ein Konto, auf das monatlich von den Erziehungsberechtigten ein fester Betrag überwiesen wird. Dieses Geld steht dem Kind dann zur freien Verfügung und es lernt, sich das Taschengeld über mehrere Wochen hinweg einzuteilen.
Häufig gehört zu einer Prepaid-Karte eine App, über die die Eltern die Aktivitäten des Kindes verfolgen können. In der Regel gelten die Karten als sicher und das Konto kann nicht überzogen werden. Hier gibt es aber Ausnahmen – zum Beispiel bei Offline-Zahlungen im Flugzeug oder beim Bezahlen im Ausland. Daher sollten sich Eltern vorher umfassend zu den Bedingungen informieren.
Eine weitere Möglichkeit sind Girokonten für Kinder und Jugendliche. Unter 18 Jahren können bei den meisten Banken kostenlose Junior-Konten eröffnet werden, die mit einer Girokarte kommen. Der Vorteil ist, dass Eltern Limits für die Ausgaben ihrer Kinder festlegen und somit für mehr Sicherheit sorgen können. Die Girokarte für Kinder eignet sich für das Abheben und Auszahlen von Bargeld und alle klassischen Bezahlvorgänge innerhalb Deutschlands. Auch in den meisten Online-Shops werden Girokarten in der Regel akzeptiert.
Jugendliche ab 16 Jahren können langsam an das Bezahlen mit einer Visa- oder Mastercard-Debitkarte herangeführt werden. Diese bringt mehr Freiheiten mit sich und ist vor allem im Ausland wichtig, denn nicht mit allen Girokarten kann im Ausland bezahlt und Geld abgehoben werden. Daneben werden in einigen Online-Shops statt Girokarten nur Debitkarten akzeptiert.
Debitkarten für Jugendliche verfügen noch über bestimmte Sicherheitsvorkehrungen wie eine verbundene App, auf die die Eltern zugreifen können. Außerdem lassen sich Limits einstellen und das Konto kann in der Regel nicht ins Minus gehen, wodurch die Jugendlichen vor Schulden geschützt werden.
Mit 18 Jahren kann dann im Prinzip jeder Jugendliche eine Kreditkarte beantragen. Dabei sollte man sich informieren, welcher Anbieter da sinnvoll ist. Diese Punkte sind in der Regel zu beachten:
Jahresgebühr: viele Kreditkartenanbieter werben mit 0€ Jahresgebühr.
Eingeräumter Verfügungsrahmen: eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ermöglicht es dem Karteninhaber den eingeräumten Kredit flexibel zurückzuzahlen. Die Höhe des Kreditrahmens wird sich aus der Bonität ergeben. Wie hoch ist der Kreditrahmen? Lässt sich dieser (nach unten) anpassen? Dadurch setze ich mir selbst ein Limit.
Inlandseinsatz: welche Gebühren fallen beim Bezahlen mit der Kreditkarte an? Kann ich mir auch Geld in Geschäften auszahlen lassen? In der Regel ist dies bei allen teilnehmenden Geschäften gebührenfrei möglich.
Auslandseinsatz: kann ich mit der Kreditkarte auch im Ausland bezahlen, oder Geld abheben? Werden hierfür Gebühren verlangt? (Viele werben hier mit 0€ Gebühren, jedoch fallen durch den Bank-Automatenbetreiber im Ausland in der Regel Gebühren an)
Zinssatz & Rückzahlungsmodalitäten: wie lange habe ich Zeit um den Kreditkartensaldo auszugleichen (zinsfreies Zahlungsziel)? Gibt es die Möglichkeit in Teilbeträgen zu zahlen? Ab wann werden hierfür Gebühren bzw. in welcher Höhe Zinsen berechnet?
Bonusinhalte: welche zusätzlichen Leistungen werden versprochen bzw. sind mit der Kreditkarte verbunden? Einige bieten zum Beispiel kostenlose Reiseversicherungen oder andere Versicherungsleistungen mit an, oder gewähren Rabatte bei Mietwagen.
Fußnoten beachten: im Kleingedruckten steht so manche Einschränkung und die sollte man sich genau durchlesen.
Kreditkartenabrechnung: gibt es eine App, welche meine Kreditkartenumsätze transparent abbildet und ich den Überblick behalten kann?
Referenzkonto: kann ich mein bestehendes Girokonto als Referenzkonto verwenden, oder muss ich ein neues Konto eröffnen?
Welche Voraussetzungen zum beantragen einer Kreditkarte werden verlangt? Dabei werden in der Regel abgefragt: Höhe des regelmäßigen Einkommens, keine negativen Schufaeinträge, sowie ein bestehendes (Referenzkonto) Bankkonto. Gibt es für Studierende oder Auszubildende besondere Angebote?
Denn obwohl mit 18 einem sozusagen die Welt offensteht, sollte bis dahin jeder Jugendliche gelernt haben mit Geld umzugehen um nicht in die Schuldenfalle zu geraten. Denn die Angebote und Versuchungen „buy now – pay later“ sind für viele einfach zu verlockend. Und dies betrifft durchaus nicht nur junge Erwachsene. Für Personen mit instabilem oder zu geringem Einkommen sind Prepaid- oder Debitkarten nach wie vor die bessere Wahl.
Wichtig zu Beginn ist es, dass die Kinder und Jugendlichen ein gewisses Grundverständnis für Finanzen entwickeln. Es sollten folgende Begriffe erklärt werden:
Die meisten Konten für Kinder und Jugendliche kommen gemeinsam mit einer App, über die die Eltern den Geldfluss kontrollieren können. So behalten Sie den Überblick über die Ausgaben des Kindes, können das Taschengeld gegebenenfalls anpassen und bei Auffälligkeiten das Gespräch suchen.
Das Internet birgt zahlreiche Risiken und daher ist es wichtig, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen sichere Passwörter und App-Zugänge zu erstellen. Dafür eignen sich Sicherheits-Apps auf dem Handy. Außerdem sollte man eine Liste mit allen Zugängen des Kindes anfertigen und sicher aufbewahren.
Schon Kinder und Jugendliche sollten ein Gefühl dafür entwickeln, welche Bedeutung das Sparen von Geld für ihre Zukunft hat. Daher kann man gemeinsam einen Sparplan aufstellen und überlegen, wie viel Geld monatlich vom Taschengeld direkt auf ein separates Sparkonto oder in ein Sparschwein wandert.
Helfen kann es, wenn die Kinder eine Wunschliste aufstellen. So haben sie immer ihre Motivation zum Sparen vor Augen.
Den Kindern und Jugendlichen sollte vermittelt werden, dass Fehler passieren dürfen und dass sie einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner für brenzlige Situationen haben. Ist das Konto schon am Anfang des Monats leer? Soll ein großer Wunsch erfüllt werden, aber es ist kein Geld mehr da? Bekommen andere Kinder mehr Taschengeld? Wurde aus Versehen online eine Zahlung getätigt? Das kann bei Kindern schnell für Angst und Unsicherheit sorgen. Wichtig ist, dass man zusammen nach einer Lösung sucht und ein ruhiges Gespräch sucht.
Zu guter Letzt darf nicht vergessen werden, dass man selbst als Vorbild fungiert und sich Kinder das Verhalten ihrer Erziehungsberechtigten abschauen. Daher ist es nicht nur wichtig, ihnen die Grundlagen beizubringen, sondern ihnen auch im Alltag einen bewussten Umgang mit dem eigenen Geld zu vermitteln. Das bedeutet: Auch man selbst sollte Preise vergleichen, die eigenen Kosten im Blick behalten und keine unüberlegten Käufe tätigen.
Wenn Kinder für einige Tage auf Klassenfahrt oder für eine längere Zeit ins Ausland gehen, können Eltern den Geldfluss in dieser Zeit nur noch bedingt kontrollieren. Umso wichtiger ist es, vor der Abwesenheit über den Umgang mit dem Geld zu sprechen.
Wenn es um Kinder auf einer Klassenfahrt geht, wird häufig bereits von der Schule ein Limit festgelegt, wie viel Geld die Kinder mitnehmen dürfen und zur freien Verfügung haben. So soll für Fairness gesorgt werden.
Wenn Jugendliche länger ins Ausland gehen, bekommen sie häufig von der jeweiligen Institution – zum Beispiel der Universität oder ERASMUS – Zuschüsse, die sie monatlich für ihren Alltag nutzen können. Vor der Abreise sollte ein genauer Plan aufgestellt werden, wie viel Budget die Jugendlichen zur Verfügung haben und wie hoch ihre Ausgaben sind. Gegebenenfalls kann man als Elternteil regelmäßig mit einem festgelegten Betrag unterstützen, der direkt auf das Konto überwiesen wird oder man übernimmt bestimmte Ausgaben wie zum Beispiel die Wohnkosten vor Ort. Wichtig ist aber auch hier, dass man während der Abwesenheit des Kindes regelmäßig im Kontakt ist und prüft, ob die finanziellen Mittel reichen.
Es wird außerdem empfohlen, dass das Kind sowohl Bargeld als auch eine Debitkarte dabeihat, da die Bezahlmöglichkeit je nach Land variieren.
Hinweis: Manche Banken bieten Kredite für Auslandsaufenthalte für junge Menschen an. Da das Verschulden im jungen Alter allerdings zu zukünftigen Existenzängsten und finanziellen Engpässen führen kann, wird davon eher abgeraten.
Schulden im jungen Alter
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Wer denkt, Schulden seien nur ein Problem im Erwachsenenalter, der liegt falsch! Das zeigte die Trendstudie Jugend 2026, die Jugendliche in Deutschland befragt hat. Das Ergebnis ist besorgniserregend: 23 % der Jugendlichen haben sich verschuldet und damit erreicht die Zahl einen neuen Höchstwert. Schulden bei jungen Menschen können nicht nur psychische Belastungen verstärken, sondern auch einen sicheren Start ins Erwachsenenleben erschweren. Auch hier zeigt sich wieder die Bedeutung der Aufklärung – und das nicht nur zu Hause, sondern auch in Bildungseinrichtungen.
Ursachen: Schaut man sich die Entwicklungen genauer an, lassen sich die hohen Zahlen vor allem auf Konsumschulden zurückführen, die durch Plattformen wie Klarna und PayPal entstehen. Sie machen ganze 37 % der Schuldenquellen aus. Kein Wunder – durch Optionen wie „Später bezahlen“ können Kinder und Jugendliche Käufe tätigen, für die sie eigentlich gar kein Geld haben. Um sich trotzdem den gewünschten Lebensstandard zu ermöglichen, kommt es zu Impulskäufen, deren Tragweite die jungen Menschen in dem Moment nicht sehen.
Ein Problem: Plattformen wie Klarna oder PayPal dürfen offiziell nicht von Minderjährigen genutzt werden. Allerdings geben Jugendliche oft Daten ihrer Eltern oder ein falsches Geburtsjahr an, um sich zu registrieren. Es werden strengere Prüfungen gefordert, doch auch die Eltern sollten über das Thema mit ihren Kindern ins Gespräch kommen und misstrauisch werden, wenn auffällig viele Pakete und Bestellungen Zuhause ankommen.
Abschließend fassen wir erneut die wichtigsten Punkte und Tipps zusammen. So kann in Zukunft nichts mehr schief gehen und die Kinder und Jugendlichen lernen von klein auf den gesunden Umgang mit ihren Finanzen!
Durch Eigenverantwortlichkeit lernen Kinder und Jugendliche am besten – haben Sie den Geldfluss Ihres Kindes durch eine App im Blick, aber lassen Sie ihm ausreichend Freiheiten.
Vor allem im frühen Kindesalter sollte noch mit Bargeld gezahlt werden, um den Wert des Geldes zu veranschaulichen.
Haben Sie ein offenes Ohr für Ihr Kind, damit es bei Fragen auf Sie zukommt.
Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Sparplan auf und verschaffen Sie sich regelmäßig einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben.
Informieren Sie sich vor der Erstellung eines Kontos ausreichend über die Konditionen und wählen Sie Konten, die nicht ins Minus gehen können – Schulden sind auch bei Jugendlichen ein ernstes Problem!
Erstellen Sie mit Ihrem Kind eine Wunschliste, um es zum Sparen zu animieren.
Sichern Sie alle Passwörter und Zugänge Ihres Kindes.
Bei Auslandsaufenthalten gilt: Das Kind sollte sowohl Bargeld als auch eine Karte dabeihaben, mit der im Ausland kontaktlos gezahlt werden kann.
Kostenpflichtige Apps und Abonnements der Kinder sollten regelmäßig geprüft werden.
Kinder sollten gelobt werden, wenn sie ihre Ausgaben gut einteilen und sparen – positive Rückmeldung stärkt den Lerneffekt!
Wichtig: Man selbst muss als positives Vorbild auftreten!
Es gibt viele Ansätze dieses Thema mit den Kindern bzw. Jugendlichen in der Jugendgruppe zu besprechen.
Bei der Verbraucherbildung gibt es für Schulen Unterrichtsmaterial zur finanziellen Bildung.
Diese bieten umfangreiche Möglichkeiten um in das Thema Finanzen einzusteigen.
Geld heute / früher: Tauschhandel
Budgetplanung / Taschengeld einteilen
Geld leihen / Schulden machen
Gute Schulden / schlechte Schulden
Aktions- und Spielideen: z.B. einen Gegenstand verkaufen/anpreisen
u.v.m.
Für die Schulstunde oder auch für die Jugendgruppe ließen sich daraus mehrere Einheiten durchführen.
Wer es sich einfach machen will, kann mit einigen Fragen versuchen in ein Gespräch mit den Jugendlichen einzusteigen.
Wieviel Taschengeld steht Dir zur Verfügung?
Bleibt am Monatsende noch davon was übrig?
Bezahlen Dir Deine Eltern alles, oder musst Du selbst auf was sparen, was Dein monatliches Budget übersteigt?
Hast Du Dir schon mal Geld geliehen? Wofür hast Du Dir Geld geliehen?
Hast Du ein Budgetplan?
Hast Du ein „Haushaltsbuch“?
Hast Du einen Sparplan? Ist „sparen“ überhaupt ein Thema für Dich?
Wie kommt es zu Schulden? Was können die Gründe hierfür sein? Wie gerät man in eine Schuldenfalle? Vielen ist das ja gar nicht klar, dass zunächst ein kleiner Schuldenbetrag sich mit der Zeit zu einem immer größeren Schuldenberg entwickeln kann. Was sind die Gründe für Schulden? Auch da können die Kids sicherlich Ideen beitragen: man will ja auch alles haben, was andere haben. Oder man fällt auf die Masche „buy now – pay later“ herein und verliert dann selbst den Überblick über seine Finanzen.
Was für eine Rolle spielt die Werbung?
Bist Du der Meinung, dass Du genügend (Finanz)Wissen besitzt?
Welche Finanzbegriffe kennst Du?
Also: es gibt viele Einstiege in das Thema. Entweder mit ein paar Fragen, oder aber mit umfangreich, ausgearbeitetem Material für zahlreiche Schulstunden kannst Du das Thema angehen.
Wichtig ist einfach, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig sensibilisiert werden mit Geld und Finanzen umgehen zu lernen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man viel oder wenig Geld (Taschengeld, Einkommen, Gehalt) zur Verfügung hat. Man kann nur das ausgeben, was man zur Verfügung hat. Man kann nur so viel Schulden machen, die man dann auch beherrscht wieder zu tilgen. Diese Logik bzw. Grundvoraussetzungen beherrschen viele nicht. Da sind die Jugendlichen allerdings nicht allein.
Juni 2026
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