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Begrüßungsrituale in Zeiten des Coronavirus

Hände schütteln ist bei der Gefahr einer Übertragung von Viren eher unangebracht, das hat sich inzwischen herumgesprochen und darum wird nach anderen, berührungslosen Begrüßungsformen gesucht.

Etwas seltsam mutet es an, wenn sich Erwachsene Menschen gegenseitig mit dem Ellenbogen anstupsen, wie es aktuell in den Medien zu beobachten ist. Genauso genommen ist dies eigentlich eine eher aggressive Form der Begrüßung, es wird immerhin nicht umsonst von der Ellenbogengesellschaft gesprochen. Aber auch der traditionelle Handschlag beruht keineswegs auf Frieden und Verständigung. Früher gaben sich Kriegsherren die rechte Hand, weil dies die Waffenhand war und sich so keine Waffe in ihr befinden konnte. Linkshänder waren in dem Moment im Vorteil.

Die Asiaten beweisen in dieser Beziehung weit mehr Stil und auch Vorsicht.

In Japan etwa verbeugen sich die Menschen zur Begrüßung voreinander, wobei es sehr feine Abstufungen gibt, die sich aus der jeweiligen Hierarchie ergeben. Das wiederum ist in Europa aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes verpönt. Aber warum nicht einfach nur eine leichte Verbeugung ohne jede Berührung. Wer seinem Gegenüber unbedingt gefallen will oder Respekt bezeugen möchte, verbeugt sich eben etwas tiefer.

Hand hoch zum Gruße

Der saloppe Gruß mit der erhobenen offenen Hand, die Handfläche nach außen gekehrt, ist schon lange Brauch unter Freunden in Europa oder den USA. Das Problem ist nur, das diese Geste in strenger, abgehackter Form auch unter Nazis im Dritten Reich gebräuchlich war. Für offizielle Anlässe also weniger geeignet.

Den Hut zum Gruße heben

Noch vor Hundert Jahren gehörte der Hut bei der Frau wie beim Mann zur Standard-Kleiderausstattung und den Hut zur Begrüßung leicht anzuheben, war eine Selbstverständlichkeit, zumindest beim Mann. Heute fehlt es dazu einfach an Hüten.

Mit zwei Fingern an die Stirn tippen

Es ist eigentlich abgeleitet vom militärischen Gruß, bei dem die gestreckte rechte Hand an den Rand der Kappe bei rechtwinklig angelegtem Ellenbogen geführt wird. In der lockeren Form sind es nur der gestreckte Zeige- und Mittelfinger, mit denen an die Schläfe getippt wird. Das kann zumindest nicht mit der Geste des Vogelzeigens verwechselt werden. Wenn nun eine Wahl zu treffen wäre, besitzt die leichte Verbeugung voreinander den wohl höchsten Nimbus einer ehernvollen Begrüßung bei besonderen Anlässen.

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