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Fahrtbericht: Mit dem Fahrrad 1000km in die Normandie

Vorwort: Eine Reise in eine andere Zeit

Wenn wir heute an eine Reise denken, packen wir das Smartphone ein. Navi, Buchungs-Apps, Übersetzer und die permanente Erreichbarkeit der Liebsten daheim sind selbstverständlich. Doch im Juli 1981 war eine Fahrradtour in die Normandie ein echtes, unvorhersehbares Abenteuer.

Damals gab es keine Handys und kein GPS. Wer den Anschluss verlor, musste improvisieren. Die einzige Verbindung zur Heimat waren gelbe Telefonzellen, Münzgeld und die Eltern zu Hause, die zur festnetzbasierte Einsatzzentrale umfunktioniert wurden. Ohne digitale Ablenkung waren wir ganz im Hier und Jetzt – angewiesen auf unseren Orientierungssinn, den Zusammenhalt der Gruppe und eine gehörige Portion blindes Vertrauen.

Die folgenden Seiten erzählen die Geschichte von zwölf Jugendlichen, die sich aufmachten, um 1.000 Kilometer im Sattel zu bezwingen. Es ist ein Bericht voller Pannen, Missverständnisse und unvergesslicher Momente, der zeigt, wie viel Freiheit (und Chaos!) möglich war, als die Welt noch nicht vernetzt war.

Viel Spaß beim Mitreisen – die Bilder erwecken die Erinnerungen von 1981 wieder zum Leben!

Und wie man feststellen kann: die Fahrradtour mit der Jugendgruppe fand vor über 45 Jahren statt. Was damals möglich war, ob das auch heute noch machbar ist? Was sich geändert hat, wird gegen Ende des Berichts gegenübergestellt. Vielleicht ist dieser Bericht Inspiration.

Freitag, 10. Juli 1981

Alle zwölf Fahrer trafen sich um 19:00 Uhr im Vereinsheim. Wir besprachen das Gepäck, die Route und den Grenzübertritt – wobei Letzterer wohl nicht von jedem ganz lückenlos verstanden wurde. Gegen 21:00 Uhr versuchten wir schließlich, etwas Schlaf zu finden.

Samstag, 11. Juli 1981

Der Wecker klingelte bereits um 4:30 Uhr in der morgendlichen Dunkelheit. Nachdem wir die Schlafsäcke auf den Fahrrädern verstaut und alles noch einmal durchgecheckt hatten, fuhren wir gegen 5:00 Uhr zu Armins Eltern, um dort kurz zu frühstücken. Dann ging es endlich los!

Im morgendlichen Nebel und Tau radelten wir über Malmsheim ins Würmtal in Richtung Pforzheim, das wir um 7:15 Uhr erreichten. Doch irgendwo zwischen Pforzheim und Karlsruhe passierte es: Obwohl wir nur etwa 150 Meter auseinanderlagen, verloren wir uns aus den Augen. Ein Missverständnis und eine Bergkuppe direkt nach einer Abzweigung wurden uns zum Verhängnis. Die Gruppe spaltete sich unfreiwillig in eine Fünfer- und eine Siebener-Gruppe. Was wir in den folgenden Stunden alles dachten, unternahmen und hofften, um uns wiederzufinden, lässt sich kaum in Worte fassen.


Irgendwo im Nordschwarzwald zwischen Pforzheim und Karlsruhe gingen 5 Teilnehmer verloren. Noch sind über 900km bis Cherbourg zurückzulegen. Hatten die anderen bereits die Nase voll und sind umgekehrt?
©: www.praxis-jugendarbeit.de

Die Gruppe um Hans fuhr schließlich bis zur Grenze nach Wissembourg (Weißenburg). Unterwegs benachrichtigten wir telefonisch die Grenzstation in Lauterbourg mit der Bitte, sich sofort zu melden, falls die andere Gruppe dort durchkäme. Als wir um 12:00 Uhr in Wissembourg ankamen, hatten wir bereits mehr als 120 Kilometer in den Knochen. Wir ließen die Räder an der Grenze zurück, und Hans trampte nach Karlsruhe in der Hoffnung, die anderen unterwegs zu entdecken.

Zurück an der Grenze kam tatsächlich ein Anruf aus Lauterbourg: Eine Fahrradgruppe sei vor Kurzem in Richtung Seltz vorbeigefahren! Ralf und Hans schwangen sich sofort auf die Sättel und fuhren mehrere Kilometer hinterher – vergeblich. Später stellte sich heraus, dass wir uns auf derselben Straße um nur eine einzige Stunde verpasst hatten. Es blieb uns nichts anderes übrig, als an der Grenze zu übernachten und den nächsten Tag abzuwarten. Die Grenzbeamten waren glücklicherweise sehr verständnisvoll und boten uns einen überdachten Schlafplatz an.

Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Die andere Gruppe war am selben Tag noch bis nach Bitche (Bitsch)durchgezogen. Sie hatte in 17 Stunden rund 200 Kilometer zurückgelegt – inklusive mehrerer Stunden Warten und Hoffen. Die Jungs waren fest entschlossen, zur Not auch allein bis nach Cherbourg weiterzufahren.

Sonntag, 12. Juli 1981


An der Grenzstation durfte die Gruppe direkt gegenüber den Toiletten
sich unter ein Vordach legen. Noch etwas verschlafen krochen wir aus
den Schlafsäcken.
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Wir wurden unsanft von einer verdutzten Reisegruppe geweckt. Wir lagen nämlich ausgerechnet direkt vor dem Eingang zu den Toiletten. Der Busfahrer bekam den Mund vor Staunen gar nicht mehr zu – so ungewöhnlich war das Bild, das wir abgaben.

Hans telefonierte daraufhin mit seinen Eltern, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Da sich bis dahin keiner der Jungs (Dirk, Helmut, Harald, Dieter und Armin) zu Hause gemeldet hatte, mussten wir davon ausgehen, dass die Gruppe weitergefahren war. Also beschlossen auch wir, die Fahrt fortzusetzen – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweisen sollte.

Über die Vogesen ging es über Bitche weiter nach Saint-Avold. Nach mehreren Telefonaten im Laufe des Tages verdichtete sich die Gewissheit, dass die andere Gruppe vor uns lag. In Bitche hatten uns nur sechs Stunden voneinander getrennt. Wir hatten also mächtig aufgeholt! Die Nacht verbrachten wir in der Nähe eines Kriegsdenkmal bei Saint-Avold.


Etwas durchnässt und fröstelnd packte die Gruppe ihre Satteltaschen
für die Weiterfahrt.
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Als es anfing zu regnen, war das Ergebnis bitter: völlig durchnässte Kleidung und nasse Schlafsäcke. Ironie des Schicksals: Die Gruppe um Dirk und Helmut übernachtete nur zwei Kilometer entfernt auf einem Bauernhof.

Montag, 13. Juli 1981

Vom Regen geweckt, fuhren wir durchnässt bei nasskalter, nebliger Luft in den nächsten Ort. Dort stürmten wir erst einmal den Bäcker, um ausgiebig zu frühstücken. Wir saßen gerade in einer Bushaltestelle und wollten aufbrechen, als plötzlich vier Radfahrer an uns vorbeifahren wollten: Es waren vier von unseren Jungs! Was für ein unglaubliches Glück – die Stecknadel im Heuhaufen war gefunden.


Bushaltestellen sind praktisch um sich unterzustellen, sich auszuruhen oder um zu vespern.
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Doch einer fehlte immer noch: Harald. Er war in Bitche verloren gegangen. Harald hatte dort noch gemütlich zu Ende frühstücken wollen, während die anderen bereits losmussten. Was genau sonst noch eine Rolle spielte, lässt sich nur vermuten. Jedenfalls verlor er den Anschluss und musste die Reise allein fortsetzen. Hans war dennoch erleichtert, zumindest wieder zehn Fahrer beisammen zu haben. Wir informierten Haralds Eltern über sein Verschwinden und dass er sich nun allein auf den Weg nach Cherbourg machte.


Ach nur noch 30 Kilometer bis Paris? Schön wäre es... Bis hier wurden ungefähr bereits über 300 Kilometer zurückgelegt. Aber immer noch fehlte ein Teilnehmer,
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Bis spät in die Nacht wurde gefahren.
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Es war bereits schon sehr dunkel und die Gruppe immer noch auf der Piste. Wo wird der nächste Schlafplatz kommen? Wie lange kann die Gruppe noch fahren?
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An diesem Tag fuhren wir bis etwa 23:00 Uhr. Peter bekam zunehmend Probleme mit seinem Tretlager. Schließlich campierten wir mitten zwischen einer Schnellstraße und der Autobahn (Das müsste die Stelle gewesen sein, heute befindet sich da ein Parkplatz.). Wie wir später rekonstruieren konnten, musste Harald in genau dieser Nacht an unserem Lager vorbeigefahren sein.

Dienstag, 14. Juli 1981

Peter zerlegte sein Fahrrad, und das bittere Urteil stand schnell fest: Das Tretlager seines Dreigangrads war völlig zerstört. Da in Frankreich ausgerechnet der Nationalfeiertag gefeiert wurde, hatten alle Geschäfte geschlossen. Uns blieb nichts anderes übrig, als einen unfreiwilligen Ruhetag zwischen den beiden Straßen einzulegen. Im Nachhinein war das eine gute Gelegenheit, uns von den Strapazen der letzten drei Tage und den rund 400 zurückgelegten Kilometern zu erholen.


Zwischen Bundesstrasse und Autobahn schlug die Gruppe im hohen Gras und Gestrüpp ihre Ponchozelte auf. 2 Nächte wurde hier notgedrungen gecampt.
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Das Tretlager war hinüber, da war nichts mehr zu retten. Im Hintergrund die Autobahn nach Paris.
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Mittwoch, 15. Juli 1981

Im etwa fünf Kilometer entfernten Sainte-Menehould klapperten wir sämtliche Fahrradläden ab. Doch kein einziges Geschäft hatte ein passendes Ersatzteil für Peters Rad. Für ihn war die Reise hier leider zu Ende – ihm blieb nur die Rückreise mit dem Zug.

Nachdem alles geregelt war, fuhr der Rest der Truppe weiter. Das altbekannte Spiel ging von vorn los: fahren, warten, Pause machen, gegen den Wind ankämpfen, essen und trinken. Um die Gruppe zusammenzuhalten, fuhren die langsamsten Fahrer voran, während die schnelleren mit bis zu 45 Minuten Abstand hinterherfolgten. Ein fester Treffpunkt wurde vorab vereinbart. Uns noch einmal zu verlieren, war auf dieser Strecke fast unmöglich: Wir befanden uns auf einer großen Nationalstraße – kerzengerade, gut beschildert und ohne nennenswerte Abzweigungen. Solch gut ausgebaute Straßen hatten wir im Schwarzwald und in den Vogesen schmerzlich vermisst.


Wieder auf der Piste. Bei langen Anstiegen wurde bergauf geschoben.
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Eine kleine Pause.
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Und schon geht es weiter. Die großen Straßen haben einen riesen Vorteil: auf dem Standstreifen fuhr es sich bequem und sicher. Und solange es nicht verboten war, fuhren wir diese Straßen.
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Für den Notfall vereinbarten wir nun eine Sicherheitsmaßnahme, die wir vor der Abreise komplett versäumt hatten: Wer verloren ging oder sich verspätete, musste bei Hans’ Eltern zu Hause anrufen. Vorher hatte einfach niemand mit so einem Chaos gerechnet. Wir waren naiv davon ausgegangen, dass man sich im schlimmsten Fall einfach am nächsten Ortseingang wiedertreffen oder eben wie selbstverständlich daheim anrufen würde.

So fuhren wir weiter, immer noch mit der Ungewissheit, wo Harald steckte. Inzwischen hatten seine Eltern bereits eine internationale Suchmeldung über die Polizei veranlasst. Auch wir suchten eine Polizeidienststelle auf, um nachzufragen, ob man Harald gesehen hatte. Ein freundlicher Beamter händigte uns einen Zettel mit allen relevanten Daten aus, die andere Polizeistationen wissen wollten – eine riesige Hilfe, da unser Französisch für den Behördenfunk absolut nicht ausreichte.


Direkt auf dem Asphalt schlafen, in irgendeiner Sackgasse in einem
Baugebiet. Wir kamen spät in der Nacht, schliefen durch die Strapazen
des Tages schnell ein und waren relativ früh wieder weg.
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Etwa zehn Kilometer vor Château-Thierry passierte das nächste Unglück: An Dirks Rad blockierte plötzlich die Kette. Ralf konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und flog samt Rad in den Graben. Dirks Fahrradgabel war nach dem Sturz so massiv verbogen, dass Vorder- und Hinterrad einen Spurunterschied von gut zehn Zentimetern aufwiesen. Entsprechend schleppend ging es weiter. In Château-Thierry schlugen wir schließlich unser Nachtlager in einer Sackgasse direkt auf dem Asphalt auf. Und trotz allem: Wir schliefen ausgezeichnet.

Donnerstag, 16. Juli 1981

Zuerst stand Logistik auf dem Plan: In einem Fahrradgeschäft kauften wir eine neue Gabel für Dirks ramponiertes Rad. Während der Reparatur nutzten wir die Zeit zum Frühstücken, gingen Kaffee trinken und schauten uns die Stadt ein wenig näher an. Um 9:00 Uhr hieß es dann endlich wieder: Ab auf die Sättel!

Und gegen 11:00 Uhr war es dann tatsächlich so weit – der absolute Höhepunkt der bisherigen Reise: Wir strampelten gerade eine Anhöhe hinauf, als wir einen Jungen entdeckten, der seelenruhig mit einem Comicheft in der Hand im Straßengraben saß. Es war Harald! Die Freude war riesengroß und die Erleichterung greifbar. Sofort informierten wir seine Eltern, dass der „Verlorene“ wieder da war.

Natürlich wollten wir als Erstes wissen, was passiert hatte. Als Harald in Bitche gemerkt hatte, dass er den Anschluss an die Fünfer-Gruppe verloren hatte, fackelte er nicht lange und entschloss sich, allein weiterzufahren. Er trat Tag und Nacht in die Pedale, besorgte sich an einer Tankstelle eine Landkarte – die ungefähre Route kannte er ja – und überholte uns klammheimlich in der Nacht auf den 13. Juli, während wir schliefen! Nur so konnte er sicher sein, dass er schneller war, als der Rest und wir irgendwann an ihm vorbeikommen mussten. Bis kurz vor Meaux war er gefahren, um dort zwei Tage lang auf uns zu warten. Nachts schlief er in einem Unterstand auf einem Campingplatz um sich frühmorgens wieder auf Lauerstellung an den Straßenrand der D603 zu setzen. Wären wir an diesem Morgen nicht vorbeigekommen, wäre er mit dem Zug weiter nach Cherbourg gefahren, um dort den nächsten zweitägigen Zwischenstopp einzulegen. Harald war unterwegs sogar bei der Polizei gewesen, doch die Beamten konnten ihm nicht helfen. Die internationale Suchmeldung war offenbar noch gar nicht bis zu ihnen durchgesickert – es ist eben ein weiter bürokratischer Weg von Sindelfingen über Wiesbaden nach Paris und von dort an die einzelnen französischen Dienststellen.

Nun ging es also wieder in voller Besetzung weiter. In Meaux machten wir Mittagspause an einem Supermarkt – genau demselben, an dem Thomas T. und Hans schon zwei Jahre zuvor, ebenfalls zur Mittagszeit, Rast gemacht hatten auf Ihrer Radtour (Stuttgart – Luxemburg – London – Paris - Stuttgart). Von Meaux aus waren es eigentlich nur noch exakt 45 Kilometer bis Paris, doch wir entschieden uns für die nördliche Umgehung der Metropole. Das bedeutete zwar ein paar Kilometer mehr, war im Endeffekt aber viel schneller. Zudem wäre es mit einer so großen Fahrradgruppe viel zu gefährlich gewesen, Paris von Ost nach West zu durchqueren. Thomas und Hans hatten dafür zwei Jahre zuvor immerhin stolze fünf Stunden gebraucht.


Jede Pause wurde für ein Nickerchen genutzt.
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Man könnte fast den Eindruck gewinnen: stehend k.o., bzw. so fertig,
dass die nächsten 400km nicht mehr zu schaffen sind.
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In Kleingruppen aufgeteilt umfuhren wir also die Hauptstadt. Als Treffpunkt hatten wir das Ortsschild von Pontoise ausgemacht. Die Gruppe um Hans kam dort als erste an, obwohl sie als letzte gestartet war. Es dauerte geschlagene drei Stunden, bis die letzte Gruppe endlich eintraf. Zwischendurch wurde mehrmals nach Deutschland telefoniert, um die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden zu halten bzw. durchzugeben, dass sich einige verfahren hatten und sich die Ankunft in Pontoise verzögern würde.

Um 21:00 Uhr setzte starker Regen ein, der ein Weiterfahren unmöglich machte. Auf der Suche nach einem trockenen Plätzchen verteilte sich die Truppe kreativ: Eine Brücke, eine Telefonzelle, ein Hauseingang und ein großer Baum dienten uns als improvisierte Nachtlager. Eine Polizeistreife entdeckte Harald und Peter in ihrer Telefonzelle und verlangte die Ausweise. Da die beiden aber entweder nicht verstanden oder schlicht nicht verstehen wollten, was die Beamten mit „Papers“ meinten, hielten sie ihnen kurzerhand ein einfaches, leeres Stück Papier hin. Nach diesem kurzen Intermezzo verließen die beiden die Telefonzelle und suchten sich einen regensicheren Hauseingang.


Unter dieser Brücke hat die eine Hälfte geschlafen, die anderen verteilten sich auf andere Plätze. Die Nacht war für alle schlecht und daher ging es sehr früh wieder weiter.
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Freitag, 17. Juli 1981

Nach einer ziemlich ungemütlichen Nacht standen wir bereits um 6:30 Uhr wieder auf den Beinen, um die Fahrt fortzusetzen. Wir steuerten die große Nationalstraße an, die von Paris westwärts über Caen direkt nach Cherbourg führt. Hinter uns lagen mittlerweile rund 650 Kilometer – vor uns noch etwa 350. Gegen 21:30 Uhr schlugen wir in Lisieux auf einer Wiese direkt neben der Straße unser Lager auf.


Eine schöne Wiese neben der Straße, bot ein besseres Nachtlager als der Tag zuvor.
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Manche schliefen wirklich tief und fest und mussten frühmorgens
geweckt werden. Vermutlich hätte man die auch nachts wegtragen
können.
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Samstag, 18. Juli 1981

Um 7:30 Uhr saßen wir wieder im Sattel, um die letzten Kilometer in Angriff zu nehmen. Die Straßen waren hier oft zweispurig ausgebaut und boten einen breiten Seitenstreifen, auf dem es sich gut rollen ließ. Ein echtes Nadelöhr wurde allerdings die Stadt Caen, die wir gegen Mittag erreichten. Wir verfuhren uns dort mehrmals im städtischen Trubel, bis wir endlich die richtige Ausfallstraße nach Bayeux fanden.


In Bayeux hatten wir eine längere Rast und etwas Sighseeing.
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In Bayeux, einer wunderschönen Stadt, legten wir eine mehrstündige Pause ein. Der berühmte „Teppich von Bayeux“ war absolut sehenswert, ebenso wie die direkt danebengelegene Kathedrale mit ihren prachtvollen, bunten Fenstern. Um 18:00 Uhr verließen wir Bayeux und steuerten endgültig Cherbourg an. Unterwegs passierten wir einen deutschen Soldatenfriedhof sowie mehrere Denkmäler aus dem Zweiten Weltkrieg.

In Valognes, nur noch knappe 20 Kilometer vom Ziel entfernt, kamen wir um 23:15 Uhr an. Rechts und links der Straße erstreckten sich große Obstgärten und eingezäunte Wiesen. Da uns kein Durchlass gewährt wurde, blieb uns nichts anderes übrig, als direkt im Straßengraben zwischen Asphalt und Zaun zu übernachten. Das erwies sich überraschenderweise als Glücksgriff: Eine so gute Nacht hatten die Wenigsten von uns auf der gesamten bisherigen Fahrt erlebt. Vielleicht lag es aber auch schlicht an der Erschöpfung, die sich nun so langsam in allen Knochen bemerkbar machte.


Kurz vor Mitternacht kamen wir hier an und nutzten den Straßengraben als Schlafplatz. Erschöpft schliefen alle sofort ein.
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Das Aufstehen am nächsten Morgen gestaltete sich als schwierig. Da es sowieso nur noch wenige Kilometer bis Cherbourg waren mussten wir nicht hetzen und konnten in den Schlafsäcken noch ein Weilchen liegen bleiben.
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Sonntag, 19. Juli 1981

Bis um 9:00 Uhr morgens lümmelten wir in unseren Schlafsäcken und sahen den vorbeirauschenden Autos und dicken Brummis hinterher. Was die Fahrer beim Anblick unseres Straßengraben-Lagers wohl gedacht haben müssen?

Um 10:30 Uhr war es dann endlich so weit: Wir passierten das Ortsschild von Cherbourg! Jeder von uns war unendlich froh und stolz, es geschafft zu haben. Wer es nicht selbst mitgemacht hat, kann vermutlich kaum nachvollziehen, was für ein überwältigendes Gefühl es war, nach dieser verhältnismäßig kurzen Zeit und 1.000 harten Kilometern im Sattel am Ziel anzukommen.


Geschafft! Die Gruppe stolz am Ortsschild von Cherbourg nach 1.000 unvergesslichen Kilometern im Sattel. Besonders stolz unser jüngster Teilnehmer mit seinen 13 Jahren, denn sein Lehrer hat ihm gesagt, dass er diese Tour nicht schaffen würde. So kann sich ein Lehrer täuschen...
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Etwa sechs Kilometer außerhalb von Cherbourg schlugen wir unsere zwei Zelte auf (Das muss ungefähr irgendwo hier gewesen sein). Dass es sich bei dem vermeintlich idyllischen Plätzchen um ein ausgewiesenes Militärgelände handelte, erfuhren wir erst wenig später durch einen höhergestellten Marineoffizier. Nach ein bisschen gutem Zureden, Erklären und inständigem Bitten drückte er jedoch beide Augen zu: Er erlaubte uns hochoffiziell, bis zum 26. Juli auf dem Gelände stehenzubleiben.


Etwa 6 Kilometer nordwestlich von Cherbourg haben wir direkt am Strand unsere Zelte aufgeschlagen. 5 Tage Faulenzen & Relaxen standen nun an.
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Montag, 20. Juli – Samstag, 25. Juli 1981

Die folgenden Tage standen ganz im Zeichen der Regeneration nach der neuntägigen Tortur. Wir genossen das süße Nichtstun in vollen Zügen: Schwimmen im Meer, Stadtbummel durch Cherbourg, faul im Sand liegen und einfach die Seele baumeln lassen. Es waren herrliche Tage voller Freiheit und Ungebundenheit.


Baden und Wasserschlachten
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Muscheln sammeln.
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Leckeres Büchsenessen auf dem Esbitkocher zubereiten.
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Offensichtlich schmeckt es...
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Geschützt hinter einem Gestrüpp standen unsere Zelte & Fahrräder.
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Badespaß
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Badespaß
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Frühstücken, Mittagessen, Abendessen am Strand, das geht auch mit Schlafsack...
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Sichtbar erholt von den Strapazen der Radtour und wieder gut lachen...
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In Erinnerung bleiben schöne Impressionen.
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Sonntag, 26. Juli 1981

Schon am Vortag hatten wir unsere Fahrräder so weit vorbereitet, dass wir morgens nur noch die Zelte abbauen und verstauen mussten. Am Bahnhof von Cherbourg angekommen, sorgte unsere Truppe bei den Bahnbeamten erst einmal für kollektives Kopfzerbrechen: Niemand wusste so recht, wie viel der Transport von elf Fahrrädern kosten sollte. Nach langem Hin und Her berechneten sie uns schließlich die Pauschale von gerade einmal 56 Francs für alle elf Räder – ein echtes Schnäppchen!

Allerdings gab es eine Bedingung: Sämtliche Satteltaschen mussten abmontiert werden. Zum Glück hatten wir Seesäcke dabei, sodass wir das gesamte lose Gepäck in rund sechs großen Säcken verstauen konnten. Als alles verladen war, setzte sich der Zug endlich in Bewegung in Richtung Paris.

In der Hauptstadt angekommen, machten wir noch einmal richtig Programm: Wir besuchten ein Kino und kehrten standesgemäß bei McDonald’s ein, um auch die letzten Francs auf den Kopf zu hauen. Um 23:30 Uhr saßen wir schließlich im legendären Orient-Express, der uns zurück in die Heimat brachte und am Montagmorgen um 7:00 Uhr pünktlich im Stuttgarter Hauptbahnhof einrollte.

Hinter uns lagen 16 unvergessliche Tage voller Abenteuer, 1.000 Kilometer auf dem Fahrrad und noch einmal genauso viele Kilometer auf den Schienen.


Umsetzung in der heutigen Jugendarbeit: Ist so eine Art von Fahrradtour heute noch möglich?

Dieser Erlebnisbericht wirft die Frage auf: Wäre so eine Tour heute überhaupt noch denkbar? Ich habe mal versucht das Damals und Heute in Punkto Jugendleiter/Verantwortliche bzw. den teilnehmenden Jugendlichen gegenüberzustellen.

Gibt es noch Jugendleiter(innen), die so etwas mitmachen?

  1. Krisenmanagement & Entscheidungsfindung

    • Damals: Ohne Handys bedeutete eine Krise (wie die Spaltung der Gruppe oder ein verlorener Fahrer) absolute Isolation. Der Jugendleiter musste vor Ort instinktiv, mutig und eigenverantwortlich entscheiden – selbst gegen die Empfehlungen der Vereinsführung aus der Heimat. Diese Autonomie stärkte die Resilienz aller Beteiligten massiv.

    • Heute: Die ständige Erreichbarkeit nimmt Leitern oft den Raum für intuitive Entscheidungen. Der Druck, bei jedem Problem sofort die Eltern oder den Vorstand zu konsultieren, schränkt den pädagogischen Handlungsspielraum ein. Angst ist eigentlich kein guter Ratgeber.

  2. Das Dilemma der Sicherheit (Aufsichtspflicht vs. Erlebnismut)

    • Damals: Jugendliche und junge Erwachsene wurden mit einem enormen Vertrauensvorschuss auf die Reise geschickt. Das Risiko wurde als Teil des Reifeprozesses akzeptiert.

    • Heute: Die Angst vor rechtlichen Konsequenzen und extrem gestiegene Anforderungen an die Aufsichtspflicht hemmen viele Jugendleiter. Die Sorge vor Haftung bei Unfällen oder Pannen führt oft dazu, dass "wilde" Abenteuer im Keim erstickt und durch durchgetaktete, risikoarme Freizeitangebote ersetzt werden. Ein heutiger Jugendleiter verbringt vor der Tour Wochen mit Einverständniserklärungen, Notfallkonzepten, Allergielisten und Versicherungsfragen. Das nimmt der Sache im Vorfeld die Romantik, sichert den Leiter aber rechtlich ab. Im klassischen Dorfsportverein oder der ungebundenen Jugendarbeit wird so etwas aus Angst vor der Haftung kaum noch angeboten. Wer es heute wagt, sind meist spezialisierte erlebnispädagogische Anbieter, Pfadfinderbünde oder kirchliche Jugendverbände, die dafür extrem geschultes – oftmals hauptamtlich tätiges - Personal haben.

  3. Logistik: Von der Nationalstraße zum Radwegenetz

    • Damals: Die Route verlief mangels Alternativen auf stark befahrenen französischen Nationalstraßen. Es gab keine digitalen Karten, Navigation lief über Tankstellen-Faltpläne. Das verlangte maximale Konzentration und Verkehrskompetenz.

    • Heute: Infrastrukturell ist es viel einfacher geworden. Es gibt hervorragend ausgebaute, sichere Radwegenetze (wie die Vélomaritime in der Normandie) weitab vom Schwerlastverkehr. GPS-Navigation minimiert das Risiko, sich dramatisch zu verlieren. Man nutzt die modernen Radwege, hat ein GPS-Tracking, damit die Leitung immer weiß, wo die Kleingruppen sind, und die Eltern bekommen einmal am Abend eine „Alles-Gut-Nachricht“ in eine WhatsApp-Gruppe, damit zu Hause Ruhe herrscht. Das „wilde“ Element von damals ist fast komplett verschwunden.

  4. Die "Helikopter-Eltern" und der Verlust der Langeweile

    • Damals: Eltern mussten "loslassen" und darauf vertrauen, dass keine Nachricht eine gute Nachricht ist. Die Jugendlichen lernten im Straßengraben oder beim stundenlangen Warten am Ortsschild echte Frustrationstoleranz und den Umgang mit Ungewissheit.

    • Heute: Durch das Smartphone sind Eltern virtuell immer mit im Zelt. Jedes Heimweh, jeder platte Reifen wird sofort live nach Hause gefunkt. Das nimmt Jugendlichen die Chance, eine Krise innerhalb der Gruppe selbstständig durchzustehen und daran zu wachsen.

Gibt es noch Jugendliche, die so etwas mitmachen?

  • Die Sehnsucht nach dem „Echten“: Viele Jugendliche verbringen heute so viel Zeit in virtuellen Welten (Social Media, Gaming), dass bei einer Minderheit eine enorme Sehnsucht nach dem genauen Gegenteil entsteht. Man nennt das heute oft „Digital Detox“ oder „Mikroabenteuer“.

  • Die Herausforderung suchen: Jugendliche wollen nach wie vor ihre Grenzen austesten. Wenn sie merken, dass sie 100 Kilometer aus eigener Kraft geschafft haben, löst das denselben Stolz aus wie 1980/1981.

  • Der Komfort-Schock: Der Einstieg ist heute schwerer. Die Frustrationstoleranz ist durch die sofortige Verfügbarkeit von allem (Stichwort Smartphone) oft niedriger. Ein nasser Schlafsack oder drei Stunden Warten ohne Bildschirm wird heute von vielen als echte Krise erlebt – was den pädagogischen Effekt am Ende sogar noch verstärken würde.

Fazit: Was bleibt nach 1.000 Kilometern? Und: Würde ich das heute wieder wagen?

Aus heutiger Sicht grenzt es fast an ein Wunder, dass wir am Ende alle wohlbehalten, mit elf intakten (oder reparierten) Fahrrädern und einem Nachzügler im Orient-Express wieder in Stuttgart eingerollt sind.

Die Logistik von damals würde heute vermutlich jedem Reiseveranstalter graue Haare beschweren: Eine internationale Suchmeldung der Polizei wegen eines verlorenen Fahrers, der währenddessen seelenruhig Comichefte im Straßengraben liest; Übernachtungen vor Bahnhofstoiletten und auf Truppenübungsplätzen der Marine; und ein komplett zerstörtes Tretlager pünktlich zum französischen Nationalfeiertag.

Doch genau diese Komplikationen, die durch die fehlende Mobilkommunikation entstanden, machten die Tour zu dem, was sie bis heute ist: ein unvergessliches Abenteuer unseres Lebens. Wir haben gelernt, Probleme ohne Google zu lösen, mit Händen und Füßen (und leeren Papieren) zu kommunizieren und uns durch nasskalte Vogesen-Nächte zu kämpfen.

Was bleibt, sind 1.000 Kilometer in den Beinen, der Stolz, es geschafft zu haben, und Erinnerungen, die auch Jahrzehnte später – beim Betrachten dieser alten Fotos – kein bisschen verblasst sind. Es war die pure Freiheit.

Wenn ich heute, Jahrzehnte später, auf diese Touren zurückblicke, tue ich das mit einem großen Lächeln, aber auch mit einer gehörigen Portion Respekt. Ich war damals selbst noch ein junger Erwachsener und habe Entscheidungen getroffen, die Mut erforderten. Als wir uns auf der Nationalstraße verloren und die Vereinsverantwortlichen aus der Heimat per Telefonzelle empfahlen, wir sollten die Tour abbrechen und umkehren, habe ich mich bewusst dagegen entschieden. Wir sind weitergefahren – und es war die richtige Entscheidung. Wir sind an dieser Krise gewachsen.

Heute frage ich mich oft: Gäbe es überhaupt noch Jugendliche, die sich auf so ein Abenteuer einlassen? Und gäbe es noch Jugendleiter, die so etwas wagen?

Die Welt der Jugendarbeit hat sich radikal verändert. Die Eltern sind spürbar ängstlicher geworden und die rechtlichen Hürden sowie die Bürokratie rund um die Aufsichtspflicht sind für Jugendleiter immens hoch. Wenn ich mir vorstelle, dass heute eine Gruppe Jugendlicher unbemerkt im Straßengraben übernachtet oder tagelang ohne GPS verschollen bleibt, stünden vermutlich sofort die Anwälte bereit. Das „wilde“, unvorhersehbare Element von damals ist in der modernen, durchgetakteten Welt fast unmöglich geworden.

Und dennoch bin ich überzeugt: Die Sehnsucht der Jugendlichen nach echten Grenzerfahrungen, nach Kameradschaft und dem Stolz, etwas aus eigener Kraft geschafft zu haben, ist genau dieselbe wie 1980 oder 1981. Vielleicht ist sie in Zeiten von Smartphones und virtuellen Welten sogar größer denn je.

Heutige Jugendleiter haben es dank hervorragender Radwegenetze und GPS-Navigation logistisch viel einfacher als wir damals auf den Nationalstraßen. Und heute gibt es ausgewiesene (Fern)-Radwege. Mein Appell an die heutige Generation von Betreuern ist daher: Habt Mut! Ihr müsst keine 1.000 Kilometer ohne Absicherung planen. Aber gebt den Jugendlichen auch heute noch den Raum, Pannen selbst zu lösen, Verantwortung zu übernehmen und die Welt analog zu entdecken. Vertraut euren Jugendlichen etwas zu – denn genau an den Momenten, in denen es mal nicht nach Plan läuft, wächst man am meisten.

Und Jahre später habe ich erfahren, dass der ein oder andere aus der Gruppe hier die weite Welt geschnuppert hat und zum Weltreisenden geworden ist.

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