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30 Stand up Paddling Spiele - Freizeitvergnügen im Wasser

Was ist Stand up Paddling?

Stand up Paddling (SUP)
Stand-up Paddling (SUP)
©: www.praxis-jugendarbeit.de

Wie es der Name bereits verrät, sitzt man beim Stand-Up Paddling nicht, sondern wird im Stehen gerudert. Somit lässt sich diese Sportart bei nahezu jedem Wetter ausüben - schließlich bedarf es dazu keiner Wellen oder starken Windes. Auch wird sie deutlich schneller gelernt als Surfen und sogar Anfänger können gleich los paddeln. Die Technik muss man dabei jedoch schon beherrschen und ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben.

Im Wasser kniet man zuerst auf dem Board und benützt das Paddel zum Balancieren, während man aufsteht. Der beste Standpunkt ist etwa in der Mitte des Bretts, beim Wenden dagegen geht man ein, zwei Schritte zurück. Übrigens wird nicht nach jedem Ruderschlag, hingegen erst nach 5 – 7 die Seite gewechselt. Das Board fährt nämlich auch so noch geradeaus. Wichtig ist außerdem, in fließenden, gleichmäßigen Bewegungen zu paddeln.


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Stand up Paddling als Freizeitprogrammpunkt in der Jugendarbeit

Bei einer Ferienfreizeit an einem See, am Meer oder einen ruhigen Fluss bietet sich das Stand-up Paddling als ein Programmpunkt sehr gut an. SUP-Boards kann man sicherlich in der Nähe mieten, oder man legt sich als Verein einige Boards zu. So können immer kleine Gruppen Stand-up Paddling Touren unternehmen.

Aber es lassen sich auch mit nur 2-3 Boards einige Spiele und Wettbewerbe durchführen, wo dann alle irgendwann einmal ihr Können an Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn zeigen können.


Aufsichtspflicht und Baderegeln beim Baden mit einer Jugendgruppe

Beim Baden mit einer Jugendgruppe im Meer, Fluß oder See, aber auch im Freibad und Hallenbad sind ein paar Baderegeln zu beachten.


20-30 Spieleideen mit dem Stand-up Paddling Board

  • Klassisch

    Stand up Paddling (SUP) Bild Nr.:55487467
    Stand up Paddling (SUP) | ©: Alexander Rochau - Fotolia

    Stehend auf dem Board wird um eine 50 Meter entfernt schwimmende Boje gepaddelt um das Board an den nächsten Kandidaten zu übergeben. Die Einzelzeit oder die Gesamtzeit der Gruppe wird hier gestoppt.

  • Liegend

    Ganz ohne Paddel nur liegend auf dem Board wird ebenfalls um eine Boje gepaddelt. Die Einzelzeit oder die Gesamtzeit der Gruppe wird auch hier gestoppt.

  • Slalom

    Anstatt nur um eine Boje zu manövrieren sind mehrere Bojen im Slalom zu nehmen. Je enger die Bojen angebracht sind, desto schwieriger wird die Aufgabe.

  • Personentransport

    Immer zwei Personen befinden sich auf dem Board. Die eine Person ganz gechillt liegend, die andere Person stehend. Auch hier kann man die Zeit stoppen, oder 2 Boards paddeln ein Rennen aus.

    Stand up Paddling (SUP)
    Stand-up Paddling (SUP): geruhsames Freizeitvergnügen, oder herausfordernde Wettspiele im Wasser mit Stand-up Paddle Boards
    ©: www.praxis-jugendarbeit.de

  • Fischerstechen

    Wie beim Fischerstechen stehend sich die Kontrahenten auf jeweils einem SUP-Board gegenüber und versuchen sich mit gepolsterten Lanzen jeweils aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wer als erster ins Wasser plumpst hat verloren. Der Sieger erhält 2 Punkte, wenn er auf dem Board bleibt, wenn er auch ins Wasser fällt dann gibt es nur einen Punkt.

  • Runterziehen

    2 Kandidaten stehen auf einem Board, reichen sich eine Hand und versuchen den anderen vom Board zu ziehen oder zu schubsen. Wer als erster ins Wasser plumpst hat verloren. Der Sieger erhält 2 Punkte, wenn er auf dem Board bleibt, wenn er nachträglich auch ins Wasser fällt dann gibt es nur einen Punkt.

  • SUP-Seilspringen

    Auf einem Board stehend versucht ein Kandidat mit einem Springseil so viele Seilsprünge wie möglich innerhalb einer Minute zu absolvieren.

  • SUP-Hindernisparcours

    Wem das einfache SUP-Wettrennen zu einfach und zu langweilig ist, der kann sich ja noch ein paar Features für zwischendurch überlegen.

    • Slalombojen, die umrundet werden müssen

    • Limbo: Eine Stange (oder ein Seil), welches ca. 1 Meter über der Wasseroberfläche hängt muss in gebückter Haltung, oder im Limbostyle (nach hinten gebeugt) untendurch durchfahren werden. Dabei können 2 Mitspieler ein Seil halten und der Kandidat muss versuchen unter dem Seil unten durchzufahren. Wer schafft die niedrigste Höhe?

    • 2 Stangen mit Querstange durchfahren, wobei die Querstange ca. 30 Zentimeter über der Wasseroberfläche angebracht wurde, also gerade so hoch, dass das Board unten durch passt, der Paddler aber über die Stange hüpfen muss um danach wieder auf dem Board zu landen.

    • Der Kandidat nimmt unterwegs 3 Bälle auf und muss diese in ein Ziel werfen

  • SUP Pontonbrücke

    3-4 SUP-Boards werden mit Hilfe von Seilen zu einer schwimmenden Brücke fixiert. Nun muss die Gruppe über diese wackelige Brücke. Das Ganze kann man als Staffellauf gestalten (also mehrmals hin- und her), oder auf Zeit stoppen, bis alle drüben sind. Wer herunterfällt muss zum Startpunkt zurück.

  • SUP Polo

    Aus dem Pferdesport ist das Spiel Polo bekannt. Mit dem SUP-Board lässt sich im Prinzip das Spiel auf das Wasser verlegen. Das Pferd ist das Board, der Poloschläger ist das Paddel. Man bildet 2 Mannschaften, die nun versuchen einen leichten Wasserball ins gegnerische Tor zu spielen.

  • Bälle hin und herwerfen

    Die Boards bilden einen Kreis, oder stehen sich mit einem Abstand von mehreren Metern gegenüber. Nun wird ein Ball dem Gegenüber zugeworfen, dieses versucht den Ball zu fangen. Wie oft kann das gelingen ohne herunterzufallen?

  • SUP-Eier-Lauf

    Wie beim bekannten Eier-Lauf muss ein Ball auf dem Paddel über eine Wasserstrecke balanciert werden. Fällt der Ball runter, dann aufnehmen und weiterfahren. Bei diesem Spiel sind zwei Personen pro Board nötig. Eine Person paddelt, die andere balanciert. Anstatt einem Paddel kann auch ein Holzkochlöffel verwendet werden. Ein normaler Löffel müsste an einer Schnur am Handgelenk angebunden sein, so dass er im Falle eines Sturzes ins Wasser nicht im See versinkt.

  • Brennball/Baseball

    Es wird ein Spielfeld mit Bojen abgesteckt. Mit einem Baseballschläger wird versucht einen zugeworfenen Ball so weit wie möglich ins Feld (See) zu schlagen. Die gegnerische Mannschaft im Feld versucht den Ball zu fangen, ein Läufer (Board-Paddler) versucht seine Strecke zu paddeln, bevor der Baseball/Brennball gefangen und in einen Ziel Korb abgelegt wurde.

  • Wassergolf

    Ein kleiner schwimmfähiger Gummiball stellt den Golfball dar. Mit einem (Mini)Golfschläger wird versucht, diesen Ball so weit wie möglich in Richtung einer Boje zu schlagen. Wieviel Schläge benötigt der Spieler bis er die Boje trifft?

  • Balltreibjagd

    Ein schwimmfähiger Ball wird mit einem Paddel vor und neben dem Board hergetrieben bis eine definierte Ziellinie erreicht wurde. Wieviel Zeit wird für diese Aufgabe benötigt?

  • Jägerball

    Wie beim Jägerball müssen die Mitspieler mit einem Ball abgeschossen werden. Ein Mitspieler wird zum Jäger ernannt. Wird ein Mitspieler getroffen, oder fällt bei dieser Aktion vom Board ins Wasser, dann ist dieser Spieler der Jäger.

  • Box-Board

    Wie beim Boxautofahren wird versucht die anderen Boards so zu rammen, so dass die darauf stehenden Mitspieler runterfallen. Das Spiel sollte man nur spielen, wenn die Boards so was aushalten. Alternative: so nah wie möglich an das andere Board ranfahren und den Paddler ins Wasser schubsen, ohne selbst ins Wasser zu fallen.

  • Huckepack

    2 Mitspieler stellen sich Huckepack auf das Board und versuchen so eine Strecke zu fahren.

  • Wetten Dass auf dem Paddling-Board

    Auch einige Challenges sind auf den SUP-Boards möglich. Ich bin mir sicher, dass euch da noch mehr Aufgaben einfallen.

    • Auf einem Bein stehen: wer schafft es am längsten?

    • Kopfstand: wer schafft es am längsten, ohne runter zu fallen?

    • Kniebeugen: wer schafft die meisten Kniebeugen auf dem Bord?

    • Liegestütz: wer schafft die meisten Liegestütz auf dem Board?

    • Kreis drehen: wer schafft die meisten Board-Kreis-Drehungen innerhalb einer bestimmten Zeit?

    • Drunter & Drüber: der Kandidat muss auf das Board klettern und auf der anderen Seite wieder unter dem Board durchtauchen, wieder auf das Board und wieder unter dem Board tauchen. Wie oft schafft der Kandidat es drüber & drunter?

    • Krabbeln: 2 Spieler stehen auf einem Board und müssen gegenseitig durch die Beine krabbeln. Wie oft schafft das Team das hin und her krabbeln?

    • Plätze tauschen: anstatt krabbeln die Seiten wechseln auf dem Borad. Wie oft schafft das Team einen Seitenwechsel in einer vorgegebenen Zeit?

    • Einer geht noch! Welche Mannschaft schafft die meisten Personen auf ein Board zu stellen? Achtung, dass Board muss das Gewicht tragen können.

    • Huckepack: Welches 2erTeam schafft es als erstes das Board zu erklimmen und sich Huckepack auf das Board zu stellen?

  • Synchron paddeln

    Wie beim Synchronschwimmen versuchen 2 Paddlingboards synchron zu paddeln, synchron Kreise zu fahren usw. Man kann sich eine Kür ausdenken. Welches Team schafft diese Challenge am schönsten?

  • Yoga Challenge

    Yogaübungen auf dem SUP-Board sind ja bei Yoga-Fans beliebt. Daraus lässt sich eine Challenge machen. Es werden Punkte für die schönste Pose vergeben, für die längste Pose. Oder einfach Yoga Spaß auf dem Board genießen.

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SUP: Gesundheits- und Trendsport

Stand up Paddling (SUP)
Stand-up Paddling (SUP)
©: www.praxis-jugendarbeit.de

Beim Stand up Paddeln handelt es sich nicht nur um einen Trendsport, der einen Riesenspaß auf dem Wasser beschert, sondern auch als äußerst gesund gilt. Und das Beste: Dieser Wassersport eignet sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Denn im Grunde kann jeder das Stand up Paddling erlernen. Die einzigen Voraussetzungen bestehen darin, dass der Freizeitsportler keine Angst vor dem Wasser hat und gut schwimmen kann. Dennoch empfiehlt es sich für die SUP-Fans, zunächst einen Anfängerkurs zu besuchen. Denn hier lernen sie die Vorfahrtsregeln auf dem Wasser ebenso wie effiziente Paddeltechniken und wichtige Sicherheitsregeln.

Wo lag der Ursprung für das Stand-up Paddling?

Seinen Ursprung hatte es wohl in Tahiti, wo Fischer seit jeher ihre Kanus stehend über den Ozean steuern. Auf Hawaii wurde diese Technik zur Fortbewegung sogar geadelt und nur dem König und einigen Auserwählten war es erlaubt, sie anzuwenden. Glücklicherweise gilt das heute nicht mehr und Stand up Paddling ist die ideale Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie.

Was bringt der Sport?

Die Sportart vereint zahlreiche Vorteile in sich. Zunächst einmal ist man an der frischen Luft und hat so Gelegenheit, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Darüber hinaus wirkt sich die körperliche Ertüchtigung positiv auf die Gesundheit aus. Zwar wird hier nicht unbedingt auf Leistung und Ausdauer trainiert, da man meist gemächlich vor sich hin paddelt. Aber auch schon das geht nach einer Weile ganz schön auf die Arme und erhöht die Fitness. Außerdem gibt es regelmäßig Wettbewerbe, bei denen es eben hauptsächlich auf Geschwindigkeit ankommt.

Mit einer der Gründe, weswegen sich das Stand up Paddling immer größerer Beliebtheit erfreut, ist daneben der Spaßfaktor, der auch ein bisschen mit dem Nervenkitzel zusammenhängt. Immerhin werden hier grobe Fehler nicht verziehen und stattdessen mit einer nassen Erfrischung quittiert.

Stand-up Paddling (SUP)
Stand up Paddling (SUP) | ©: www.praxis-jugendarbeit.de

SUP: Ein Training für Beine und Po

"Wer regelmäßig stehpaddelt, merkt relativ schnell, dass sich die Rücken- und Bauchmuskulatur verbessert", so die Fitnessexpertin Sabine Kind. Der Grund dafür: "Die Kraft zum Paddeln holt der Stand up Paddler aus der Rumpfmuskulatur sowie den vorderen und seitlichen Bauchmuskeln." Insbesondere die Beine werden trainiert, weil dieses unbewusst unter einer permanenten Spannung stehen, weil sie die Bewegungen des Brettes ausgleichen müssen. Deshalb wundern sich Anfänger, die häufig versuchen, die Kraft für das Paddeln aus den Armen zu holen, warum sie plötzlich einen Muskelkater in den Beinen verspüren.

Neben den einzelnen Muskelgruppen werden beim Stand up Paddling außerdem der Gleichgewichtssinn sowie die Koordination trainiert, bei längeren Touren auch die Ausdauer. Ein positiver Nebeneffekt: Beim Stehpaddeln handelt es sich um eine Sportart, durch welche die Gelenke geschont werden.

Stehpaddler, die an Wettkämpfen in den unterschiedlichsten Disziplinen teilnehmen profitieren darüber hinaus durch die Förderung weiterer Eigenschaften. Das technische Geschick wird vor allem durch Sprintwettbewerbe gefördert, weil die Stehpaddler ihr Board eben möglichst schnell durch das Wasser bewegen müssen. Wettbewerbe über lange Distanzen hinweg fördern hingegen in erster Linie die Ausdauer des Sportlers. Bei Wettbewerben auf Flüssen und auf dem Meer lernen die Stehpaddler fast automatisch, dass sie auf die unterschiedlichen Strömungen achten müssen.

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Sport, Spiel, Spaß & Tipps für Anfänger

Das Schwierigste für Anfänger dürfte wohl das richtige Aufstehen auf dem Board sein. Um unfallfrei aufzustehen, sollten beide Hände auf dem Deck des SUP-Boards platziert werden, wobei sich das Paddel in sicherer Entfernung befinden sollte. Anschließend macht der Stand-up Paddler einen kleinen Sprung oder klettert über eine kniende Position auf das Board. Dabei sollten beide Füße zugleich mittig auf dem Board landen. Dort stellt sich der Boarder schulterbreit auf.

Das Paddle sollte beim Start mit beiden Händen festgehalten werden. Der Grund: So bleibt der Körper in Balance. Beim Paddeln sollte das Paddel mit einer Hand am Griff und der anderen in der Schaftmitte festgehalten werden. Natürlich sollte das Paddel auch richtig herum gehalten werden - die abgeschrägte Seite des Blattes muss nach vorne zeigen.

Stand up Paddling (SUP)
Stand-up Paddling (SUP)
©: www.praxis-jugendarbeit.de

Genauso wichtig wie die richtige Paddeltechnik ist aber auch der richtige Transport des Boards. Denn die Bretter sind äußerst empfindlich. Werden die Transportgurte zu fest angezogen, können die Boards leicht beschädigt werden. Ein Gurt mit Zurrtasche sollte also erst gar nicht verwendet werden. Stattdessen lohnt es sich durchaus, sich zusammen mit dem Board auch ein geeignetes Befestigungssystem zuzulegen.

Vor allem Anfänger sollten sich über die entsprechenden Regeln unter Surfern informieren. Grundsätzlich muss ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Schwimmern, andern SUPlern oder Surfern eingehalten werden. Schon der kleinste Fehler kann dann nämlich zu einer Kettenreaktion führen, wodurch alle Beteiligten in Gefahr geraten.

Anfänger sollten das Stand up Paddeln zunächst in flachen Binnengewässern trainieren, bevor sie sich an Fließgewässer oder gar ins Meer wagen. Dort sollten selbst geübte Stand-up Paddler anfangs nur kleine Wellen mit einer Höhe von maximal einem halben Meter suchen und sich erst dann langsam steigern.

Während des Paddelns sind viele Stand-up Paddler dazu verführt, den Blick auf das Brett zu richten. Paddler, die auf den Horizont oder zumindest nach vorne über das Brett hinaus schauen, haben jedoch einen sehr viel sichereren Stand.

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SUP-Boards - Verwendungszweck

Gerade Anfänger stehen vor dem Problem, dass sie nicht wissen, für welches SUP Board sie sich entscheiden sollen. Denn es gibt nicht nur eine Vielzahl von Marken, sondern auch zahlreiche unterschiedliche Typen in verschiedenen Größen. Weil ein SUP Board doch einiges kostet, sollte sich der Interessent vorab einen Überblick über den gesamten Markt verschaffen, um die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Hierbei gelten folgende Faustregeln: Je größer das Volumen des Boards ist, umso höher ist auch der Auftrieb. Für den Boarder bedeutet ein breites und dickes Board also eine stabile und ruhige Lage im Wasser. Darüber hinaus gilt die Regel "Lange läuft", längere Boards haben also einen besseren Vortrieb als kurze. Diese Information ist vor allem für die Boarder wichtig, die sportlich ambitioniert sind oder längere Strecken absolvieren wollen.

Die verschiedenen Boards

Es sind unterschiedliche Paddle Boards erhältlich, die speziell fürs Stand-up Paddling angefertigt werden. Sie bestehen meist aus PVC und haben eine gummierte Oberfläche zwecks des sicheren Tritts. Für eine größere Traglast lassen sie sich noch aufpumpen, weswegen im Lieferumfang oft auch eine Luftpumpe enthalten ist. Unterteilt werden die Modelle ferner nach dem zulässigen Gewicht und Geschlecht – Boards für Frauen sind generell etwas kleiner. Daneben werden verschiedene Formen angeboten. Bretter, die schmaler sind, eignen sich besonders gut für Rennen, da sie schneller gleiten. Allerdings sind sie für Anfänger nicht geeignet, weil sie eben leichter umkippen.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Modelle nach dem Einsatzzweck. Mit einigen Boards kann man nämlich ebenso auf Wellen reiten oder ein Segel anbringen, während andere etwa für den Einsatz auf Flüssen optimiert sind.

Die Anschaffungskosten variieren je nach Qualität. Anfängerbretter sind bereits ab ca. 250 Euro erhältlich. Richtig gute Boards bewegen sich preislich bei über 1000 Euro, wobei die Grenzen nach oben hin relativ frei sind.

Kategorien von SUP-Boards

Darüber hinaus gibt es folgende Kategorien von SUP-Boards:

Allround Boards

Bei einem Allround Board handelt es sich um ein SUP Board für jede Gelegenheit. Dieses eignet sich insbesondere für Anfänger, weil es äußerst einfach zu fahren ist. Wer bereits Erfahrungen in dieser Wassersportart hat, wird mit einem Allround Board allerdings weniger Fahrspaß haben. Der Grund: Dieser Board-Typ hat ein großes Volumen, weshalb er schlechter im Wasser gleitet und das Vorwärtskommen anstrengender ist. Die Länge dieser Boards schwankt von 9,5 bis 11,5 Zoll.

Race Boards

Bei den Race Boards handelt es sich um eine besonders schnelle Variante des SUP-Boards. Diese sind darauf ausgelegt, dass sie bei einem geringeren Kraftaufwand besser auf dem Wasser gleiten. Deshalb gelten sie als besonders schnell und meistern auch größere Distanzen meisterhaft. Race Boards sind wesentlich schmaler, dafür aber um einiges länger als die Allround Boards. Für den Boarder bedeutet das: Er braucht ein wesentlich besseres Gleichgewichtsgefühl, um mit dem Board gut zurecht zu kommen. Der einzige Nachteil: Wegen ihrer Länge, die in der Regel bei zwölf Zoll oder mehr liegt, sind sie wesentlich weniger wendig als ein Allround Board. Diese Boards werden von Boardern gewählt, die gern an Wettkämpfen teilnehmen oder dies in der Zukunft vorhaben.

Das Wave Board

Speziell auf das Boarden im Meer ist das Wave Board ausgelegt. Diese sind so konstruiert, dass sie sich bestens auf Wellen steuern lassen. Ein Wave Board zeichnet sich durch eine relativ kurze Länge und ein geringeres Volumen aus. Des Weiteren sind sie wesentlich drehfreudiger als andere Boards. Ähnlich wie beim Wellenreiten lassen sie sich deshalb auch besser über den Kantendruck in der Welle steuern. Diese Boards sind optimal auf das Boarden auf hohen Wellen zugeschnitten. Boarder, die sich das nicht zutrauen und lieber auf kleineren Wellen surfen, sollten dagegen besser zu einem langen und voluminösen Board greifen.

Das Touring Board

Neben diesen speziellen Boards gibt es weitere Boards, die irgendwo zwischen diesen speziellen Kategorien angesiedelt sind. Diese eignen sich teilweise auch bestens verschiedene Stand up Paddling Varianten. Zahlreiche dieser Boards sind etwas länger als die reinen Allround Boards, aber etwas breiter als die Race Boards. Der Vorteil besteht darin, dass der Boarder mehr Stabilität auf dem Board genießt und besser darauf stehen kann, als es bei einem Race Board der Fall ist. Deshalb lassen sich mit diesen Boards auch längere Strecken relativ problemlos zurücklegen. Dies ist bei einem Allround Board nicht unbedingt der Fall, weil hier ein größerer Kraftaufwand erforderlich. Deshalb werden diese Zwischentypen auch als Touring Boards bezeichnet.

Das SUP Board für Familien und Kinder

Die SUP Boards für Familien und Kinder sind darauf ausgelegt, dass mehrere Personen darauf ihren Spaß beim Boarden haben können.

Yoga und Fitness SUP Board

Ein Yoga Stand up Paddle Board besitzt ein hohes Volumen bei großer Breite. Die Boarder können auf diesen Boards Yoga-Übungen durchführen, wobei eine spezielle Matte verhindert, dass sie dabei abrutschen.

Neben den genannten Typen gibt es außerdem spezielle Boards für Kinder, die sehr kurz und schmal geschnitten sind.

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Die richtige Board-Größe - Personengröße und Gewicht

Wer ein SUP Board kaufen möchte, sollte vor allem drei Faktoren in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen. Die wichtigsten Faktoren sind natürlich das fahrerische Können sowie die Frage, auf welchen Gewässern die Boards eingesetzt werden sollen. Weitere wichtige Faktoren sind darüber hinaus die Größe und das Gewicht des Boarders.

Stand up Paddling (SUP)
Stand-up Paddling (SUP)
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Warum die Größe und das Gewicht des Sportlers wichtig sind

Große Personen bringen - selbst wenn sie schlank sind - automatisch mehr Gewicht auf die Waage als kleine und schlanke Personen. Deshalb sollten diese Faktoren für den Kauf eines SUP-Boards ebenfalls berücksichtigt werden. Denn Boards, auf welchen Personen zwischen 50 und 60 Kilo dem Trendsport frönen, sind gänzlich anders gestaltet als Boards, die von Personen mit 100 Kilo oder mehr genutzt werden.

Vor allem Freizeitsportler mit einem etwas höherem Gewicht, sollten vor allem das Volumen des Boards im Auge behalten. Der Grund dafür ist simpel: Besitzen die Boards ein zu geringes Volumen, haben sie auch eine unzureichende Tragkraft. Die Folge: Das Board steht zu tief im Wasser, was wiederum die Vorwärtsbewegung erschwert. Hier gelten folgende Faustregeln:

Boarder mit einem Gewicht zwischen 55 und 80 Kilo sollten ein Board mit einem Volumen von rund 170 Litern, einer Breite zwischen 71 und 76 Zentimetern und einer Länge von 320 bis 335 Zentimetern wählen.

Für Personen mit 85 bis 100 Kilo eignen sich Boards mit einem Volumen von rund 180 Litern bestens. Sie sollten eine Breite zwischen 73 und 81 Zentimetern und eine Länge von 335 bis 350 Zentimetern haben.

Zu einem Board mit mehr als 220 Litern, einer Breite über 81 Zentimetern und einer Länge von 350 bis 365 Zentimetern sollten Boarder mit einem Gewicht von 105 - 120 Kilo greifen.

Für Sportler, die schwerer als 125 Kilo sind, eignen sich Boards mit einem Volumen von mehr als 230 Litern, einer Breite von mehr als 83 Zentimetern und einer Länge von 365 bis 380 Zentimetern.

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Das Material: Aufblasbare SUP Boards (iSUP) contra Hardboards - was sind die Vor- und Nachteile?

Bei SUP-Boards gilt grundsätzlich, dass die Leistung umso höher ist, je leichter das Board ist. Allerdings leidet unter diesem Vorteil die Widerstandsfähigkeit der Boards. Stand up Boarder haben die Wahl zwischen aufblasbaren Boards und Boards aus Polyethylen, dem Harz Epoxy sowie Karbon.

Die aufblasbaren Boards lassen sich am besten mit Gummischlauchbooten vergleichen, bieten jedoch mehr Stabilität und Möglichkeiten. Weil sie mit einem Druck von bis zu einem Bar aufgeblasen werden, besitzen sie die gleiche Steifheit wie Hardboards. Der Grund: Sie werden mit dem sogenannten Dropstrich-Verfahren hergestellt. Das bedeutet, dass die Ober- und Unterseite mit einem Nylonfaden verwoben werden. Der große Vorteil dieser Boards besteht darin, dass sie einfach zusammengerollt und in einen Rucksack gepackt werden können. Weil sie lediglich zwölf bis 15 Kilo wiegen, können die Stand up Boarder damit auch Spots an abgelegenen Orten erkunden.

Das sind die Vorteile der klassischen Hardboards

Die klassischen Hardboards sind in der Anschaffung günstiger als die aufblasbaren Modelle, zudem erspart sich der Boarder das Aufpumpen, sondern kann direkt aufs Wasser. Dort bietet ein Hardboard eine größere Stabilität, wenn das Wasser unruhig ist oder der Boarder Turns durchführen möchte. Darüber hinaus besitzt das Hardboard in der Regel eine deutlich längere Lebensdauer und kann im Freien besser gelagert werden, weil es witterungsbeständiger ist. Demgegenüber steht der Nachteil, dass der Transport und Lagerung mit einem größeren Aufwand verbunden ist.

Die Vorteile eines aufblasbaren SUP-Boards

In puncto Fahreigenschaften und Stabilität stehen die aufblasbaren Boards den Hardboards in nichts mehr nach. Zudem überzeugen sie dadurch, dass sie leicht gelagert und transportiert werden können und ihre Oberfläche angenehmer für den Boarder ist. Dem gegenüber steht der Nachteil, dass diese Boards zunächst aufgeblasen werden müssen, bevor sich der Boarder ins Wasser begeben kann, was vielen schlicht zu mühsam ist.

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Kosten

Wie viel die Stand up Boarder ausgeben müssen, hängt in erster Linie von ihren Ansprüchen ab. So lassen sich die günstigsten Boards bereits für einen Preis von rund 200 Euro erstehen. Zwischen 200 - 350 Euro bekommt der Einsteiger schon ein anständiges Set. Da sind dann Paddel, Pumpe, eventuell ein Sitz und weiteres praktisches Zubehör enthalten. Hochwertige Modelle für den anspruchsvollen Stand up Boarder erreichen hingegen Preise von mehr als 1.000 Euro. Bei Amazon lassen sich aber auch Boards finden, die über 3000 Euro kosten.

Diese Angaben sind allerdings nur die günstigsten und teuersten Angebote. Interessierte Boarder finden darüber hinaus jede Menge Angebote in Preisklassen, die zwischen diesen beiden Werten liegen. Jeder kann also das Board finden, das auch zu seinem Geldbeutel passt.

Es ist so ähnlich wie mit dem Fahrrad. Da gibt es Preise von bis - und jeder muss dann schauen, was er bereit ist auszugeben. Für den Gelegenheitsboarder wird es anfänglich sicherlich ein Einstiegsmodell werden. Wer dann Spaß am Stand-up Paddling gefunden hat, der wählt dann vielleicht auch ein teureres Modell.

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