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Alles rund um die Tischtennisplatte
Tischtennisspiele mit ein oder mehreren Tischtennisplatten
Kauftipps und weitere Informationen

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10x Tischtennis Spiele & Regeln

Tischtennis ist ein beliebtes Spiel für Kinder und Jugendliche. Der Vorteil vom Tischtennis ist, dass es sehr schnell umgesetzt werden kann, als Lückenfüller, oder gar als Turnierspiel dienen kann. Tischtennis gehört zu den klassischen Rückschlagspielen wie zum Beispiel Tennis oder Badminton. Reaktionsvermögen und Geschicklichkeit, Koordination, Raffinesse, Feinmotorik, Taktik, Körpertäuschung, Konzentration, Selbstbeherrschung und Kondition vereinen sich alle im Tischtennis. Es können genauso gut ältere gegen jüngere, Mädchen und Jungs gegeneinander spielen, was das Tischtennisspiel zu einem koedukativen Spiel par Excellenze macht.

Wenn man eine Seite der Tischtennisplatte nach oben klappt, kann es von einem Spieler alleine gespielt werden. Ansonsten das klassische Einzelspiel (2 Personen spielen gegeneinander), als Doppel (jeweils 2 spielen zusammen und stehen auf der einen Seite der Tischtennisplatte), oder mit mehreren Personen als Mäxxle oder in anderen Spiel-Varianten.

Spiele um die Tischtennisplatte  Bild: 39684036
Spiele um die Tischtennisplatte
| ©: Tomas Sereda - Fotolia

Die vielfältigen Spielformen als Einzel- oder als Mannschaftsspiel, die Möglichkeit von Regelvarianten einzusetzen oder den Aufbau der Tische zu verändern schaffen viele Möglichkeiten, die es einmal auszuprobieren gilt. Selbst die Schläger oder Bälle kann man variieren: vom Spatzenbrettle/Küchenbrettle, Holzbrett, bis zum Profischläger), Bälle: mehrere Bälle, oder einen Softball einsetzen.

Dass die verschiedenen Möglichkeiten spontan und schnell umsetzbar sind, schaffen Abwechslung im Gruppenprogramm, oder falls man wegen Regen einmal umdisponieren musste schnell ein Ersatzprogramm für die Jugendgruppe.

Im Folgenden sind verschiedene Möglichkeiten von Spielformen aufgezählt.

Spiele mit einer Tischtennisplatte

  • Tischtennis Einzel:

    Im Einzelspiel stehen sich zwei Spieler, jeder auf einer Seite des Tisches, gegenüber. Der Spieler, der Aufschlag hat, wirft den Ball hoch und schlägt ihn anschließend mit dem Schläger, so dass dieser erst auf der eigenen Spielhälfte aufkommt, dann über das Netz springt und anschließend die gegnerische Spielhälfte berührt. Auch die Kante des Tisches zählt übrigens als Spielfläche. Wenn der Ball das Netz berührt, ist dies kein Fehler, aber der Aufschlag muss wiederholt, außer der Ball fällt in das eigene Feld zurück – dann wird das als Fehler gewertet. Anschließend muss der Ball während des Ballwechsels immer direkt über das Netz in das gegnerische Spielfeld geschlagen werden. Der Ballwechsel endet, sobald einer der Spieler einen Fehler macht. Als Fehler werden folgende Situationen gewertet:

    • Der Ball wird geschlagen, bevor er auf der eigenen Tischhälfte aufgesprungen ist.

    • Der Ball springt beim Aufschlag öfter als einmal auf die eigene Spielhälfte.

    • Der Ball darf beim Aufschlag nicht für den Gegner und den Schiedsrichter verdeckt werden.

    • Der Ball wird absichtlich öfter als einmal mit dem Schläger berührt.

    • Der Ball wird nicht mit dem Schläger, sondern mit der freien Hand berührt.

    • Der Ball landet nicht direkt auf der gegnerischen Spielhälfte, sondern im Netz oder im Aus.

    Gespielt wird nach Sätzen, ein Satz ist beendet, wenn ein Spieler elf Punkte und zwei Punkte Vorsprung hat, ein Match besteht aus mehreren Sätzen. Üblicherweise ist es mit drei gewonnenen Sätzen entschieden.

    Beim Deutschen Tischtennis Bund gibt es das genaue Regelwerk.

  • Tischtennis Doppel:

    Die selben Regeln gelten auch für das Doppelspiel. Hier stehen sich auf jeder Seite zwei Spieler gegenüber, entweder im Herren-, Damen oder im Mixed-Doppel. Die einzige Besonderheit: Die Spieler eines Teams müssen während des Ballwechsels abwechselnd den gegnerischen Schlag parieren.

  • Mäxxle:

    Eine beliebte Variante für das Tischtennisspiel in größeren Gruppen mit mehr als fünf Teilnehmern ist das Mäxle, auch Rundlauf oder Ringerl genannt. Die Spieler verteilen sich gleichmäßig auf beide Seiten des Tisches. Während des Ballwechsels hat jeder Spieler nur einen Schlag, bevor er sich auf der anderen Seite des Tisches einreiht. Wer einen Fehler macht, scheidet aus.

    Die Ausscheidungsrunde dauert so lange, bis sich nur noch zwei Spieler am Tisch gegenüber stehen. Diese ermitteln in einem ausgespielten Satz den Sieger. Der Sieger erhält 2 Punkte, der Verlierer immerhin noch einen Punkt. Daraufhin kann der Rundlauf von vorne beginnen.

    Wer hat am Ende des Mäxxle-Turniers die meisten Punkte auf seinem Punktekonto?

    Dieses Spiel sorgt für Action und viel Bewegung und ist gerade bei Kindern und Jugendlichen immer wieder für Zwischendurch gut.

  • Platten mit Lücke

    Die jeweiligen Tischhälften werden mit einem Zwischenabstand von 1 Meter aufgestellt

  • Sieger bleibt am Tisch:

    2 Spieler stehen sich gegenüber und versuchen mit einem Punktevorsprung von 2 Punkten das Spiel für sich zu entscheiden. Der Sieger bleibt am Tisch und erwartet den nächsten Herausforderer. Wer kann hier die meisten Herausforderer besiegen?

Zwei Tischtennisplatten

Tischtennis   Bild: 37749441
Tischtennis
©: DS - Fotolia

  • Auf jeder Seite stehen 3 Personen und der Ball beginnt rechts, wird zum gegenüber gespielt, dieser spielt den Ball zurück an den mittleren Spieler (gegenüber), dieser spielt ebenfalls an den mittleren Spieler, dieser wiederum an den ganz linken Spiele (gegenüber), welcher ebenfalls an sein direkten gegenüberstehenden Spieler spielt.

  • Um die 2 Tischplatten stehen 12 Spieler. 4+4 und auf der Längsseite (die Seite die durch das Netz geteilt ist) jeweils 2 Spieler. Somit gibt es 6 Paare, die sich jeweils einen Ball zuspielen. Alle 6 Bälle dürfen sich dabei nicht berühren. Ein super Koordinationsspiel.

  • Eine Kombination zum 1.Spiel. Ein Ball muss im Zick-Zack-Querspiel einmal rundum gespielt werden. Ein Spiel ohne Sieger oder Verlierer, sondern um Geschick und Zusammenspiel.

Mehrere Tischtennisplatten

  • 3 Tische oder mehr stehen alle parallel nebeneinander. An jedem Tisch stehen sich Spieler gegenüber. Eine Seite beginnt und spielt auf die andere Seite. Sofort läuft der Spieler, der gerade gespielt hat an den Nachbartisch, während das Gegenüber den Ball zurückspielt um dass der nachgerückte Spieler den Ball annehmen und zurückspielen kann.

  • 3 Tischhälften stehen im 60 Grad Winkel zueinander. Ein TT-Ball wird abwechslungsweise im Dreieck gespielt.

  • 3 Tischhälften stehen hintereinander. Es sind 2 Netze vorhanden. Der Ball muss also 2x aufschlagen (also 1x mehr als sonst), bevor er zurückgespielt werden darf.

Wo kann ich Tischtennisplatten kaufen?

Es gibt viele verschiedene Tischtennisplatten. Wer sich als Jugendgruppe eine Tischtennisplatte zulegen will, der sollte eine wetterfeste Platte bevorzugen. Diese kann ggf. auch mal mit aufs Zeltlager transportiert werden, oder für ein Turnier draußen eingesetzt werden. Am bequemsten ist es, wenn man sich eine Tischtennisplatte von einem Onlinehändler wie Amazon liefern lässt.

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Die verschiedeen Arten von Tischtennisplatten

Indoor Tischtennisplatten

Tischtennis-Fans schwören auf diesen Sport, weil sie ihn während des ganzen Jahres ausüben können, sowohl im Freien als auch im Haus. Doch welche Tischtennis-Platte sie sich anschaffen hängt von einigen Faktoren ab: Unter anderem von den sportlichen Ambitionen des Spielers und davon, ob ausreichend Platz vorhanden ist.

Wer im Tischtennis mehr als ein Freizeitvergnügen sieht, ist mit einem Turniertisch bestens beraten, wie er ihn auch in seinem Verein vorfindet. Ein Tisch für Wettkämpfe muss 2,74 Meter lang und 1,525 Meter breit sein. Die Oberfläche des Tisches muss exakt 76,2 Zentimeter über dem Boden liegen. Ein Netz teilt den Tisch in zwei gleich große Hälften. Ob der Tisch den Wettkampfnormen entspricht, ist daran ersichtlich, ob er das Siegel des ITTF trägt. Damit die Platte dieses Siegel bekommt, muss ein Ball, der aus einer Höhe von 30 Zentimetern fallen gelassen wird, mindestens wieder 22 Zentimeter zurück springen.

Da eine Indoor-Tischtennisplatte aus Pressholz besteht, sollte man sie auch nur innen aufstellen. Im Freien bleicht der Belag aus und vor allem bei Feuchtigkeit verzerrt sich das Holz.

Dies gilt auch für Tischtennis-Spieler, die nur aus Spaß an der Freud spielen. Sie können aber aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Platten auswählen. Weil Platte und aktiver Spieler viel Platz brauchen, als Faustregel gilt ein Raum mit einer Länge von sechs und einer Breite von vier Metern, werden Tischtennisplatten meistens im Keller oder auf dem Speicher aufgestellt. Wer den Platz nicht dauerhaft zur Verfügung hat, kann eines der vielen Modelle wählen, bei welchem sich die Platten aufstellen lassen, die Platte kann dann relativ Platz sparend eingelagert werden. Im Freizeitbereich werden deshalb auch gern leichtere Unterbauten verwendet, während Turniertische eher stabil und massiv sind.

Eine gute Alternative für den Freizeitbereich sind außerdem Platten mit kleineren Abmessungen, die so genannten Minitische. Aktiven Tischtennisspielern ist davon allerdings eher abzuraten, weil sie sich bei jedem Match auf die andere Plattengröße umstellen müssen.

Sehr gefragt sind diese Modelle auch bei Spielern, die nicht immer einen Spielpartner zur Verfügung haben, wenn sie Lust auf ein Tischtennis-Match haben. Eine Seite der Platte lässt sich ganz einfach aufstellen, so dass sich ein Single-Match spielen lässt.

Die Preisunterschiede für unterschiedliche Platten erklären sich in erster Linie durch die qualitativ unterschiedliche Verarbeitung. Generell gilt: Holz ist die beste Lösung, auch wenn es um die Beine der Tischtennisplatte geht. Nicht umsonst stehen bei den Vereinen oft wuchtig aussehende Exemplare mit dicken Beinen, die ein Gewicht von bis zu 120 Kilo auf die Waage bringen können.. Als Faustregel lässt sich sagen: Man sollte sich auf eine stabile Tischtennisplatte setzen können, ohne Angst haben zu müssen, dass diese unter dem Gewicht zusammen bricht. Die meisten Modelle bieten dank Beinen aus Aluminium oder Leichtmetallen einen sicheren Stand. Der Kunde sollte aber darauf achten, dass auch wirklich alle Elemente des Unterbaus aus Metall bestehen. Vor allem die Scharniere und Bauelemente für Klapp-Modelle. Wer hier am falschen Ende spart nimmt ein Modell, bei dem diese wichtigen Bauteile aus Kunststoff sind. Allerdings können diese Elemente bei häufiger Beanspruchung sehr leicht verschleißen.

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Outdoor Tischtennisplatten


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Wer sich dafür entscheidet, eine Tischtennisplatte im Außenbereich aufzustellen, hat förmlich die Qual der Wahl. Denn er kann aus einer Vielzahl von Tischtennisplatten aus unterschiedlichen Materialien und Formen wählen. Das wichtigste Kriterium lautet: Stabil und wetterfest muss die Tischtennisplatte sein. Die Wahl, für welches Modell er sich entscheidet, hängt auch sehr stark davon ab, wer schließlich auf der Platte spielen soll.

Denn Tischtennisplatten, die als Freizeitangebot in Jugendherbergen oder Freibädern angeboten werden, sind ganz anderen Belastungen ausgesetzt, als es eine Platte ist, die im heimischen Garten nur von der eigenen Familie und Freunden bespielt wird. Im öffentlichen Raum wird deshalb ein besonders großes Augenmerk auf die Sicherheit für die Spieler gelegt.

Tischtennisplatten im Outdoor-Bereich werden in einer riesigen Palette angeboten. Es gibt sie aus Beton, Stein, massivem Holz. Diese Modelle, die wohl jeder aus dem Freibad kennt, sind allerdings relativ klobig. Das müssen sie aber auch sein. Schließlich vergnügen sich hier täglich oft mehrere Hundert Spieler am Tag, und das nicht nur zum Tischtennisspielen. Vor allem von Kids werden sie gern für andere Spiele, etwa als Höhle oder als Klettergerüst zweckentfremdet.


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Ein wichtiges Merkmal für Outdoor-Tischtennisplatten ist deshalb, dass sie nicht nur der Witterung standhalten, sondern eigentlich so gut wie unzerstörbar sind. Normalerweise halten die Outdoor-Platten viele Jahre und verlieren dabei nichts von ihren Spieleigenschaften.

Elegantere Modelle für den Außenbereich gibt es aus modernen Materialien. Bei der Platte handelt es sich hier oft um eine Melaminharz- oder Aluminiumverbundplatte, die sich auch für den ambitionierten Spieler im eigenen Garten lohnt. Die Spieleigenschaften unterscheiden sich nämlich im Gegensatz zu anderen Materialien nicht allzu sehr von denen auf Turniertischen. Ambitionierte Spieler haben also mit der richtigen Outdoor-Tischtennisplatte nicht nur ihr regelmäßiges Training, sondern auch mindestens ebenso viel Spaß, wie reine Freizeitsportler.


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Schließlich macht Tischtennis einfach nur Spaß. Gerade in den Sommermonaten, wenn die ganze Familie viel Zeit im Garten verbringt, ist schnell ein Partner für ein schnelles Match an der Tischtennisplatte gefunden. Auch die Nachbarschaft mit den Anwohnern von nebenan lässt sich dadurch perfekt stärken, erst recht, wenn auch der Nachbar gern zum Tischtennisschläger greift. Und so mancher Grillabend unter Freunden bekommt erst den richtigen Pfiff, wenn sich irgendwann Teams bilden, um den Barbecue-Tischtennis-Meister zu küren.

Es ist übrigens dringend davon abzuraten, eine Indoor-Tischtennisplatte für längere Zeit im Freien aufzustellen. Nicht nur der Belag verfärbt sich unschön, wenn er der direkten Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum ausgesetzt ist. Über kurz oder lang kann die Platte dann auch verschrottet werden. Indoor-Platten bestehen nämlich überwiegend aus Pressholzplatten. Sind diese großen Temperaturunterschieden oder Feuchtigkeit ausgesetzt, wellt sich das Holz, und die Platte ist irgendwann selbst für den Hobby-Tischtennisspieler irgendwann nicht mehr spielbar.

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Tischtennis Turniertische

Entscheidend dafür, ob eine Tischtennisplatte bei offiziellen Wettkämpfen eingesetzt werden darf, ist das ok des Dachverbandes, der International Table Tennis Federation. Tischtennistische, welche dieses Siegel tragen, dürfen eingesetzt werden, egal ob es sich um einen internationalen Wettkampf oder ein Turnier in einer niedrigeren Spielklasse handelt.

Ob der Tisch das begehrte Siegel trägt, ist vor allem für den aktiven Sportler interessant, der den Tisch kauft, um ungestört zu Hause jederzeit eine Trainingsmöglichkeit zu haben. Doch auch für Freizeitspieler ist das Siegel nicht zu vernachlässigen, schließlich gilt es für einen hochwertigen Standard in Qualität und Verarbeitung des verwendeten Materials.

Wer sich näher für das Thema interessiert, sollte sich vor dem Kauf einer Tischtennisplatte auf jeden Fall erst einmal auf der Homepage der International Table Tennis Federation schlau machen. Der Verband macht ja schließlich die Regeln für den Sport und die erlaubten Materialien, diese Regeln können sich natürlich jederzeit ändern.

Für den Breitensportler, der vielleicht einmal bei dem einen oder anderen Turnier antreten will, um sich mit anderen Spielern zu messen, ist das Material aber eher zweitrangig. Viel wichtiger für ihn ist, dass der Tisch von den Abmessungen her den Wettkampfregeln entspricht. Denn bei Tischtennisplatten gibt es kein einheitliches Normmaß, sie werden in unterschiedlichen Abmessungen angeboten.

Ein Tisch, der bei Wettkämpfen eingesetzt werden darf, muss 2,74 Meter lang und 1,525 Meter breit sein, außerdem muss die Oberfläche genau 76,2 Zentimeter über dem Boden liegen. Diese etwas ungewöhnlich erscheinenden Abmessungen erklären sich aus der Geschichte des Sports. Sein Ursprung liegt entweder in England oder Indien. Jedenfalls wurde Tischtennis im Großbritannien des 19. Jahrhunderts sehr populär und wurde wegen der schlechten Witterung von draußen nach drinnen verlegt. Als der Sport später weltweit populär wurde, orientierte man sich an dem Standard, den die Briten gesetzt haben. Diese geben Längenangaben beispielsweise in Fuß an. Für Mitteleuropäer ergeben sich in der Umrechnung dadurch ungewohnt krumme Werte.

Das ist noch wichtig: Das Netz teilt den Tisch in zwei gleich große Hälften auf. Insgesamt wird der Tisch in Viertel aufgeteilt, weil eine durchgehende Mittellinie den Tisch durchzieht und jede Hälfte ein weiteres Mal aufteilt. Begrenzt wird das Spielfeld zudem von den Grund- und den Seitenlinien. Die Oberfläche des Tisches muss so beschaffen sein, dass ein Ball, der aus einer Höhe von 30 Zentimetern fallen gelassen wird, muss zwischen 22 und 25 Zentimetern zurück springen. Sie muß außerdem dunkel sein und darf kein einfallendes Licht reflektieren. Dies ist der Grund dafür, dass die Tische heute entweder dunkelgrün oder blau sind, weil diese Farben diese Kriterien am besten erfüllen.

Wenn die Hersteller ein neues Modell auf den Markt bringen wollen, müssen sie für Turniertische eine Zulassung beim Deutschen Tischtennisbund beantragen. Darüber hinaus muss der Tisch den Vorschriften der DIN Norm EN 14468 entsprechen.

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Tischtennis Zubehör

Eigentlich braucht der Tischtennisspieler nur ein paar Bälle und einen Schläger und eine gescheite Tischtennisplatte, um seinem Hobby nachgehen zu können. Darüber hinaus gibt es aber noch jede Menge weiteres Zubehör, das sich in erster Linie an Spieler richten, die mit ihrem Freizeitvergnügen auch sportliche Erfolge feiern wollen. Dazu gehören unter anderem folgende Utensilien: Mit Ballrobotern wie man sie vom Baseball aus amerikanischen Fernsehserien kennt, lassen sich angaben trainieren. Für das Training von zielgenauen Schlägen sind Zielfelder auf dem Markt, mit welchen der Spieler genau nachvollziehen kann, wo der Ball gelandet ist. Speziell für unerfahrene Spieler gibt es mehrfarbige Trainingsbälle, mit welchen sich der Spin verfolgen lässt.

Tischtennis Netz

Eigentlich sieht Tischtennis ja ganz einfach aus, aber gerade Anfänger haben wegen des Reglements oft einige Schwierigkeiten, in den Spielfluss zu kommen. Schuld ist das Netz, das den Tisch in zwei Hälften aufteilt. Der Ball muss nach dem Aufschlag so geschlagen werden, dass er direkt über das Netz fliegt und auf der gegnerischen Seite landet. Hergestellt werden die Netze aus Baumwolle oder synthetischen Fasern. Befestigt wird es in einer Halterung links und rechts am Tisch. Laut Regelwerk muss das Netz 15,25 Zentimeter hoch sein. Das Netz darf sich höchstens um zehn Millimeter absenken, wenn ein Gewicht von 100 Gramm auf der Mitte des Netzes lastet.

Tischtennis Schläger

Ganz entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg des Spielers kann die Wahl des richtigen Schlägers sein. Einsteiger müssen unter Umständen mehrere Modelle ausprobieren, bis sie den richtigen für sich gefunden haben. Sie sollten sich im Fachhandel gründlich beraten lassen oder im Verein mehrere unterschiedliche Schläger ausprobieren, bevor sie sich den eigenen zulegen. Vom Belag hängt es ab, ob der Schläger eher eine offensive oder defensive Spielweise unterstützt. Wer irgendwann auch bei Turnieren antreten möchte, sollte sich allerdings von Anfang an auf einem Schläger einspielen, den er auch bei Wettkämpfen benutzen darf. Welche Beläge zugelassen sind, ist auf einer Liste des Tischtennis-Weltverbandes zu finden.


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Tischtennis Bälle

Gibt es tatsächlich Unterschiede bei den Tischtennisbällen? Für Laien sind diese kaum sichtbar, er muss sich auf die Kennzeichnung des Herstellers verlassen, der sie mit einem bis drei Sternen klassifiziert. Drei-Sterne-Bälle versprechen die höchste Qualität und sind mittlerweile als einzige für Wettkämpfe zugelassen. Alle anderen spielen nur noch im Freizeitbereich oder als Trainingsbälle eine Rolle. Der Tischtennisball besteht aus Zelluloid, ist innen hohl und wiegt 2,7 Gramm, sein Durchmesser beträgt 40 Millimeter, normalerweise sind die Bälle in einem matten weiß oder orange gefärbt. Wenn der Ball aus 30,5 Zentimetern fallen gelassen wird, muss er zwischen 24 und 26 Zentimeter hoch zurück springen.

Schutzhüllen

Der Belag ist sowohl bei der Tischtennisplatte als auch beim Schläger ein sehr sensibles Element. Gerät beispielsweise ein Kratzer in die Oberfläche, lässt sich auf der Platte nicht mehr vernünftig spielen. Wenn Platte und Schläger nicht im Einsatz sind, sollten sie deshalb mit einer Schutzhülle vor unliebsamen Überraschungen geschützt werden. Bei der Tischtennisplatte kann eine Unachtsamkeit hier sehr schnell ins Geld gehen, weil die Platte möglicherweise unbrauchbar ist. Extrem wichtig ist der richtige Schutz beim Schläger, denn hier ist der Belag möglicherweise rasch beschädigt. Die Schutzhüllen für Platte und Schläger, normalerweise aus Kunststoff, gibt es natürlich im Fachhandel oder Online-Shop.

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Kauftipps für Einsteiger

Ein paar Matches Ping Pong hat wahrscheinlich jeder schon einmal gespielt, und sei es nur als Zeitvertreib im Freibad oder ähnlichen Freizeiteinrichtungen. Wer seinen Spaß an diesem Breitensport gefunden hat und diesem Hobby in der Freizeit regelmäßig frönen möchte, sollte erst einmal im nächsten Verein Tischtennis-Luft schnuppern, bevor er viel Geld ausgibt, um sich einen Tischtennisraum einzurichten. Der Grund: Es gibt eine Vielzahl von Tischtennisplatten und dem entsprechenden Zubehör, der Laie ist da also schnell überfordert. Besser ist es also, man informiert sich gründlich, auch die Tipps von den Sportlerkollegen können Gold wert sein.

Wer zu Hause Tischtennis spielen möchte, braucht in erster Linie viel Platz. Der Tisch ist allein schon fast drei Meter lang. Auf beiden Seiten brauchen die Spieler auch noch einen vernünftigen Bewegungsradius für die ungetrübte Spielfreude. Sechs Meter in der Länge, so die Faustregel, sind unbedingt erforderlich, damit der Spieler auch seinen Spaß am Tischtennis langfristig behält. Am besten ist es natürlich, wenn die Platte dauerhaft einen festen Platz hat, beispielsweise in einem Raum im Keller oder auf dem Speicher. Wer diesen Platz nicht hat, kann aber ebenso gut eine Platte im Garten aufstellen.

Viele Hersteller bieten Modelle an, die für die Aufbewahrung Platz sparendere Modelle anbieten. Die beiden Tischhälften lassen sich nach oben verschieben, so dass die Platte auf einem vergleichsweise kleinen Raum gelagert werden kann. Eine Schutzhülle sollte aber auf jeden Fall angebracht werden. Worauf unbedingt geachtet werden muss: Der Raum, in dem gespielt und die Platte gelagert wird, darf auf keinen Fall feucht sein oder großen Temperaturunterschieden ausgesetzt sein. Indoor-Tischtennisplatten bestehen nämlich üblicherweise aus Pressholzplatten, die sich bei Feuchtigkeit leicht verziehen können.

Schon beim Kauf sollte man darauf achten, ein Modell zu wählen, das leicht zu montieren ist. In Tischtennisforen und auf den Produktseiten der Online-Shops lassen sich dazu wertvolle Tipps von anderen Käufern finden. Schließlich ist nichts ärgerlicher, als wenn man selbst die teure Tischtennisplatte ruiniert, weil man Fehler beim Aufbau macht.

Tischtennisplatten gibt es nicht nur im Fachhandel für Sportbedarf, sondern auch in zahlreichen Online-Shops. Der Fachhandel bietet zwar eine gute und kompetente Beratung vor Ort, dafür muss der Kunde allerdings meist selbst dafür sorgen, dass die sperrige Platte auch unbeschädigt bei ihm Zuhause ankommt. Im Online-Shop hat der Kunde die Gewähr, dass die neue Tischtennisplatte auch bis zur Wohnungstür geliefert wird, sollte er Transportschäden bemerken, gibt es vom Hersteller natürlich auch eine Gewährleistung. Dafür muss sich der Kunde, der im Internet bestellt, die notwendigen Informationen vor der Kaufentscheidung selbst besorgen. Aber dafür gibt es mittlerweile zahlreiche Infoseiten und Foren im Netz. Schließlich hat sich Tischtennis in der Beliebtheitsskala schon ganz weit nach vorne gearbeitet und rangiert unter den Top Ten der beliebtesten Sportarten.

Sportlich ambitionierte Spieler sollten sich außerdem regelmäßig auf den Seiten des Deutschen Tischtennisbundes oder der International Table Tennis Federation umsehen. Hier gibt es nicht nur Informationen zu den aktuellen Trends beim Material, sondern auch die aktuellen Nachrichten aus dem Tischtennis-Sport.

Hersteller / Fabrikate von Tischtennisplatten

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Cornilleau Tischtennisbedarf


Cornilleau Outdoor

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Die Arbeit mit dem Werkstoff Holz war die große Leidenschaft von Emile Cornilleau. Deshalb gründete er in Bonneuil les Eaux 1946 eine Schreinerei. In seinen kühnsten Träumen hatte sich der Firmengründer damals wahrscheinlich nicht vorstellen können, dass seine Firma eines Tages zu den ganz großen in Sachen Sport werden würde.

Denn 1969 entschied man sich in der Firma, nicht nur Möbel, sondern auch Artikel für den boomenden Breitensport Tischtennis herzustellen. Seitdem ist der Markenname Cornilleau für Insider ein Synonym für Spitzenqualität aus Frankreich.

Heute ist die Marke Cornilleau weltweit in 45 Ländern präsent. Hergestellt und vertrieben werden aber nicht nur Tischtennistische und -platten, sondern auch Schläger, Bälle und weiteres Zubehör. Als oberste Maxime gilt für die Firma, Produkte der Extraklasse, sowohl für Profis als auch Amateure, anzubieten.

Sicherheit und Komfort werden bei Cornilleau ganz groß geschrieben. So ist es für den französischen Hersteller eine Selbstverständlichkeit, dem Kunden ein Produkt anzubieten, das mit vielen nützlichen Extras ausgestattet ist. Beispielsweise finden sich bei vielen Tischtennis-Platten Fächer, in welchen Ersatzbälle abgelegt werden können. Dieses bequeme Extra ist nicht bei allen Herstellern eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus gilt die Maxime, bestmögliche Qualität zum kleinstmöglichen Preis anzubieten.

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Joola Tischtennis-Tische

Joola Outdoor
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Joola Indoorplatte

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Als Hausmarke für die Sportartikelabteilung des Kaufhauses Jooss in Landau in der Pfalz wurde die Firma Joola 1952 gegründet. Zunächst sollten Tischtennis-Tische für das Kaufhaus angefertigt werden. Aber schon zwei Jahre später wurde daraus eine eigenständige Sparte.

Weil sich der Tischtennissport in der Bevölkerung einer wachsenden Beliebtheit erfreute, ging die Hausmarke weiter auf Expansionskurs, so dass schon bald die Kapazitätsgrenzen erreicht wurden. Joola siedelte deshalb 1963 nach Godramstein um, trennte sich vom Mutterhaus und wurde eine eigenständige Firma. Auch am neuen Standort waren die Grenzen schnell erreicht, weshalb die Firma 1970 nach Siebeldingen um, wo die Produktion auch heute noch angesiedelt ist.

Inzwischen stellt Joola aber schon längst mehr als nur Tischtennis-Tische her. Das Sortiment umfasst neben Schlägern, Bällen, Belägen und Hölzern auch die entsprechende Sportbekleidung. Die Saarländer haben sich auch auf internationaler Ebene einen hervorragenden Namen gemacht. So wurden die Produkte aus dem Hause Joola bereits bei mehreren Europameisterschaften, Asian Games, Weltmeisterschaften, Paralympischen Spielen und Olympischen Spielen eingesetzt.

Zu verdanken ist diese rasante und positive Entwicklung der Firma der vorausschauenden Geschäftsführung von Karl Frey, der die Marke von Anfang an ausbaute. Schließlich übernahm Michael Bachtler die Firma 1979 und setzte den eingeschlagenen Kurs fort.

Die Basis für die Entwicklung neuer Produkte ist die Orientierung am Spitzensport. Das bedeutet: Auch Freizeitsportler bekommen für ihr Geld die bestmöglichen Produkte aus dem Hause Joola. Zur Philosphie des Unternehmens gehört daher auch, den Sport bestmöglich zu unterstützen. Gesponsert werden nicht nur europäische Klubs und verschiedene Nationalteams, sondern auch junge Talente, die vielleicht in wenigen Jahren an der Weltspitze stehen können. Zur Förderung junger Talente bietet Joola besipielsweise drei Tischtennisschulen an beliebten Urlaubsorten an.

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Kettler Tischtennisplatten

Kettler K5 Outdoor
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Seit mehr als 60 Jahren gilt die Firma Kettler als Experte in Sachen Sport und Freizeit. Das Nordrhein-Westfälischer Unternehmen gilt weltweit als einer der führenden Hersteller von Kinderartikeln, Fahrrädern, aber auch Freizeitmöbeln und Fitnessgeräten.

Gegründet wurde die Firma 1949 von Heinz Kettler in Parsit, das inzwischen mit dem Nachbarort zu Ense-Parsit zusammengeschmolzen ist. Der Freizeitvisionär baute die Firma zu einem Global Player aus, das Niederlassungen in zahlreichen Ländern hat. Als wichtigste Märkte gelten Frankreich, Australien, die USA und Kanada.

Am bekanntesten dürfte die Firma Kettler für seine Fahrräder sein. Doch weil man dem Anspruch gerecht werden will, europäischer Marktführer in Sachen Heimsport zu sein, darf eine entsprechende Produktpalette rund um den Breitensport Tischtennis natürlich nicht fehlen. Die Marke Kettler zeichnet ein großes Sortiment an Indoor- und Outdoor-Tischen aus, die je nach Modell sowohl auf die Ansprüche von Freizeitspielern und Profis ausgerichtet sind. Ein umfangreiches Zubehör-Programm rundet das Tischtennisprogramm von Kettler ab.

Erfolgreiche Produkte beizubehalten ist selbstverständlich. Nachdem der Name Kettler vor allem für hochwertige Fahrräder aus Aluminium steht, setzen die Nordrhein-Westfahlen auch bei Tischtennis-Tischen auf das Leichtmetall. Verschiedene Outdoor-Tische, die aus wetterfesten und hochwertigen Alu-Tec-Verbundplatten bestehen, finden sich in der Produktpalette. Die Indoor-Platten aus dem Hause Kettler bestehen aus Spezialholzplatten, die allerdings nicht wetterfest sind.

Dem Kunden die Produkte für eine aktive Freizeitgestaltung anzubieten gilt als oberste Maxime, die nach dem Tod des Firmengründers dessen Tochter Dr. Karin Kettler konsequent weiterführt. Zu den Markenzeichen der Firma gehört quer durch die gesamte Produktpalette sowohl anspruchsvolles Design als auch ein Höchstmaß an Bedienkomfort. Zahlreiche Auszeichnungen und Siege in diversen Tests bescheinigen, dass Kettler diesem Anspruch auch voll und ganz gerecht wird.

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Sponeta Tischtennisplatten


Sponeta Outdoor

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Der Leistungssport wurde in den Staaten des ehemaligen Ostblocks ganz groß geschrieben, Leistungssportler wurden besonders gefördert. Dass diese Förderung erfolgreich war, beweist der Tischtennis-Experte Sponeta aus Thüringen. Der Name Sponeta steht weltweit in mehr als 80 Ländern auf Tischtennis-Tischen, egal ob im Freizeitbereich, in Schulen oder im Profisport.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen im 19. Jahrhundert, als in Schlotheim, Thüringen, Netze und Seilerwaren angefertigt wurden. Die heutige Sponeta GmbH wurde schließlich 1953 gegründet und fertigte zunächst Netzgarnituren, Schläger und Bälle für den Tischtennissport an. Rund 20 Jahre später, nämlich 1971, wurden außerdem Tischtennis-Tische ins Portfolio aufgenommen.

Im Zuge der politischen Wende wurde das Unternehmen 1993 privatisiert. Sponeta entwickelte sich seitdem zu einem Technologie- und Innovationszentrum für den Tischtennissport. Die Produktionshallen verlassen pro Jahr mehr als 120.0000 Tische in mehr als 80 Modellen. Die Tische werden in acht verschiedenen Produktlinien angeboten. Diese umfassen sowohl einfache und leichte Tischmodelle für den Hobbyspieler als auch massive und schwere Tische und Platten für den Profisport.

Das Unternehmen legt großen Wert darauf, das Ohr nah am Kunden zu haben. Deshalb bieten die Tischtennis-Experten unter der Nummer 0180 5013072 eine Service-Hotline zu den Bürozeiten für alle Fragen rund um den richtigen Tischtennistisch an. Die Kunden können sich sowohl vor als auch nach dem Kauf an die Hotline wenden.

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Stiga Tischtennis-Zubehör

Seit mehr als 60 Jahren steht der Name Stiga für hochwertiges Tischtennis-Zubehör aus Schweden. Gegründet wurde die Firma 1934 von Stig Hjelmquist, der 1944 die Produktion von Tischtennsartikeln aufnahm. Schon kurz nach Produktionsbeginn begann eine Kooperation mit dem schwedischen Tischtennisverband. Die Firma förderte die Spitzenspieler und konnte sich damit selbst einen Platz im damals noch jungen Markt des Tischtennissports erobern.

Schon 1983 trennte sich die Firma, die inzwischen mit weiteren Betrieben fusioniert ist und unter dem Namen Global Garden Produkts Sportgeräte sowie Gartengeräte herstellt, von der Tischtennissparte. Diese wird seitdem von der Stiga Sports AB äußerst erfolgreich weiter betrieben. Mit Partnerschaften versorgt Stiga Tischtennisspieler in mehr als 100 Ländern mit dem erforderlichen Zubehör.

Die Inhaber sehen sich mit dem Namen Stiga höchsten Qualitätsstandards sowohl für Amateure als auch für Profis verpflichtet. Deshalb wird auch konsequent in die Forschung und Entwicklung investiert. Als Beweis für den Erfolg dieser Strategie sieht das Unternehmen den aktuellen, über zehn Jahre laufenden Vertrag mit dem schwedischen Nationalteam. Denn in Sachen Tischtennis gelten die Schweden neben den Chinesen als sportliche Großmacht.

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Sunflex

In mehr als 100 Ländern sind die Produkte der Schwabacher Firma Sunflex mittlerweile erhältlich. In den vergangenen vier Jahrzehnten haben sich die Franken dauerhaft einen Platz in der Welt des Tischtennis erobert und stellen neben Tischen für drinnen und draußen vor allem Tischtennisschläger her.

Das Angebot an Tischtennis-Tischen ist dabei relativ überschaubar. Für den Bereich Indoor gibt es ein Modell für den Hobbyspieler sowie ein Modell für den sportlich ambitionierten Spieler zur Auswahl, für den Außenbereich einen Fun-Tisch. Dafür erwartet den Kunden bei Sunflex eine große Auswahl an stylischen Schlägern und Zubehör.

Hohe Qualität zum ´kleinen Preis für den Freizeitbereich. Auch im Tischtennis denken die Verantwortlichen bei Sunflex eher an den Freizeitbereich als an den Leistungssport. Schließlich steht der Markenname in erster Linie für einen wichtigen Anbieter im Funsport-Bereich. Als Motto könnte man sagen: Sport soll in erster Linie Spaß machen.

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Butterfly: Beläge für Tischtennisschläger

Beläge für Tischtennisschläger sind die Spezialität der Marke Butterfly. Diese gehört zur Firma Tamasu Co., die 1950 vom ehemaligen japanischen Tischtennis-Nationalspieler Hikosuke Tamasu in Yanai City gegründet wurde. Im europäischen Raum vertreibt die Tochterfirma Tamasu Butterfly Europa neben Tischtennis Belägen auch sonstiges Zubehör.

Vor allem Spitzenspieler aus dem asiatischen Raum verwenden Butterfly-Zubehör und sorgen damit dafür, dass sich die Firma dauerhaft einen Platz auf dem Tischtennis-Markt erobern konnte.

Das große Bestreben des Firmengründers war es, die individuellen Techniken der einzelnen Spieler mit dem Einsatz des geeigneten Materials zu optimieren. Deshalb liegt die große Stärke von Butterfly darin ein breites Material-Angebot für den Belag von Tischtennisschlägern parat zu halten.

Der große Durchbruch der Firma kam Anfang der 60er Jahre, und 1967 gelang mit dem Belag „Silver“ schließlich ein Longseller, der bis zum heutigen Tag auf dem Markt ist. Eine neue Generation erschien schließlich ab dem Jahr 2000, als die ersten Beläge mit High Tension System entwickelt und eingesetzt wurden, acht Jahre später folgten Beläge, die auf einer Schwammtechnologie beruhen.

Damit erntete Butterfly die Früchte der Samen, die in den 80er Jahren gesät wurden. Damals öffnete nämlich in Tokio ein eigenes Trainings- und Forschungszentrum seine Pforten. Hier arbeiten seitdem Wissenschaftler eng mit Spielern und Trainern zusammen, um die nächsten Generationen der Schlägerbeläge zu entwickeln. Diesen Kurs will man auch konsequent weiter verfolgen. So wurde 2006 in Tokoraza ein neues Technik-Center eröffnet.

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Ein paar Begriffe rund um das Tischtennis

  • Einzel:

    Beim Einzelspiel steht auf jeder Seite des Tisches je ein Spieler, der sich mit dem Gegner um den Matchball duelliert.

  • Doppel:

    Beim Doppel spielt auf jeder Seite des Tisches ein Team von zwei Spielern, die den gegnerischen Schlag abwechselnd parieren.

  • Indoor:

    Als Indoor-Tische werden Tischtennis-Tische bezeichnet, die nur innerhalb von Gebäuden, etwa in einem Sportraum im Keller oder in Hallen bespielt werden können. Sie bestehen meist aus Holz und wären rasch unbrauchbar, wenn sie Wind und Wetter ausgesetzt sind.

  • ITTF:

    Die International Table Tennis Federation ist der internationale Dachverband für Tischtennis-Vereine. Er definiert nicht nur die Normen für Tische, Schläger und Bälle, sondern ist auch für das Reglement zuständig.

  • Tischtennis-Netz:

    Das Netz teilt den Tisch in zwei exakt gleich große Hälften. Beim Ballwechsel muss der Ball das Netz überqueren, bevor er auf der gegnerischen Seite aufschlägt. Das Netz muss genau 15,25 Zentimeter hoch sein. Die Spannung muss so stark sein, dass es sich höchstens um zehn Zentimeter absenkt, wenn in der Mitte ein Gewicht von 100 Gramm auf ihm lastet.

  • Outdoor Tischtennisplatten:

    Outdoor-Tische werden im Freien aufgestellt und sind für den Freizeitbereich gedacht. Sie bestehen aus robusten Materialien wie Metallen, Stein oder massivem Holz. Oft sind sie eine zusätzliche Attraktion in Freizeiteinrichtungen wie Freibädern.

  • Tischtennis-Schläger:

    Griff und eine Holzplatte in der Mitte geben dem Schläger Stabilität. Beidseitig der Platte ist der Belag aufgebracht, der dem Schläger seine Spieleigenschaften verleiht. Der Ball darf ausschließlich mit dem Schläger im Spiel gehalten werden.

  • Spielraum:

    Der Tischtennisspieler braucht viel Platz. Er muss sich vor allem bei Wettkämpfen ausreichend bewegen können, um vernünftig spielen zu können. Den Platz, den der Tisch und der Bewegungsradius der beiden Spieler ausmachen, nennt man Spielraum.

  • Trainingsgeräte:

    Verschiedene Hilfsmittel unterstützen den Spieler beim Training. Dazu gehören beispielsweise Ballroboter, die den Aufschlag simulieren und in bestimmten Intervallen Bälle auf die gegnerische Seite abfeuern. Der Spieler kann mit ihrer Hilfe die Returns trainieren.

  • Tischtennis Turniertisch:

    Ein Turniertisch wird bei sportlichen Wettkämpfen eingesetzt. Er entspricht den Normen, die von der International Table Tennis Federation festgelegt wurden. Er muss 2,74 Meter lang und 1,525 Meter breit sein, außerdem muss die Oberfläche exakt 76,2 Zentimeter über dem Boden liegen.

  • Wetterfeste Platten:

    Tischtennis-Tische, die wetterfest sind, werden im Freien eingesetzt. Sie bestehen aus Materialien, die keinen Schaden durch Witterungseinflüsse nehmen. Indoor- und Turniertische bestehen aus Holzplatten, die sich bei Feuchtigkeit verziehen.

  • Vorhand:

    Viele Tischtennis-Spieler lieben das Spiel mit der Vorhand. Der Schläger wird so gehalten, dass die Handfläche auf den Gegner weist. Der Vorteil: Der Spieler kann mit dem Arm weiter ausholen und dadurch dem Schlag mehr Kraft mitgeben.

  • Rückhand:

    Beim Rückhand-Spiel deutet der Handrücken in Richtung des Gegners. Oft sind die Tischtennis-Schläger auf der Rückhand-Seite mit einem besonderen Belag ausgestattet, der die geringere Schlagkraft und Reichweite ausgleichen soll. Oft wird die Rückhand als taktisches Element eingesetzt, um Tempo aus dem Spiel zu nehmen.

  • Aufschlag Seitenschnitt:

    Mit einem angeschnittenen Aufschlag versucht der aufschlagende Spieler, vielleicht schon beim Aufschlag einen Punkt zu machen. Um einen Seitenschnitt zu erreichen, muss sich der Tischtennisschläger beim Schlag gleichzeitig nach vorne und seitwärts bewegen. Je stärker der Ball angeschnitten wird, umso mehr wird die Flugbahn des Balles gekrümmt.

  • Aufschlag Unterschnitt:

    Mit einem Unterschnitt erhält der Ball eine Rückwärtsrotation, seine Flugbahn wird entsprechend unberechenbar. Viele Tischtennisspieler setzen den Unterschnitt beim Aufschlag ein, sehr oft kombiniert mit einem Seitenschnitt. Erreicht wird dieser Schnitt dadurch, dass sich der Schläger gleichzeitig abwärts und vorwärts bewegt.

  • Spin:

    Der Spin bezeichnet die Eigenrotation des Balles. Der Spieler erreicht den Spin, wenn er den Ball nicht voll trifft, sondern mit der Schlagfläche streift. Der Spin erschwert es dem Gegner, die Flugbahn voraus zu berechnen.

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