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Expedition – Reiseerlebnisse und Erkenntnisse

(Eine Abschlussandacht einer Freizeit unter dem Motto Expeditionen – Stationen des Lebens)

Wir haben uns während der Freizeit mit verschiedenen Stationen/Punkten einer Expedition beschäftigt. Wichtige Stationen, die vor oder während einer solchen Expedition ganz bewusst oder auch nur nebenbei eine wichtig Rolle spielen. Was bei den meisten Expeditionen schon von vorne herein klar ist, ist das Ziel; wo soll es hingehen. Gleich ob es sich dabei um einen Ort handelt, z.B. Slowenien und Kroatien, die USA oder Thailand, oder darum ein Vorhaben zu schaffen, z.B. das Abitur bestehen oder die Ausbildung gut abzuschließen. Die Dinge die wir erreichen wollen sind in der Regel recht gut „greifbar“ und wir haben eine ungefähre Vorstellung davon, was passiert, wenn wir dieses Ziel erreicht haben.

Aber wohin gehen wir weiter, wenn wir unsere selbst gesteckten Ziele erreicht haben? Eine Möglichkeit besteht darin sich ein neues Ziel zu stecken; im Betrieb übernommen zu werden und eine bestimmte Position erreichen oder ein Studium anzufangen. Eine andere Möglichkeit besteht darin wieder dahin zu gehen wo man hergekommen ist; zurück zum Ausgangsort. Und das heißt nicht unbedingt, dass man einen Schritt zurück macht, das erreichte Ziel jetzt nur ein Haken auf einer to-do-Liste ist. Zurück an den Ausgangsort zu gehen bedeutet oft nach Hause zu kommen. Und dabei nicht einfach wieder den Punkt zu erreichen, den man vor der Expedition schon hatte. Sondern nach Hause zu kommen mit Erfahrungen, mit Wissen, mit neuen Eindrücken und mit einer Bereicherung für sein Leben.

„Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen“, heißt es im Volksmund. Und nicht umsonst haben wir uns gemeinsam aufgemacht, um etwas zu erleben und um etwas zu erfahren. Natürlich wollten wir die Gegend erkunden, neue Eindrücke gewinnen und uns im Sport ausprobieren. Wir sind aber ebenso aufgebrochen um uns zu erfahren, die Gemeinschaft zu erleben und mehr über Gott zu lernen. All die schönen Dinge, die wir in den letzten zwei Wochen gemacht haben, sind uns von Gott gegeben worden, sind Geschenke von Gott, die wir einfach so annehmen dürfen. Ja, unser ganzes Leben ist ein Geschenk Gottes an uns. Die Natur, die wir hier auf der Freizeit erleben konnten, Sonne, Regen, unsere Fähigkeiten, jeder von uns ist großartig. Wenn wir uns das bewusst macht, können wir viele Dinge im Leben auf eine ganz andere, eine meiner Meinung nach sehr freudige Weise sehen. Jeden Tag eine Vielzahl von Geschenken zu bekommen. Jedes auf seine Art besonders!

Doch was sollen wir mit all den Geschenken anfangen? Müssen wir uns dafür bei Gott revanchieren, wenn er uns doch so reich beschenkt? Gott unser Vater liebt uns! Er freut sich darüber wenn wir seine Geschenke nutzen, aktiv mit ihnen umgehen. Seine Schöpfung nutzen, unsere Fähigkeiten, die jeden von uns einzigartig machen, gebrauchen, besonders die eine Fähigkeit, die jeder von uns in sich trägt, zu Lieben!!! Eine riesige Freude bereiten wir ihm wenn wir die Geschenke, die wir bekommen, nicht nur annehmen sondern auch weitergeben und dadurch auch anderen ein Geschenk Gottes machen. Wenn wir das tun, geben wir Freude weiter, können Freude vervielfachen. Und wenn wir die Geschenke Gottes, das was wir von Gott bekommen, sinnvoll nutzen, Gutes daraus machen, dann machen wir auch ein Geschenk an Gott.

Die Geschenke, sowohl die wir bekommen als auch jene die wir machen, bereichern uns nicht nur, sie verändern uns auch. Wir leben die Idee in Jesus Christus großzügig zu sein, zu Lieben und nicht unser Herz an materielle Dinge zu hängen.

Wir müssen aber auch bereit sein uns zu verändern, den Dingen in unserem Leben die Chance geben, dass sie uns verändern. Nur wenn wir selber neue Dinge ausprobieren können wir auch sagen, ob wir sie gut finden oder nicht und ob wir sie unser Leben verändern lassen wollen oder nicht. Neue Dinge können uns jeden Tag passieren, wenn wir gar nicht darauf vorbereitet sind. Sie können aber auch mit Ankündigung auf uns zukommen. In den letzten zwei Wochen war für uns alle mehr oder weniger viel Neues dabei. Einige Sachen habt ihr probiert, die ihr womöglich noch nie vorher gemacht habt, oder ihr habt einen neuen Blickwinkel auf Dinge bekommen. All die Eindrücke von den letzten zwei Wochen können wir jetzt mit nach Hause nehmen und auf unser Leben wirken lassen. Was wir dort daraus machen liegt natürlich vor allem an uns selber. Denn wenn wir zurückkommen von unserer Reise haben auch wir ein Ziel erreicht. Wir alle hatten viele und auch ganz verschiedene Ziele. Die Freizeit erfolgreich zu meistern, Herausforderungen in Angriff zu nehmen und bisher noch nicht Geschafftes zu bewältigen, uns Zeit für Gott zu nehmen, neue Leute kennen lernen oder eine schöne Zeit mit viel Spaß zu verbringen. Und wenn wir nach Hause kommen kehren wir auch wieder an den Ausgangspunkt unserer Reise zurück, aber wir haben dann einen ganzen Haufen zu erzählen. Egal ob wir nach der Freizeit gleich Zeit haben das Erlebte zu verarbeiten und uns darüber Gedanken zu machen oder ob wir gleich wieder weiter müssen, die Freizeit wird Spuren hinterlassen, die auf unser Leben wirken. Vielleicht nicht sofort aber mit Sicherheit in nächster Zeit. Und obwohl viele Möglichkeiten, die wir daheim haben, auch schon vor zwei Wochen da waren, nutzen wir sie möglicherweise jetzt erst, weil sich auf der Freizeit unsere Sicht darauf verändert hat.

So ist im Grunde auch mit Jesus. Eigentlich war er schon immer da und hat in unserem Leben gewirkt. Und er wird das auch in Zukunft weiter so machen. Das ist seine Zusicherung an uns, weil er uns liebt. Wie viel Aufmerksamkeit wir ihm aber schenken hat sich während der Freizeit möglicherweise geändert. Wie es weitergehen soll in unserem Leben mit Jesus ist die Entscheidung von jedem Einzelnen von uns.

Eine Zusendung von Philipp S., als Abschluss-Andacht auf einer Kroatienfreizeit mit Jugendlichen

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