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Kindergottesdienst Gideon

  • Begrüßung und Gebet

  • Talkshow „ Chapel Talk zu den aktuellen Kriegsgeschehnissen“

    Siehe unten

  • Impuls mit Knicklichtern „Wir ahnen nicht, was in uns steckt mit Gottes Kraft“

    Spiel: Gruppen in Stille und Dunkelheit finden
    Kids bekommen verschiedenfarbige Knicklichter auf den Rücken geklebt und müssen sich als Gruppe zusammenfinden ohne dabei zu reden

  • Spiel: „Ein Ball für…“
    alle Kinder treffen sich in der Mitte. Ein Kind hat einen Ball, und wirft diesen nach oben. dabei müssen alle Kinder versuchen so weit wie möglich wegzurennen. Beim Werfen ruft das Kind, das wirft, den Namen eines Mitspielers. Dieser darf nicht wegrennen, sondern muss den Ball so schnell wie möglich fangen, zum Anfangspunkt rennen und stopp rufen. Jetzt müssen alle anderen Kinder stehen bleiben. Das Kind mit dem Ball muss nun versuchen, einen Mitspieler abzuwerfen. Gelingt ihm dies, hat es einen Punkt. Der Mitspieler, der getroffen wurde/werden sollte, ist nun der nächste Werfer.

    Verabschiedung

    Talkshow:

    Mitspielende

    • Moderatorin: A
    • Soldat aus Gideons Reihen (Gustav): B (verkleidet in Kartoffelsack)
    • Soldat aus den midianitischen Reihen (Michael): C (verletzt, aber mit tollen Waffen)

    Grober Ablauf:

    • Begrüßung durch Moderator mit der Rahmengeschichte zu der Zeit in der wir uns befinden und ein paar Infos über Gideon.
    • Moderator holt den ersten Gast: Gustav herein und stellt kurz vor, dass er aus Gideons Reihen ist.
    • Befragung Gustav:
    Moderator: Sie sind zwar erst seit kurzem in Gideons Heer, warum haben Sie sich dazu entschlossen da mitzumachen?
    Gustav: Nun ja, also da gibt es einige Gründe…Gideon ist sehr überzeugend und Gott ist auch mit ihm.
    Moderator: Wie haben Sie das gemerkt, dass Gott mit ihm ist?
    Gustav: Ja, Gott hat ihm ja auch gesagt, dass wir in den Kampf ziehen sollen.
    Moderator: Wie hat Gott denn das gemacht?
    Gustav: Also, dass war so: …(erzählt die Geschichte von der Wolle und der Bestärkung Gottes)
    Moderator: Wow, das klingt wirklich sehr eindrücklich, wie Gott Gideon da bestärkt hat, da kann ich verstehen, dass Sie da auch mitkämpfen wollen. Kommt es öfters vor, dass Gott ihrem Volk so konkrete Anweisungen befolgt? Wie gehen Sie damit um, wenn ihr Staatsoberhaupt göttliche Anweisungen bekommt.
    Gustav:
    Moderator: Was mich und die Zuschauer besonders interessieren würde, wäre, wie es kommt, dass sie wie ein Hund trinken?
    Gustav: … (peinlich berührt)…
    Moderator: Und wie ging es ihnen, als Gideon die Mehrheit der Soldaten nach Hause schickte?
    Gustav: Soll ich ehrlich sein? Ich war von der ganzen Sache nicht mehr so überzeugt.… Aber ich kämpfe für meinen Gott. Und ich will die Ehre, welche meiner Familie zuteil ist, würdigen und auch für meine Söhne ein Vorbild sein.
    Moderator: Und wie hat sich der Kampf dann ereignet?
    Gustav: äh…
    Moderator: …Mich ereilt gerade eine wichtige Meldung, dass wir das Kriegsgeschehen kurz für eine kleine Unterbrechung aufschieben müssen, damit wir dann wieder alle gestärkt zuhören können.
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    Moderator: So, nun ist es auch schon Zeit für unseren nächsten Gast. Bitte begrüßt mit mir: Michael einen Soldaten der Gegenseite, nämlich der Midianiter. Dann können wir die Geschichte gleich aus beiden Blickwinkeln beleuchten.
    Michael kommt herein. Befragung Michael:
    Moderator: Michael, Sie waren auch live dabei bei dem Kampf, wie erging es Ihnen denn?
    Michael: Ja, das sieht man doch schon, wie ich verletzt bin. Ich werde wohl nie wieder ganz gesund werden…
    Moderator: Und wie kam es zu Ihrer Verletzung, wie hat sich das denn zugetragen?
    Michael: Also wir hatten uns in der Ebene beim Hügel More niedergelassen und unser Lager war groß. Wir hatten so viele Kamele, die konnte man gar nicht zählen und Krieger waren wir auch unzählig viele. Wir haben nur darauf gewartet, wann wir die Israeliten endlich niedermachen können. Wir waren doch viel mehr als sie und auch richtig gut ausgerüstet mit allen Waffen. Aber dann eines Nachts hatten wir schreckliche Träume: Ich träumte, dass ein Laib Gerstenbrot in unser Lager rollte und bis zu einem Zelt kam, welches es anstieß. Das Zelt fiel dann um und stürzte schließlich komplett zusammen. Mein Kamerad sagte, dass das bedeutet, dass Gideon der Anführer der Israeliten uns schlagen würde. Ich konnte das nicht so ganz glauben, weil wir doch so gut gerüstet waren, aber dann Mitten in der Nacht geschah es, dass wir auf einmal von allen Seiten her angegriffen wurden. Da war Feuer und Widderhörner wurden geblasen und dann ging alles so schnell. Es war so ein Durcheinander, die Feinde waren überall. Ich konnte noch gerade so fliehen und mein Leben retten.
    Moderator: Ja, das klingt ja nach schlimmen Ereignissen für Sie.
    Michael: Ja, das war ein herber Schlag, wie uns die Israeliten da bekämpft haben, das habe ich noch nie erlebt. Sie waren einfach übermächtig. Wir konnten nichts tun. Ich kann mir auch nicht erklären, wo sie all die Soldaten herhatten. Sonst waren das nie so viele.
    Moderator befragt nun nochmal Gustav nach seiner Sicht des Kampfes:
    Moderator: Und Gustav, wie erging es Ihnen denn im Kampf?
    Gustav: Also ich muss ein bisschen weiter ausholen. Vor dem Kampf sind nämlich noch ein paar wundersame Dinge geschehen: (Erzählt von der Musterung, dass nur 300 übrig blieben und wie Gott dann das Lager in Ihre Hand gab und sie es nur mit 300 Mann einnahmen. )
    Michael: (ruft dazwischen): Was?!!! Ihr wart nur 300??? Und wir sind vor euch geflohen? Wie ist das möglich? Hätten wir das nur früher gewusst…
    Moderator: Gustav, hatten Sie nie bedenken oder Zweifel an der Sache?
    Gustav: Es gab am Ende doch einige unter den Soldaten, die sich fragten, welchen Sinn dies alles hat. Besonders auch die fehlenden Waffen. Und warum sie diesen Tod auf sich nehmen müssten.
    Moderator: Und wie war es bei Ihnen?
    Gustav: Bei mir, hm … hm … äh… naja, sehen Sie … Jericho stürzte auch allein durch Posaunengeblase ein. Und das war bestimmt schöner, als unseres. Die konnten damals ja auch ne ganze Woche lange üben.
    Moderator: Und was für Wunden haben Sie davon getragen?
    Gustav: Wunden??!! – Wir haben nicht einmal gekämpft. Nur Musik gemacht. Falls man dies Musik nennen kann und nicht Lärm.
    Moderator: Fragen aus dem Publikum??

    Eine Zusendung von Stephanie L.

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