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Unser Leben ein Scherbenhaufen?

Oder: was Scherben anrichten können ...

Zwei verschlossene Kartons werden durchgegeben. Jede/r soll nachdenken, was darin versteckt sein könnte. Danach dürfen sich die Kinder melden und den Inhalt erraten.

Karton wird aufgemacht. Die verschiedenfarbigen und -artigen Scherben werden in die Mitte gelegt.

Ich verursache Scherben durch:

  • meinen Egoismus, der mich daran hindert, auf andere zuzugehen;
  • durch Neid, der Beziehungen verbaut;
  • durch meine spitze Zunge, die andere verletzt;
  • durch meine Intoleranz, die »Anders-Sein« ablehnt.

Scherben haben auch mir Verletzungen zugefügt:

  • weil ich von Menschen, die mir nahe standen, enttäuscht wurde;
  • weil ich Zerbrochenes in mir vergraben habe; und nicht versucht habe, damit fertig zu werden.

(Stille)
(Lied: Herr, erbarme dich)

Lesung: Jesaja 30, 12-14

Doch ich, der heilige Gott Israels, antworte ihnen: Ihr haltet es nicht für nötig, auf meine Warnungen und Befehle zu hören. Lieber verlass;t ihr euch auf Gewalt und Intrigen. 13 Doch das wird euch zum Verhängnis werden. Dann gleicht ihr einer hohen Mauer, die einen Riss bekommen hat. Er wird immer größer und tiefer, bis die Mauer plötzlich zusammenbricht. 14 Ihr werdet wie ein Tonkrug sein, der schonungslos in tausend Stücke zerschmettert wird. Keine der Scherben ist noch groß genug, um damit Glut aus der Feuerstelle zu holen oder Wasser aus dem Teich zu schöpfen.

zum Nachdenken

Oft bin ich so mit meinen eigenen Problemen beschäftigt und bedaure und bemitleide mich selber!

Ich klage Gott an und jammere ihm vor, wie schlecht es mir geht.

Dabei übersehe ich all die anderen Menschen, die vielleicht wirklich oder mehr Grund zum Klagen hätten. Lieber Gott, reiß mich heraus aus meiner Selbstbemitleidung. Gib mir Augen, das Gute und Schöne in meinem eigenen Leben zu sehen.

Ich bin sehr schlau! Habe viele Freunde, kann mir fast alles leisten, habe gute Noten in der Schule, sehe nicht schlecht aus. Ich bin fast überall ein gern gesehener Gast und könnte ganz zufrieden sein.

Aber irgendetwas stimmt nicht.

Neulich sagte mir jemand: »Du kannst Gott danken, dass es dir so gut geht! Gott danken (?), dachte ich, was hat denn der damit zu tun?

Die Frage nach Gott lässt mich nun nicht mehr los! Ich merke, dass er einen festen Platz in meinem Leben haben sollte und dass nichts selbstverständlich ist.

Ich habe mich mit meinen Eltern verkracht! Sie haben erfahren, dass ich schon wieder die Hausaufgabe in Mathe vergessen habe. Zuerst gab es einen Riesenkrach! - Jetzt reden meine Eltern nur noch das nötigste mit mir. Mein Oma meint ich soll mich entschuldigen, aber das ist gar nicht so einfach einen Fehler zuzugeben.

(Lied: Herr, gib uns deinen Frieden)

Gebet:

Gott, für dich ist nichts unmöglich.
Du kannst durch deine Kraft die dicksten Mauern sprengen!
Jede Scherbe, egal ob sie groß ist oder klein, ob sie dick ist oder dünn, ist für dich wertvoll.
Egal welche Form sie hat, du kannst alle Verletzungen und Wunden heilen. Du hast durch deinen Sohn Jesus, die Trennung zwischen dir und den Menschen überwunden, und uns deine heilende Nähe versprochen.
Darum dürfen wir dich jeden Tag um Vergebung bitten. Amen.

(Vaterunser - Dankgebet - Schlusssegen )
(Lied: »Wenn einer sagt, ich mag dich«)


(Autor: Gemeindepastoral Andreas Steinhauser (www.kj-wen.de), www.praxis-jugendarbeit.de zur Verfügung gestellt im April 2004)

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