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Gottes Wege sind wunderbar

Apostelgeschichte 18, 1-22

Inhalt

Gott geht mit uns manchmal ganz wunderbar neue Wege und es eröffnen sich neue Chancen. Es geht auch um Gastfreundschaft und der Bereitschaft sein Haus zu öffnen.

In Korinth. (Vers 1-5)

Paulus: Guten Tag ihr beiden! Ihr seid wohl Juden. Ich hab euch aus der Synagoge kommen sehen. Auch ich glaube an den allmächtigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Aquila: Guten Tag! Ich heiße Aquila und das ist meine Frau Priscilla. Ja, wir sind gläubige Juden. Kennen wir uns? Ich kann mich nicht erinnern, dich schon mal gesehen zu haben.
Paulus: Ich heiße Paulus. Hierher nach Korinth kam ich erst gestern. Gibt es hier viele Menschen, die an den lebendigen Gott glauben?
Aquila: Schon einige. Deshalb sind wir ja vor einem Monat hierher gezogen.
Paulus: O, ihr seid also auch neu in dieser Stadt?
Priscilla: Zuletzt haben wir in Rom gewohnt. Aber wie du vielleicht gehört hast, hat Kaiser Klaudius alle Juden aus Rom ausweisen lassen. So haben wir uns also hier in Korinth eine neue Existenz aufgebaut.
Aquila: Hier in Griechenland ist der Einfluss des Kaisers nicht ganz so groß wie in Italien. Wir haben uns ja auch in Rom nichts zu Schulde kommen lassen. Aber wir möchten unseren Glauben auch praktizieren können. Hier in Korinth haben wir die Freiheit dazu. Wo kommst du her? Und was hast du in Korinth vor?
Paulus: Ursprünglich komme ich aus Tarsus....
Aquila: Was? Da sind wir ja fast Landsleute! Ich komme auch aus Kleinasien. Aber nicht wie du von der Südküste, sondern aus Pontus an der Nordküste. Aber warum bist du jetzt hier in Griechenland? Hast du geschäftlich hier zu tun?
Paulus: Eigentlich nicht. Ich bin im Auftrag Gottes hier.
Priscilla: Im Auftrag Gottes? Bist du etwa ein großer Lehrer?
Paulus: Ach nein. Aber ich habe einen großen Herrn. Von dem will ich den Menschen in der ganzen Welt weitersagen. Vielleicht eines Tages sogar in Rom. In Kleinasien war ich schon in fast jeder Provinz. Dann in Mazedonien und zuletzt in Athen.
Aquila: Aber Paulus, an all diesen Orten gibt es doch schon lange Juden, die an den lebendigen Gott glauben und ihm vertrauen.
Paulus: Ja. Aber sie kennen Jesus nicht, den von Gott versprochenen Retter.
Aquila: Was? Ist der von Gott schon lange angekündigte Retter der Menschen endlich gekommen? Kennst du ihn?
Priscilla: Das musst du uns genauer erklären! Komm mit zu uns nach Hause. Dort drüben wohnen wir. Wir haben auch Platz für dich zum Übernachten, falls du noch kein Hotel hast. Und sogar Arbeit, falls du welche suchst.
Paulus: Dieses Angebot nehme ich gerne an. Was für eine Arbeit habt ihr mir denn?
Aquila: Wir sind Zeltmacher. Und gestern kriegten wir einen großen Auftrag, den wir alleine kaum schaffen können.
Paulus: Zeltmacher? Wie gut ist doch Gott zu mir! Er hat mich geradewegs zu Kollegen geschickt! Ich bin auch Zeltmacher! Und ich muss hier Geld für meinen Unterhalt verdienen.
Priscilla: Also fangen wir doch gleich an! Wir arbeiten zusammen und dabei erzählst du uns jeden Tag mehr von Jesus. Ich bin so begierig, ihn kennen zu lernen, haben wir doch schon so lange auf ihn gewartet.
Paulus: Ja. Und jeden Sabbat geh ich in die Synagoge und erzähle dort von meinem wunderbaren Jesus. Und natürlich auch unseren Kunden.
Aquila: Paulus, das ist großartig! Ganz Korinth soll die Chance haben, den versprochenen Retter kennen zu lernen. Wie gut, dass wir ein so großes Haus gemietet haben.
Paulus: Hättet ihr vielleicht auch noch Platz für zwei meiner Mitarbeiter? Silas und Timotheus sind grade auf dem Weg von Beröa nach hierher.
Priscilla: Aber klar. Platz ist genug da. Und Arbeit auch. Sowohl beim Zeltmachen als auch beim Predigen.
Aquila: Ich freu mich schon auf unsere Teamarbeit. Und ganz besonders auf Jesus, den Retter.
Priscilla: Kommt herein! Erst wollen wir was essen! Dann kann’s losgehen.

Zusammenfassung und Gespräch


(Autorin: Erika Scharrer (Missionarin der Marburger Mission), welche verschiedene Stücke schrieb, die u.a. in Taiwan getestet und praxis-jugendarbeit.de im Januar 2006 zur Verfügung gestellt wurden)

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