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Süchte und Hobbies

Mitwirkende: Mutter, Vater, Sohn1, Sohn2, Tochter1, Tochter2



(Familie sitzt am Frühstückstisch; SOHN1 und TOCHTER1 hängen am Frühstückstisch, ihre Augenlieder klappen gleich herunter)

SOHN1: (gähnt laut und streckt sich) Oh man warum müssen wir denn wieder so früh aufstehen, es regnet doch sowieso draußen.
VATER: Wann seid ihr denn gestern von eurer Party wiedergekommen oder war es schon heute?
TOCHTER1: (lacht) Wir waren auf einer Party und nicht auf irgendeinem Kindergeburtstag. Es hat außerdem auch erst um 22:00 Uhr angefangen.
MUTTER: Was macht ihr denn da auf solchen Partys, da wird doch auch bestimmt geraucht und es gibt Alkohol. Macht ihr da etwa auch mit?


(MUTTER und VATER schauen sich an und verdrehen die Augen)

SOHN1: Da wird nicht nur geraucht und gesoffen, da hört man auch Musik und ja, und so was eben.
VATER: Wie und so was. Was wird denn da so für Musik gespielt. Wisst ihr denn worum es in den Texten der Lieder geht. Aber das interessiert euch ja nicht. Hauptsache ihr macht alles schön mit um ja nicht aufzufallen.
MUTTER: Ihr werdet noch einmal abrutschen, dann ist es ganz schwer da wieder herauszukommen. Jeder kann zum Alkoholiker werden.
SOHN2: Mutti, trinken Sohn1 und Tochter1 auch Bier?
TOCHTER2: Onkel Eduart hat auch immer ganz viel Bier getrunken und ist dann gestorben.
TOCHTER1: Jetzt seid endlich ruhig. Das ist ja albern.
VATER: (aufgebracht) Jetzt werd auch noch frech. Deine Geschwister haben recht, man wird schneller abhängig als man denkt. (schüttelt den Kopf) was haben wir nur falsch gemacht in unsere Erziehung.
SOHN1: Ach wo wir schon mal beim Thema sind. Wenn du vor deinem Computer sitzt dann darf man auch nichts von dir wollen. Und auch so ihr habt ja fast nie Zeit für uns. Mutti denkt den ganzen Tag nur ans abnehmen und wenn du nicht gerade am Computer bist dann studierst du deine christlichen Zeitungen und hast nie Zeit dabei.
TOCHTER1: Und dann haltet ihr uns vor wir werden abhängig? Ihr seid es schon!
TOCHTER2: Genau ihr meckert uns immer voll wenn wir so lange vor dem Fernseher sitzen, dabei habt ihr fast nie Zeit für uns.
MUTTER: (betroffen und nachdenklich) Ja jetzt wo ihr das so sagt fällt mir auch auf das ich den ganzen Tag fast nur ans Abnehmen denke und putze.
VATER: Ja im Grunde genommen haben wir alle unsere Süchte, mich mit eingeschlossen.
SOHN2: Und wie kommen wir davon frei?
SOHN1: Bestimmt nicht wenn wir dem anderen nur seine Fehler vor halten.
VATER: (schaut SOHN1 und TOCHTER1 an) Man muss sich aber auch selber bemühen seine Fehler zu beseitigen.
TOCHTER2: Jetzt dürft ihr kein Bier mehr trinken und Papi darf nicht mehr so lange an den Computer.
MUTTER: Dass muss schon jeder für sich selber entscheiden, aber wir können uns da ja gegenseitig helfen.
TOCHTER1: Ich glaube auch das Gott uns dabei auch helfen will. Er weiß am besten was gut für uns ist. Manche Sachen sieht jeder Mensch halt nicht gleich.
VATER: Ja Gott kann uns am besten zeigen wo unsere Süchte liegen, und uns zeigen wie wir davon loskommen können.
MUTTER: Ja gut, das wir darüber mal geredet haben. Von nun an denke ich wissen wir das jeder so seine Süchte hat und das wir uns aber auch gegenseitig helfen davon frei zukommen.


(Autor: Thomas Baberowski, www.praxis-jugendarbeit.de zur Verfügung gestellt im Dez.2003)

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