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Familiengottesdienst an Muttertag

Thema: "Wir sind nicht allein"

Wenige Tage vor dem Gottesdienst fand eine Gruppenstunde statt, in welcher der Gottesdienst von einer Ministrantengruppe vorbereitet wurde. Die Kinder bastelten die Karten und formulierten mit Unterstützung durch die Gruppenleiter die Fürbitten. Außerdem machten sie sich Gedanken zu den Fragen: "Wofür danke ich meiner Mutter?", "Was kann mein Mutter besonders gut?" Die Antworten wurden auf Puzzleteile aus rotem Tonpapier festgehalten. Nach dem Evangelium werden die Teile auf einem bunten Karton (am Ambo oder Altar festmachen) zu einem Herz zusammengefügt. Auf den Karton klebten die Minis zudem noch viele Bilder von Müttern (aus Zeitschrift, Prospekten ausschneiden). Nach dem Gottesdienst wurden an alle Mütter kleine selbst gebastelte Karten verschenkt (aufgeklappt 9x13 cm, blaues Tonpapier). Auf der Vorderseite war ein Herz zu sehen, innen war ein Blatt mit dem Satz "Das Mutterherz ist der schönste Platz des Kindes" (Adalbert Stifter) eingelegt (am besten mit dem PC vorbereiten und ausschneiden lassen). Das eingelegte Blatt war mit einem goldenen Faden befestigt.

  • Einzug und Lied: Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde (Str. 1+3)
  • Begrüßung durch Priester, 1 vom Vorbereitungsteam
  • Kyrie (Ministranten)
    - Herr, du bist über uns und hältst deine Hand über uns. (Herr erbarme dich)
    - Christus, du bist neben uns und reichst uns die Hand für unseren Weg. (Christus erbarme dich)
    - Herr, du bist unter uns und fängst uns auf, wenn wir fallen (Herr, erbarme dich)
  • Gloria Lied: Laudato si, o mio Signore (Str. 1,4,5)
  • Tagesgebet (Ministranten)
    Herr Jesus Christus, heute denken wir besonders an unsere Mutter. Sie ist immer da, wenn wir Angst haben und uns einsam fühlen. Sie versteht und uns lässt uns unsere Liebe spüren. Unsere Mutter ist da, sie gibt uns Schutz. Dafür sagen wir dir heute ganz besonders danke. Amen.
  • Überleitung zur Lesung
    Auf einem Volksfest kann man viel erleben. Aber bei so einem großen Gedränge müssen die Eltern auch ganz besonders gut auf ihre Kinder aufpassen. Geht trotzdem einmal ein Kind verloren, bekommen die Eltern schnell Herzklopfen, werden ängstlich und fühlen sich hilflos. Denn wenn man eine Person sehr lieb hat, macht man sich Sorgen. Auch in der Bibel erfahren wir, dass sich Eltern sorgen, weil ihr Kind im Trubel verloren gegangen ist: Maria macht sich Sorgen um ihren Sohn Jesus. Wie Maria hat uns Gott in unseren Müttern eine große Hilfe gegeben - jemanden, der sich um uns sorgt.
  • Lesung: Lukas 2,41-50
  • Zwischengesang mit dem Lied: Halleluja (Taize) als Kanon
  • Evangelium vom Tag
    Die Gedanken der Kinder zu den oben genannten Fragen werden vorgetragen. Dabei werden die Puzzleteile nach und nach zu einem Herz zusammengefügt.
  • Predigt über: Was Kinder der Mutter zu verdanken haben, Maria als Mutter von Jesus
  • Credo
  • Fürbitten (Ministranten)
    Guter Gott, nicht immer geht alles so gut aus, wie in unserer heutigen Lesung. Deshalb bitten wir dich: 1. Für alle Kinder, die keine Mutter mehr haben: Bleibe bei ihnen und tröste sie, wenn sie sich einsam fühlen.
    2. Für alle Eltern, die ihr Kind verloren haben: Tröste sie in ihrer Trauer und gib ihnen die Kraft zum Weiterleben.
    3. Für alle Kinder, die ihre Eltern durch Krieg oder ein Unglück verloren haben: Gib ihnen ein neues Zuhause und Menschen, die sich liebevoll um sie kümmern.
    4. Für alle Mütter, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen: Schenke ihnen Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Kinder.
    5. Für alle Eltern, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind: Hilf ihnen und lass sie besonders in schwierigen Situationen deine Nähe spüren.
  • Gabenbereitung:
  • Lied: Nimm, o Herr, die Gaben die wir bringen
  • Gabengebet
  • Sanctus und Lied: Heilig, heilig, bist du, Herr der Welten
  • Vater unser
  • Friedensgruß
  • Agnus Dei (sprechen)
  • Einladung zur Kommunion
    Kommunion heißt Gemeinschaft: Gemeinschaft, wie sie Gott für uns möchte, ist ein Miteinander und Füreinander der Menschen. Wenn wir wie Jesus leben erfahren wir, was Kommunion bedeuten kann. Die Gemeinschaft mit Jesus erfüllt und verändert unser Leben.
  • Kommunion
  • Dankgebet
  • Schlussgebet (Ministranten)
    Herr Jesus Christus, danke für die Zeichen des Glücks. Danke dass wir nicht alleine sind, sondern Menschen haben, die uns lieben: unsere Mütter, Väter, Großeltern, Freunde. Wir können zusammen spielen und Spaß haben. Danke für alles Schöne, das wir erleben können. Amen.
  • Segen
    Der Segen des lebendigen Gottes, der uns Vater und Mutter ist, komme auf uns herab und auf die ganze Schöpfung wie der erquickende Tau am Morgen. Weit öffne er unsere Herzen für seine Liebe.
  • Entlassung
  • Auszug und Lied: Vergiss es nie (Str. 1-3)
  • Alle Mütter erhalten am Ausgang eine Karte (--> 2 Minis)

Autor: Dieser Beitrag stammt von Stephanie S.

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