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0 Mitleid, 0 Kontakt
oder die Formel des (Un)Glaubens

Kennst Du die Geschichten aus der Bibel, in welcher 0 Mitleid und 0 Kontakt vorkommen? Wie wäre es mit der Geschichte vom barmherzigen Samariter, oder mit der Ehebrecherin, oder mit den Lahmen und Ausgestoßenen, die am Wegesrand sitzen, oder mit Zachäus, als er noch ein Betrüger war?

Niemand wollte mit diesen Menschen Kontakt haben, niemand hatte mit diesen Menschen Mitleid. Sicherlich hatten die Leute viele gute Ausreden und Begründungen, warum sie mit solchen Menschen nichts zu tun haben wollten.

Wie groß war die Empörung über Jesus, als dieser so ganz anders handelte und auf diese Menschen zuging? Wie kann er nur...?

Aber Jesus wollte eines deutlich machen - den liebenden und vergebenden Glauben.

Denn es gibt eine Formel des (Un)Glaubens:

0-Mitleid
0-Kontakt
0-Liebe
0-Vergebung
= 0-Glaube, 0-Mut aber 100% Angst

Für wie viel besser hielten sich die Leute um Jesus herum und was hat ihnen Jesus zeigen wollen? Was gilt auch heute noch?

Bist Du genauso? Bringst Du es auch nicht fertig auf jemanden zuzugehen, zu reden und zu vergeben. Stattdessen wendest Du Dich ab und verurteilst und versuchst Dein Verhalten zu rechtfertigen?

Du vermisst den Glauben bei Deinen Mitmenschen, empörst Dich über deren Verhalten? Ich denke: dir fehlt der Glaube - zumindest aber etwas ganz entscheidendes: eine gehörige Portion Liebe & Vergebung - denn diese besitzt Du nicht.

Denn ohne Liebe und Vergebung können wir uns nur empören und verurteilen und durch 0-Mitleid und 0-Kontakt uns vom anderen distanzieren. Ein Glaube ohne Liebe und Vergebung - was ist so ein Glaube wert?

Du möchtest Dein Verhalten rechtfertigen?

  • Ja aber, ...
  • Mir sind die Hände gebunden....
  • Ich konnte nicht anders, die anderen....
  • Habe keine Zeit…
  • Der hat es verdient....
  • Ich vermisse den Glauben und überhaupt....

Ausreden gibt es viele - aber sind es nicht nur Entschuldigungen Deines Unglaubens? Du traust Jesus nämlich absolut nichts zu. Du entschuldigst Deinen ängstlichen Glauben - anstatt nach dem zu Handeln, was Jesus Dir gezeigt hat. Jesus sah den Menschen - Du siehst nur Deinen eigenen ängstlichen Glauben, der es Dir nicht möglich macht wirklich nach dem Glauben zu handeln.

So einen Glauben, den braucht aber kein Mensch.

Überlege für Dich, wo Dein Glaube anfängt und wo er aufhört, wo Deine Grenzen liegen zu vergeben, miteinander zu reden, zu lieben und wo Du anfängst Dich und Dein Handeln zu entschuldigen, wo Du anfängst zu verurteilen und auszuschließen. Was wäre das für ein Hohn des Glaubens gewesen, wenn Jesus auch gesagt hätte: "0 Mitleid, 0 Kontakt"?

Wie lautet Deine Formel des (fehlenden) Glaubens?

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