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Ich kann nicht….

Hast Du das auch schon mal gehört?

  1. Ich kann das nicht!
  2. Ich kann die Gruppe nicht leiten!
  3. Ich kann mit den Jugendlichen nicht reden!
  4. Ich kann die Jugendlichen nicht erreichen (meine Botschaft kommt nicht an)!

Kannst Du mit Kritik umgehen? Ich denke, das ist ziemlich schwierig und muss jeder erst mal lernen, wenn andere anfangen einen zu kritisieren. Vielleicht hast Du schon ganz tolle Veranstaltungen und Freizeiten geplant, organisiert und erfolgreich durchgeführt. Doch im Anschluss gibt es 99% Lob und 1% Kritik. Dieses eine Prozent Kritik scheint uns sehr zu treffen. Vielleicht liegt es daran, dass wir mit Kritik noch nicht so recht umgehen können.

Diese Eine-Prozent-Kritik führt dann dazu, dass wir oftmals resignieren und sagen: „Ich kann das nicht!“, vielleicht aus Angst erneut „zu versagen“, oder erneut „kritisiert zu werden“.

Ich kann nicht! Das ist das Killerwort!

Ich kann nicht! Das ist das Killerwort und Wegbereiter für Selbstaufgabe und ineffektive Jugendarbeit. Es ist der Wegbereiter für Demotivation und langweilige Jugendarbeit. Es ist der Anfang vom Ende.

Von daher: streiche das Wort „ich kann nicht“ aus deinem Wortschatz!
Du kannst sehr wohl!

Denke einmal über die Gründe nach, wenn Du sagst „ich kann nicht!“. Und dann füge hinzu:

  1. Ich kann das nicht … ohne Gottes Hilfe!
  2. Ich kann das nicht … ohne Gottes Weisheit!
  3. Ich kann das nicht … ohne dass Gott mir den klaren Weg zeigt!

Rechne mit Gottes Hilfe, vertraue auf Ihn und lass Dich als Jugendleiter(in) so formen, wie er Dich haben will.

Wie aus den Briefen des Paulus an die verschiedenen Gemeinden herauszulesen ist, ist Gemeindearbeit (in Deinem Fall Jugendarbeit) nicht so einfach. Viel Arbeit, kein Lohn und jede Menge Kritik und Enttäuschungen. Eigentlich Gründe genug um aufzuhören und um zu sagen: „ich kann das (doch) nicht!“. Doch hat Paulus aufgegeben? Nein! Weil er auf Gott vertraut hat, weil er um Weisheit, Kraft und einen klaren Weg gebetet hat. Er ist nicht der Typ gewesen, der sich nach der 1.Missionsreise auf die faule Haut gelegt hätte um zu sagen: „so das reicht, und nun kann ich nicht mehr! Genug getan und ausgehalten!“

Diese Power, die Paulus gehabt hat, die wünsch ich Dir auch.

Ach und noch was zum Schluss: mir sind solche Jugendleiter(innen) lieber, die sagen „ich schaff das nicht“, aber dann auf Gottes Hilfe vertrauen, als diejenigen, die so von sich überzeugt sind alles zu packen und dann doch nichts zustande bringen. Diese Jugendleiter kennen oftmals ihre Grenzen nicht und wirken zudem meistens arrogant. Und die „stillen, unscheinbaren“ Mitarbeiter (Gottes), sind oftmals diejenigen, die weniger Wind machen, effektiver sind und länger in der Jugendarbeit durchhalten.

Ich kann nicht….
… aber mit IHM schon..

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