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Tolle Bastelideen mit Kindern
- einfach - schnell - unkompliziert -

Hui-Maschine

Material: Mini-Magnum-Eisstiel; Schraube 3X12; Stab (Fichte oder Buche) ca 200/12/12mm; Dübelstab ca. 100/8mm; 20 cm Schnur; Bohrmaschine + Bohrer 3mm und evtl. 1,5mm; passender Schraubendreher; Schleifpapier; Feile/Schnitzmesser; Zollstock oder Anzeichen-Schablone

Der Eisstiel wird möglichst genau mittig mit einem 3mm Loch versehen, ebenso der 20cm-Stab und der Dübel-Stab je 1 cm vom einen Ende entfernt (hier kommt nachher die Schnur durch). Außerdem wird der eckige Stab auf der anderen Seite stirnseitig mittig mit 1,5mm gebohrt, damit die Schraube besser einzudrehen ist. Das ist vor allem bei Hartholz-Stäben nötig, weniger, wenn das Material z.B. ne weiche Fichte ist. Nun wird auf diesem Stab in Abständen von ca. 1cm (Zollstock oder Schablone) ein Bleistiftstrich gemacht, und zwar auf einer Kante. Hui-Maschine Diese Striche werden dann mit der Feile oder dem Schnitzmesser weggearbeitet, so dass Kerben vom Obermaß ca. 5mm Ausdehnung entstehen. Auf diese Weise entsteht eine Reibefläche, über die der runde Dübelstab später gerieben wird. Nun werden alle Kanten mit einem Schleifpapier gebrochen, fein gemacht, der Eisstiel als Propeller stirnseitig lose, also drehbar, angeschraubt, der Dübel- mit dem eckigen Stab mittels der Schnur verbunden, dann kann es losgehen: durch Reibung des Dübelstabes über die Einkerbungen und dem Ausruf "Hui!" bewegt sich der Propeller - erst rechts rum, und bei nochmaligem "Hui!" links rum. Wie?

Das ist ein physikalisches Moment, das ich selbst nicht kapiere, nur, dass es funktioniert: während alle Zuschauer gebannt auf den Propeller sehen, reiben wir samt dem Dübelstab zuerst mit dem Daumen auf der oberen Fläche mit - nach dem "Hui!"-Ruf mit dem Zeigefinger auf der unteren Seite des Stabes. Das bewirkt a) dass sich der Propeller überhaupt dreht und b) dass er die Richtung wechselt. Ohne das mitreiben der Flächen bleibt der Propeller lasch hängen ;-) Bis das klappt, muss man bisschen üben.

Ist aber voll der Bringer z.B. als Geburtstagsgeschenk - jede/r probiert, keiner kann's - und am Ende der Feier löst Mann/Frau - nach etlichen zwischenzeitlichen Vorführungen mit viel Show ;-) das Geheimnis auf. Ist in einer Jungscharstunde zu schaffen bei entsprechender Anzahl an Werkzeug.

Ein Beitrag von Heiner H.

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