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Jugendleiter
gefordert - überfordert - fordernd
Der Jugendgruppenleiter ist auf der einen Seite derjenige, der
fordert aber auf der anderen Seite auch gefordert wird. Manchmal
ist dann ein Jugendleiter auch sehr schnell
überfordert. Du bis von Gott – von den Eltern –
vom Pfarrer – von einzelnen Jugendlichen – von der
ganzen Gruppe gefordert.
Gott fordert uns:
Gott fordert uns ganz – unser ganzes Leben, unseren ganzen
Einsatz. Wer das als Überforderung ansieht, der muss unbedingt
für sich überlegen, wo die Ursachen liegen. Wenn aus
Deinen persönlichen Beziehungsproblemen zu Gott eine
Überforderung in der Jugendarbeit entsteht, dann bringe die
Beziehung wieder in Ordnung.
Exkurs: I.Tim. 1, 15-18 Römer 5,20 Warum kommen wir
über manche Sünden nicht hinweg ?
- Ich habe sie als solche noch nicht erkannt: Sünde erkennen
- analysieren - und bekennen
- oberflächliche Reinigung genügt nicht
Sünde ernst nehmen
Sünde laut Gott bekennen
Gott - Jesus für seine Tat danken
mit einer Vertrauensperson reden und beten
Gott schaut das Herz an. Von daher ist es wichtig, dass diese
Beziehung wirklich von Dir heraus, offen, ehrlich und
gründlich wieder in Ordnung gebracht wird. Wenn Du nicht mehr
weiter weißt, dann gehe zu einem Seelsorger, zu einem
Christen, zu welchem Du Vertrauen hast, mit dem Du reden und
zusammen beten kannst.
Du bist gefordert:
- Befolge die Weisungen Gottes und höre auf IHN.
- Liebe Deine Gruppenmitglieder.
- Setze Dich ein für Deine Gruppe
- Sei ein Zeugnis und lebe ihnen vor, wie es Jesus gerne
hätte.
- Habe eine lebendige, frohe Ausstrahlung. Ein miesepetriges
Gesicht begeistert niemand.
- Zeige Hilfsbereitschaft und Einsatz
- Sehe die (innere) Not Deiner Gruppenmitglieder und mache sie
zur eigenen Not
- Habe ein Auge für die Gruppenmitglieder, die Jesus noch
nicht gehören. Bete für diese Jugendliche (innerliches
Engagement).
- Unternimm was, handele, mobilisiere, agiere, aktiviere,
begeistere die Jugendlichen. Danebenstehen, zuschauen und
allerhöchstens mal reagieren ist viel zu passiv. Das
reißt keinen vom Hocker.
- Habe den Blick für das Ganze, behalte die Übersicht,
auch wenn das Chaos um Dich herrscht.
- Stelle Deine eigenen Interessen hinten an.
- Lasse Dich nicht von den Störaktionen des Feindes
herausbringen. Der Gegenspieler Gottes wird alles unternehmen, dass
Du keinen Bock mehr auf Jugendarbeit hast, dass Deine
Gruppenmitglieder keinen Bock auf Jesus bekommen. Du kannst sicher
sein, dass der ein oder andere Prügel zwischen Deinen
Füssen landet. Sei darauf vorbereitet.
- Verliere nie den Blick auf Jesus.
- Sei in allen Dingen ein Vorbild.
Du kannst fordern:
- Forderung nach Gebetsunterstützung
- Interesse und Anteilnahme der Gemeinde
Du bist überfordert
- Eines Tages kann es einmal ein Ende geben, an dem der Leiter
nicht mehr mag. Es ist nicht normal, wenn uns das Wasser bis zum
Hals steht ( JESUS zu seinen Jüngern: "RUHET ein wenig
!"). Oft ist es auch eine geistliche Überforderung. Der
Gedanke "ich bin überfordert" ist oft dass Problem,
Angst vor dem Falschmachen und dem Versagen.
Welche Möglichkeiten kann es dann geben:
- Aufgabe der Jugendarbeit / Resignation / alles wird einem
gleichgültig
Die Folge wird sein: die Gruppe zerbricht, löst sich auf, das
was vielleicht viel versprechend begann geht wieder kaputt. Der
Gegenspieler Gottes hat gewonnen.
oder
- Neubesinnung – Neuausrichtung
Jesus zeigt einem ganz neu den Weg, richtet einen wieder auf und
neu aus, neue Power für neue, oder alte Aufgaben, zeigt einem
vielleicht auch die Fehler und Ursachen der Überforderung
an.
Welche Grenzen eines Mitarbeiters bestehen?
- Temperament
- Intelligenz
- Kraft
- Geduld
- Begabung
Man muss nicht alles beherrschen! Ein Team kann sich viel
besser ergänzen. Daher brauchen wir uns untereinander. Nicht
jeder hat das gleiche Temperament, die überdurchschnittliche
Intelligenz, die Kraft, Geduld und Begabung für das ein oder
andere in der Jugendarbeit. Der eine kann Gottes Botschaft jugend-
und kindgemäß rüberbringen, der andere hilft
dafür an anderer Stelle mit seinen Händen und Füssen
mit, der eine ist mit seiner Kraft und Geduld schnell am Ende, der
andere bewahrt die Ruhe und Gelassenheit. Von daher ist Teamarbeit
wichtig.
Gott möchte nicht überforderte Mitarbeiter, er wird
uns daher das geben, was wir für unsere Arbeit brauchen.
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