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Weltmissionsspiel

Eine Zusendung von Gabi F. (Kirchengemeinde St. Petri und Pauli zu Bergedorf).

Jede Gruppe (Gemeinde) erhält 3 Pinnnadeln, die in den 6 Runden an einer Pinnwand jeweils neu eingesetzt werden dürfen. Auf der Pinnwand stehen die Investitionsmöglichkeiten und die Runden (siehe Excel-Tabelle). Mit jedem richtig eingesetzten Spielstein gewinnt die Gemeinde 1000 Mitglieder. Von der Spielleitung wird vorgegeben, welche beiden Investitionen richtig waren. Doppelbesetzungen bei Investitionen sind möglich. Mit jeder gewonnenen Zwischenaktion bekommt die Gemeinde einen zusätzlichen Spielstein für zwei Runden.

31.10.2009. Das Statistische Bundesamt Wiesbaden meldet: Ein bislang unentdeckter Landstrich mit ca. 50.000 Menschen ist mitten in Deutschland entdeckt worden. Kurioserweise ist dieser Bereich bislang noch nie religiös missioniert worden. Das Bundesamt fordert eine umgehende Sozialisierung dieser Gegend und schreibt hiermit die Erschließung industriell wie religiös offiziell aus. Dazu stellt es Mittel zur Verfügung und subventioniert das Vorhaben.

Die Gemeinden Wasser des Lebens, Feuer des Glaubens, Heiliger Geist, Jesu Erdenboten und Luft der Anbetung fühlen sich hierzu berufen und beginnen umgehend mit der Planung wie sie die neue potentielle Gemeindemitglieder für speziell Ihre Gemeinde gewinnen könnten. Bei aller gemeinsamer Mühe das Christentum den Menschen näher zu bringen entbrennt bereits in der Planungsphase ein knallharter Konkurrenzkampf, wer für seine Gemeinde die meisten Gemeindemitglieder gewinnen kann.

Phase I:

Gemeinsam starten die 5 Gemeinden in Richtung Neuland. Jede mit Ihrem eigenen Plan im Hinterhalt. Der erste Schritt ist folgender…

EINSATZ: (Pfarrer, Bibel)

Die Investition in einen tollen Pfarrer hat sich gelohnt, bereits bei den ersten Veranstaltungen konnten die ersten gratis Bibeln verteilt werden und die ersten Gemeindemitglieder gewonnen werden.

Phase II:

Die gute Nachricht verbreitet sich und die Bibeln werden eifrig verteilt. Immer mehr Menschen kommen und wollen wissen was da los ist. Der Pfarrer kann bei seinen Predigten kaum bis ans Ende der Menge blicken. Die gute Nachricht kommt gut an, aber es fehlt noch etwas. Die Gemeinden müssen handeln...

EINSATZ: (Kirche, Gesangbücher)

… Der Bau einer Kirche mit einer schönen Kanzel bietet den Gemeindemitgliedern einen guten Schutz und verleiht den Gottesdiensten den richtigen Rahmen. Auch der Pfarrer ist zufrieden, denn er kann selbst die Menschen in den letzten Reihen von seiner Kanzel herab sehen und direkt ansprechen. Die Investition in Gesangbücher macht sich bezahlt. Ab sofort wird bei jedem Gottesdienst aus vollem Halse gesungen.

Sonderaktion:

Eine große Stiftung lobt einen Preis aus für herausragende kirchenmusikalische Arbeit in Missionsgebieten. Wer die Jury überzeugen kann, bekommt Geld für zusätzliche Investitionen.

(Liedvortrag)

(Auswertung durch Jury: Stein plus für die nächsten 2 Phasen für den Gewinner

Phase III:

Die Menschen sind begeistert, von den Angeboten ihrer Gemeinde. Sie verbringen gern und häufig gemeinsam Zeit. Sie treffen sich auch unter der Woche zu Hause, um gemeinsam zu essen, zu beten und zu feiern. Der Kirchenvorstand beschließt, dass die Zeit gekommen ist, einen Schritt weiter zu gehen…

EINSATZ: (Gemeindehaus, Jugendreferentin)

…die Nachricht, dass für alle Gemeindemitglieder nun ein Gemeindehaus gebaut werden soll, der sogar einen Hobbykeller für die Jugend hat, stößt auf großes Interesse, sodass eine Abspaltung der Mitglieder nicht mehr zu befürchten ist. Die Gemeindemitglieder können sich jederzeit auch unter der Woche verabreden und Veranstaltungen im Gemeindehaus wahrnehmen. Die Jugendreferentin bringt Ordnung und Leben in die Räume.

Sonderaktion:

Die Gemeinden existieren, aber leben sie? Die 5 Gemeinden sind nun bereits über zwei Jahre in dem neuen Landstrich und haben schon viele neue Mitglieder gewonnen, aber irgendwie stagniert die Lage. Die Mitglieder besuchen nicht mehr so häufig den Gottesdienst, auch die Jugend lässt sich kaum noch im Gemeindehaus blicken. Etwas muss geschehen.

(Malaktion, Werbeplakat)

Auswertung durch Jury: 1 Stein plus für die nächsten 2 Phasen für den Gewinner

Phase IV:

Die Werbeaktion hat großen Erfolg mit sich gebracht. Die Menschen strömen in die Kirchen und Gemeindehäuser. Jung und Alt, groß und klein, dick und dünn, alle sind da. Was braucht die Gemeinde jetzt?

EINSATZ: (Kindergarten und Seniorenheim)

Für alle Generationen ist jetzt gesorgt. Es gibt ausreichend Kindergärten und Seniorenheime, die jeweils passende Angebote für die entsprechenden Altersgruppen machen.

Sonderaufgabe:

Die Gemeinden sind soweit zufrieden. Wäre da nicht das Zeitproblem. Das Bundesamt hatte einen Zeitraum von 5 Jahren angegeben. Nur so lange will es Mittel zur Erschließung bereitstellen. Die Menschen kommen, ja, sogar sehr viele, aber es muss noch so vieles getan werden, gebaut und gekauft werden. Nur mit mehr Geld könnte der enge Zeitplan erfüllt werden. Sie beantragen beim Bundesamt mehr Mittel. Das Bundesamt sieht die Beweggründe ein, hat aber nur für maximal zwei Gemeinden weitere Mittel frei. Um zu wissen wer denn diese am ehesten verdient hat, denkt es sich ein kleines Spiel aus, mit dem jede Gemeinde beweisen kann, wie Bibelfest sie ist.

Spiel: Bibelwettaufschlagen (5 Bibelstellen raussuchen!!!)

Auswertung: 1. gewinnt ein Stein plus für 2 Phasen

Phase V:

Angebote gibt es nun viele. Für alle Altersgruppen sind spezielle Veranstaltungen am Laufen. Jetzt heißt es, die Arbeit auf hohem Niveau fortsetzen.

EINSATZ: (Gemeindehausausbau, Medien)

Endlich ist wieder ein bisschen mehr Platz für die vielen Gruppen in dem nun erweiterten Gemeindehaus. Und die neuen Medien waren auch längst überfällig, damit Vorträge gehalten werden und Filmabende stattfinden können.

Auswertung

Phase VI:

Die Förderung der Bundesregierung läuft aus. Das ist aber kein Problem, da die vielen neuen Gemeindeglieder inzwischen Kirchensteuer bezahlen und es zusätzlich eine hohe Spendenbereitschaft gibt. An der einen oder anderen Ecke fehlt es aber jetzt und gibt es Stress aufgrund der hohen Mitgliederzahlen. Da muss noch einmal investiert werden.

EINSATZ: (zusätzlichen Pfarrer, Material)

Durch die Einführung eines zweiten Gottesdienstes, der von dem neuen, zusätzlich eingestellten Pfarrer gehalten wird, ist der bisherige Pfarrer gut entlastet und die sonstigen Gemeindeaufgaben werden zwischen den zwei Pfarrstellen aufgeteilt. Es müssen neue Gesangbücher gekauft werden und auch in der Jugendarbeit wird ständig Material gebraucht.

Die Jahre sind schneller vergangen als zunächst angenommen. Das Statistische Bundesamt Wiesbaden ist grundsätzlich sehr zufrieden mit Ihrem Sozialisierungsprogramm und erfasst die Daten.

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