Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 2000 Spiele, Andachten und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Mit ein paar alten Decken, Badetüchern oder Handtüchern können ebenfalls einige kleinere Spielchen durchgeführt werden. Manche lassen sich bei der Geburtstagsfeier im Wohnzimmer spielen, manch andere nur im Freien. Wie wäre es mit einem Wettrennen auf dem Badetuch am Strand? Oder die ganze Gruppe versucht auf einem Badetuch zu stehen. Geschafft? Na dann das selbe noch mal: auf einem halbierten Badetuch...
Decken und Tücher werden im Rahmen der Jugendarbeit mit Gruppen fast immer gebraucht - egal ob im Gruppenraum oder auf der Freizeitreise. Sie eignen sich sowohl als Unterlage zum Sitzen auf kalten und/oder schmutzigen Untergründen, aber auch für vielfältige andere Aufgaben. Mit Decken und Tüchern lassen sich Gegenstände verbergen, ein Raum in verschiedene Zonen aufzuteilen, ein Tauziehen veranstalten und vieles mehr.
Der Gruppenleiter sollte daher darauf achten, dass immer ausreichend Decken und Tücher für die Gruppe bereitstehen. Im Rahmen von Jugendfreizeiten kommt es öfter vor, dass eine Gruppe draußen von einem Regenschauer überrascht wird, so dass zum ersten Aufwärmen der nass gewordenen Teilnehmer immer ein paar Decken gebraucht werden.
Zu achten ist darauf, dass die verwendeten Decken und Tücher möglichst stabil sind. Tücher aus dünnem, empfindlichen Stoff, wie sie beispielsweise Frauen als Kopftücher oder Halstücher verwenden, eignen sich hierfür relativ schlecht. Da ist es besser, an alte, ausrangierte Handtücher oder Badetücher zu verwenden.
Wie bereits erwähnt, lassen sich mithilfe von Tüchern und Decken ganz unterschiedliche Spiele durchführen. Sowohl Koordinations- und Teamfähigkeit können mit den entsprechenden Spielen gestärkt werden (wenn z. B. eine ganze Gruppe auf einem kleinen oder sogar halbierten Handtuch stehen muss), es können aber auch spannende Ratespiele durchgeführt werden, bei denen Gegenstände z. B. unter einem Tuch erfühlt werden müssen. In der Regel lieben Kinder und Jugendliche das Spiel mit Decken und Tüchern, da der weiche Stoff ein Gefühl von Geborgenheit gibt, welches bei vielen Spielen zum Tragen kommt.
Der Jugendleiter sollte jedoch darauf achten, dass mit Decken und Tüchern kein Unfug veranstaltet wird. Insbesondere dürfen Mitspieler nicht so eingewickelt werden, dass sie keine Luft mehr bekommen können.
Verschiedene Gegenstände unter einer Decke werden 30
Sekunden gezeigt und anschließend wieder abgedeckt. Wer kann
die meisten gesehenen Gegenstände aufzählen?
Jede Gruppe steht auf einer Decke. Diese stellt die Insel dar.
Das Meer reißt immer mehr Teile von der Insel weg. Dies wird
nachgespielt indem die Decke jeweils gefaltet wird. Welcher
Mannschaft gelingt es die Decke am öftesten zu falten und
trotzdem noch auf der Insel (auf der Decke) zu stehen?
Die Gruppe steht auf einer Decke. Die Decke muss nun einmal
komplett gewendet werden, d.h. die Unterseite nach oben, ohne dass
eine Person aus der Gruppe irgendwie die Decke verlässt.
Anschließend das Ganze wieder retour. Gewonnen hat die
Mannschaft, die die Aufgabe am schnellsten löst. Wer daneben
tritt muss neu beginnen.
Jede Gruppe steht auf einer Decke. Die Decke stellt diesmal ein
Boot dar. Auf ein Startsignal startet die Gruppe mit der Decke eine
heißes Bootsrennen. Natürlich darf niemand die Decke
verlassen. Welche Mannschaft ist als erste über die Ziellinie
gerast?
4-6 Gruppenmitglieder halten eine Decke fest. Ein
Gruppenmitglied legt oder setzt sich auf die Decke. Auf Kommando
heben die Gruppen ihre Decken an und rasen mit dem Gruppenmitglied
auf der Decke über die Ziellinie. Die Decken dürfen nicht
über den Boden schleifen. Gewonnen hat die Mannschaft, die als
erste ins Ziel einläuft.
Eine freiwillige Person sitzt unter einer Decke. Die Gruppe
fragt die Person: "Ist dir heiß?" Die Person
antwortet: "Ja". Die Gruppe meint: "Du könntest
Dir ja was ausziehen!" Daraufhin zieht sich die Person etwas
aus und wirft es unter der Decke hervor. Dies geht so nun Runde um
Runde weiter, bis es der Person unter der Decke vielleicht doch zu
heiß (bzw. zu brenzlig wird) und diese dann die Decke ganz
wegwirft und sagt: "... so jetzt finde ich es angenehm!".
Die ganz Hartgesottenen schaffen es vielleicht bis sie (fast)
nichts mehr anhaben.
4-5 Kids knien sich hintereinander auf den Boden. Jeder fasst
die Füsse des vor ihm sitzenden Kindes. 1-2 Decken wird
über die Kids gelegt, so dass diese nichts mehr sehen
können. Die Gruppe muss nun in ein Ziel krabbeln ohne die
Füsse loszulassen. Ggf. kann ein Gruppenmitglied die Schlange
dirigieren.
Ein Freiwilliger geht vor die Tür. Ein Gruppenmitglied
versteckt sich unter einer Decke. Der Freiwillige kommt wieder
herein und muss raten wer unter der Decke ist. Dieses Spiel geht
ganz gut, wenn die Gruppe etwas größer ist.
Spiel wie zuvor. Kennen sich alle sehr gut und ist die Gruppe
etwas kleiner, dann ist diese Variante vielleicht besser. Ein
Freiwilliger geht vor die Tür. Ein Gruppenmitglied versteckt
sich unter einer Decke. Dem Freiwilligen werden die Augen verbunden
und er muss nun durch abtasten raten wer unter der Decke ist.
Alternative: Nur anhand der Deckenkonturen herausfinden wer sich darunter befindet. Dabei muss die Decke sehr eng um den Körper gespannt werden, so dass die Konturen besser sichtbar werden.
3-4 Freiwillige strecken unter einer Decke nur die Beine und
Arme raus. Wer kann erraten was zu wem gehört?
1-2 Kids stellen sich unter einer Decke als verhüllte
Statue auf. 1-2 Freiwillige müssen nun versuchen sich
ebenfalls in der gleichen Stellung aufzustellen. Wem gelingt die
Aufgabe am besten?
Dieses Spiel eignet sich auch als Kennenlernspiel, oder für Fälle, wo die Kids noch nicht alle Gruppenmitglieder so gut beim Namen kennen. Es werden 2 Gruppen gebildet. Diese "vestecken" sich rechts und links hinter einer Decke, die von 2 Mitarbeitern gehalten wird. Jede Gruppe bestimmt still ein Kind , dass sich direkt vor die Decke setzt. Auf Kommando lassen die Mitarbeiter die Decke fallen. Wer den Namen des Gegenüber zuerst nennt hat gewonnen. Der Verlierer muss in die Gewinnergruppe wechseln. Jede Gruppe bestimmt einen neuen Spieler der sich vor die Decke setzt.
Ein Beitrag von Maria W.
Ein Kind darf unter die Decke greifen und den Gegenstand, diese er in der Hand unter der Decke hält, beschreiben. Die anderen Kinder dürfen raten, welcher Gegenstand es sein kann. Das Spiel fördert die Kommunikation, die Fähigkeit Dinge möglichst einfach und präzise zu beschreiben.
Man benötigt eine Deck auf die sich eins der Kinder/der Jugendlichen legt. Alle anderen stellen sich jetzt um die Decke und heben diese gemeinschaftlich an. Die Person auf der Decke kann so durch den Raum getragen werden.
Eine Zusendung von Annabelle D.
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