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Welche Kommunikation findet in einer Gruppe statt? Wie koordinieren und kooperieren die Gruppenmitglieder untereinander? Wer koordiniert und wer lässt sich koordinieren? Wie kann eine gute Kommunikation schneller zum Ziel führen? Wer dieses Thema für eine Gruppenstunde aufgreifen möchte hier ein paar Anregungen für die Durchführung.
Jeder der Gruppe hat die Augen verbunden. Alle halten sich an einem Seil fest und müssen nun versuchen ein Quadrat zu bilden. Anschließend noch einen Kreis. Welcher Mannschaft gelingt dies am besten? Ggf. kann das Quadrat oder der Kreis auf dem Boden vorgezeichnet werden und ein Eckpunkt/Startpunkt/Ausgangspunkt festgelegt werden.
Aus Seilen wird ein Netz hergestellt, welches zwischen 2 Bäumen oder Pfosten gespannt wird. Es ist nun die Aufgabe, dass alle Mitglieder von der einen Seite auf die andere Seite des Netzes wechseln müssen. Natürlich darf das Netz nicht berührt werden und jede Netzöffnung darf nur einmal gewählt werden. Beim Durchgeben ist darauf zu achten, dass niemand herunterfällt.
Sinn: Gemeinsam eine Strategie entwickeln, gemeinsam das Problem angehen und lösen, keiner kann das Problem alleine bewältigen
Zwei Personen sitzen mit angewinkelten Beinen Rücken an Rücken und müssen versuchen gemeinsam aufzustehen, ohne die Arme zu Hilfe zu nehmen.
Sinn: aufeinander abgestimmtes Handeln führt zum Ziel
Alle stehen ganz dicht hintereinander in einem geschlossenen Kreis. Es soll versucht werden, dass jeder sich auf die Schenkel/Knie der hinteren Person setzt. Ist gar nicht so einfach und leicht kann der ganze Kreis an irgendeiner Stelle auseinander brechen.
2 Holzbretter mit Schlaufen für jeweils 3-4 Personen dienen als Skier. Gemeinsam muss die Gruppe nun auf den Skiern eine Strecke von ca. 5-15 Metern einmal hin und wieder zurück laufen. Die Zeit wird gestoppt.
Sinn: aufeinander abgestimmtes Handeln bzw. die Bewegungsabläufe führen zum Ziel
Um die Gruppe wird möglichst eng ein Seil gebunden. Die Gruppe muss nun zusammengehalten durch das Seil laufen, Aufgaben bewältigen und lösen.
Sinn: Bei diesem Spiel geht es Koordination der Bewegungsabläufe.
Achtung: bei diesem Spiel kann es dazu kommen, dass durch Übereinanderfallen der Personen es leicht Verletzte geben kann. Dies geschieht umso mehr je unkoordinierter die Gruppe sich fortbewegt.
Die Gruppe erhält einen Karton (Bananenkarton, Umzugskarton). Auf diesem sollen alle Platz finden - egal wie es die Gruppe anstellt. Welche Möglichkeiten die Gruppe hat, wird der Gruppe nicht mitgeteilt.
Sinn: die Gruppe muss gemeinsam eine Lösung für das Problem finden. Ein Spiel für Denker, für Leute mit Ideen.
Die Gruppe stellt sich in einer Reihe auf und bekommt immer einen Luftballon zwischen Bauch und Rücken zur vorderen Person geklemmt. Die Gruppe muss sich nun fortbewegen, ohne die Luftballone zu verlieren.
Sinn: Bewegungskoordination, Gruppengefühl
Dieses Spiel ist schwer und erfordert einiges an Konzentration und Koordination. Es gibt aber auch ein paar einfachere Variationen, die ggf. für jüngere Kinder gewählt werden können. Auf dem Boden wird ein Kreis von 2-3 Metern eingezeichnet. Mitten im Kreis steht eine Flasche mit Wasser, daneben ein leerer Becher (mit Rand). Der Kreis selbst darf nicht betreten werden. Immer zwei Personen bekommen eine Schnur und stellen sich im Kreis gegenüber auf. Mit Hilfe von den Schnüren muss nun die Gruppe versuchen das Wasser aus der Flasche in den Becher zu bekommen. Ist der Becher (halb) gefüllt, dann muss der Becher vom Kreis in einen anderen Kreis oder auf einen nahe gelegenen Tisch transportieren.
Sinn: Abstimmung, Koordination, Konzentration
Leichtere Variante: Die Flasche wird oben und unten mit einem Seil bereits fixiert (4 Seilenden in Summe werden gehalten). Ebenso wird der Becher durch 2 Seile (also 4 Seilenden können gehalten werden) verbunden. Jetzt geht es nur noch darum, dass die Koordination der Bewegungsabläufe "Kippen, Einschenken, Halten, Heben, Transportieren und Bewegen" stimmen.
Eine Person muss ohne den Boden zu berühren von einem Punkt zu einem anderen Punkt gelangen. Die restlichen Gruppenmitglieder helfen dabei mit, indem immer 2 Personen eine stabile Stange (max. ca. 2 Meter lang, ca. 10 cm dick), oder eine Biertischbank in ca. 50-60cm Höhe halten und die Person nun von einer Stange/Bank zur nächsten läuft/balanciert.
Variante: wurde über eine Stange/Bank bereits balanciert, dann dürfen sich diese Mitspieler nicht wieder vorne anstellen. Anschließend ist das nächste Gruppenmitglied dran und läuft zum nächsten Punkt weiter. Wie weit kommt die Gruppe insgesamt?
Sinn: Gleichgewicht, Konzentration
Die Gruppe(n) bauen eine Murmelbahn. Dabei sollen zwei Murmeln gleichzeitig starten, jedoch verschiedene Wege gehen und in jeweils vorgegebener Zeit sich treffen/oder ins Ziel eintreffen. Der Bau der Murmelbahn kann mit Holz, mit Sand, oder im Winter mit Schnee erfolgen. Als Murmel können Glasmurmeln, kleine/große Plastik-, Golf- oder Tennisbälle verwendet werden.
Sinn: gemeinsame Lösung eines (technischen) Problems, Kreativität, Ideenfindung
1-2 Tische stehen im Raum verteilt. Jedes Gruppenmitglied bekommt eine Teppichfliese (oder auch einen Stuhl) und alle setzen sich im Raum verteilt darauf. Die Teppichfliese/der Stuhl stellen jeweils eine Eisscholle dar, welche allerdings zu schmelzen beginnt. Die Gruppe muss nun versuchen auf die Tische zu gelangen (=rettende Insel) ohne mit den Füßen den Fußboden zu berühren. Variante: die Eisscholle darf nur von einer Person in Anspruch genommen werden. Die Eisscholle darf nur bewegt werden, wenn sich niemand darauf befindet.
Sinn: Koordination, gemeinsame Hilfe, Abstimmung der Problemlösung
Zwischen Mannschaft A, die sich aufgeteilt in einer Entfernung von ca. 20 Metern befindet sich Mannschaft B. Die eine Mannschaftshälfte von Gruppe A bekommt nun Begriffe gesagt, die sie der anderen Mannschaftshälfte zurufen muss. Die gegnerische Mannschaft B versucht durch lautes Geschrei dies zu verhindern. Wie viel Wörter können innerhalb einer fest definierten Zeit übermittelt werden? Anschließend wird gewechselt.
Stühle werden wie bei der Reise nach Jerusalem in einer Reihe Rücken an Rücken aufgestellt. Die Jugendlichen gehen im Kreis um die Stuhlreihe. Bei Musikstopp springt jeder auf einen Stuhl. Dabei ist es egal, ob 1, 2 oder mehr Personen auf einem Stuhl stehen. Nach jeder Runde wird ein Stuhl weggenommen. Ziel des Spiels ist es, dass alle der Gruppe auf den übrigen Stühlen Platz finden und die Gruppe gemeinsam dieses Ziel erreicht. Das Spiel ist aus, sobald einer aus der Gruppe nicht mehr auf den übrigen Stühlen gehalten werden kann.
Sinn: nur gemeinsam ist das Ziel zu erreichen, durch Zusammenhalt, durch einander Festhalten
Statt um die Stühle herum zu laufen, müssen die Kinder auf den Stühlen laufen (Schuhe ausziehen!). Wie viele Stühle können weggenommen werden, bis sich die Kinder nicht mehr bewegen können? (Am besten ist es, wenn man einige Helfer hat, die speziell die Enden der Stuhlreihe absichern, damit niemand abstürzt.) Eine Zusendung von Thomas Klöber
Einem Mitspieler werden die Augen verbunden und er erhält einen Helm mit einem spitzen Dorn. Eine zweite Person dirigiert den Mitspieler zu einem hängenden Wasserballon. Dieser muss nun versuchen den Ballon zum platzen zu bringen. Ein Kommunikationsspiel mit Wassereffekt.
2 Gegenspieler müssen sich "marktschreierisch" betätigen. Beide müssen etwa 60 Sekunden lang sich gegenseitig anschimpfen, oder gleiche Ware anpreisen, sich gegenseitig niedermachen.
Sinn: Reflexion welche Mittel wurden jeweils eingesetzt und warum war das wohl so.
Zwei Personen sitzen sich gegenüber. Jeder hat die Aufgabe dem Gegenüber etwas zu erzählen - egal was. Nur keiner von beiden darf eine Pause einlegen, sondern muss ununterbrochen erzählen. Ausgeschieden ist die Person, die abbricht und eine Pause einlegt (Atempausen sind erlaubt).
Sinn: Manche reden gerne und lassen anderen keine Chance.
Ziel: was erlebt und was fühlt ein(e) Außenseiter(in)
Es wird ein Kind aus der Gruppe ausgewählt, das über ein ausgeprägtes Selbstvertrauen verfügt. Dieses Kind übernimmt die Rolle des "Außenseiters".
Der Rest der Gruppe spielt: "Treffen, Begrüßen, Unterhalten". Alle Gruppenmitglieder laufen dabei durch den Raum, schütteln sich die Hände, begrüßen sich (auch Umarmen) und unterhalten sich. Das Außenseiterkind geht ebenfalls durch den Raum und versucht, mit den anderen in Kontakt zu kommen. Die Gruppenmitglieder wehren jeden Kontaktversuch ab und weichen dem Außenseiterkind aus.
Besondere Hinweise:
In der Gruppe sollte ein hohes Maß an Vertrautheit vorhanden sein. Die Außenseiterrolle kann einige Male gewechselt werden. Auf keinen Fall sollte dabei ein Kind gewählt werden, das in der Gruppe eine Randstellung oder andersartig schwierige Stellung einnimmt.
Literaturangabe:
Nie wieder wegsehen, EV. Jugendbüro Bonn, zitiert in: Ralf-Erik Posselt, Klaus Schumacher: Projekthandbuch: Gewalt und Rassismus, Mülheim/Ruhr 1993, S.147
Mehrere Personen befinden sich in einem Ballon. Der Ballon beginnt zu sinken. Da bereits alles schon über Bord geworfen wurde geht es nun darum, wer von den Fluginsassen abspringen muss. Bei diesem Spiel geht es um Argumente und um die Argumentationskunst. Wer ist wichtiger - wie und gegen wen bilden sich Mehrheiten. sobald ein Mehrheitsbeschluss gefasst wurde muss diejenige Person von Bord. Anschließend kann es in die nächste Runde gehen. Im Anschluss an das Spiel findet eine Gruppenreflexion statt wo jeder seine Beobachtungen darlegt. Wie haben sich die einzelnen Personen verhalten und miteinander/gegeneinander agiert/argumentiert?
In diesem Spiel können Gruppenbeziehungen und die Rolle des Einzelnen in der Gruppe deutlich hervortreten. Es sollte aber auch darauf geachtet werden, dass keiner durch irgendwelche Aussagen sich verletzt fühlt.
Bei 3 Mannschaften (Äpfel, Zitronen, Apfelsinenmannschaft) läuft jeweils eine Person mit verbundenen Augen auf einen Tisch zu. Dort liegen mehrere Äpfel, Zitronen und Apfelsinen. Es dürfen nur die eigenen Obstsorten mitgenommen werden. Die jeweilige Obstsorte muss in einen Korb gelegt werden. Die anderen Gruppenmitglieder können durch Zurufe dirigierend eingreifen.
Jeweils 2 Mitspieler tun sich zusammen. Entweder zwischen die zwei Handaußenflächen, oder Zeigefinger, oder Knien wird ein Bierdeckel (oder ein Blatt Papier, oder ein Stift, oder ein Holzklötzchen) geklemmt. Beide müssen sich nun so durch den Raum bewegen, ohne dass der zwischen den beiden geklemmte Gegenstand herunterfällt. Je besser sich beide koordinieren können und aufeinander reagieren umso kühner können die Aufgaben werden. Es könnte auch versucht werden mit verbundenen Augen die Aufgaben zu erfüllen.
Die Gruppe nimmt auf einer Decke Platz. Die Decke kann ggf. soweit zusammengeschlagen werden, dass die Gruppe gerade noch so Platz hat (Schwierigkeitsgrad erhöht). Nun muss die Gruppe die Decke wenden, ohne die Decke zu verlassen.
Sinn: Gegenseitig helfen und halten, abstimmen und koordinieren
Wie wäre es einmal das morgendliche Müsli in einem Baum einzunehmen? Die Gruppe sucht sich einen geeigneten, leicht zu erklimmenden Baum. Müsli, Milch, Teller, Löffel werden nach oben befördert und gemeinsam wird begonnen. Noch schwieriger wird es mit Brot, Butter, Marmelade, die dann jeweils von Person zu Person gereicht werden müssen.
Sinn: Gruppengefühl, Gemeinschaft
Die Kinder stellen sich nacheinander als lange Schlange auf, jeder nimmt ein Bein des Vordermanns in die Hand, dann müssen alle dem ersten hinterherhüpfen. Der Erste sollte ein Mitarbeiter sein.
Sinn:Gruppengefühl, Koordination und aufeinander abgestimmte Bewegungsabläufe führen zum Ziel
Ein Stab (Besenstiel) liegt auf den Fingern der Kinder, und muß abgesenkt werden ohne dass ein Kind den Stab nicht mehr berührt.
Sinn:Koordination und aufeinander abgestimmte Bewegungsabläufe führen zum Ziel
Alle Kinder stellen sich in einem großen Kreis auf, laufen dann aufeinander zu, bis alle dicht gedrängt stehen. Dann schließen sie die Augen, und fassen mit jeder Hand ein anderes Kind. Danach muß der Knoten wieder aufgemacht werden, bis wieder ein, oder mehrere Kreise entstehen, ohne die Hände zu lösen.
Sinn:Koordination und Kommunikation führen zur Auflösung des (gordischen) Knotens
Es gibt 2 Mannschaften mit je 2 Personen. Jede Mannschaft (2 Personen) bekommen ein Papprohr, dass ca. 1 Meter lang ist.
Die 2 Personen die zu einer Mannschaft gehören, stellen sich hintereinander auf und klemmen sich das Papprohr, geringfügig oberhalb der Knie, zwischen die Beine/Schenkel. Dem Hintermann (der Hinterfrau) werden die Augen verbunden. In gleicher Art und Weise stellen sich natürlich auch die anderen Mannschaften/Paarungen auf.
Nach dem Start muss schnellstmöglich eine Strecke (mit Wendepunkt) zurückgelegt werden. Die Hände dürfen nicht benutzt werden. Das Papprohr soll gemeinsam nur durch den Druck der Knie gehalten werden. In einem zweiten Durchgang werden die Rollen getauscht.
Je nach vorhandener Zeit kann das Spiel in mehreren Durchgängen, mit unterschiedlichen Partnern/Partnerinnen gespielt werden.
Statt einem Papprohr könnte man vielleicht auch einen Besenstiel benutzen.
Sinn: Ziel dieses Spiels ist es, Vertrauen, Koordination und Verantwortung zueinander aufzubauen.
Ein Spielbeitrag von Jens Deiters
Der Gruppe wird Bau- oder Bastel-Material bereitgestellt. Aus dem Material kann die Gruppe irgendetwas bauen, allerdings ohne zu sprechen.
Ein alter großer Pullover wird für dieses Spiel benötigt. Die erste Person zieht auf Kommando den Pullover an und fasst die Hände des nächsten Gruppenmitgliedes. Die restlichen Gruppenmitglieder helfen nun den Pullover der ersten Person abzustreifen und der nächsten Person überzustreifen ohne dass beider die Hände loslassen. Wie lange benötigt die Mannschaft dass auch das letzte Mannschaftsmitglied den Pullover angezogen bekam?
Jedes Mannschaftsmitglied bekommt einen Löffel und eine Schale Müsli. Alle sitzen an einem (runden) Tisch. Ein Arm ist auf den Rücken zu nehmen, der andere Arm ist gebrochen und darf nur im 90-Grad Winkel bewegt werden. In dieser Stellung wird es unmöglich sein, dass sich jemand selber füttern kann. Die Müslischalen leer zu bekommen geht also nur dann, wenn jeder den Nachbarn füttert. Ein Schiedsrichter achtet darauf, dass jeder seine Arme auch wirklich steif und im 90-Grad Winkel bewegt.
In einem Spielfeld werden 10-20 Mausefallen platziert. Ein Blinder Mitspieler muss nun versuchen durch das Spielfeld zu laufen ohne eine Mausefalle zuschnappen zu lassen. Die übrigen Mannschaftsmitglieder dürfen ihm vom Spielfeldrand aus durch Kommandos helfen. Bei diesem Spiel sollte jeder Spieler feste Schuhe anhaben.
Die Gruppe darf nicht näher als 3-4 Meter nah an das Objekt (=Bombe) herantreten. Ein Sicherheitsband dient als Markierung der Fläche, die nicht betreten werden darf. Als Bombe kann eine Kanne, Flasche, oder Kiste (Plattform) dienen. Diese wird mit 4 Schnüren angehoben, 20 Meter transportiert ohne den Boden zu berühren und in einem Ziel abgelegt.
Mehrere Schwimmer müssen gerettet werden. Der Rettungsschwimmer wirft ein Seil einem Gruppenmitglied zu, dieser bindet sich das Seil um und lässt sich vom Rettungsschwimmer herziehen. Anschließend wird das Seil der nächsten Person zugeworfen, die das Seil ebenfalls fängt, sich umbindet und herziehen lässt. Wie schnell ist die Gruppe an Land gezogen?
Bei diesem Koordinationsspiel steht ein Kandidat mit jeweils einem Fuß auf einem Brett. An den 2 Brettern sind jeweils Seile angebracht. Der Kandidat hebt ein Bein an, die Gruppe zieht das Brett ein Stück in eine Richtung, die Person senkt das Bein wieder. Anschließend ist der andere Fuß an. Wie lange braucht die Gruppe um den Kandidaten über eine markierte Strecke zu bringen. Ein Schiedsrichter wertet jede Bodenberührung mit einem Minuspunkt.
2 Personen liegen ausgestreckt auf dem Boden und berühren sich mit den Füßen. Beide müssen nun eine Strecke über den Boden rollen und immer mit den Füßen in Berührung bleiben. Bei diesem Spiel kommt es also darauf an, dass beide Partner in Kontakt bleiben und aufeinander abgestimmt zum Ziel gerollt wird.
Ein Stein, oder ein großer Ball muss von Punkt A nach Punkt B befördert werden. Die Gruppe darf nur 5-6 Schnüre verwenden. Niemand darf eine Schnur mit 2 Händen berühren, jedoch mehrere Personen dürfen jeweils mit einer Hand eine Schnur berühren.
Immer 2-3 Personen bilden eine Gruppe. Diese Gruppe vereinbart einen bestimmten Lockruf (Grunzen, Miauen, oder noch besser etwas ausgefalleneres). Anschließend bekommen alle Gruppen und deren jeweiligen Mitglieder die Augen verbunden, werden schön durcheinander gemischt und im Raum verteilt. Nun müssen sich alle Gruppenmitglieder wieder zusammenfinden. Es sind keine Berührungen erlaubt und auch keine anderen Laute oder Worte als der vereinbarte Lockruf.
Allen Gruppenmitgliedern werden die Augen verbunden. Sie bekommen nun die Aufgabe sich der Größe nach, dem Alter nach, oder dem Alphabet nach sortiert nebeneinander zu stellen. Allerdings ist Sprechen nicht erlaubt. Wie schnell kann die Gruppe die gestellte Aufgabe lösen?
Die ganze Gruppe muss sich auf ein großes Stück Papier stellen (können auch mehrere DIN 4 - Blätter sein). Sobald sich alle auf dem Papier befinden, wird von einem Außenstehenden nach und nach ein Stück vom Papier weggerissen. Dadurch muss die Gruppe zusammenrücken und gewinnt Zusammenhalt und Rücksichtnahme.
Eine Zusendung von J.B.
Zwei Personen sitzen mit dem Rücken zueinander an jeweils einem Tisch. Auf dem Tisch von Spieler 1 sind verschiedene Gegenstände aufgebaut (z.B. eine Tasse, ein Löffel, eine Kerze und eine Brille). Diegleichen Gegenstände befinden sich auch ungeordnet auf dem anderen Tisch. Spieler 1 muss jetzt dem Spieler 2 beschreiben, wie diese Gegenstände angeordnet sind und dieser muss seine eigenen Gegenstände auf seinem Tisch genauso arrangieren.
(Eine Zusendung von unbekannt mit dem Kürzel : M.L.)
1. Ein Mitarbeiter wird aufgefordert, eine Stegreifgeschichte zu erzählen. Dazu kann man sich für "fortlaufende" Folgen eine Hauptfigur ausdenken, die jedes Mal vorkommen muss.
2. Die Kinder dürfen z.B. 5 Begriffe nennen, die in einer Stegreifgeschichte vorkommen müssen.
3. Jeder aus der Gruppe erzählt ein wenig an der Stegreifgeschichte weiter. Wer absolut nicht mag, darf jemanden bestimmen, der für ihn erzählt.
Ein Beitrag von Elsbeth L.
Es werden 9 Stühle aufgestellt: 3 Reihen mit jeweils 3 Stühlen. Es gibt 2 Mannschaften mit je 3 Spielern. Jetzt geht es nach Tic Tac Toe Regeln: Ein Schüler aus Mannschaft eins setzt sich auf einen Stuhl seiner Wahl, dann kommt einer aus Mannschaft 2 der das Gleiche macht. Dann wieder Mannschaft 2 usw. Wenn beide Mannschaften ihre 3 Spieler "platziert" haben, dürfen sie untereinander tauschen, aber immer abwechselnd Mannschaft 1 und 2! Gewonnen hat, wer als erster seine 3 Spieler in einer Reihe (senkrecht, waagrecht), oder Diagonal platziert hat. Das wichtige dabei!!!! KEINER darf ein Wort sagen auch nicht die zuschauenden Mitschüler. Und wenn ein Mitspieler etwas sagt, hat die Mannschaft verloren! Die Spieler unter sich müssen sich also mit Zeichensprache verständigen.
Ist auch ein tolles Spiel um Ruhe in die Klasse zu bekommen.
Ziel: Kommunikation ohne zu reden!
Jedes Kind hat einen Partner. Die zwei stehen sich gegenüber und schauen sich an. Jedes Kind bekommt ein Becher mit Wasser. Jedes Kind muss einen Schluck Wasser in den Mund nehmen, soviel wie es in den Mund kriegt. Jetzt muss der Spielleiter verschiedene Sachen fragen, z.B. Was ist dein Lieblingsessen? Nun müssen sich die Kinder gegenseitig versuchen zu erklären (Handzeichen ....) was ihr Lieblingsessen ist. Ein sehr lustiges Spiel und es gibt immer was zum lachen!
Alle Spieler sitzen oder stehen in einen Kreis. Der erste Spieler sagt:1 Ente, der zweite Spieler muss dann sagen: 2 Beine
3. Spieler: springt ins Wasser
4. Spieler: platsch
5. Spieler: 2 Enten
6. Spieler: 4 Beine
7. Spieler: springen ins Wasser
8. Spieler: platsch
9. Spieler: platsch
10. Spieler: 3 Enten
usw. bis einer falsch liegt und somit ausscheidet.Jetzt kann man von Vorne wieder anfangen oder bei der Ente starten bei der der Fehler passiert ist.
Eine Zusendung von Rainer O.
Jeweils 3 Mitspieler stehen nebeneinander, der mittlere wird mit Tüchern oder Schnüren an den Knöcheln mit den beiden anderen verbunden. So müssen die Drei als "Vierbein" einen Hindernisparcour z.B. um Stühle herum absolvieren. Dabei müssen die beiden äußeren ihre Bewegungen über den mittleren Mitspieler koordinieren, damit die Gruppe das Gleichgewicht halten kann.
Ein Beitrag von Dagmar.
In einem Seil werden mehrere Knoten gemacht. jeder Spieler geht an ein Knoten. Nun ist die Aufgabe, die Knoten zu öffnen. Man darf aber nicht sich vom Knoten lösen.
Ein Beitrag von Jane
Jede Gruppe bekommt Zeitungen (oder Trinkhalme) und Klebeband. Das Ziel ist es, in einer vorgegebenen Zeit einen Möglichst hohen und von sich aus stehende Turm (freistehend, ohne Hilfsmittel)zu bauen. gemessen wird erst nach 15 Sekunden nach den los lassen!
Sinn: Kommunikation, gemeinsame Lösung eines (technischen) Problems, Kreativität, Ideenfindung
Ein Beitrag von Dominik
Alle Mitspieler bilden einen Stuhlkreis und stellen sich hinter ihren Stuhl. Der Stuhl darf nur mit einer Hand gehalten werden und soll nur auf zwei Beinen stehen, also nach vorn oder hinten gekippt werden (die Teilnehmer müssen sich einigen). Nun sollen sich Spieler in eine Richtung von Stuhl zu Stuhl bewegen, ohne das ein Stuhl auf seine vier Beine fällt. Kippt ein Stuhl müssen alle zur Ausgangsposition zurück. Das Ziel ist erreicht, wenn alle wieder an ihrem Stuhl ankommen. Je größer die Gruppe, desto schwerer ist das Spiel.
Reflexion: Was war hilfreich (z.B. eine(r) übernimmt Kommando zur Orientierung) Was habt ihr beobachtet...? Anhand des Spiels wird Kooperation/ werden Rollen/Positionen innerhalb der Gruppe deutlich. Kann zu Frustration führen, dann rechtzeitig abbrechen. Nicht immer erreicht Gruppe das Ziel.
1 Gruppe, 2 Kletterseile
Aus einem Seil wird ein „See“ markiert mit einem Durchmesser von ca. 5-7 Metern. In die Mitte kommt ein kleiner Gegenstand z.B. Münze oder kleine Kiste, welche von der Gruppe rausgeholt werden soll, ohne den See zu betreten.
Eine Lösung wäre: Ein festes Fundament aus Leuten bauen, die das Seil festhalten, ein Leichter hängt sich ans Seil und der Rest der Gruppe läuft mit dem Seil um den See. Die Aufgabe kann bis zu ca.30 Minuten dauern und ist nicht so einfach zu lösen. Je größer der Durchmesser des Sees, desto schwieriger.
Falls man das ganze in einem Wald spielt (macht auch gerne mal Spaß) haben die Kinder noch die Möglichkeit die Bäume als Hilfe zu nehmen. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man sich mit Knoten auskennen sollte, damit niemand zu schaden kommt. Wir haben das ganze darüber gelöst, dass wir das Seil an einem Baum befestigt haben, den Rest über zwei höhere Äste so gelegt haben, dass es eine Schlinge gab, in der sich der leichteste reinhängen konnte. Die restlichen Mitglieder haben am losen Ende des Seiles gezogen, sodass man die Höhe verändern konnte.
Die Teilnehmer stellen sich in einen Kreis. In die Mitte wird mit einem Seil ein Oval oder ein Kreis gelegt. In diesem Kreis befinden sich ganz durcheinander die Zahlen von 1-30 (variabel). Nun haben die Teilnehmer die Aufgabe schnellstmöglich alle Zahlen der Reihenfolge nach mit dem Fuß anzutippen.
Es gibt 2 Regeln: Man darf nur mit einem Fuß in den Kreis und es dürfen NIE 2 Personen gleichzeitig in den Kreis.
Die Teilnehmer müssen sich also absprechen wer wann welche Zahl antippt und wer welche Zahlen im Kreis am besten erreichen kann. Da das Team die Aufgabe hat eine möglichst gute Zeit zu schaffen müssen Sie zusammenarbeiten.
Eine Zusendung von Fabian
Man nimmt einen Hula-Hupp Reifen oder ein als Kreis geknotetes Seil mit ähnlichem Durchmesser. Aufgabe ist nun das die Gruppe möglichst schnell durch den Ring muss. Interessant sind die Methoden die die Kinder verwenden. Das ganze kann man dann mit Zeitstoppen machen, bei uns waren das 10,5 sek bei einer Gruppe von 14 Kindern.
Eine Zusendung von A.B.
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