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Sportlicher Abend

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Management durch soziokulturelle Dynamik

Tausche Ideen gegen Spielebuch

Begrüßung:

Ich möchte Sie herzlichst zu unserem Seminar Management durch soziokulturelle Dynamik begrüßen! Ich darf Sie beglückwünschen: Sie haben die richtige Entscheidung getroffen! Sie haben den Schritt gewagt und sich für dieses Seminar entschieden. Es wird Ihr Leben, vor allem aber Ihr Berufsleben aufs Beste verändern. Nach diesem Seminar werden Sie Sich und Ihre Umwelt mit anderen Augen sehen. Und mit diesen einleitenden Worten möchte ich schon zum Eigentlichen dieses Seminars übergehen. Wir werden uns heute mit den verschiedensten Segmenten des Managements befassen. Zur Verdeutlichung habe ich dieses Struktogramm vorbereitet. [Schaubild zeigen]

Motivation:

Die Grundlage des Ganzen ist Motivation. Ohne Motivation läuft beim Management durch soziokulturelle Dynamik gar nichts. Wichtig für Motivation ist, dass Sie entspannt sind und deshalb stelle ich Ihnen jetzt eine wichtige Übung für Ihr tägliches Leben vor.

  • Kreis bilden
  • Hüpfen, Arme kreisen, ...
  • Nebenstehende massieren

Jetzt sind Sie entspannt und das ist die wichtigste Voraussetzung für Ihre ganz persönliche Motivation. Nur wenn Sie Aufgaben ruhig und gelassen angehen, können Sie erfolgreich an einer Ertragsoptimierung arbeiten. Ich sehe schon, dass Sie voll motiviert sind und deshalb sollen Sie Ihrer Motivation jetzt Ausdruck verleihen.

  • Tschaka schreien

Verlässliches Team:

Beim Management durch soziokulturelle Dynamik müssen sich voll und ganz auf Ihre Mitarbeiter verlassen können. Gerade in konjunkturell schwachen Wirtschaftsphasen müssen Sie sich jederzeit auf Ihre Mitarbeiter stützen können. Das Gefühl von einem guten Team getragen zu werden ist immens wichtig.

  • Weiterrutschen (UNO – Karten)

Guter Draht zum Team

Es ist auch extrem wichtig, dass Sie einen guten Draht zu Ihren Mitarbeitern haben. Sie müssen lebensnah sein und richtig feiern können. Als Partystar sind Sie bei Ihren Mitarbeitern beliebt und ein gutes Unternehmensklima entsteht. Als Partymensch müssen Sie vor allen Dingen gut tanzen können und was eignet sich besser dazu als

  • Limbo (Stange, Musik)

Persönliche Stärken richtig einsetzen:

Eine weitere Basis für Ihren ganz persönlichen Erfolg ist es, Sich auf Ihre tragenden Fähigkeiten zu verlassen. Nach diesem Seminar sind Sie Experte für technologische Organisation und können sich getrost auf ihre funktionale Charakterstruktur verlassen. Allerdings müssen Sie das einüben und sich Ihrer persönlichen Parameter klar sein, weil sie sonst in dieser Marketingwelt der Darwin‘schen Selektion nicht bestehen können. Versuchen Sie einfach Ihre Fähigkeiten gewinnbringend einzusetzen und nicht der Letzte zu sein.

  • Reise nach Jerusalem extreme (Kärtchen, Musik)

Prozessoptimierung:

Eine wichtige Komponente der volkswirtschaftlichen Produktspezifikation ist die Prozessoptimierung. Rentabilitätsanalysen sind Ihnen ja sicherlich ein Begriff! Ich möchte Ihnen das einmal an diesem Schaubild verdeutlichen (Schaubild zeigen). Sie können hier die Zielsetzungen und Ressourcen des Unternehmens sehen und den Prozess, der zum Erfolg führt. Präferenz hat hier die Straffung der Produktionslinien und Produktionsabläufe.

  • Aquädukt (Frischhaltefolie, TT-Bälle)

Motivation und nochmals Motivation:

Ich brauche Ihnen wahrscheinlich nicht zu sagen, dass Sie in unserer serviceorientierten Wirtschaft immer auf sich allein gestellt sind und andauernd kämpfen müssen. Wichtig für ein Überleben ist wiederum Ihre Motivation

  • Tschaka

Taktik und Ausdauer:

Sie müssen sich gegen eine Vielzahl von Konkurrenten durchsetzen und dürfen nicht schwach werden, sonst haben Sie verloren. Mit der besten Taktik und genügend Ausdauer werden Sie am Ende der Sieger sein.

  • Wäscheklammern sammeln (Wäscheklammern) / Sockenklauen

Fehlerquellen beseitigen:

Es ist vor allem auch unabdingbar Ihre Geschäfte zu optimieren. Dazu müssen Sie Fehlerquellen beseitigen, die Effektivität und Ökonomie stärken und der Präferenzstruktur durch die Segmentierungsgrundlage Raum schaffen. Manche Störfaktoren sind dabei schwierig zu eliminieren. Aber um die Produktivität zu maximieren und Fehlerquellen aufzuspüren, müssen Sie diese zielgerichtet entfernen.

  • Bodyguard (Ball)

Kompetenz und Qualität Ihrer Mitarbeiter:

Als Manager müssen sie komplexe Produktionsabläufe im Blick haben und dürfen auch bei subkulturellen Alternativen nicht die Flinte ins Korn werfen. Schärfen Sie Ihren Mitarbeitern die zu erfüllenden Aufgaben aufs Beste ein und stellen Sie hohe Ansprüche an die fachliche Kompetenz und Qualität Ihrer Mitarbeiter.

  • Staffel (Wäscheklammern, Stifte, Schnur, Flaschen)

Überblick bewahren:

Als Manager müssen Sie auch bei komplizierten Abläufen den Überblick bewahren und an den entscheidenden Stellen die Fäden ziehen können (Schaubild zeigen). Das ist ein Faktor, der Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit ständig begegnen wird und diese Fähigkeit müssen Sie sich fehlerfrei zu eigen machen.

  • Gordischer Knoten

positive Einstellung zum Leben:

Zum Abschluss dieses Seminars möchte ich Sie nur noch bitten, eine kleine fröhliche Tanzeinlage zu bestreiten. Sie haben in diesem Seminar viele wichtige Aspekte über das Management durch soziokulturelle Dynamik gelernt, aber einer der wichtigsten Bestandteile ist, dass Sie eine positive Einstellung zum Leben haben und vor allem Ihre Freizeit genießen.

  • Zeitungstanz (Zeitungen, Musik)

Zusätzliche Spiele:

kundenorientiertes Marketing:

Jetzt wollen wir zu Ihren Unternehmenszielen kommen. Ihr Hauptziel muss immer die Überzeugung potentieller Kunden von Ihrer Geschäftsidee sein. Unter Einfluss der Lebenszyklusanalyse und der Produkthierarchien benötigen Sie ein kundenorientiertes Marketing, um potentielle Käufer von sich zu überzeugen.

  • Britische Bulldogge

Teamfähigkeit:

In unserer heutigen Welt müssen Sie teamfähig sein und sich auch unter schwierigen Bedingungen behaupten können. Sie müssen zusammen mit anderen auf ein Ziel hinarbeiten und mit aller Kraft versuchen, das gesteckte Ziel zu erreichen. Auch mit eingeschränkten Fähigkeiten müssen Sie sich optimal entsprechend Ihrer Marketingstrategie fortbewegen können.

  • 5 Hände, 2 Füße

Public Relations:

Auch in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten – wie das jetzt gerade der Fall ist - müssen Sie im Notfall die Fähigkeiten haben, durch soziales Konsumverhalten einen Wiedereinstieg in den betriebswirtschaftlichen Markt zu schaffen. Es muss Ihnen möglich sein durch ihre Public Relations gegen interne Konkurrenten der Internationalisierung vorzubeugen und am Spiel der Global Player wieder teilzunehmen.

  • Wespenball (Bälle)

Anmerkungen:

Im Prinzip können die Texte / die Geschichte beliebig abgewandelt werden und den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Man muss einfach nur blöd schwafeln und irgendwelche (Pseudo-)Fachbegriffe einfließen lassen. Betriebswirtschaftsbücher, etc. sind sehr hilfreich und können hervorragend gemischt werden. Wortneuschöpfungen sind erwünscht. Sollte die Motivation der Teilnehmer zurückgehen, können die Übungen vom Anfang (Tschaka, ...) wiederholt werden.


Spielerklärungen:

  1. Weiterrutschen

    Material: UNO – Karten

    Die Mitspieler sitzen im Kreis. Jeder Spieler erhält eine UNO – Karte, deren Farbe er sich merken muß. Danach werden die Karten wieder eingesammelt. Nun wird der Reihe nach immer eine Karte vom Stapel gezogen und die Farbe genannt. Alle Spieler, die diese Farbe haben, rutschen nun einen Platz nach links weiter. Ist der Platz nicht frei, setzen sie sich einfach auf den- oder diejenigen, die sie dort vorfinden. Wird eine schwarze Karte gezogen, müssen die Leute, die aufeinander sitzen, ihre Reihenfolge ändern. Der Unterste wandert nach oben, der Oberste wandert nach unten. Gewonnen hat derjenige, der als erster wieder seinen ursprünglichen Platz einnimmt.

  2. Limbo

    Material: : Musik, Stange

    Die Mitwirkenden müssen bei guter Musik unter einer Stange durchtanzen, indem sie ein Hohlkreuz machen und sich möglichst weit nach hinten beugen. Mit der Zeit wird die Stange immer niedriger gehalten. Wer umfällt oder die Stange berührt, scheidet aus.

  3. Reise nach Jerusalem extreme

    Material: : Kärtchen, Musik

    Eine Hälfte der Kärtchen ist mit einem Stuhl bemalt, die andere mit einem Männchen. Alle Zettel werden gefaltet und gemischt. Die Anzahl der Spieler muss ungerade sein. Jeder Mitspieler bekommt einen Zettel, den er jedoch noch nicht ansehen darf. Solange nun Musik läuft, müssen sich alle Spieler durcheinander bewegen und untereinander die Zettel tauschen.

    Stoppt die Musik, öffnen alle Spieler schnell ihre Zettel. Hat man ein Stuhlsymbol auf seinen Zettel, so muss man sich schnell auf den Boden werfen und in irgendeiner Form einen Stuhl bilden. Hat man ein Männchen auf seinem Zettel, so muss man sich einen „Stuhl“ suchen, auf dem man Platz nimmt. Derjenige, der keinen Stuhl findet, fliegt raus. Der Zettel des ausgeschiedenen Spielers wird mit einem im Spiel befindlichen Stuhlzettel getauscht. In den folgenden Runden scheiden dann jeweils 2 Spieler aus. Dabei wird auch jeweils nur einer der „Männchen“ – Zettel mit einem „Stuhl“ – Zettel vertauscht.

  4. Aquädukt

    Material: : Frischhaltefolie, TT-Bälle

    Es werden zwei Gruppen gebildet. Jede Gruppe erhält ein mehrere Meter langes Stück Frischhaltefolie. Die Gruppen müssen nun versuchen mit der Folie eine Rinne zu bilden, durch die ein Tischtennisball rollen kann. Die Bälle werden am Anfang auf die Folie gelegt und müssen dann bis zum Ende transportiert werden, ohne dass sie ein Spieler berührt. Fällt der Ball herunter, muss wieder am Anfang angefangen werden. Die Gruppe, deren Ball zuerst am Ziel ankommt, hat gewonnen. Das Spiel kann wahlweise auch mit Wasser durchgeführt werden.

  5. Wäscheklammern sammeln

    Material: : Wäscheklammern

    Jeder Spieler erhält 3 Wäscheklammern. Diese müssen gut sichtbar an der Kleidung angebracht werden. Nach dem Startzeichen muss jeder versuchen möglichst viele Wäscheklammern zu erobern, um diese dann wiederum an seiner Kleidung anzubringen. Wer am Schluss (nach einer festgelegten Zeit) die meisten Wäscheklammern hat, hat gewonnen.

  6. Sockenklauen

    Die Spieler ziehen ihre Schuhe aus. Nach dem Startsignal darf man nicht mehr laufen bzw. sich nicht mehr auf seinen Füßen fortbewegen. Das Ziel ist den anderen Spielern ihre Socken auszuziehen. Wer keine Socken mehr anhat, scheidet aus. Gewonnen hat, wer am Schluss übrig bleibt.

  7. Bodyguard

    Material: : Ball

    Die Spieler stehen im Kreis, zwei Freiwillige – die „Fehlerquelle“ und ihr Bodyguard - gehen in die Mitte. Der Bodyguard muss versuchen, die Fehlerquelle möglichst lange vor dem Ball zu schützen, der von den Umstehenden auf die Fehlerquelle geworfen wird. Wird die Fehlerquelle getroffen, tauschen die beiden Freiwilligen ihre Rollen.

  8. Staffel

    Material: : Wäscheklammern, Stifte, Schnur, Flaschen

    Es werden mehrere Gruppen gebildet. Jede der Gruppen bestimmt einen Auserwählten mit möglichst langen Haaren. Die Auserwählten müssen nun eine Schnur hinten an ihrer Hose befestigen. An diese Schnur wird unten ein Stift gebunden. Nun stellen sich die Gruppen in Reihen auf. Auf das Startsignal hin müssen die ersten zu einem einzigen großen Haufen aus Wäscheklammern laufen, eine davon nehmen zurücklaufen und die Klammer ins Haar ihres Auserwählten hängen. Dann starten die Nächsten, usw. Wenn keine Klammern mehr da sind, müssen die Auserwählten versuchen, den Stift, der an ihnen hängt, in der Flasche zu versenken. Gewonnen hat die Gruppe, die die meisten Wäscheklammern hat bzw. am schnellsten war.

  9. Gordischer Knoten

    Alle stellen sich in einem Kreis auf, strecken die Arme nach vorne und machen die Augen zu. Dann gehen die Mitspieler aufeinander zu und fassen mit jeder Hand die Hand eines beliebigen anderen Mitspielers. Die Aufgabe besteht nun darin, diesen Gordischen Knoten zu lösen, ohne dass man die Hände eines anderen loslässt.

  10. Zeitungstanz

    Material: : Zeitungen, Musik

    Es werden Paare gebildet. Jedes Paar erhält einen Zeitungsbogen. Dieser wird auf dem Boden ausgebreitet. Nun müssen die Paare zu guter Musik kreativ tanzen. Wer bei Ende Musik in irgendeiner Weise den Boden berührt scheidet aus. Die anderen Paare falten ihre Zeitung in der Mitte zusammen und das Ganze fängt von vorne an. Gewonnen hat, wer am Schluss übrig bleibt.

  11. Britische Bulldogge

    Das Spiel funktioniert wie „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“. Der Unterschied ist, dass am Anfang „1, 2, 3 ... Britische Bulldogge!“ gerufen wird. Um einen anderen Spieler abzuschlagen, muss man ihn komplett vom Boden hochheben und „1, 2, 3 ... Britische Bulldogge!“ rufen.

  12. 5 Hände, 2 Füße

    Es werden mehrere Gruppen gebildet. Dann wird eine bestimmte Anzahl an Händen und Füßen genannt. Die Gruppe muss sich jetzt so aufstellen, dass sie nur mit den entsprechenden Anzahlen und Körperteilen den Boden berührt. Als Erweiterung kann man auch fordern, dass sich die Gruppen in dieser Aufstellung eine gewisse Strecke fortbewegen.

  13. Wespenball

    Material: : Bälle

    Die Spieler verteilen sich im Raum. Die Bälle werden hoch in die Luft geworfen. Die Spieler können sich nun einen Ball schnappen und versuchen andere Spieler abzuwerfen. Abgeworfen ist, wer direkt von einem Ball (also ohne vorherigen Bodenkontakt) getroffen wurde. Wird der Ball vom anderen Spieler gefangen, so darf einfach weiterspielen und ist nicht abgeworfen. Man darf maximal drei Schritte mit dem Ball machen und muss spätestens dann werfen. Wurde ein Spieler abgeworfen muss er sich sofort hinsetzen. Kann er durch Zufall von dieser Position aus einen Ball ergattern ist er wieder frei und darf wieder mitspielen. Gewonnen hat, wer am Ende übrig ist.

Autor: Dieser Beitrag stammt von Christopher M., welcher noch zahlreiche andere Entwürfe zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank für diesen und andere Beiträge.

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