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Entdeckungen im Wald

Entdecken, was im Kleinen steckt

Ein Waldspiel für drei Gruppen à 6 Kinder (variabel) im Alter von 6-11 Jahren

Hinweis: Für das gesamte Waldspiel müssen ca. 2 Stunden eingerechnet werden. Vorher muss man sich entsprechende Plätze für die Stationen aussuchen, z.B. braucht Station 5 + 9 eine Stelle, an der viele Tannen- oder Kiefernzapfen zu finden sind. Da es nicht um Geschwindigkeit geht, kann man an einer beliebigen Station anfangen.

Gruppenbildung:

Zettel werden ausgeteilt (evtl. schon mit Namen drauf, wenn man die Gruppen genau festlegen will) mit Farben darauf notiert: 6x gelb, 6x rot, 6x blau.

Nun müssen sich die gleichen Farben zusammenfinden, ohne miteinander zu reden oder den Zettel zu zeigen.

Pyramide:

Jeweils die 6 Kinder bauen eine Pyramide – so wie jeder dazu gebraucht wird und jeder seinen Platz hat, so sollt ihr als Gruppe zusammenarbeiten. (Große und Kräftige als Träger der Pyramide, dann die „Mittleren“, die ausgleichen können, danach die „Kleinen“, die leicht und beweglich sind.

Stationen:

Die ersten beiden Stationen können noch an zentraler Stelle gemacht werden oder man nimmt das Herz der 2. Station mit und entscheidet unterwegs, wann man es gestalten will. Jede Gruppe ein Eimer, Stift und Auswertungsblatt.

Stationen müssen nicht der Reihenfolge nach erledigt werden. Treffpunkt ausmachen, wann alle da sind.

Unterwegs muss jede Gruppe 6 Karten in ihrer Farbe finden, auf denen ein Buchstabe drauf ist. Bringt diese Karten mit. Mit allen drei Gruppen zusammen müsst ihr damit einen Satz bilden. GOTT SIEHT DAS HERZ AN

  1. Kleine Tiere, große Wirkung, enorme Leistung

    Die Ameisen sind zwar klein, aber viele. Und sie schaffen einen Riesenberg von Tannennadeln zusammenzutragen, um sich so ihr Zuhause zu schaffen.

    Spiel: In diesem abgegrenzten Stück soll jede Ameisensippe sich ihren Berg zusammentragen, indem jeder die Bauteile in seiner Farbe sammelt und zu einem Haufen zusammenträgt. Dabei kann man jeweils nur einen „Balken“ tragen. Also, nicht mehrere auf einmal, sonst überlupft ihr euch.

    Insgesamt sind von jeder Farbe 100 Bauteile verfügbar. Entscheidet selbst, wann ihr an eurem Bau aufhört und tragt die Anzahl der gefundenen Teile in Eure Liste ein.

    Die Zahnstocher werden auf dem Waldboden in einem gekennzeichneten Stück ausgelegt. Damit keiner dem andern die Teile in den Boden tritt, machen alle diese Aufgabe zur gleichen Zeit oder man gibt jedem sein eigenes abgegrenztes Stück Boden, in dem er seine Teile finden muss. Jeweils 100 Zahnstocher, die gefärbt werden in den Farben rot, gelb und blau.

  2. Naturherz gestalten

    Der Wald gibt viel verschiedenes Material her und damit lässt sich wunderschön dekorieren.

    Spiel: Am Samstagnachmittag gibt es eine Groß-Veranstaltung, in der Euer gestaltetes Herz ausgestellt wird.

    Also, gebt Euer Bestes und beklebt das Kartonherz mit dem, was Euch gefällt. Hängt es auf und vergesst nicht, auf der Rückseite zu unterschreiben

    Große Kartonherzen und guter Klebstoff

  3. Eigenes erkennen

    Um das Kleine zu unterscheiden, muss man genau fühlen und sich Zeit dazu lassen.

    Spiel: Jeder sucht sich einen Stein aus und markiert ihn mit seinem Namen oder einem Zeichen. Der Stein soll etwa die Größe einer Streichholzschachtel haben. Nun werden die Steine zu den Steinen in der Schachtel gelegt und der Deckel drauf gemacht. Jeder versucht nun, seinen Stein durch Fühlen zu erkennen.

    Fühlkarton (Schuhkarton mit Loch), wasserfester Stift

  4. Das Kleine fühlen

    Das Auge ist zwar ein kleines Organ, aber sehr wichtig. Wie fühlt man sich, wenn so etwas Kleines nicht mehr eingesetzt werden kann?

    Spiel: Probiert es aus und lauft mit geschlossenen Augen am Seil entlang und zählt dabei, wie viele Knoten an diesem Seil befestigt sind. Kriegt jeder die gleiche Anzahl raus?

    Langes Seil, ca. 20 kleine Wollfäden zum dranknoten

  5. Kleines bewirkt Großes an der richtigen Stelle

    Wenn man kleine Dinge an die richtige Stelle bringt, kann es etwas Großes bewirken.

    Spiel: Jeder sucht sich 12 Tannenzapfen.

    Jeder kann nun mit seinen Zapfen versuchen, die Glocke zu treffen, so dass sie erklingt. Wie viele Klingeltöne habt ihr erzeugt?

    Glocke mit Seil zum Aufhängen

  6. Reichtum des Waldes

    Vor lauter Natur sieht man im Wald oft die einzelnen kleinen Dinge nicht mehr.

    Spiel: In diesem Karton sind 20 verschiedene Dinge aus dem Wald. Schaut sie euch eine Minute lang an und versucht, zusammen alles aufzulisten, was ihr gesehen habt. An welche Dinge könnt ihr euch noch erinnern? Zählt sie auf und schreibt sie auf.

    Karton mit Deckel, ca. 20 versch. Naturmaterialien

  7. Spongebob

    Wir sind wichtig, jeder kann nehmen und geben! Welcher Gegenstand ist dazu da, etwas aufzunehmen und wieder abzugeben? Ja, richtig, ein Schwamm.

    Spiel: Jeder bekommt ein Stück Schwamm. Transportiert damit das Wasser von einer Seite zur anderen. Wie lange braucht ihr dazu und wie viel Wasser ist angekommen?

    Eimer, für jede Gruppe 1 Liter Wasser, 6 Schwammstückchen; Messbecher mit Markierung der Füllmenge

  8. Augen auf! Falscher Platz!

    Schaut genau hin. Manches ist am falschen Platz.

    Spiel: Auf den Bäumen um euch rum findet ihr 10 Gegenstände, die hier nicht hingehören. Schreibt diese Gegenstände auf und überlegt euch eine Geschichte, in der diese Gegenstände vorkommen. Spielt diese Geschichte am Ende des Waldspiels den anderen vor.

    Beliebige Gegenstände wie z.B. Spielente, Rolle Klopapier, Spielzeugauto, usw.

  9. Gemeinsamer Transport

    Die Eichhörnchen transportieren ihre Vorräte in ihr Lager.

    Spiel: Setzt euch auf den Baumstamm, zieht Socken und Stümpfe aus und transportiert mit den Füßen (indem ihr sie mit den Füßen einander weitergebt) 10 Kiefernzapfen in Euer Lager.

  10. Bärensuche mit Hilfe

    Manchmal kann man nicht erkennen, wo das Wichtige zu finden ist. Dann ist es gut, wenn andere da sind, die einem helfen, an die richtige Stelle zu kommen.

    Spiel: Ins Gelände wird jeweils eine Packung Mini-Gummibären gelegt. Einer bekommt die Augen verbunden und wird durch verbales „dirigieren“ der andern an die Stelle geführt, bis er die Bären erwischt. Jeder wird mal der Bärenfänger, der nur durch die anderen den Weg findet.

    Mini-Gummibären soviel wie Teilnehmer; Augenbinde

Abschluss:

Wenn alle Gruppen da sind, den Lösungssatz zusammensetzen. GOTT SIEHT DAS HERZ AN

Wenn noch Zeit ist, einander die Geschichte vorspielen.


Auswertung Waldspiel:

Unterwegs: 6 Buchstabenkarten Eurer Farbe finden und mitnehmen

  1. Kleine Tiere, große Wirkung, enorme Leistung

    Aus wie vielen Bauteilen besteht euer Ameisenhaufen? ___________

  2. Naturherz

    Wir haben das Schönste Herz dekoriert (ankreuzen) Ja_____ Ganz sicher ____

  3. Eigenes erkennen

    Wie viele in der Gruppe haben ihren Stein wieder erkannt (gefühlt) ________

  4. Kleines erfühlen

    Wie viele Knoten habt ihr auf dem Weg erfühlt? _____

  5. Kleines bewirkt Großes

    Insgesamt haben wir die Glocke ______ mal zum Klingen gebracht

  6. Reichtum im Wald

    Wir können noch folgende Dinge aufzählen:

    1. ______________ 2.___________ 3._____________ 4. ____________ 5. ___________

    6. ______________ 7.___________ 8._____________ 9. ____________ 10. __________

    11. _____________ 12.__________13.____________ 14. ____________ 15. __________

    16. _____________ 17.__________18.____________ 19. ____________ 20. __________

  7. Spongebob

    Wir haben in ______ Min und ______ sec. das Wasser transportiert und dabei noch _____ ml Wasser aufgefangen.

  8. Augen auf. Falscher Platz!

    Welche Gegenstände habt ihr entdeckt?

    1. _____________ 2.___________ 3._____________ 4. _________ 5. __________

    6. _____________ 7.___________ 8._____________ 9. _________ 10.__________

  9. Gemeinsamer Transport

    Wie viele Teile kamen im Vorratslager an, ohne verloren zu gehen? _____

  10. Bärensuche

    Guten Appetit beim Bärenbraten!



Eine Zusendung von Dorothee S.

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