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Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/-in – Was für eine Ausbildung spricht

Wer nach der Schule auf der Suche nach einem Beruf ist, der den eigenen Interessen gerecht wird hat die Qual der Wahl. Ich habe an dieser Stelle bereits auf die Ausbildungsmöglichkeiten als Erzieher, oder eine freiberufliche Tätigkeit im Bereich Jugendarbeit hingewiesen (siehe Links am Ende des Artikels). Heute möchte ich den Beruf als Krankenpfleger vorstellen. Auch in diesem – derzeit händeringend – gesuchten Bereich gibt es viele Möglichkeiten, egal ob als Kinderkrankenpfleger, im Logopädie Bereich oder sonstigen Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitsbereich. Allerdings ist dieser Beruf kein Honigschlecken, aber ein Beruf mit Zukunft und Herz.

Der Personalmangel im Gesundheitswesen ist bittere Realität. Das ist nicht nur schade, sondern auch dramatisch. Gerade in einer Zeit wie dieser sind wir alle auf ein möglichst intaktes Gesundheitssystem angewiesen. Immer mehr junge Menschen überlegen nicht zuletzt auch deshalb, ob das Ergreifen eines Pflegeberufes eine Option für sie ist. Der Beruf Krankenpfleger/in steht dabei besonders im Fokus. Das sollte man über das Berufsbild, Ausbildung und Vorteile wissen.

Pflegeberuf: Beruf mit Zukunft und Herz
Pflegeberuf: Beruf mit Zukunft und Herz
© Bild Karolina Grabowska, pexel.com

Wie verläuft eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in?

Wer mittlere Reife hat, kann sich direkt an einer Berufsfachschule für Krankenpflege einschreiben. Interessenten mit qualifiziertem Hauptschulabschluss finden Zugang zu der Ausbildung, wenn sie bereits eine Ausbildung in einem anderen Pflegeberuf absolviert haben. Die Ausbildung als Krankenpfleger/-in dauert drei Jahre und setzt sich aus theoretischem Unterricht und fachpraktischen Blöcken zusammen.

Diese Kombination hilft Auszubildenden dabei, theoretisch erlerntes Wissen in der Praxis anzuwenden. Im ersten Ausbildungsjahr stehen vor allem Erste Hilfe sowie Körperpflege, Atmung und Kreislaufregulation auf dem Lehrplan. In den folgenden beiden Jahren werden diese essenziellen Grundkenntnisse um Wissen in tiefergreifenden Bereichen gefestigt und erweitert – beispielsweise in Arzneimittelkunde. Nach dem erfolgreichen Abschluss warten vielversprechende Einstiegsmöglichkeiten als Gesundheits- und Krankenpfleger/in auf die Absolventen.

Wann sollte man Gesundheits- und Krankenpfleger/-in werden?

Die wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Werdegang in der Pflege sollte man auf jeden Fall mitbringen. Sind diese Dinge erfüllt, sollte der Beruf gut zu einem passen:

  • Man ist schon immer empathisch, fürsorglich und hilfsbereit

  • Man hat weder Angst noch Ekel vor Spritzen und Blut

  • Man ist stressresistent, belastbar und nervenstark

Und wann besser nicht?

Neben den Anzeichen, die klar für einen Pflegeberuf sprechen, gibt es natürlich auch noch diejenigen, die dagegensprechen:

  • Ein unzureichendes Fingerspitzengefühl Angehörigen und vor allem Kranken oder Pflegebedürftigen gegenüber

  • Persönliche Gründe, die gegen Nachtarbeit und Schichtdienst sprechen

  • Rückenprobleme oder eine geringe Belastungstoleranz

Gute Gründe für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

Pflegeberufe finden öffentlich leider weitaus weniger Anerkennung als sie verdient haben. Doch das soll kein Grund dafür sein, eine Ausbildung zum Gesundheit- und Krankenpfleger auszuschließen. Es gibt zahlreiche Faktoren, die dafür sprechen, den Schritt in die Pflege zu wagen.

Der Job ist sinnvoll

Es gibt nur wenige Berufe, bei denen man jederzeit an Ort und Stelle so viel bewirken kann wie in der Pflege – nämlich, dass sich Menschen in körperlichen und seelischen Ausnahmesituationen besser fühlen. Als Krankenpfleger/in ist man meist sogar vertrauter mit Patienten als die Ärzte es sind. Man ist die erste Anlaufstelle bei Problemen, Schmerzen oder Fragen. Solch ein Job darf einen also zu Recht mit Stolz erfüllen.

Keine Langeweile

Acht Stunden auf dem Bürostuhl sitzen und in den Bildschirm starren? So etwas wird man im Pflegeberuf eher nicht erleben. Stattdessen ist immer Action angesagt. Dafür braucht es zwar Belastbarkeit und Ausdauer, doch es bedeutet auch, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

Der Job ist sicher

Kranke und pflegebedürftige Menschen wird es leider immer geben. Da die Lebenserwartung Stück für Stück steigt, wird auch der Bedarf an Pflegepersonal weiter steigen. Das bedeutet, Absolventen, die eine Ausbildung zur Krankenpflegerin oder zu Krankenpfleger genossen haben, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit überall eine Anstellung finden.

Gutes Teamwork

In der Pflege wird es niemals langweilig, das haben wir bereits angesprochen. Doch die niemals endenden Aufgaben bedürfen guter Organisation. Das ist der Grund, warum Teambuilding und Teamwork in der Pflege so wichtig sind. Je besser ein Team zusammenarbeitet, desto besser kann es sich um Patienten kümmern und alles am Laufen halten. Für Krankenpfleger/innen bedeutet das aber auch: mehr Spaß an der Arbeit und in der Arbeit, denn aus guten Teams entstehen oft Freundschaften fürs Leben.

Sehr gute Perspektiven

Der Fachkräftemangel macht vor unserem Gesundheitssystem nicht Halt. Für Pflegekräfte ergeben sich daraus gute Chancen auf unbefristete Arbeitsverträge. Wer die Ausbildung absolviert hat, muss aber nicht auf Ewig Krankenpfleger/in bleiben: Es besteht die Möglichkeit, sich in bestimmten Bereichen zu spezialisieren. Auch eine Weiterbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen oder im Bereich Qualitätsmanagement ist eine realistische Option. Das Beste: Gute Krankenpfleger/innen können fast immer die Richtung einschlagen, die ihnen am meisten zusagt.

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