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Hersteller von Bausteinen, Bauklötzen und Baukästen

Schaut man sich die Entwicklung von Spielzeugen für Kleinkinder und Kinder über die Jahrzehnte und Jahrhunderte einmal etwas genauer an, so wird man feststellen, dass sich gerade in diesem Bereich sehr viel getan hat. Die Entwickler und Hersteller wissen, dass mit Kinderspielzeugen sehr viel Geld zu verdienen ist, schließlich ist das Kind den Eltern in der Regel das Wertvollste, so dass hier kaum darauf geachtet wird, wie hoch der Preis für die Produkte liegt.

Spielideen mit Bausteinen  Bild Nr.: 7557348
Spielideen mit Bausteinen
©: Thomas G. from Pixabay

Es gibt jedoch auch Spielzeuge, die haben sich über die Zeit fast gar nicht verändert. Dazu gehören insbesondere Bausteine beziehungsweise Bauklötze. Es wird heute fast keinen Erwachsenen geben, der in seiner Kindheit nicht mit Bausteinen gespielt hat. Und auch die aktuelle Generation von Kindern spielt immer noch mit diesen Utensilien, und daran wird sich wohl auch in Zukunft kaum etwas ändern.

Bausteine zählen immer noch zu den beliebtesten Spielzeugen für Kinder fast jeden Alters. Immer beliebter werden dabei die Bausteine aus naturbelassenem Holz.

Was macht Bausteine und Bauklötze so beliebt?

Es sind mehrere Faktoren, die dafür sorgen, dass Bausteine und Bauklötze zu den beliebtesten Kinderspielzeugen überhaupt gehören. So gibt es sie im Handel in unzähligen verschiedenen Farben, Formen und Qualitäten, angefangen von den äußerst günstigen Bausteinen aus Kunststoff bis hin zu hochwertigen Holzbausteinen aus Materialien, die einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktion entstammen. Für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch sind also die passenden Bausteine auf dem Markt erhältlich.

Lego: der Klassiker unter den Bausteinen aus Kunststoff

Turm aus Legosteinen  Bild Nr.: 7438355
Turm aus Legosteinen
©: Markus Winkler from Pixabay

Die klassischen Lego-Bausteine sind seit vielen Jahrzehnten aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken. Mit ihnen hielten Kunststoffe in großer Zahl Einzug in die Spielzeugwelt, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Und so verwundert es nicht, dass der Lego-Baustein bei seiner Markteinführung im Jahr 1949 sowohl von Experten als auch von der anvisierten Zielgruppe zunächst kritisch beäugt wurde.

Neuartig war übrigens nicht nur der Umstand, dass Lego-Steine von Anfang an aus robustem und trotzdem günstigem Kunststoff hergestellt waren, sondern auch die Verbindungstechnik. Jeder einzelne Stein ist an der Oberseite mit mehreren runden Noppen versehen, und trägt auch an der Unterseite passende Aussparungen für eben diese Noppen. Dadurch wird es möglich, die Steine beliebig aufeinanderzusetzen, entweder in genauer Flucht, oder auch versetzt zum jeweils darunter- und darüber liegenden Stein.

Doch zurück zur Unternehmensgeschichte. Im Jahr 1932 gründete ein dänischer Tischlermeister sein eigenes Unternehmen und stellte handgemachtes Holzspielzeug her. Damals gehörten Holzspielzeuge noch zum absoluten Standard in jedem Kinderzimmer, weshalb die Firma Lego von Anfang an große Erfolge verbuchen konnte. In den Zeiten des Zweiten Weltkriegs wurde Holz als Grundmaterial für die Spielzeugherstellung jedoch äußerst knapp, schließlich brauchte man das Material vorrangig zum Beheizen von Häusern und Wohnungen, außerdem wurden daraus zahlreiche andere Alltagsgegenstände hergestellt. Und so schaute man sich auf dem Markt um und kam schließlich auf die neuartigen Kunststoffe, mit denen Spielzeuge in nahezu jeder beliebigen Form hergestellt werden konnten.

Wie bereits erwähnt, brachte man den ersten Lego-Stein aus Kunststoff im Jahr 1949 auf den Markt. Schnell wurden die neuartigen Spielzeugsteine zu einem großen Erfolg, insbesondere auch durch das ausgeklügelte neuartige Kupplungssystem. Dieses meldete das Unternehmen im Jahr 1958 zum Patent an, der Patentschutz wurde für 30 Jahre erteilt.

Mit den Jahren und Jahrzehnten erweiterte Lego sein Sortiment nach und nach um viele zusätzliche Bauteile, jedes neue Produkt basierte jedoch weiterhin immer auf dem bekannten und bewährten, quaderförmigen Lego-Stein. Dieser wurde jedoch seit Mitte der sechziger Jahre nicht mehr aus dem bis dahin verwendeten Kunststoff Zelluloseacetat hergestellt, sondern fortan aus einer weiterentwickelten Kunststoffform, dem so genannten ABS-Kunststoff. Das neue Material erwies sich als wesentlich dauerhafter, verformte sich nicht mit der Zeit von selbst und war leichter zu verarbeiten.

Bis heute ist Lego der absolute Marktführer in seinem Segment, obwohl das erteilte Patent für das Kupplungsprinzip der Steine bereits im Jahr 1988 ablief. Wie zu erwarten, kamen zu dieser Zeit zahlreiche Nachahmer auf dem Markt, die den Erfolg der Lego Steine jedoch nicht dauerhaft schmälern konnten. Heute ist Lego ein international tätiges Unternehmen und verfügt über zahlreiche verschiedene Produktreihen, vom Spielzeug für Babys und Kleinkinder bis zu anspruchsvollen Konstruktionsbaukästen für Jugendliche und sogar Erwachsene.

Lego Duplo

Bereits im Jahr 1969 stellte man im Unternehmen Lego Überlegungen an, wie man das Prinzip des herkömmlichen Lego Bausteinens auf ein Spielzeug für Babys und Kleinkinder übertragen könnte. Der Grund: Die herkömmlichen Lego Steine erwiesen sich für diese Zielgruppe als zu klein, die Eltern mussten immer mit der Gefahr leben, dass das Kind einzelne, besonders kleine Steine verschluckt und sich dadurch gesundheitliche Schäden zuzieht.

Die Lösung lag recht nahe: Man vergrößerte einfach den herkömmlichen Lego Stein auf das Doppelte und nannte das Produkt fortan „Lego Duplo“. Der lateinische Name Duplo sagt übrigens genau diesen Umstand aus, er bedeutet ins Deutsche übersetzt „doppelt“. Lego testete seine neuen Duplo Bausteine ausgiebig an Kindern verschiedenster Altersgruppen und kam schließlich zu dem Ergebnis, dass bereits Kindern in einem Alter von anderthalb Jahren mit den neuen Steinen gefahrlos spielen können.

Noch im selben Jahr brachte das Unternehmen die neuen Duplo Steine auf den Markt. Das Besondere an diesem System: Die Duplo Bausteine sind nicht nur untereinander kombinierbar, sondern durch das ebenfalls sehr geschickte Kupplungssystem auch mit den herkömmlichen Lego Bausteinen. Nach Wunsch können also beliebige Gebilde aus einer Kombination von herkömmlichen Lego Bausteinen sowie Lego Duplo Bausteinen erstellt werden. Dies erwies sich als sehr geschickter Schachzug, schließlich mussten damit größere Kinder ihre Lego Duplo Bausteine nicht wegwerfen, sondern konnten weiter mit ihm spielen und sie mit den kleineren herkömmlichen Bausteinen von Lego kombinieren. Die Eltern sparten durch diese Kombinierbarkeit Geld.

Insbesondere in den siebziger und achtziger Jahren wurde das Lego Duplo System zu einem riesigen Erfolg für das Unternehmen. Die Bausteine und Kombinationskästen verkauften sich blendend, mit jedem Jahr konnten neue Absatzrekorde erzielt werden. Dieser Umstand hielt bis Ende des 20. Jahrhunderts an, erst dann wurde das Duplo System nach und nach von anderen, moderneren Spielzeugen etwas vom Markt verdrängt. Zum Glück konnten die anderen Lego-Produktreihen diese Verluste auffangen.

Das Unternehmen Lego forschte nach einem Ausweg und versuchte, durch eine Umbenennung der Spielzeugbausteine verloren gegangene Marktanteile zurückzugewinnen. Und so wurde ab dem Jahr 2002 die Lego Duplo Serie in „Lego Explore“ umbenannt. Dieser Schritt erwies sich jedoch als grundlegend falsch. Er brachte nicht den gewünschten Aufschwung bei den Verkaufszahlen - im Gegenteil: die Verkäufe nahmen weiterhin rapide ab.

Bereits zwei Jahre später zog man die Reißleine und benannte das Spielsystem im Jahre 2004 wiederum in „Lego Duplo“ um. Man entwickelte zahlreiche neue Spielfiguren und Zubehörteile, um das Duplo System für Kinder wieder interessanter zu machen. Seitdem erholen sich die Verkaufszahlen nach und nach, inzwischen ist Duplo wieder eine feste und erfolgreiche Größe im Lego-Sortiment.

Holzbausteine und Holzspielwaren von Haba

Der Name Haba ist eine Abkürzung für Habermaaß GmbH, einem traditionellen deutschen Spielwarenhersteller mit Stammsitz in Bayern. Bereits im Jahr 1938 wurde die Firma von Eugen Habermaaß und seinem Kompagnon Anton Engel im bayerischen Bad Rodach gegründet. Zunächst firmierte das Unternehmen jedoch als „Fabrik für feinpolierte Holzwaren“. Der Gedanke, aus Holz auch Spielzeuge herzustellen, kam schließlich erst in den fünfziger Jahren.

Bereits zwei Jahre nach der Gründung stieg Anton Engel aus der Unternehmensführung aus, fortan fungierte Eugen Habermaaß als alleiniger Geschäftsführer der Habermaaß GmbH. 1955 verstirbt der Gründer jedoch plötzlich und unvorhersehbar, so dass zunächst seine Ehefrau die Geschäftsführung übernehmen muss. Zwar hat das Ehepaar zu dieser Zeit bereits einen Sohn, dieser befindet sich jedoch gerade vor Antritt seiner Schreinerlehre. Der Sohn tritt schließlich im Jahr 1961 – nach beendeter Lehre und anschließendem Ingenieurstudium - in das Unternehmen ein und begründete damit die große Erfolgsgeschichte der Habermaaß GmbH.

Ihm ist es zu verdanken, dass aus der zunächst winzigen Manufaktur für einfache Holzspielwaren zeitweise der Marktführer in Europa in diesem Segment wird. Schnell wurde Klaus Habermaaß klar, dass er den Erfolg seines Unternehmens potenzieren kann, indem er insbesondere in die USA expandiert. Später kamen dann weitere Standorte, z. B. in Großbritannien, in Frankreich etc., hinzu.

Einen weiteren großen Schritt nach vorne machte das Unternehmen, als im Jahre 1987 zusammen mit der befreundeten Unternehmerfamilie Wehrfritz die Jako-o GmbH gegründet wird. Von Anfang an verstand sich dieses Unternehmen als gemeinsamer Versandhandel für die Produkte beider Unternehmen, darunter außer den bereits genannten Holzspielwaren auch zahlreiche Accessoires, Möbelstücke sowie Kindermode. Insbesondere dieser Versandhandel wurde schnell zu einem internationalen Erfolg, er macht heute eine der tragenden Säulen des Unternehmens aus und erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 25 Millionen Euro im Jahr.

Das ursprüngliche Unternehmen Haba jedoch blieben über all die Jahre bei seinen Wurzeln und stellt auch heute noch hochwertige Holzspielwaren für Kinder her. Die Produktpalette ist mittlerweile nahezu unüberschaubar, neben einfachen Holzbausteinen sind auch Holzfahrzeuge, Holzfiguren, Kugelbahnen und vieles mehr im Angebot. Der Qualität steht dabei ganz klar im Vordergrund, alle Materialien werden sorgsam aufgesucht, ständig auf Schadstoffe beziehungsweise Giftstoffe überprüft und hochwertig verarbeitet.

Holzbausteine und Holzeisenbahnen von Brio

Kein anderer Firmenname steht so sehr für die klassische Holzeisenbahn für Kinder, wie das schwedische Spielwarenunternehmen Brio. Der Firmenname ergibt sich aus einer Abkürzung für die Gebrüder Ivarsson aus dem schwedischen Ort Osby.

Mit seiner Gründung im Jahr 1884 gehört Brio zu den ältesten Spielzeugherstellern, die heute noch in dieser Branche tätig sind. Gegründet wurde das Unternehmen zunächst von einem Korbmacher namens Ivar Bengtsson. Die Produktpalette beschränkte sich anfangs auch nur auf Korbwaren, bis schließlich im Jahre 1908 die drei Söhne des Firmengründers in das Unternehmen einstiegen. Da die Produktion von Korbwaren in dieser Zeit zwar noch erfolgreich war, jedoch viele Konkurrenten dem Unternehmen Marktanteile wegschnappten, überlegten die Geschäftsführer, wie sie erfolgreicher in die Zukunft gehen könnten. Schnell kam man auf den zu dieser Zeit gerade aufkommenden Markt der industriell hergestellten Holzspielzeuge.

In diesem Segment konzentrierte man sich fortan vor allem auf Spielfahrzeuge und Spieleisenbahnen. Außerdem wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, dass alle Spielzeuge des Unternehmens in guter handwerklicher Tradition im Heimatland hergestellt werden. Das System der Spielzeugeisenbahn aus Holz wurde zwar bereits in den dreißiger Jahren entwickelt, es dauerte jedoch bis Mitte der fünfziger Jahre, bis die noch bis heute bekannte Spielzeugeisenbahn aus Holz des Herstellers Brio auf den Markt kam. Das Unternehmen entwickelte zahlreiche innovative Detaillösungen, zum Beispiel die Verbindungen zwischen den einzelnen Waggons und Loks sowie das Schienensystem, welches ebenfalls aus Holz besteht.

Die neuartige Spielzeugeisenbahn aus diesem natürlichen Material entwickelte sich schnell zu einem großen Erfolg. Sie kommt komplett ohne Elektronik, ohne Metall- oder Kunststoffteile aus und stellt somit auch für kleine Kinder kein gesundheitliches Risiko beim Spielen dar. Noch heute schenken Eltern ihren Kindern gerne die Brio-Spielzeugeisenbahn aus Holz und können sich somit sicher sein, dass ihr Kind mit einem besonders gesunden und hochwertigen Spielzeug spielt.

Ähnlich wie Lego verfügt auch Brio bereits seit den achtziger Jahren über ein eigenes Spielzeugmuseum. Es befindet sich am Firmensitz im schwedischen Osby. Das Besondere an diesem Museum: In ihm werden nicht nur die unternehmenseigenen Produkte von Brio ausgestellt, sondern auch die Spielzeuge vieler anderer weltbekannter Hersteller. Außerdem haben die kleinen Besucher die Möglichkeit, fast jedes Spielzeug im Museum selbst auszuprobieren. Somit stellt das Brio Spielzeugmuseum eine ideale Ausflugsmöglichkeiten für die ganze Familie dar.

Holzspielzeug von Eichhorn

Im Jahr 1949 - kurze Zeit nach Ende des Zweiten Weltkriegs - gründete Hermann Eichhorn eine eigene Spielwarenfabrik. Er erkannte, welch großer Bedarf in den Nachkriegsjahren in Bezug auf Spielzeuge für Kinder bestand, schließlich wurden viele bestehende Spielzeuge im Laufe des Krieges zerstört, ging verloren oder wurden beispielsweise in den ersten, kargen Nachkriegsjahren zum Beheizen von Wohnungen und Häusern verbrannt, sofern sie aus Holz bestanden.

Holzspielzeuge würden also in den kommenden Jahren besonders gefragt sein. Aus diesem Grund konzentrierte sich die Eichhorn GmbH auf die Herstellung von Spielzeugen aus eben diesem natürlichen Material. Insbesondere in den Zeiten des Wirtschaftswunders in Deutschland, also in den fünfziger Jahren, konnte Eichhorn große Erfolge verbuchen und seine Absatzzahlen mit jedem Jahr vervielfachen. Auch in den sechziger und siebziger Jahren verkauften sich die Holzspielzeuge sehr gut, bis schließlich andere, modernere Spielzeuge weitgehend ihren Platz einnahmen. Der Gedanke von nachhaltig produzierten und ökologisch wertvollen Spielzeugen war Ende der siebziger und in den achtziger Jahren eben noch nicht so weit verbreitet, wie es heute der Fall ist.

Zunächst versuchte sich die Eichhorn GmbH mit vielfältigen Neuentwicklungen und der Tatsache über Wasser zu halten, dass alle Spielzeuge aus einheimischer Produktion in hochwertiger Qualität stammen. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass das Unternehmen den neunziger Jahren in Schieflage geriet und schließlich im Jahr 1998 durch die Simba Dickie Group übernommen wurde. Diese Übernahme erwies sich jedoch als großer Erfolg, schließlich wurde der Markenname Eichhorn beibehalten und konnte so über die mageren Jahre gerettet werden.

Seit einigen Jahren ist nun ein unübersehbarer Trend zurück zum Spielzeug aus natürlichen Materialien zu beobachten. In diesem Zuge konnten auch die Spielzeuge von Eichhorn wieder an ihre ursprünglichen Erfolge anknüpfen und erzielen mittlerweile sehr gute Verkaufszahlen. Der Hersteller ist besonders stolz darauf, dass sämtliche für die Spielzeugherstellung verwendeten Materialien aus FSC-zertifizierter Produktion stammen. Das Holz für die Eichhorn-Spielzeuge stammt also aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft und wird so dem Umweltschutzgedanken vollends gerecht. Die Kunden scheinen dies sehr gut zu honorieren.

Doch nicht nur das: Auch bei der Bearbeitung der Holzspielzeuge legt man größten Wert auf Qualität. Sämtliche Oberflächen sind besonders veredelt und werden trotzdem nicht mit durch Schadstoffe belastete Lacke oder ähnliches behandelt. So geben die Spielzeuge von Eichhorn den Eltern die beruhigende Gewissheit, dass ihr Kind mit einem besonders sorgfältigen und aus besten Material hergestellten Spielzeug umgeht.

Holzbausteine von Heros

Bei der Firma Heros handelt es sich wohl um den ältesten Spielwarenhersteller überhaupt. Die Anfänge des Unternehmens liegen im tiefsten Mittelalter, genauer gesagt im 14. Jahrhundert. Damals wurde im bayerischen Wald ein Sägewerk errichtet - genau an jenem Ort, wo sich auch heute noch der Firmensitz von Heros befindet. Zunächst beschränkte sich die Tätigkeit des Unternehmens jedoch auf Sägearbeiten aller Art und den Verkauf von Holz. Mit dieser Service- und Produktpalette bestand das Unternehmen über mehrere Jahrhunderte.

Erst im beginnenden 20. Jahrhundert begann Hermann Rossberg, aus dessen Namen schließlich auch der Firmenname Heros entstand, sich nach anderen Betätigungsfeldern umzusehen, nachdem er feststellen musste, dass die Konkurrenz im Bereich der Holzproduktion und der Sägearbeiten immer größer geworden war. Wie viele andere Firmengründer und Unternehmenseigner in dieser Zeit auch, kam er schnell auf das Segment der Holzspielzeuge. Dazu muss man wissen, dass im beginnenden 20. Jahrhundert die industrielle Produktion von Spielzeugen noch nicht sehr weit fortgeschritten war, immer noch stellten viele Väter in mühsamer Handarbeit die Spielzeuge für ihre Kinder selbst her. Viele waren jedoch froh, fertige Spielzeuge ganz einfach im Handel erwerben zu können. Daraus ergab sich eine große Marktlücke.

Zunächst bewahrte man sich jedoch den Charakter einer Manufaktur für Holzspielwaren, alle Spielzeuge wurden in reiner Handarbeit am Unternehmenssitz hergestellt. Erst im Jahr 1948, nach Ende des Zweiten Weltkriegs, begann Heros, Spielzeuge in industrieller Produktion herzustellen. Der Fokus blieb jedoch immer noch beim Ausgangsmaterial Holz. In den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren konnte man damit große Erfolge verbuchen. Als jedoch mit der Zeit immer mehr Spielzeuge aus Kunststoff in Mode kamen - insbesondere in den achtziger Jahren die neuartigen Kunststoff-Spielfiguren - verpasste man diesen Trend und konnte mit reinen Holzspielzeugen nur noch eingeschränkt auf dem Markt mithalten.

Es kam, wie es kommen musste: Das Unternehmen geriet zunehmend in Schieflage und musste zu Beginn des neuen Jahrtausends von einem anderen Hersteller übernommen werden. Käufer war zunächst der bekannte Spielzeughersteller Lorenz. Doch das Glück war zu jener Zeit nicht auf der Seite von Heros. Auch das übernehmende Unternehmen bekam zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten. So musste Heros schließlich im Jahr 2010 Insolvenz anmelden. Durch die Übernahme durch die bekannte Simba Dickie Group soll der Markenname bewahrt und in die Zukunft getragen werden.

Heros ist heute insbesondere für die Herstellung von einfachen Holzspielzeugen, zum Beispiel für Babys und Kleinkinder, sehr bekannt.

Weitere Hersteller insbesonderst Konstruktionsspielzeug

Konstruktionsspielzeug von Märklin

Der Name Märklin ist wohl auf ewig untrennbar mit der Spielzeugeisenbahn verbunden. Doch wussten Sie, dass Märklin in der Vergangenheit auch zahlreiche andere Spielzeuge hergestellt hat? So gibt es beispielsweise vielseitige Baukästen und Konstruktionsspielzeuge von diesem großen Traditionsunternehmen.

Spielzeugbaukasten von Fischer Technik

Das Unternehmen Fischer Technik ist der absolute Vorreiter im Bereich der Konstruktions-Baukästen. Diese Baukästen werden nicht nur als Kinderspielzeug, sondern auch im Bereich der Aus- uns Weiterbildung und Forschung verwendet. Fischer Technik kann mittlerweile auf eine fast 50-jährige Firmengeschichte zurückblicken.


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